Ein wenig Kosmetik

Im nächsten Monat wird mein kleiner Blog hier tatsächlich schon 10 Jahre alt. Grund für mich, im Vorfeld des "Jubiläums" ein wenig an der Optik zu schrauben.

So habe ich das Template auf das "Next"-Theme von Matthias umgestellt. Dieses ist an das bisher hier genutzte Standardtemplate "2k11" angelehnt, ist aber grundlegend modernisiert.

Offensichtlich ist, dass ich mich von der dreispaltigen Ansicht verabschiedet habe. Auch möchte ich mal eine Schrift mit Serifen ausprobieren, da solche Schriften sich nach meinem Empfinden etwas besser am Bildschirm lesen.

Die bisherigen Seitenleistenelemente sind weiterhin vorhanden, allerdings nun alle in der rechten Seitenleiste.

Die Änderungen sind nicht radikal. Ich hoffe, dass euch die neue Optik gefällt. Wenn es irgendwo hakt oder etwas komisch aussieht, lasst es mich bitte in den Kommentaren wissen.

Twitter Client Oysttyer mit kleinem Update

Vor kurzem berichtete ich über den Twitter Client Oysttyer, der aus einem einzelnen Perl-Skript besteht und das Twittern auf einer Textkonsole ermöglicht.

Jetzt gab es ein kleines Update, dass einige Verbesserungen und Fehlerbehebungen mitbringt.

Changes in version 2.6.1:

  • Add the ability to share tweets via direct message with the /qdm command (Work towards of 2.7 milestone)
  • Use the Twitter account in the prompt instead of oysttyer when showusername is true.
  • Add ':large' to Twitter image URLs when largeimages is true.
  • Add a space between tweets when doublespace is true.
  • Fixed an issue where retweeted tweets displayed the wrong timestamp.
  • Fixed an issue where tco were not destroyed in threads
  • Display link to video file instead of link to video thumbnail in tweets
  • Display video files in /entities
  • Bring /entities back into Twitter TOS compliance and make it only open tco links (I.e. make it behave worse. Sorry)
  • Add tab expansion for like and retweet (missed from 2.5.1)

Interessant finde ich besonders den neuen Parameter "doublespace", der eine Leerzeile zwischen die einzelnen Tweets zaubert. Das macht den Stream nach meiner Meinung besser lesbar.

So sieht der Stream ohne "doublespace" aus:

oysttyer ohne ds

Und so mit:

oysttyer mit ds

Mir gefällt das so wesentlich besser, weshalb meine .oysttyerrc jetzt so aussieht:

# Die Daten für meine erstellte Twitter-App
oauthkey=XXXXX
oauthsecret=XXXXXX
# Farbe für ansifähige Terminals einschalten
ansi=1
# Neue Zeilen in Tweets erlauben
newline=1
# Nach 120 Zeichen umbrechen (je nach Bildschirmgröße verwenden)
wrap=120
# Pflicht, sonst geht die Twitter-API nicht
ssl=1
# Nutzung des Echtzeit-Streamings
dostream=1
# Beim Start auf neue Version prüfen
vcheck=1
# Leerzeile zwischen den Tweets
doublespace=1

Ich bin gespannt, was die nächsten Versionen von Oysttyer noch so bringen. Zum Updaten wird einfach die aktuelle Version von Github gezogen und die oysttyer.pl mit der neuen Datei überschrieben.

BBUGKS-Live #7

BBUGKS-Live Logo

Endlich haben Oliver und ich es geschafft, eine neue Folge unseres Podcasts aufzuzeichnen. In der ersten Folge in 2016 berichten wir über unser Treffen im Februar. Leider ist auch das Thema "Quo Vadis BlackBerry?" wieder mal ein Thema. Schlechte Nachrichten wie z.B. auch die Einstellung von WhatsApp für BlackBerry lassen uns besorgt über die Zukunft unserer Lieblingsgadgets reden.

Viel Spaß beim Hören der siebten Folge, die ihr drüben im BBUGKS-Blog anhören oder herunterladen könnt.

Und wer den Podcast abonnieren möchte, findet den RSS-Feed hier.

Musik: Words

Weil ich gerade in so einer Stimmung bin.

