Noch ein Hallelujah (3)

Diesmal eine sehr schöne A Capella Version des Liedes, das so viele Künstler schon gecovert haben.

Pentatonix.

Hallelujah.

Bitte schön.

Oysttyer - Twitterclient für das Terminal in Version 2.8.1 erschienen

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Es gibt Neuigkeiten von Oysttyer. Der Twitterclient für das Terminal, der aus einem einzigen (ziemlich großen) Perlskript besteht, ist auf die Version 2.8.1 aktualisiert worden.

Neben ein paar Fehlerkorrekturen gibt es einen neuen Parameter "extended", mit dem man den Support für die neuen erweiterten Tweets bei Twitter aktivieren kann. Auf Github steht wie immer das komplette Changelog zur Verfügung.

Kubuntu 16.10 erschienen

Kubuntu Yakkety Yak LogoZusammen mit der "Mutterdistribution" ist auch die KDE-Variante von Ubuntu auf die neue Version 16.10 "Yakkety Yak" aktualisiert worden.

Aufregende Neuigkeiten gibt es nicht. KDE Plasma wurde auf die Version 5.7.5 aktualisiert, die Applications auf die Version 16.04.3. Optisch und von der Bedienung ändert sich für Nutzer, die bereits auf KDE5 arbeiten also nicht besonders viel. Hier dürften eher kleine kosmetische Verbesserungen und Fehlerkorrekturen erfolgt sein. Der aktuelle Firefox 49 ist ebenso enthalten wie LibreOffice in der Version 5.2. Mehr Details gibt es in den offiziellen Release-Notes.

Kubuntu 16.10 Screenshot

Kubuntu 16.10 kann auf der Projektseite heruntergeladen werden, bestehende Installationen können über den integrierten Updatemechanismus aktualisiert werden. Hierbei ist zu beachten, dass Versionsupdates über mehrere Versionen nicht unterstützt werden und eventuell nicht korrekt funktionieren. Hier ist also eine Sicherung der Daten und eine Neuinstallation die bessere Variante.

Ich selbst werde auf meinem Produktivsystem auf der LTS-Version 16.04 bleiben. Wie ist das bei euch, wenn ihr ein Ubuntu-Derivat nutzt: Nehmt ihr immer die aktuelle Version oder setzt ihr auf die LTS-Variante?

500

tl;dr: Ein bißchen persönlich Privates, Quantified Self und etwas Selbstbeweihräucherung. Wer es trotzdem lesen möchte: Bitte schön. :-)

Meeren-GrafikWer mir bei Instagram oder Twitter folgt, hat eventuell schon mitbekommen, dass ich ab und zu laufen gehe. Heute Abend habe ich bei meiner Abendrunde die 500 Laufkilometer für dieses Jahr erreicht. Für jemanden, der die letzten 40 Jahre eigentlich nichts mit Sport am Hut hatte, gar nicht so schlecht. ;-)

Anfang 2014 hatte ich satte 40 Kilo zu viel auf den Rippen und habe beschlossen, das zu ändern. Mit einer Ernährungsumstellung (bei mir hat Paleo gut funktioniert) und regelmäßiger Bewegung (Rezept: Serien auf dem Hometrainer schauen statt auf dem Sofa mit Chips) habe ich es geschafft, das Übergewicht bis April 2015 loszuwerden und erfreulicherweise auch bis heute nicht wieder draufzuessen. :-)

Dann habe ich mal versucht, ob mir das Laufen Spaß macht und was soll ich sagen, das hat es. Ich habe langsam angefangen, erstmal ein paar gute Schuhe gekauft und das Pensum langsam gesteigert.

Und jetzt freue ich mich, in diesem Jahr die 500 Kilometer erreicht zu haben und es sind ja auch noch ein  paar Tage vom Jahr übrig. Mal schauen, was da noch geht.

Twitterclient Choqok in Version 1.6 erschienen

Choqok Screenshot

Choqok ist ein komfortabler Microblogging-Client für KDE unter Linux. Der Client ist nun in der neuen Version 1.6 erschienen und hat einige Neuerungen und Erweiterungen zu bieten. Die Optik wurde an das aktuelle KDE5-Theme angepasst.

Neben Twitter werden Friendica, GnuSocial, Pump.io und Open Collaboration als soziale Netzwerke unterstützt, so dann man auch gleichzeitig mehrere Netzwerke und Accounts bedienen kann.

