Artikel mit Tag Privates

Großbritannien Roadtrip 2017 Etappe 2: Von Wales zum Lake District

Die zweite Etappe unserer Rundreise durch Großbritannien führte uns von Wales nach Nordengland zum Lake District. In der kleinen Stadt Ulverston befand sich unser Campingplatz. Der Besitzer hatte außerdem einen Handel mit Wohnwagen und Wohnmobilen.

Von unserem ersten Platz waren wir ja verwöhnt, was die Aussicht betraf. Dieser Campingplatz befand sich in einer Mulde, so dass von Aussicht keine Rede sein konnte. Allerdings war er komfortabel ausgestattet und die Toilettenanlagen waren für Campingplatzverhältnisse echter Luxus.

Rund um Windemere

Nachdem ich am Morgen nach der ersten Übernachtung eine schöne Laufrunde am Meer absolviert hatte, machten wir uns daran, die Gegend zu erkunden. In der Nähe von Ulverston befindet sich mit dem Windemere einer der größten Seen des Lake Districts. Wir fuhren am Ufer des Sees entlang bis zum gleichnamigen Städtchen, das sich als ziemliche Touristen-Hochburg entpuppte.

Windemere Hafen

Windemere Pub

Nach einem kleinen Stadtbummel nahmen wir eine kleine Autofähre über den See und fuhren am Westufer entlang bis zu einem kleinen Dörfchen, wo wir noch einen gemütlichen Spaziergang unternahmen, bevor wir nach Ulverston zu unserem Camper zurückkehrten.

Windemere Rundfahrt

Dorfstraße

Farmleben

Am nächsten Tag besuchten wir auf Wunsch der beiden kleineren Kinder eine Farm, die von den Besitzern so bewirtschaftet wurde, wie es früher war, also mit großen Shire-Horses zum bestellen der Felder und alten Dampfmaschinen.

Farm Shirehorse

Farm Oldtimer

Gleichzeitig war der Hof als Ausflugsziel konzipiert, wo die Kinder mit die Tiere versorgen und z.B. auch Butter herstellen konnten. Ein Heubodenspielplatz und eine Kettcar-Bahn rundeten das Angebot ab.

Am Nachmittag bestiegen wir noch den kleinen Berg am Rande von Ulverston, auf dem ein alter Leuchtturm steht. Das Wetter und die Aussicht waren an diesem Tag hervorragend.

Ulverston Rundblick

Ulverston Aussicht

Ulverston Leuchtturm

Ulverston Wanderung

Nachdem wir nochmal die Luxus-Bäder unseres Campingplatzes genossen hatten, mussten wir am dritten Morgen schon wieder ans Einpacken denken. Nach einem Geburtstagsfrühstück für unsere große Tochter machten wir uns an die Arbeit und dann ging es weiter Richtung Schottland.

Großbritannien Roadtrip 2017 Etappe 1: Von Deutschland nach Wales

Im diesjährigen Sommerurlaub haben wir eine dreiwöchige Caming-Rundreise durch Großbritannien gemacht. Und wie schon Captain Picard sagt:

Also gibt es hier im Blog eine kleine Serie mit der Zusammenfassung unserer Reise.

Das Setting

Wir fuhren mit einer befreundeten Familie, zusammen waren wir vier Erwachsene und drei Kinder. Unser Heim für die drei Wochen war ein Opus-Campinganhänger, der von einem PKW gezogen wurde. Mit unserem Auto fuhren wir dem Gespann hinterher. Da im Campinganhänger wenig Platz für zusätzliche Ladung vorhanden war, ergänzten noch zwei Dachboxen auf unseren Fahrzeugen den Stauraum für das teilweise doch sehr sperrige Campingzubehör.

Der Aufbau des Campers (den wir in einigen "Probewochenenden" schon etwas geübt hatten) dauert, wie auch der Abbau, ca. 1,5 bis 2 Stunden. Es lohnte sich also nicht, irgendwo abends aufzubauen und am nächsten Morgen abzubauen und weiterzufahren. Wir hatten also die Etappen so geplant, dass wir möglichst 3 Nächte auf einem Campingplatz lagern konnten und erst dann wieder zum nächsten fuhren. Das hatte natürlich auch längere Fahrstrecken an den "Fahrtagen" zur Folge, aber dazu später mehr.