Tired of words, words, words
Don't want 'em anymore
Words, words, words
How could I deal with them before?
It's like they've taken over and there's nowhere I can hide
What good do they bring? Never fixed anything
So as you can see that's why I'm not speaking
Words.

Bitte schön.

Der Peter Lustig von Löwenzahn

Peter LustigSonntag Mittag, kurz nach dem Mittagessen. Schnell noch beim Abwasch geholfen, dann ging es ins Wohnzimmer und im Fernsehen Löwenzahn anschauen. Spannende Geschichten und Experimente liefen da mit Peter Lustig, dem Mann im Bauwagen, der alles so gut herausfinden und dann erklären konnte. Und am Ende der Sendung hieß es immer "Und ihr, ihr könnt jetzt abschalten." Und das taten wir dann auch (manchmal) und gingen raus zum Spielen, oder das Gesehene wurde direkt in die Praxis umgesetzt.

Das sind die - sicherlich etwas verklärten - Erinnerungen, die ich mit Peter Lustig und seiner Sendung Löwenzahn (ich habe Sie auch schon zu der Zeit gesehen, als sie noch "Pusteblume" hieß) verbinde.

Gestern ist Peter Lustig im Alter von 78 Jahren gestorben und ich bin traurig. Aber auch dankbar für viele schöne Kindheitserinnerungen und einiges an Wissen, das er mir und vielen anderen Kindern gegeben hat.

Auch meine eigenen Kinder schauen ab und zu die alten Folgen, wenn sie im Fernsehen wiederholt werden und ich stelle fest, dass sie zeitlos schön sind.

Neben vielen Videoschnipseln, die ihr auf Youtube finden könnt, gibt es im ZDF am Wochenende vom 27. auf den 28.2. eine lange Löwenzahnnacht und am Sonntagmorgen gibt es einige alte Folgen im Kindervormittagsprogramm.

Wer übrigens noch die Gerüchte darüber im Kopf hat, das Lustig angeblich keine Kinder mochte, dem sei der Artikel in der Zeit ans Herz gelegt, in dem der "Schuldige" nochmal darstellt, wie es zu diesen Gerüchten kam und dass da tatsächlich nichts dran ist.

Danke Peter, machs gut.

Einbruch bei Linux Mint: ISOs vom 20.2.2016 teilweise kompromitiert

Linux Mint

Wie die Entwickler der beliebten Linuxdistribution Mint in ihrem Blog bekannt gaben, kam es zu einem Einbruch in deren Server, wobei die zum Download zur Verfügung gestellten ISOs der Cinnamon Edition kompromitiert wurden. Die Installations-Abbilder enthalten Schadsoftware, die eine Backdoor für Botnetze öffnen.

Laut Chefentwickler Clement Lefebvre sind nur Downloads betroffen, die am Samstag, den 20. Februar 2016 durchgeführt wurden. Besitzer solcher Dateien sollten die im Blogpost angegebenen Checksummen prüfen und, falls mit einem betroffenen Abbild installiert wurde, diese Installation umgehend löschen.

Außerdem wurde das Benutzerforum des Servers ausgelesen. Die Benutzerdaten inklusive verschlüsselten Passwörtern werden bereits zum Verkauf angeboten. Dies hat Zack Whittaker von ZDNET in einem verschlüsselten Chat vom mutmaßlich verantwortlichen Hacker mit dem Pseudonym "Peace" erfahren. Die Erkenntnisse aus dem Chat sind in seinem Artikel bei ZDNET nachzulesen.

Eltern-Chat In A Nutshell

17:42 Uhr

Eine Mutter fragt im Elternchat, ob wirklich alle Jungs (sic!) aus der Klasse schon Starwars gesehen haben.

Viele Eltern antworten so nach und nach, dass ihre Jungs nicht in Starwars waren.

18:24 Uhr

Chatbeitrag: "Fabian auch nicht."

18:25 Uhr

Chatbeitrag: "Was"

 

Musik: Lost in forever

Gerade gesehen, dass es was neues von Beyond The Black gibt.

Lost in Forever.

Bitte schön.