In der Version 1.6 sind für Twitter folgende Neuerungen implementiert:

  • Beim Senden einer Direktnachricht kann der Empfänger aus einer Followerliste per Dropdown gewählt werden.
  • Die Aufhebung des Zeichenlimits bei Direktnachrichten wurde umgesetzt.
  • Zitierte Retweets werden korrekt angezeigt.

Eine komplette Liste der Änderungen findet man über den offiziellen Blogeintrag zur neuen Version. Dort findet ihr auch die Downloadmöglichkeiten. Für Kubuntu-Nutzer gibt es auch ein PPA, über dass die neue Version bequem per Paketverwaltung aktualisiert werden kann.

Happy Tweeting.

T-Konten

T-Konten

Ich mochte damals in der Berufsschule das Fach Buchführung. Das war alles so schön systematisch. Wir habe damals noch gelernt, die komplette Buchführung eines Unternehmens manuell auf sogenannten T-Konten durchzuführen. Dazu gehörte die Eröffnungsbilanz, Buchung von Geschäftsvorfällen, Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und die Abschlussbilanz. Es gab sogar extra Hefte mit vorgedruckten T-Konten dafür, ich weiß nicht, ob es so etwas heute noch gibt. (Ich habe gerade mal in diesem Internet nachgeschaut, ja es gibt sie noch. :-) )

Wir habe damals Stunden damit verbracht, Fehler gesucht und (meistens) gefunden und waren froh, wenn am Ende die Aktiv- und Passivseite der Bilanz gleich war.

Auch heute bin ich manchmal noch froh, diese Basics damals gelernt zu haben. Und manchmal, wenn ich mir einen Buchungsvorgang unseres Systems nicht so richtig erklären kann, dann hole ich mir ein weißes Blatt Papier, zeichne mir ein paar T-Konten auf und schreibe die Buchungen dort hinein. So auch heute wieder, Buchungen verstanden und Fehler gefunden. Basics halt.

Nachtgedacht (15)

Come mothers and fathers throughout the land
And don't criticize what you can't understand
Your sons and your daughters are beyond your command

Your old road is rapidly aging

Please get out of the new one if you can't lend your hand
For the times they are a-changin'

 

Bob Dylan

Musik: Sledgehammer

Ich habe hier lange keine Musik mehr gespielt, wird also mal wieder Zeit. Es kommt aber keine Zeitreise in die 80er, wie die Überschrift vermuten lassen könnte. Im Gegenteil, es geht in die ferne Zukunft zu den Abenteuern des Raumschiffs Enterprise, die unterwegs ist, um neue Welten.... ach, ihr wisst schon. ;-)

Sledgehammer

Rihanna

Bitte schön.

Drucken 2016

Drei mal dieselbe Datei.
Drei mal dasselbe Officeprogramm.
Drei mal derselbe Rechner.
Drei mal derselbe Drucker.
Drei unterschiedliche Versionen des Druckertreibers.

Danke Windows.

Testausdrucke

Kubuntu Upgrade von 14.04 auf 16.04

Auf meinem privaten Rechner verrichtet ja bekanntlich Kubuntu seinen Dienst, also die Ubuntu-Variante mit KDE als Desktopsystem. Bislang in der LTS-Version 14.04. Diese Version ist ja mittlerweile auch schon über zwei Jahre alt, hätte aber theoretisch noch weitere drei Jahre regulären Support. Trotzdem hatte ich mir vorgenommen, nach erscheinen des nächsten LTS Release mein System darauf zu aktualisieren.

Die Upgrade-Strategie von Ubuntu/Kubuntu sieht vor, dass Nutzer der LTS-Versionen ein Upgrade auf das nächste LTS nicht sofort angeboten bekommen. Nach Erscheinen der 16.04 im April diesen Jahres durfte die Version noch ein paar Monate reifen und die gröbsten Fehler dürften inzwischen behoben sein. Vor knapp zwei Wochen erschien dann die erste aktualisierte Version 16.04.1, die nun auch für ein Upgrade von 14.04 angeboten wird.

Nun ist dass immer so eine Sache, ein zwei Jahre lang gewachsenes System über ein Upgrade zu aktualisieren. Das kann klappen, muss es aber nicht. ;-) Im Zweifel ist es also sicherer, seine Daten zu sichern, eine Neuinstallation durchzuführen, die benötigten Programme zu installieren und die Daten zurück zu sichern. Ich bin aber zu faul, die ganze Software neu zu installieren und generell wollte ich einfach mal sehen, wie zuverlässig so ein Upgrade läuft. Im Notfall wäre immer noch die Option der zuerst genannten Variante gewesen.

