Sonntag, 25. April 2010
Fragmentarisches S9Y-Handbuch Auflage 7
Freitag, 2. April 2010
Aprilscherz
Nein, das hier ist keiner. Aber boah, war das nervig gestern, oder?
Gefühlt 99.03% von allen, die im Internet mitmachen, hatten gestern das Bedürfnis, einen mehr oder weniger lustigen Aprilscherz machen zu müssen.
Twitter-Timeline: Jeder getwitterte Link ein Scherz.
Rivva: Alle Topthemen: Aprilscherze
Blogs (z.B. von Google): Lustige Scherzchen
Mal ehrlich, ich fand sonst die Jahre die paar gut gemachten und erst auf den zweiten Blick als Aprilscherz zu erkennenden Beiträge immer lustig. Aber dieses Jahr war alles irgendwie platt und fantasielos. Alles zu offensichtlich.
Das war jedenfalls mein Eindruck vom 1. April dieses Jahr. Habt ihr einen wirklich lustigen und intelligenten Aprilscherz gefunden?
Samstag, 30. Januar 2010
Aktion: PGP unters Blogvolk
Vor ein paar Tagen hat Stefan von Station9111 eine Aktion gestartet, um die Verschlüsselung von Mails innerhalb der Blogosphäre zu promoten und zu fördern. Das hat mich daran erinnert, dass ich eigentlich schon lange meinen öffentlichen GnuPG-Schlüssel mal auf meiner Seite online stellen wollte, was ich dann auch gleich auf der Impressums-Seite getan habe.
Die Verschlüsselung und das Signieren von E-Mails wird von vielen nicht praktiziert, weil es zu mühsam ist oder die dahinter stehende Technik von vielen nicht verstanden wird. Und so gehen immer noch die meisten Mails unverschlüsselt und von jedem mitlesbar durchs Netz.
Ist der Schlüssel echt?
Genauso wichtig wie die Verbreitung von PGP oder GnuPG-Schlüsseln ist auch die Frage, wie ich die Echtheit eines Schlüssels feststellen kann. Wenn der Schlüssel auf meiner Homepage steht, die dann auch noch beim Denic auf mich registriert ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Schlüssel auch zur angegebenen Person gehört, schon mal größer, als wenn ich den Schlüssel anhand der Mailadresse von einem Key-Server runterlade. Bei Leuten, die ich persönlich kenne, kann ich den Fingerprint des Schlüssels per Telefon oder bei einem persönlichen Treffen austauschen und vergleichen. Bei sogenannten Key-Signing-Partys kann ich auch die Keys von Fremden, die sich per Ausweis auf der Party ausweisen, verifizieren und austauschen.
Einen solchen Key kann ich dann selbst signieren, um zu bestätigen, dass ich ihn verifiziert habe und der Key authentisch ist. Ein dritter, der meinem Key bereits vertraut, kann dann dem Key, den ich unterzeichnet habe, ebenfalls aus echt betrachten. So entsteht das sogenannte Web-of-Trust.
Gerade für Blogger, die nicht die Möglichkeit haben, sich persönlich zu treffen und ihre Keys zu signieren, gibt es auf der kommende Cebit wieder die Möglichkeit, sich auf dem Stand des Heise-Verlags im Rahmen der Krypto-Kampagne seinen Key signieren zu lassen. Da der Fingerprint des Keys, mit dem der eingene Key unterzeichnet ist, in jedem Heft des Verlages abgedruckt ist, kann man so unterzeichnete Keys relativ sicher als "echt" einstufen.
Datenschutz und Privatsphäre
Bei der Nutzung von PGP oder GnuPG sollte man auch bedenken, dass der öffentliche Schlüssel auch personenbezogene Daten enthält, und jeder jeden Schlüssel auf einen Key-Server hochladen kann. Die Löschung eines Keys, der einmal hochgeladen wurde, ist nicht möglich. Hierüber sollte man sich bei der Nutzung dieses Systems und bei der Veröffentlichung seines Schlüssels im Klaren sein.
Nutzung in Thunderbird
Wer den Mailer Thunderbird nutzt, kann PGP oder GnuPG-Verschlüsselung übrigens bequem mit dem Enigmail-Plugin nutzen.