Twittern im Terminal mit Oysttyer

Ich bin im Bezug auf Twitter-Clients für den PC sehr experimentierfreudig. Hier ist die Auswahl für Linux-Nutzer nicht so üppig. Schon vor einiger Zeit bin ich hierbei auf das Perl-Skript "TTYtter" gestossen. Das Skript ist ein vollwertiger Twitter-Client für die Textkonsole. Leider hat der Entwickler die aktive Arbeit an TTYtter in 2012 beendet, dennoch war und ist das Skript noch nutzbar.

Erfreulicherweise hat sich jetzt ein neues Opensource Projekt der Sache angenommen und mit Oysttyer einen Nachfolger veröffentlicht, der jetzt auch aktiv gepflegt wird und neue Twitter-Features einbindet.

Die Installation besteht daraus, das Skript auf den lokalen Rechner zu kopieren und mit "perl ./oysttyer.pl" zu starten. In einer "~/.oysttyerrc" kann man Voreinstellungen für das Skript festlegen, diese können aber auch während der Laufzeit gesetzt und geändert werden.

Meine .oysttyerrc sieht zum Beispiel so aus:

# Die Daten für meine erstellte Twitter-App
oauthkey=XXXXX
oauthsecret=XXXXXX
# Farbe für ansifähige Terminals einschalten
ansi=1
# Neue Zeilen in Tweets erlauben
newline=1
# Nach 120 Zeichen umbrechen (je nach Bildschirmgröße verwenden)
wrap=120
# Pflicht, sonst geht die Twitter-API nicht
ssl=1
# Nutzung des Echtzeit-Streamings
dostream=1
# Beim Start auf neue Version prüfen
vcheck=1

Die Entwickler empfehlen zur Zeit, eine eigenen Anwendungskey für Oysttyer zu erstellen, da der mitgelieferte Key von Twitter öfter gesperrt wird. Das ist aber schnell erledigt und dürfte für die Zielgruppe (Terminal-User) kein Problem darstellen. Beim ersten Start erfolgt die Autorisierung mittels OAuth, die auch bekannt sein dürfte.

Nach dem Start wird die Timeline angezeigt und in Realtime aktualisiert, wenn man den obigen Parameter gesetzt hat. Jeder Tweet bekommt einen "Menücode", der dann als Platzhalter für den Tweet in den Befehlen dient.

g9> <apfelnase> #DoctorWho #JETZT!

Nach dem Menücode (hier "g9") sieht man das Twitter-Handle des Autors und danach den Tweet-Text. Vor dem Twitter-Handle können noch spezielle Zeichen stehen, die bestimmte Tweetarten anzeigen.

d4> <%heartcrazed> RT @gerritvanaaken: Über „Design“ gebloggt: http://praegnanz.de/weblog/designer-artikel-ueber-design-artikel

Der Autor hat etwas retweetet (% vor dem Twitter-Handle), wen und was folgt dann.

d7> <+mspro> das neuerliche „comeback“ der newsletter verdankt sich reiner dreistigkeit.

Der Tweet enthält Geo-Daten (+ vor dem Twitter-Handle), die über den Befehl /du <Menücode> abgefragt werden können.

b4> <"SirTomate> Nicht mitmachen. Ich will die Minidrone haben. ;-)
   https://twitter.com/Pixelaffe/status/690803220487213056
b5> (x2) <↑Pixelaffe> Nur noch wenige Tage - Verlosung: Alcatel OneTouch Go Play + Parrot Airborne Cargo Drohne -
   http://bit.ly/1PfguKI https://pbs.twimg.com/media/CZY53mrXEAAq12T.png

Das ist so ein neumodischer Retweet mit Kommentar, zu erkennen am " vor dem Twitter-Handle und danach der kommentierte Tweet im Wortlaut, mit dem ↑.

d1> <+@uniwave> Oder auch so. https://pbs.twimg.com/media/CZZ519UW0AEZAPN.jpg

Am @ vor dem Twitter-Handle erkennt man, dass es sich um einen Antwort-Tweet handelt. Den ganzen Thread sieht man mit /th <Menücode>.