Technik und Roaming

Heutzutage nimmt man ja auch einiges an Technik mit in den Urlaub. Neben den obligatorischen Kameras sind natürlich auch Smartphones und Tablets für alle Familienmitglieder mit von der Partie. Zu Anfang der Planung hatte ich noch über die Mitnahme eines mobilen Accesspoints und Einsatz einer britischen SIM-Karte nachgedacht, aber nachdem Mitte Juni ja das Roaming innerhalb Europas inklusiv wurde, verließen wir uns auf unsere bestehenden Datentarife. Die Tablets ohne Mobilfunkmodul mussten erstmal Offline bleiben, die meisten Spiele der Kinder funktionierten aber auch so und die vorsorglich heruntergeladenen Playlists von Spotify ebenso. Für den Verlauf der Reise hofften wir auf WLAN auf den Campingplätzen und für den Notfall eine Hotspotverbindung über unsere Smartphones.

Es geht los

Am Sonntag nach Ferienbeginn ging es also um 3 Uhr morgens los. Es war noch dunkel, als wir uns auf einem Parkplatz an der Bundesstraße trafen und dann im Verbund unsere Reise antraten. Es ging durchs Ruhrgebiet, durch die Niederlande und Belgien bis an die französische Küste nach Duenkirchen (ja, das aus dem Film). Dort hatten wir ein Flexiticket für die Autofähre nach Dover gebucht, so dass wir nach der Ankunft gegen 11 Uhr auf die nächstmögliche Fähre um 12 Uhr gebucht wurden.

Blick von der Fähre

Nach einer zweistündigen Fahrt kamen wir dank der Zeitumstellung eine Stunde später in Dover an.

Hier noch ein kleiner Hinweis in Sachen Roaming. Das EU-Roaming gilt nicht "auf See". Sobald man den Empfangsbereich des Festlands verlassen hat, wird man in das "Hochsee-Netz" des jeweiligen Providers eingebucht. Wenn man das Datenroaming jetzt noch angeschaltet lässt, wird es teuer. ;-)

Ein Paralleluniversum

Nach dem Verlassen der Fähre galt es nun, sich an den britischen Linksverkehr zu gewöhnen. Nachdem ich gleich an der Hafenausfahrt erstmal die falsche Ausfahrt erwischte, kamen wir nach 37 Kilometern dann in Ashford an, wo wir uns für die Nacht ein Zimmer gebucht hatten, da die Strecke bis zu unserem ersten Campingplatz in Wales uns zu weit war, um sie noch am gleichen Tag zurückzulegen.

Pension in Ashford

Der Linksverkehr war für mich noch total anstrengend und ungewohnt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, in einem Paralleluniversum gelandet zu sein. :-) Tatsächlich sollte dieses Gefühl noch für einige Tage anhalten. Am nächsten Morgen machten wir uns halbwegs ausgeschlafen auf die ca. 480km lange Fahrt nach Wales.

Der Snowdonia Nationalpark in Wales

Am Rande des Snowdonia-Nationalparks verbrachten wir unsere ersten drei Campingnächte. Wir kamen am Nachmittag auf unserem ersten gebuchten Campingplatz an. Nachdem wir unserem Platz zugewiesen bekommen hatten, machten wir uns an den zuvor schon mehrmals geübten Aufbau des Campers. Nach knapp zwei Stunden waren wir soweit und konnten "einziehen".

Opus Camper aufgebaut

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Auto durch den Snowdonia Nationalpark und genossen die ein oder andere Aussicht. Ziel war die Küstenstadt Caernarfon, wo wir die riesige Burganlage von Caernarfon Castle besichtigten.

Caernarfon Castle

Auf dem Rückweg besuchten wir noch eine Schiefermanufaktur. Schiefer ist immer noch ein wichtiger Exportartikel in Wales.

Am zweiten Tag in Wales stand Wandern auf dem Programm. von unserem Campingplatz aus erreichten wir einfach eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die uns am einem Flußbett entlang direkt zur Atlantikküste in das Örtchen Barmouth führte. Hier genossen wir das erste Mal in unserem Urlaub Fish and Chips und den riesigen Sandstrand. Nach der Rückkehr zum Campingplatz hatten wir immerhin 17 Kilometer zurückgelegt.

Wanderung nach Barmouth

Barmouth

Wanderung in Wales

Am nächsten Morgen hieß es dann schon früh aufstehen und einpacken. Nach einem gemütlichen Frühstück wurden die Innereien des Campers in den Autos verstaut und der Camper selbst zusammengepackt. Danach ging es weiter auf der Reise Richtung Norden.