Freitag, 15. Januar 2010
Will ich Erfolg beim Bloggen?
In den letzten Tagen habe ich zwei Artikel zu den Themen "Erfolg beim Bloggen" und "Wie werde ich ein guter Blogger" gelesen. Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen, die ich hier gerne mal aufgreifen möchte.
Auf Blogger-Anworten.com erklärt Autor Robert Stögmann "Wie wird man Blogger" und DailyBlogTips hat "18 Blog tips to help you succeed in 2010". Beide Artikel greifen zwei Themen auf, die ich so nicht stehen lassen möchte.
Thema: Blog-Engine
Blogger-Antworten schreibt hierzu unter anderem:
Man sollte sich nun wohl überlegen, welchen Blog-Anbieter man nutzen sollte. Blog-Anbieter gibt es ja en masse, nur für welchen sollte man sich entscheiden? Ich tendiere hier zu Wordpress. So ziemlich jeder bekannte Blogger aus dem deutschsprachigem Raum nutzt Wordpress und dies auch mit gutem Grund. Wordpress ist einfach am bekanntesten.
Bei den DailyBlogTips heißt es hierzu:
Start with a WordPress.com blog and then switch over to a self-hosted WordPress blog - Three reasons to use WordPress: 1) Lots of people use it 2) Recognition and reputation 3) Strong support.
Ich frage mich doch, was die verwendete Blogsoftware damit zu tun hat, wie erfolgreich jemand blogt oder wie einfach der Einstieg ins Blogger-Business ist. Letztendlich ist die Plattform, auf der man blogt doch herzlich egal, wenn man nur etwas zu sagen (schreiben) hat, das andere interessiert und ihnen einen Nutzen bringt (natürlich ist es kein Nachteil, für seinen Blog die beste Blogengine der Welt zu verwenden
).
Thema: SEO
Beide Artikel gehen auch auf das Thema SEO ein. Zuerst Blogger-Antworten:
Ihr erstellt einen Artikel und sucht euch ein passendes Suchwort aus, mit welchen ihr bei den Suchmaschinen ganz weit oben stehen möchtet. Es gibt natürlich einfache und starke Suchwörter. Das findet man dann auch einmal selbst raus. Etwas Feingefühl benötigt man hierfür eben.
Wenn ihr euer Suchwort nun also habt (es können auch mehrere Suchwörter pro Artikel sein), versucht ihr einfach, dass dieses Suchwort immer wieder einmal im Text vorkommt. Wenn ihr also einen Artikel mit 300 Wörtern verfasst, würde ich das Suchwort zu ca. 3-4% vorkommen lassen, aber es bitte nicht übertreiben.
Und bei DailyBlogTips:
Study SEO like your life depended on it - Driving traffic to your blog through search engines is what you call “organic traffic.” Other types include referral sites, and direct traffic. Of the three mentioned, organic traffic is what you need to be able to sustain long-term visibility of your blog.
Ich weiß ja nicht, wie es euch anderen Bloggern geht. Aber wenn ich beim Artikel schreiben immer im Kopf habe "300 Wörter, wie oft habe ich jetzt das Suchwort, wie kommt der Artikel bloß an Platz 1 bei Google...", dann hätte ich wohl keinen richtigen Spaß an der Sache. Natürlich will jeder Blogger so viele Leser wie möglich auf seinem Blog. Aber wenn man beim Schreiben nur an die Optimierung für Suchmaschinen denkt und diese im Hinterkopf hat, dann ist man nicht mehr authentisch. Und der Leser, der über das Suchergebnis auf den Blog kommt merkt m.E. schon, ob der Artikel aus Überzeugung und mit Herzblut geschrieben ist, oder nur einfach auf einen tollen Suchbegriff optimiert wurde.
Wie gesagt, Traffic ist für alle Blogger wichtig, denn kaum einer blogt gern für sich allein. Aber der Traffic, der durch engagierte Artikel und durch Vernetzung mit anderen über Blogs, Twitter und sonstige soziale Netze erzeugt wird, ist mir dann doch lieber als eine perfekt auf SEO getrimmte Seite.
