Skip to content

Windows 10 Update in einer Virtualbox unter Kubuntu

Linux

Ich habe auf meinem Kubuntu über Virtualbox eine virtuelle Maschine mit Windows 7 laufen. Dieser wollte ich auch das kostenlose Update auf Windows 10 spendieren. Leider gab das Prüftool von Microsoft den Fehler aus, dass die (virtuelle) Grafikkarte nicht kompatibel zu Windows 10 sei und verweigerte das automatische Upgrade.

Zum Glück gibt es ja das Internet und nach einigem Stöbern fand ich die Lösung. Man kann über das MediaCreation-Tool von Microsoft das Update manuell durchführen, was ich dann auch mit Erfolg getan habe.

Und hier ist die ausführliche Anleitung von "Der Tutonaut", die ich gefunden und genutzt habe:

Tipp: Hardwareprüfung beim Windows 10-Upgrade umgehen

Vielen Dank an Christian Rentrop für diesen Tipp.

BBUGKS-Live Folge 3 veröffentlicht

Internet BBUGKS-Live-Logo

Oliver und ich haben mal wieder eine Folge unseres BlackBerry Podcasts aufgezeichnet. Diesmal dreht sich alles um das Thema Messenger. Wir sprechen darüber, welche Messenger auf der BlackBerry-Plattform zur Verfügung stehen, aber auch allgemein über Funktionen und Sicherheit. Also ist diese Folge auch für die Nutzer anderer Smartphones nicht uninteressant.

Weitere Infos und die Downloads gibt es auf unserem BBUGKS-Blog. Hört doch mal rein. :-)

Sicherheitsupdate für Serendipity verfügbar

Internet

Habt ihr es schon mitbekommen? Für die Blogsoftware Serendipity (s9y) ist heute ein Sicherheitsupdate erschienen. Mit der Version 2.0.2 werden drei Sicherheitslücken geschlossen.

Für Nutzer einer älteren Version vor 2.0 steht die bereinigte Version 1.7.9 zur Verfügung. Alle Nutzer sollten möglichst bald ihre Installationen aktualisieren.

Hier geht es zur offiziellen Ankündigung.

 

IT Dienstleister und ihre Angst vor Banking Software

Alle paar Wochen ruft mich ein Kunde an, der eine Banking-Software nutzt und nun einen neuen Computer bekommen hat. Ja, der IT-Dienstleister hat alle Daten vom alten Rechner gesichert, aber jetzt ist die Banking-Software weg.

Verdammt, ich frage mich immer, wieso es ein professioneller Dienstleister nicht hinbekommt, eine Software mit den zugehörigen Daten von einem PC zum anderen zu transferieren. Ich habe manchmal den Eindruck, so eine Finanzsoftware ist für manche Dienstleister wie so ein heißes Eisen, das man lieber nicht anfasst. Es ist doch gar nicht so schwer, darum hier eine kurze Universalanleitung:

Jedes Bankingprogramm bietet eine Backup-Funktion an. Nutzt die einfach und speichert die Daten auf ein externes Speichermedium. Auf dem neuen Rechner wird die Software dann neu installiert. Ja, ich weiß, oftmals hat der Kunde die Original-CD der Software nicht mehr oder weiß nicht, wie die Software jemals auf seinen Rechner gekommen ist. Tipp: Meistens haben die Kunden einen Kontakt zur ihrer Bank, der eventuell mit einer CD oder einem Download-Link aushelfen kann. Wenn eine Software von CD installiert wird, muss man meist noch ein Online-Update durchführen, um diese auf den neuesten Stand zu bringen. Danach die Datensicherung vom externen Speichermedium zurücksichern und der Kunde kann wieder mit seiner Software arbeiten.

Und wenn ihr euch unsicher seid: Ruft doch den EBL-Berater des Kunden bei seiner Bank an und fragt nach bevor ihr den alten Rechner entsorgt oder platt macht. Ist immer noch besser, als den Kunden ohne seine Software und ohne seine alten Daten sitzen zu lassen. Dieser ruft dann nämlich bei uns an und wir müssen das ganze dann gerade biegen.