Laufen

Ich hatte mir eine kleine Challange vorgenommen. Ich wollte an jedem Campingplatz mindestens eine Laufrunde absolvieren. Für den Campingplatz in Wales hatte das schonmal geklappt.

Laufen in Wales

Menschenrechte sind keine Einbahnstrasse

Just for the records:

Wie sehr müssen doch die Menschen, die das bejubeln, davon überzeugt sein, dass eine Aushöhlung der Menschenrechte sich immer nur auf andere und nie auf sie selbst auswirken wird.

Einmal ist immer das erste Mal

Triggerwarnung: In diesem Beitrag gibt es Bilder mit Blut und Wunden.

Da bin ich nun fast 46 Jahre alt geworden, ohne dass mal etwas an mir zusammengenäht werden musste. Bis letzten Samstag...

Da ist es dann passiert, ich bin beim Laufen durch ein Waldstück mit einem schmalen Pfad gekommen. Zwischendurch auf den verschneiten und teils vereisten Wegen läuft man ja automatisch vorsichtig und langsam, aber hier war alles schön schneefrei und mit Laub bedeckt. Irgendwie bin ich dann an einer Wurzel hängen geblieben und nach vorn gestürzt. Und beim Aufkommen auf dem Boden muss ich dann mit der Augenpartie irgendwo aufgeschlagen sein. Jedenfalls spührte ich nach einem kurzen heftigen Schmerz und einer Rutschpartie auf einem kleinen Abhang schon, wie das Blut war am Gesicht runterlief. Ein paar Flüche später rappelte ich mich auf und kramte das Handy raus, um den Schaden mit der Selfi-Kamera zu begutachten. Nachdem ich selbst ja als Sanitäter im Roten Kreuz tätig bin, kam mir die etwa 3cm lange Wunde über dem Auge schon nähpflichtig vor.

"Einmal ist immer das erste Mal" vollständig lesen

Neujahr 2017-Edition

Hallo 2017! Ich hoffe, ihr seid alle gut und gesund im neuen Jahr angekommen. Die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel hab ich auch gut überstanden. :-)

Eigentlich bin ich ja nicht so für diese Sache mit den Vorsätzen, aber dieses Jahr habe ich mir doch ein paar Dinge vorgenommen:

  • Mehr mit Menschen treffen, die mir wichtig sind.
  • 1000 Kilometer laufen.
  • Mindestens einmal pro Woche bloggen.

Sollte doch zu schaffen sein, oder? In diesem Sinne, ich wünsche euch allen ein gutes, erfolgreiches, gesundes und friedliches Jahr 2017. Wir lesen uns.

Frohe Weihnachten 2016

Puh, dieses Jahr ist es echt schwer, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Weil 2016 halt ein echtes Arschloch war. Aber gerade, wenn man Kinder hat, freut man sich dann doch allmählich auf die Feiertage.

Ich wünsche euch allen da draußen ein paar ruhige Tage im Kreis von lieben Menschen. Auf das wir alle ein wenig zur Ruhe kommen und die Zeit miteinander genießen können.

Und wie immer ein großes, fettes Dankeschön an alle, die an den Feiertagen nicht zu Hause bei ihren Familien oder Freunden sein können, weil sie auf uns aufpassen und sich um kranke oder hilfsbedürftige Menschen kümmern, sei es bei Rettungsdiensten, Feuerwehren, Polizei, Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Danke!

Natürlich kommt jetzt nach der Tradition noch eine Version von "Fairytale Of New York", also bitteschön. :-)

500

tl;dr: Ein bißchen persönlich Privates, Quantified Self und etwas Selbstbeweihräucherung. Wer es trotzdem lesen möchte: Bitte schön. :-)

Meeren-GrafikWer mir bei Instagram oder Twitter folgt, hat eventuell schon mitbekommen, dass ich ab und zu laufen gehe. Heute Abend habe ich bei meiner Abendrunde die 500 Laufkilometer für dieses Jahr erreicht. Für jemanden, der die letzten 40 Jahre eigentlich nichts mit Sport am Hut hatte, gar nicht so schlecht. ;-)

Anfang 2014 hatte ich satte 40 Kilo zu viel auf den Rippen und habe beschlossen, das zu ändern. Mit einer Ernährungsumstellung (bei mir hat Paleo gut funktioniert) und regelmäßiger Bewegung (Rezept: Serien auf dem Hometrainer schauen statt auf dem Sofa mit Chips) habe ich es geschafft, das Übergewicht bis April 2015 loszuwerden und erfreulicherweise auch bis heute nicht wieder draufzuessen. :-)

Dann habe ich mal versucht, ob mir das Laufen Spaß macht und was soll ich sagen, das hat es. Ich habe langsam angefangen, erstmal ein paar gute Schuhe gekauft und das Pensum langsam gesteigert.