Sonntag, 3. Januar 2010
Die vergessene Jahreszahl-Formel
Ein beliebter Trick von Spammern ist es, das Sendedatum von Mails weit in die Zukunft zu datieren. Dadurch steht die Mail in diversen Mailprogrammen und Webinterfaces, die die Mails nach Datum sortieren, immer an erster Stelle, auch wenn danach noch andere Mails eingehen.
Spamfilter nutzen das aus, um Mails mit einem Datum, das weit in der Zukunft liegt, als Spam auszusortieren, was ja erstmal kein Problem darstellt und einen Nutzen für den spamgeplagten Mailanwender bringt.
Nun hat der Opensource-Filter Spam-Assassin einmal definiert, dass Mails, die ein Datum mit der Jahreszahl "20XX" weit in der Zukunft liegt. Und am 1.1.2010 kam dann, was kommen musste. Die Filterregel FH_DATE_PAST_20XX traf nun auf alle Mails zu und schraubte den Spam-Score der betroffenen (also allen) Mails hoch und somit wurden sehr viele "unschuldige" Mails als Spam ausgefiltert.
Viele Mailprovider (unter anderem auch GMX), die einen serverseitigen Spamfilter anbieten, nutzen Spamassassin und schoben so wohl die Neujahrsgrüße vieler Anwender in den Spamordner.
Wie Heise schon berichtet, wurde der Bug schon reportet und es wurde ein Umgehungsfix angeboten, welches das Datum, bei dem der Filter zuschlägt, erstmal auf das Jahr 2020 hochgesetzt. Also haben wir in 10 Jahren das Problem wohl wieder, aber wer weiß schon, was in 10 Jahren ist...
Dienstag, 22. September 2009
Die deutsche Blogosphäre in Gelb
Ich hab ja schon ein schlechtes Gewissen. Es ist fast eine Woche her, das bei Aptgetupdate das neue Blogfield 2009 veröffentlicht wurde und ich hab es noch nicht geschafft, hier im Blog darauf hinzuweisen. Asche auf mein Haupt.
Ein tolles Ergebnis der Aktion, vielen Dank an Oliver und Stefan.
Was vergessen?
Haben die hier nicht was vergessen
?
Und für alle, die nicht es noch nicht wissen, hier nochmal das "Original".
Montag, 31. August 2009
Blogvorstellung zum Blog Day 2009
So, zum heutigen Blog Day stelle ich euch nun fünf Blogs vor, die ich regelmäßig lese. Die Themen der vorgestellten Blogs sind bunt gemischt. Also los....
Indigoidian
Dieses Blog einer jungen Dame aus der, wie sie selbst sagt, nordhessischen Provinz hat nicht unbedingt leichte Kost zu bieten. Der ein oder andere Artikel hat es in sich. Franzi versteht es geschickt mit Blogeinträgen, die aus einzelnen Zitaten bestehen, ihre Lebenseinstellung und momentane Stimmung wiederzugeben. Dazwischen gibt es immer wieder längere Artikel mit Berichten aus Ihrem Leben und dem ganzen Rest. Sehr unterhaltsam, manchmal sehr berührend und persönlich, manchmal hammerhart. Freue mich immer wieder über ungelesene Artikel im Feedreader.
Dürrbi und Michi
Dies ist ein Blog eines Ehepaares, das es aus ihrer nordhessischen Heimat ins badische Karlsruhe verschlagen hat. Bei den beiden und ihrem Blog hat man beim Lesen irgendwie gleich das Gefühl, mit zur Familie zu gehören. Die lustigen und zum Teil auch ernsten Episoden aus dem Leben, die hauptsächlich von Michi gepostet werden, sind immer sehr unterhaltsam. Der Dürrbi wiederum schreibt mehr aus technischer (Männer-)Sicht, auch mal über lustige Fundstücke im Internet oder auch lustige Vorfälle aus seiner Tätigkeit im EDV-Support (in letzter Zeit leider seltener, bitte wieder mehr davon
).