Also startete ich das Upgrade über die Kommandozeile mit dem Befehl:

sudo do-release-upgrade

Beim Upgrade sollte man von Zeit zu Zeit mal auf das Terminal schauen, da es sein kann, dass Eingaben erforderlich sind. So wurden bei mir einige geänderte Konfigurationsdateien angezeigt, bei denen ich wählen konnte, ob ich meine Version behalten möchten oder die Version des Paketmanagers nutzen will. Ohne eine Eingabe hängt der Upgradeprozess an diesen Stellen und geht nicht weiter. Ist der Prozess (hoffentlich) problemlos durchgelaufen, ist auf jeden Fall ein Neustart des Systems notwendig.

Nach dem Neustart erwartet einen dann die offensichtlichste und größte Änderung beim Sprung von 14.04 auf 16.04. Die KDE-Umgebung ist von KDE4 auf KDE5 aktualisiert und das ist, wenn man jahrelang mit KDE4 gearbeitet hat, schon allein eine riesige optische Änderung. Die neue Flat-Optik - die ja momentan überall Einzug hält - ist natürlich nicht jedermanns Geschmack und wird seit dem Erscheinen von KDE5 ja schon rege diskutiert. Ich hatte KDE5 schon seit einiger Zeit in einer virtuellen Maschine getestet und war daher nicht mehr so "geschockt", als wenn ich das nach dem Upgrade zum ersten mal gesehen hätte. :-)

Kubuntu 16.04 Screenshot

Nach dem Neustart sorgt noch ein

sudo apt-get autoremove

auf der Befehlszeile dafür, dass nicht mehr benötigte Pakete vom Rechner entfernt werden. Zu beachten ist noch, dass fremde Paketquellen beim Upgrade deaktiviert werden. Das sind bei mir zum Beispiel Quellen für Google Chrome, Spotify Client und das Devolo DLan-Tool. Diese muss man also nach dem Upgrade wieder aktivieren, damit man weiterhin Updates für diese Programme erhält.

Alles in allem hat das Upgrade bei mir gut funktioniert, es gab nur ein paar kleinere Probleme.

Probleme nach dem Upgrade

Neuindizierung

Kurz nach ersten Reboot stellt ich fest, dass das System extrem langsam wurde und teilweise keine Eingaben oder Klicks mit der Maus mehr möglich waren. Außerdem zeigte die Festplatte "Dauerfeuer". Ein wenig Suche im System zeigte, dass nach dem Upgrade eine Neuindizierung der Dateien für die Desktopsuche angestossen wurde, die das System ziemlich lahmlegte. Das ganze legte sich tatsächlich erst so nach 6 Stunden, hier ist also etwas Geduld gefragt.

Virtualbox

Ich nutze zur Virtualisierung das Tool Virtualbox. Dieses wurde mit dem Upgrade auf die neue Majorversion 5 aktualisiert. Das Upgrade scheiterte allerdings an fehlerhaften Abhängigkeiten bei der Konfiguration der Pakete. Hier half letztendlich nur, Virtualbox einmal zu deinstallieren und neu zu installieren. Hierbei ist es wichtig, alle Pakete die unter

dpkg -l virtualbox*

angezeigt werden, mit

apt-get purge [paketname]

zu löschen. Nach der Neuinstallation kann man dann seine bestehenden virtuellen Maschinen wieder hinzufügen.

Drucker

Ich nutze einen relativ alten HP-Laserdrucker, der über den proprietären GDI-Treiber von HP angesprochen werden muss. Dieser Drucker weigerte sich nach Upgrade, irgendetwas zu drucken. Hier musste ich den Treiber über den Befehl

sudo hp-setup

nochmal neu downloaden und installieren. Danach druckte es auch wieder. :-)

Fazit: Positiver Eindruck

Nachdem ich jetzt ein paar Tage mit Kubuntu 16.04 gearbeitet habe, gefällt mir das System mittlerweile sehr gut. An die neue Optik habe ich mich inzwischen auch gewöhnt. Das Upgrade lief erfreulich problemlos und die aufgetretenen Fehler liessen sich schnell beheben. Wenn man sein Kubuntu 14.04 also nicht zu sehr "zerkonfiguriert" hat, kann man also über die Upgrade-Funktion relativ bequem auf die neue LTS aktualisieren. Natürlich ist ein vorheriges Backup der persönlichen Daten Pflicht.

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