Ja ich weiß, eigentlich ist der Kunde ja für seine Datensicherung selbst verantwortlich und sollte auch wissen, wo er seine Originaldatenträger aufbewahrt. Aber als Dienstleister könnt ihr da ja auch etwas für den Kunden mitdenken. Und wir in der Bank sind euch auch dankbar, wenn wir nicht alles beim Kunden zeitaufwendig neu installieren und einrichten müssen, was mit einer Datensicherung in ein paar Minuten erledigt gewesen wäre.

Danke. ;-)

PS: Ich weiß natürlich, dass viele IT-Dienstleister das natürlich so machen und einen PC-Tausch so abwickeln, dass der Kunde nachher wie gewohnt weiter arbeiten kann. Aber oft habe ich bei mir mit Kunden zu tun, wo das eben nicht so toll klappt. Und deswegen wollte ich hier grad mal meinen Frust loswerden. Dafür ist so ein Blog ja auch mal ganz gut.

Eine unheilvolle Dreiecksbeziehung

@Work

Die Beteiligten:

User1, User2, Rechner1, Rechner2, Rechner3 und der Admin

Die Geschichte:

User1 meldet sich an Rechner1 an.

User1 meldet sich an Rechner2 an.

Rechner1 meldet, dass ein Passwortwechsel notwendig ist.

User1 versucht an Rechner1 das Passwort zu ändern, das funktioniert nicht, weil die Anmeldung an Rechner2 noch läuft.

User1 versucht an Rechner2 das Passwort zu ändern, das funktioniert.

User1 meldet sich mit seinem neuen Passwort an Rechner3 an. So weit, so gut.

Einige Zeit später...

Rechner1, Rechner2 und Rechner3 sind nach dem Ablauf der Sperrzeit gesperrt.

User1 entsperrt Rechner2.

User2 denkt, er ist an Rechner1 angemeldet und versucht diesen mit seinem Passwort zu entsperren. Dreimal.

User2 sagt User1 Bescheid, dass er doch bitte Rechner1 entsperren soll. Aber weder das neue noch das alte Passwort funktionieren.

User1 versucht Rechner3 zu entsperren. Auch das funktioniert weder mit dem alten noch dem neuen Passwort.

...

Anruf von User1 beim Admin, der diese Story hier mal kurz aufschreiben muss, um zu verstehen, was da überhaupt gelaufen ist. User1 im Active Directory entsperrt. Alles wieder gut. :-)

Blogs besinnen sich auf ihre Wurzeln und ich finde das gut

Internet

Zwei große Blogs haben in den letzten Monaten drastische Änderungen am Konzept und an ihrem Content vorgenommen. Ich spreche hier von Sascha Pallenbergs Mobile Geeks und von Basic Thinking, dem ehemaligen Blog von Robert Basic, dass er damals mit großem Medienrummel verkauft hat. Diese beiden Blogs besinnen sich sozusagen auf die "alten" Blog-Werte. Ich finde das gut und möchte kurz erklären, warum.

Die Zeiten änderten sich

Als Robert Basic noch Basic Thinking betrieb, hab ich das Blog immer gern gelesen. Einfach weil seine Beiträge viel Persönlichkeit hatten. Nach dem Verkauf des Blogs an die Firma Serverloft wurden die Beiträge leider immer beliebiger. Es ging größtenteils nur noch um News und darum, der schnellste zu sein und somit möglichst viele Klicks zu generieren. Das Blog blieb zwar in meinem Feedreader, aber eigentlich wurden fast alle Artikel als gelesen markiert, ohne sie zu lesen.

Sascha kannte ich von netbooknews.de, wo ich immer die Artikel schätzte, in denen Sascha persönlich zu Themen Stellung bezog. Klar war es auch mal interessant, über neue Geräte und Hardware zu lesen, aber wenn man nicht so der Typ ist, der sich alle Nase lang neues Zeug kauft, ist das immer nur mäßig interessant. Dann kam der Wechsel zu Mobilegeeks und damit auch eine Zeit, in der es auch immer nur um die schnellsten und exklusivsten News ging. 20-30 Artikel am Tag, teilweise vollgestopft mit den Specs von neuen Geräten, langweilig. Ab und zu mal einen Rant von Sascha zu lesen tat gut, aber das veranlasste mich nicht dazu, die Seite täglich anzusteuern. Die wichtigsten Sachen bekommt man eh in Kurzform über Twitter mit.

Was hat sich jetzt geändert?