Der Windflüchter
Den Blog von Ingo Jürgensmann habe ich auch beim stöbern nach Blogs, die mit Serendipity (s9y) betrieben werden, entdeckt. Ingo postet viele politisch motivierte Artikel und ist auch bei der Diskussion um die Internetsperren vorn mit dabei. Interessante Aktionen, wie zum Beispiel die Artikelreihe "Frag deinen Politiker" und Berichte aus dem privaten Bereich runden das Bild zu einem interessanten Ganzen ab.
Netplanet-Blog
Besim Karadeniz betreibt schon seit vielen Jahren seine Webseite netplanet.org, die fundiertes Hintergrundwissen zum Internet, seiner Technik und den verschiedenen Diensten bietet. Das Blog ist dagegen noch relativ frisch. Die Artikel haben ein breites Themenspektrum, als inzwischen ehemaliger SPD-Mann auch öfters zu politischen Themen. Besim schreibt in einem oft bewusst sehr provozierenden und polarisierenden Stil und fordert damit geschickt zu Diskussionen in den Kommentaren auf.
Station 9111
Das Blog von Stefan Böttcher verfolge ich eigentlich schon von Beginn an. Es war interessant, die Entwicklung des Blogs mitzuverfolgen. Zwischendurch gabs auch mal längere Blogpauser aber inzwischen gibt es regelmäßigen Lesestoff von der Station. Stefan hat übrigens die Wortpatenschaft für das Wort "Station" übernommen. Was es damit auf sich hat, kann man natürlich auch bei ihm nachlesen. Die Postings haben vorwiegend das Internet und seine vielfältigen Möglichkeiten zum Thema.
So, das waren fünf Blogs, die ich gern regelmäßig lese. Ich hoffe, es ist für den einen oder anderen Leser auch was dabei, was für ihn interessant ist. Mir hat die kurze Vorstellung der Blogs auf jeden Fall Spaß gemacht.
Hier noch die Aktionslinks:
http://www.blogday.org
Dienstag, 18. August 2009
Blog Day 2009
Bei Cashy habe ich heute gelesen, dass am 31.08.2009 zum fünften Mal der sogenannte Blog Day stattfindet. Bei dieser Aktion soll man am Aktionstag einen Artikel veröffentlichen, in dem man fünf Blogs vorstellt, die man selbst gern liest.
Die Autoren der ausgewählten Blogs sollen bereits im Vorfeld der Aktion informiert werden, dass ihr Blog erwähnt wird. Hierdurch sollen auch diese Blogbesitzer auf die Aktion aufmerksam werden und sich eventuell auch selbst beteiligen.
Im Arktikel selbst soll ein Link auf die Blog-Day-Seite und den eingerichteten Technorati-Link gesetzt werden. Ich werde mich auch an der Aktion beteiligen. Es ist eine gute Gelegenheit, neue Blogs kennen zu lernen und vielleicht ja auch ein paar neue Leser für den eigenen Blog zu gewinnen.
Dienstag, 11. August 2009
Rechtsfreier Raum Internet
Ob es um die Gesetze zu den Internetsperren geht oder um die mehr oder weniger kompetenten Ergüsse unserer Politiker vor den Bundestagswahlen zum Thema Online und Internet, immer wieder lese oder höre ich den Ausdruck "rechtsfreier Raum".
Für den unbedarften Informationsempfänger, und hierzu zählen sowohl diejenigen Mitbürger, die nicht im Internet unterwegs sind, also auch die unerfahrenen "Gelegenheitssurfer", hört sich dass so an, als wäre im Internet alles erlaubt, jeder könne nach Herzenslust gegen geltende Gesetze verstoßen ohne irgendwelche Konsequenzen befürchten zu müssen.
Sehen wir uns die einzelnen "bösen" Inhalte doch mal an:
Gesetzeswidrige Inhalte
Hier gilt erstmal festzuhalten, dass alles, was per Gesetz verboten ist, natürlich auch im Internet verboten ist. Problematisch ist hier natürlich die Globalität des Internets. So kann deutsches Recht natürlich nur auf die Webserver angewendet werden, die in Deutschland stehen. So hat man zum Beispiel die Möglichkeit, rechtsradikale Inhalte von einem deutschen Webserver löschen zu lassen, steht der Server jedoch in den USA, wo dieses Gedankengut verbreitet werden darf, so hat man diese Möglichkeit nicht.