Und jetzt freue ich mich, in diesem Jahr die 500 Kilometer erreicht zu haben und es sind ja auch noch ein  paar Tage vom Jahr übrig. Mal schauen, was da noch geht.

Wenn ein einfaches Parkverbot nicht reicht

Manchmal reicht es nicht, ein einfaches Parkverbotsschild aufzuhängen, wie das heutige Fundstück beweist.

Bitte schön.

Parkverbot

Camping

And now for something completely different.

Letzte Woche war ich campen. Eine befreundete Familie hat sich einen Opus Campinganhänger zugelegt und wir hatten uns verabredet, das gute Stück mal ein paar Tage mit insgesamt sieben Personen zu testen.

Opus Camper

Nun sind wir nicht so die Proficamper, also war die Packerei etwas umständlich und sicher haben wir auch das ein oder andere Teil zu viel oder zu wenig eingepackt.

Wir sind in der glücklichen Lage, das wir etwa dreißig Autominuten entfernt ein beliebtes Feriengebiet und Ausflugsziel  zu haben, die Edertalsperre mit dem Edersee. So waren wir am Mittwoch schnell am ausgewählten Campingplatz angekommen.

Da wir erst am späteren Abend aufbrechen konnten, dauerte der Aufbau des Campers für uns ungeübte doch etwas länger, und so war es schon dunkel, als wir die Kinder in den Schlafsäcken und eine Flasche Rotwein vor uns auf dem Tisch stehen hatten.

Der Ausblick auf den Edersee von unserem Stellplatz aus entschädigte uns am Morgen für die Mühen am Vortag. Bei etwas frischen Temperaturen gab es Frühstück vorm Camper und wir konnten uns langsam ans Camper-Leben gewöhnen.

Blick auf  den Edersee

Auf dem Campingplatz ist man Selbstversorger, man kann also nicht den ganzen Tag faulenzen und sich an einen gedeckten Tisch setzen. Wenn man nicht zu jeder Mahlzeit irgendwo einkehren möchte, heißt es also, selbst kochen, abwaschen, Geschirr ein- und ausräumen und so weiter. Also sicher nichts für denjenigen, der es etwas luxuriöser mag.

Die Nutzung von Gemeinschaftstoiletten und Duschen dürfte auch nicht jedermans Sache sein. Und der Weg, wenn man Nachts mal "muss", kann lang und kalt sein. :-)

Alles in allem wog aber die Ruhe, die Natur und Ausflugsziele in der näheren Umgebung die Unbequemlichkeiten auf. Ein Highlight war sicher die abends farbig beleuchtete Sperrmauer, deren Lichterspiel wir am letzten Abend unseres Aufenthalts erleben konnten.

Beleuchtete Ederseesperrmauer

Nach ein paar Tagen entwickelt man auch Routine in den täglichen "Camperaufgaben". So waren wir alles in allem gut erholt, als wir am Sonntag die Heimreise antraten.

Ob so ein Urlaub auch für mehr als ein verlängertes Wochenende etwas für mich ist, weiß ich noch nicht. Da muss ich erstmal ein paar Nächte im eigenen Bett drüber schlafen. ;-)

Zehn Jahre on the Blogs

Ja, jetzt ist es soweit. Auch beim Hommel-Net hat das Blog-Zeitalter Einzug gehalten.

Mit diesen beiden Sätzen begann der erste Blogpost, den ich auf diesem Blog geschrieben haben. Und das war - ich kann es kaum fassen - genau vor zehn Jahren am 29. April 2006. Ein Jubiläum, das mir Gelegenheit gibt, mal auf die letzten zehn Jahre hier zurück zu blicken.

Der Anfang

Angefangen hat alles mit einem Kapitel im Buch "Webseiten programmieren und gestalten" von Mark Lubkowitz, das ich mir damals gekauft hatte und in dem ein Projekt zum Aufsetzen eines Blogs mithilfe der Blogsoftware Serendipity vorgeschlagen wurde. Und so wurde blog.hommel-net.de gebohren, mein kleines zu Hause im großen Internet, dem ich bis heute treu geblieben bin. Auch Serendipity bin ich bis heute treu geblieben, einer kleinen, komfortablen Blogengine, die alles bietet, was man (ich) zum Bloggen benötigt. Die kleine, aber sehr aktive und sympatische Community steht immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn es ein Problem zu lösen gilt oder man einfach nur mal eine Idee umsetzen möchte.

