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Heute: Lotus Notes

Blackberry Enterprise Server für OS10 mit Active Sync

Der Blackberry Enterprise Server versorgt Blackberry Smartphones mit Unternehmensdaten wie Mail, Kalenderdaten, Kontakte und anderen Anwendungen. Ein großer Vorteil: Der BES nimmt von innen aus dem Firmennetz Verbindung zur RIM Infrastruktur auf, er muss also vom Internet aus nicht direkt erreichbar sein.  Nun hat Hersteller Research in Motion verkündet, für die neue Betriebssystemarchitektur OS10 das Microsoft-Protokoll Active Sync zu benutzen. Das schmeckte mir zunächst gar nicht, denn Active Sync erfordert einen Netzzugang von außen (https), es muss also ein exponierter Server vom Internet erreichbar sein oder das mobile Device muss sich mittels VPN-Zugang ins Firmennetz einwählen, bevor die Synchronisation funktioniert.

Als ich mich darüber im einem Thread im Berrymotion-Forum aus lies, machte mich Tommy auf einen Artikel im Business-Blog von RIM aufmerksam, in dem erläutert wird, wie die neue Architektur funktioniert. Wichtige Aussage hier:

In particular, there is no need to open additional firewall ports or make any other changes that would cause an IT group to change their infrastructure.

Der neue BES wird also weiterhin die Verbindung zur RIM-Infrastruktur aufbauen und dann über die so aufgebaute verschlüsselte Verbindung das Active Sync - Protokoll transportieren. Die Details dazu kann man im verlinkten Artikel nachlesen.

Also wird RIM auch mit dem neuen BES die bisherige Sicherheitsinfrastruktur aufrecht erhalten und das neue Blackberry-OS 10 verspricht ein Knaller zu werden. Ich freue mich schon drauf.

Taskleistenverschiebungen

Beruflich arbeite ich rechenzentrumsbedingt hauptsächlich an einer Windows-Workstation. Wie viele andere Admins habe auch ich im Laufe des Arbeitstages viele verschiedene Programme am Rechner geöffnet. Meine Strategie hierbei ist es, die Programme immer in der gleichen Reihenfolge zu öffnen und immer auf der selben Stelle auf den Bildschirmen anzuordnen. Dadurch weiß ich, wenn ich ein bestimmtes Programm aus der Windows-Taskleiste in den Vordergund holen möchte, immer, wo ich das Programm finde. Auch am privat genutzten Kubuntu-System gehe ich in der Regel so vor.

Jetzt kann es im Laufe des Tages vorkommen, dass ein Programm sich unvorhergesehen verabschiedet oder ich es versehentlich schließe. Jetzt bin in in einem Dilemma. Öffne ich die Anwendung neu, reiht sie sich in der Taskleiste brav am Ende ein. Auf meinen privaten Linuxsystemen und dem bis vor kurzem genutzten Windows Vista hatte ich oftmals keine andere Chance, als alle Programme zu schließen und in der "richtigen" Reihenfolge neu zu starten. Umständlich und zeitaufwendig. :-(

Seit kurzem habe ich auf der Arbeit ein Windows 7 System und hier haben sich die Programmierer endlich den Bedarf erkannt, die Programme in der Taskleiste einfach mit der Maus zu verschieben. Für mich eine riesige Erleichterung. Warum ist da nicht schon vorher jemand darauf gekommen? (Bei Apple kenne ich mich nicht aus, geht das da auch?)

Wie ist das bei euch? Ist das Feature für euch auch sinnvoll oder habt ihr euch auf euren Rechnern ganz anders organisiert und die Taskleiste ist euch völlig egal?

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