Trotzdem können natürlich solche Inhalte auch in Deutschland angeschaut werden. Dies hat aber nichts mit einer "rechtsfreiheit" des Internets zu tun, sondern ist der weltweiten Verfügbarkeit des Internet geschuldet. Eine Vereinheitlichung der nationalen Rechtssysteme wird jedoch in naher Zukunft nicht möglich sein (vielleicht dann, wenn wir endlich Startrek-Verhältnisse auf der Erde haben
)
Dennoch gibt es in der Weltgemeinschaft bei vielen Themen einen große Übereinstimmung in den Gesetzen und Verboten, auch wenn uns Frau von der Leyen da immer andere Dinge erzählt. ![]()
Sittlich Anstößiges
Natürlich findet man im Internet viele Dinge, die nicht den sittlichen oder moralischen Vorstellungen und Normen von jedermann entsprechen. Aber muss man sie deswegen auch anschauen und gezielt danach suchen?
Ich bin in der langen Zeit, in der ich das Internet nutze noch nie zufällig auf Seiten mit z.B. extremen sexuellen Darstellung gestoßen. Vielleicht kommt man zufällig mal auf Seiten die ein paar blanke Brüste zeigen, für mehr muss man dann doch gezielt suchen.
Problematisch wird es natürlich dann, wenn Kinder und Jugendliche im Netz unterwegs sind und auf solche Inhalte gelangen. Hier ist es aber nun mal auch die verdammte Pflicht der Eltern oder sonstigen Erziehungspersonen, zu kontrollieren, was sich die Kinder da vor dem Internet, dem DVD-Player oder sonstigen Medien so reinziehen.
Zumindest sollte eine solche Vertrauensbasis bestehen, dass die Kinder sich, wenn sie für sie verstörende oder erschreckende Inhalte gesehen haben, ihren Eltern anvertrauen und das Gesehene gemeinsam verarbeiten können. Ich werde dann in ein paar Jahren sehen, ob ich meine hier
aufgestellten Thesen bei meinen dann jugendlichen Kindern umsetzen kann. Es ist jedenfalls ein Ziel, auf das ich hin arbeite.
Mobbing im Netz
In den Anfangszeiten von eBay habe ich meine Bekannten immer gefragt:
"Wenn dich in Kassel auf dem Königsplatz ein wildfremder anspricht und
dir eine Uhr verkaufen will, von dieser aber nur ein Foto dabei hat und
dir vorschlägt, ihm schon mal das Geld zu geben und dir die Uhr dann
später zuzuschicken, würdest du das machen?" Ich glaube es hat damals
keiner ja gesagt.
Das Problem vieler vor allem jungen Internetnutzer ist, dass sie sich der hohen Öffentlichkeit, die im Netz herrscht, gar nicht bewusst sind. Hier gilt es, allen Nutzern die Kompetenz zur Nutzung des Mediums Internet zu vermitteln.
Aber gerade auch beim Thema Mobbing, Verunglimpfung, Fälschung von SonstwasVZ-Profilen oder ähnlichem gilt: Alles, was in der analogen Welt verboten ist, ist auch im Internet verboten und kann vom Gesetzgeber bestraft werden. In diesen Fällen ist es auch nicht der böse Hacker vom anderen Ende der Welt. Nein, hier kennt man die Täter meist aus dem Kreis der Schulkameraden, Arbeitskollegen usw. Diese Täter müssen bestraft werden, denn auch sie müssen sich bewusst sein, dass man im Internet nicht anonym ist und dass auch hier die gesellschaftlichen Normen und Verhaltensweisen gelten.
Zum Weiterlesen (und manchmal auch Weiterärgern)
Warum die Dummheit des Internets ein Segen ist (bei SpOn)
Spiegelredakteurin erklärt rechtsfreien Raum (Artikel bei Netzpolitik)
Kanzleramtschef fordert Verkehrsregeln im Internet (bei heise)
Die Meinungsfreiheit als Sondermüll (beim LawBlog)
Die Liste lässt sich, gerade im Moment, wahrscheinlich noch ziemlich erweitern. Ich bin für weitere Lesevorschläge und Diskussionen in den Kommentaren offen.


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