Sascha hat zum Jahreswechsel nach langen Planungen das Konzept von Mobilegeeks komplett umgekrempelt und sagte selbst, dass er diese News-Hetze nicht mehr mitmachen wollte. Es sollte wieder um das  gute alte Bloggen gehen. Um Recherche und Meinung und Hintergründe. Bloggen eben.

Konnte das umgesetzt werden? Ich denke ja. Es gibt mehr ehrlichen Kontent und längere Artikel, in denen mehr mir Persönlichkeit geschrieben wird, die Meinung des Autors ist wichtiger als nur die harten Fakten und technischen Daten von irgendwelchen Geräten. Auch die Kolumnen, zum Beispiel die von Marie, sind sehr erfrischend. Warum sollte es auf einem Techblog nicht auch mal so etwas zu lesen geben? Mir gefällts.

Ja, und Basic Thinking wurde nochmal verkauft. Und sie haben mit dem Kölner Unternehmer Tim Schumacher einen Käufer gefunden, der die Verantwortung für das Blog in die Hände eines Bloggers gelegt hat. Tobias Gillen nimmt die Funktion des Chefredakteurs (Chefbloggers) und Geschäftsführers war. Auch er baute nach dem Verkauf das Blog radikal um und versucht, es unabhängig von Klickzahlen und Bannerwerbung zu machen. Auch hier wurde die Artikelanzahl wesentlich niedriger. Die Artikel, die jetzt kommen, gefallen mir allerdings durchweg sehr gut, interessieren mich und werden zum größten Teil auch komplett gelesen.

Ich finde diese Entwicklung sehr positiv und ein gutes Beispiel dafür, dass auch große Blogs sich auf ihre Wurzeln besinnen können und wieder "richtig" Bloggen. Ansonsten wird alles im Netz doch nur zu einem News-Einheitsbrei.

Habt ihr die Änderung dieser beiden Blogs auch so mitverfolgt und findet ihr die Änderungen auch positiv?

Warum ich schliesslich doch WhatsApp nutze

WhatsApp-Logo

Lange Zeit habe ich mich gesträubt und dagegen gewehrt, WhatsApp zu nutzen. Jetzt habe ich den Widerstand aufgegeben und auf meinem Smartphone WhatsApp installiert. Und hier sind die Gründe dafür:

Warum wollte ich WhatsApp nicht nutzen?

Als BlackBerry-Nutzer nutze ich schon immer den BlackBerry-Messenger, und versuche immer, andere zur Nutzung dieser App zu bewegen, zumal sie auch für alle gängigen Plattformen (BlackBerry, iPhone, Android, Windowsphone) zur Verfügung steht. WhatsApp ist schon immer verschriehen, nicht besonders sicher zu sein. Die Verschlüsselung und der Datenschutz sind fragwürdig und die ein oder andere Sicherheitslücke wurde bereits gefunden.

Jeder, der meine Handynummer hat, kann mich automatisch über WhatsApp anschreiben. Bei anderen Messengern - wie auch beim BBM - muss man sich erst über eine wie auch immer geartete ID verknüpfen. Ich kann mir also meine Chatpartner gewissermaßen aussuchen.

Und überhaupt hat der BBM viel bessere Funktionen bei den Gruppenchats und andere Vorzüge, die ich nicht missen möchte.

Das ganze hat nur einen Haken: Es gibt zu wenige, die BBM nutzen und fast alle nutzen WhatsApp.

Warum ich WA jetzt doch installiert habe

Selbst bei kleinen Gruppen, mit denen ich kommunizieren möchte, hat es nicht funktioniert, alle zur Installation von BBM zu bewegen. Und es ist dann immer ziemlich umständlich, alle zu kontaktieren oder auch mal innerhalb einer Gruppe etwas abzusprechen. Natürlich funktioniert SMS noch immer, aber das ist nicht wirklich komfortabel und nicht jeder hat eine SMS Flatrate und somit entstehen beim Senden von SMS unter Umständen Kosten.

Wenn ich Facebook nutze, habe ich nicht wirklich einen Vorteil gegenüber WhatsApp. Und dann kommt es natürlich immer wieder vor, dass es in Klassen oder anderen Gruppen unserer Kinder eine WhatsApp-Gruppe gibt. Wenn man da mitmischen möchte und nichts verpassen dann hat man also fast keine andere Wahl, als den Messenger mit dem grünen Logo zu nutzen.