Tatsächlich basiert dieses Blog immer noch auf der ursprünglichen Installation von 2006, natürlich mit regelmäßigen Updates. Lediglich die Datenbank wurde einmal beim Umstieg von MySQL4 auf MySQL5 mittels SQL-Dump auf eine andere übertragen. Auch daran sieht man, wie stabil und solide diese Software aufgebaut ist.

Aber zurück zum Bloggen. Dieses Blog ist ein reines Hobby-Projekt von mir. Ich veröffentliche unregelmäßig Artikel, habe mir keine feste Regel auferlegt, wie zum Beispiel "mindestens ein Post pro Woche". Bei anderen Verpflichtungen, die man als Familienvater so hat, steht das Blog auch mal hintenan und wenn ich mal keine Lust oder auch keine Inspiration zum Schreiben habe, liegt es auch mal ein paar Wochen brach.

Letzendlich kehre ich aber immer wieder hierher zurück um ein paar Gedanken festzuhalten, etwas lustiges aus meinem Arbeitsalltag als Administrator einer kleinen Genossenschaftsbank, ein Musikvideo, ein Fundstück aus den Weiten des Netzes. Ab und an gibt es auch mal einen technischen Artikel zu meinem Lieblingsbetriebssystem Linux sowie Anleitungen und Tipps zu diversen Computerthemen. Auch hier habe ich mich nie auf einen Schwerpunkt für das Blog festlegen können (oder wollen). Das, gepaart mit dem unregelmäßigen Erscheinen von Artikeln und der nicht vorhandenen SEO sorgt wohl dafür, dass es hier nicht gerade von Besuchern und Lesern so wimmelt. Die Besucherzahlen dümpeln in sehr überschaubarer Höhe (bzw. Tiefe) vor sich hin.

Trotzdem oder gerade deswegen freue ich mich über jeden Leser, der sich hierher verirrt und ich freue mich immer noch wie Bolle über jedes Feedback, das über die Kommentare oder andere Kanäle reinkommt. DANKE!

In 2013 lernte ich die Jungs von der BlackBerry-User-Group Kassel kennen und als die Idee aufkam, ein Blog für die Gruppe zu betreiben, war ich sofort Feuer und Flamme und habe mich für Installation und technische Betreuung der Seite bereit erklärt. Und so ging im Mai 2014 dann bbugks.de online. Die Seite läuft selbstverständlich auch mit Serendipity. ;-)

Seitdem schreibe ich nun für zwei Blogs Artikel, was der Veröffentlichungsfrequenz hier natürlich auch nicht immer förderlich ist, aber ich gebe mir weiterhin Mühe, auch mein Baby hier nicht zu sehr zu vernachlässigen.

Die Zeit mit dem Blog möchte ich nicht missen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die ich sonst nicht kennengelernt hätte. Auch habe ich viel gelernt und lerne noch. Ich finde es großartig, dass durch Blogs heutzutage jeder in der Lage ist, einfach Texte oder anderen Content im Internet zu veröffentlichen und somit einer riesigen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Menschen konnten und können dadurch weltweit enger zusammenrücken und das lange bevor es die großen sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Konsorten gab. Ich finde übrigens Twitter großartig und treibe mich dort auch gern herum. Ich glaube aber trotz aller Unkenrufe, dass ein eigenes Blog auf dem nur ich Herr meines Contents bin, durch kein soziales Netzwerk ersetzt werden kann.

Ich werde also weiter bloggen und zwar hier in meinem kleinen Reich. Auch wenn das bedeutet, dass weniger Menschen meine Texte lesen, das ist es mir wert. Allerdings wird das hier auch immer ein Hobby-Projekt bleiben, das bei Bedarf auch mal vernachlässigt werden kann. Das ist zumindest der Plan, aber man kann ja nie wissen.

In diesem Sinne sage ich nochmals herzlich Danke an alle Leser, die mich die letzten Jahre begleitet haben und hoffentlich auch in Zukunft dabei bleiben. Ich freue mich auf die kommenden Jahre hier auf dem Hommel-Net Weblog (und frage mich gerade, ob ich mir damals nicht einen etwas eingängigeren Namen hätte aussuchen können, Past-Me).

To infinity and beyond.

Mario

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