Erstmal ist alles, was man im Terminal tippt und mit <Enter> abschliesst, ein Tweet. Eine neue Zeile innerhalb eines Tweets erhält man mit \n. Ausnahme ist die Eingabe von Befehlen, die immer mit einem "/" beginnen. So gibt "/help" eine kurze Befehlsreferenz mit den wichtigsten Kommandos aus.

Die Befehle decken so ziemlich alle Funktionen ab, die man in Twitter so braucht. Follower- und Listenmanagement sind kein Problem. Retweeten, Liken, Replien und DMs funktionieren prima, sogar das relativ neue kommentierte Retweeten funktioniert.

Die Suchfunktion ist über /search zu erreichen. Außerdem kann man bestimmte Suchbegriffe (respektive Hashtags) mittels /tron oder /troff in die Timeline einspielen oder wieder entfernen.

Das ganze ist natürlich schon etwas nerdig, aber macht Spaß und ist eine gute Alternative, wenn man gern am Terminal arbeitet. Natürlich werden in der Timeline keine Bilder angezeigt. Diese, wie auch Links zu Internetseiten müssen mit externen Tools aufgerufen werden. So kann man zum Beispiel in "Konsole", dem Terminal der KDE Umgebung mit einem Rechtsklick auf einen Link diesen im Browser öffnen. Alternativ ruft /url <Menücode> alle Links des Tweets im Standardbrowser der Umgebung auf (das könnte auch der Textbrowser Lynks sein).

Neben dem interaktiven Modus kann Oysttyer auch im Skripting-Modus genutzt werden, so kann man zum Beispiel mit "perl ./oysttyer.pl -status "Dies ist ein Tweet."" einen Tweet absetzen. Das eröffnet natürlich noch mehr Möglichkeiten, das Perlskript zu nutzen.

Die Dokumentation des Oysttyer-Projekts ist noch etwas dünn. Allerdings kann man immer noch die alte Dokumentation von TTYtter nutzen, die auch mit Oysttyer noch funktioniert.

Was meint ihr, ist so ein textbasierter Client noch zeitgemäß oder doch nur Nerdstuff?

Ein Blogstöckchen über Blogstöckchen

Der Robert scheint derzeit wieder sehr in Bloglaune zu sein. Und nachdem wir ihn auf Twitter etwas "angestachelt" hatten, hat er tatsächlich das Relikt des Blogstöckchens wieder ausgegraben und das haben wir jetzt davon. :-)

Die älteren unter uns werden sich noch daran erinnern. Ein Blogger schreibt einen Beitrag über eine Thema  und beantwortet einige Fragen dazu. Dann gibt er das "Stöckchen" weiter und fordert bestimmte Blogger dazu auf, ebenfalls diese Fragen zu beantworten. Dadurch zieht sich das Thema durch die "Blogospähre" und man kann die Spur über die Trackbacks verfolgen.

Also hat Robert jetzt ein Blogstöckchen über Blogstöckchen geworfen und es sieht so aus, als hätte ich es aufgefangen.

Frage 1: Erinnerst du dich noch an Blogstöcken?

In den Tiefen meines Gedächtnisses habe ich noch Bruchstücke der Kenntnis über dieses Blogrelikt gefunden.

Frage 2: Bei welchen Blogstöcken hast du mitgemacht bzw. welches ist dir in besonderer Erinnerung?

Ich kann mich nicht erinnern, viele Stöckchen gefangen  und weitergegeben zu haben. Eine Suche hier im Blog hat tatsächlich nur einen Stöckchen-Artikel ausgeworfen und der ist schon von 2008. Der Dürrbi, der es damals geworfen hat, hat jetzt zusammen mich der Michi ein Gemeischaftsblog. Vielleicht erinnern sich die beiden ja auch noch an Blogstöckchen? ;-)

Im letzten Jahr habe ich einen Artikel darüber geschrieben, was so auf meinem Webspace installiert ist. Das war aber nicht direkt ein Stöckchen, sondern eine Blogparade (noch so ein komisches Ding aus alten Tagen).

Und so werfe ich dieses Stöckchen mal fröhlich in die Runde und jeder, der sich berufen fühlt, mag es fangen und weitergeben. Um der alten Zeiten willen. Hach.

tweetbackcheck