Wie gehe ich mit den Datenschutz und Sicherheitsbedenken um?

Ich nutze soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook, gebe also ohnehin Daten von mir in die Hände von Diensten, die von eben diesen Daten leben müssen. Da WhatsApp ja von Facebook gekauft wurde, wäre es nich logisch, Facebook zu nutzen aber gleichzeitig WhatsApp aus Datenschutzgründen nicht zu nutzen. Bei der Verschlüsselung ist WhatsApp auf gar keinem so schlechten Weg, indem es schrittweise die Ende-zu-Ende Verschlüsselung einführt. Man muss sich eben bei der Nutzung im Klaren sein, dass momentan die Daten auf dem Server des Anbieters durchaus mitgelesen oder anderweitig gespeichert oder weitergegeben werden können. Aber das ist selbst beim BBM der Fall, sofern man nicht die Variante für Geschäftskunden mit eigenem BlackBerry-Server nutzt.

Fazit

Der WhatsApp Messenger ist genial einfach und unkompliziert zu bedienen. Der Kniff, den Kontakt über die Handynummer herzustellen, so dass ich alle Bekannten, von denen ich diese Nummer ohnehin im Adressbuch habe, sofort erreichen kann, wenn diese WhatsApp auch nutzen, sind ein unschlagbarer Vorteil für viele Nutzer, war für mich als BBM Nutzer aber immer eher abschreckend (siehe oben).

Ich nutze WhatsApp also jetzt auch, präferiere aber weiterhin den BBM, da ich viele seiner Funktionen sehr zu schätzen weiss. Wer es etwas genauer wissen will, kann sich meine kleine Artikelserie dazu auf dem Blog der BlackBerry-User-Group Kassel anschauen. Welche und wieviel private Daten und Informationen in einem Messenger preisgibt (egal welchem), sollte jeder für sich entscheiden und dabei immer im Hinterkopf haben, wer was mit diesen Daten anfangen könnte.

Ich werde mal beobachten, wie sich der Messenger so nutzen lässt und bei Neuigkeiten oder anderen Erkenntnissen natürlich hier im Blog berichten.

Nachtgedacht (14)

Eine stressige Woche. Viel Arbeit trotz Feiertag. Gestern eine große und sehr schöne Feier mit guten Freunden bis spät in die Nacht. Ich stehe heute morgen im Hof des Hotels. Die Sonne scheint, es ist still. Ich höre das Summen einer Biene. Von mehreren Bienen. Mein Blick richtet sich auf ein Blumenbeet. Der Blick fokussiert sich auf die Insekten, die von Blüte zu Blüte fliegen. Einige Minuten blicke ich nur dorthin, merke, wie ich mich entspanne. Ein Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit. Neue Kraft schöpfen. Entschleunigung.

Die BlackBerry-User-Group Kassel hat jetzt einen Podcast

Internet

Einige Leser wissen sicherlich, dass ich in der BlackBerry-User-Group Kassel aktiv bin und dort auch ab und zu etwas im Blog schreibe. Ende letzten Jahres entstand die Idee, doch mal einen Podcast zu BlackBerry zu machen und jetzt haben Olly und ich es geschafft, die erste Folge von "BBUGKS-Live" auf die Beine zu stellen.

Podcast Logo

Da wir beide vorher noch keine Podcast-Erfahrung hatten, war das ganze sehr spannend für uns und wir sind gespannt, wie die erste Folge so bei den Hörern ankommt.

In der ersten Folge sprechen wir über uns und die Entstehung der Usergroup und darüber, was wir in den nächsten Folgen so vorhaben. Ziel ist es auch, immer mal wieder Gäste beim Podcast dabei zu haben.

Also, wenn ihr Lust habt, hört einfach mal rein und schreibt ein Feedback in die Kommentare.

Kurz die Welt retten

Kindermund

Ich sitze mit den Kindern im Auto und im Radio läuft "Nur noch kurz die Welt retten" von Tim Bendzko.

Nachdem das Lied zu Ende ist und wir aussteigen, sagt Luca(8):

"Also, ich würde ja nicht erst 148 Mails checken, bevor ich zu meiner Freundin gehe. Ich würde nur die Welt retten und dann gleich zu ihr gehen."

tweetbackcheck