Artikel mit Tag Privates

500

tl;dr: Ein bißchen persönlich Privates, Quantified Self und etwas Selbstbeweihräucherung. Wer es trotzdem lesen möchte: Bitte schön. :-)

Meeren-GrafikWer mir bei Instagram oder Twitter folgt, hat eventuell schon mitbekommen, dass ich ab und zu laufen gehe. Heute Abend habe ich bei meiner Abendrunde die 500 Laufkilometer für dieses Jahr erreicht. Für jemanden, der die letzten 40 Jahre eigentlich nichts mit Sport am Hut hatte, gar nicht so schlecht. ;-)

Anfang 2014 hatte ich satte 40 Kilo zu viel auf den Rippen und habe beschlossen, das zu ändern. Mit einer Ernährungsumstellung (bei mir hat Paleo gut funktioniert) und regelmäßiger Bewegung (Rezept: Serien auf dem Hometrainer schauen statt auf dem Sofa mit Chips) habe ich es geschafft, das Übergewicht bis April 2015 loszuwerden und erfreulicherweise auch bis heute nicht wieder draufzuessen. :-)

Dann habe ich mal versucht, ob mir das Laufen Spaß macht und was soll ich sagen, das hat es. Ich habe langsam angefangen, erstmal ein paar gute Schuhe gekauft und das Pensum langsam gesteigert.

Und jetzt freue ich mich, in diesem Jahr die 500 Kilometer erreicht zu haben und es sind ja auch noch ein  paar Tage vom Jahr übrig. Mal schauen, was da noch geht.

Wenn ein einfaches Parkverbot nicht reicht

Manchmal reicht es nicht, ein einfaches Parkverbotsschild aufzuhängen, wie das heutige Fundstück beweist.

Bitte schön.

Parkverbot

Camping

And now for something completely different.

Letzte Woche war ich campen. Eine befreundete Familie hat sich einen Opus Campinganhänger zugelegt und wir hatten uns verabredet, das gute Stück mal ein paar Tage mit insgesamt sieben Personen zu testen.

Opus Camper

Nun sind wir nicht so die Proficamper, also war die Packerei etwas umständlich und sicher haben wir auch das ein oder andere Teil zu viel oder zu wenig eingepackt.

Wir sind in der glücklichen Lage, das wir etwa dreißig Autominuten entfernt ein beliebtes Feriengebiet und Ausflugsziel  zu haben, die Edertalsperre mit dem Edersee. So waren wir am Mittwoch schnell am ausgewählten Campingplatz angekommen.

Da wir erst am späteren Abend aufbrechen konnten, dauerte der Aufbau des Campers für uns ungeübte doch etwas länger, und so war es schon dunkel, als wir die Kinder in den Schlafsäcken und eine Flasche Rotwein vor uns auf dem Tisch stehen hatten.

Der Ausblick auf den Edersee von unserem Stellplatz aus entschädigte uns am Morgen für die Mühen am Vortag. Bei etwas frischen Temperaturen gab es Frühstück vorm Camper und wir konnten uns langsam ans Camper-Leben gewöhnen.

Blick auf  den Edersee

Auf dem Campingplatz ist man Selbstversorger, man kann also nicht den ganzen Tag faulenzen und sich an einen gedeckten Tisch setzen. Wenn man nicht zu jeder Mahlzeit irgendwo einkehren möchte, heißt es also, selbst kochen, abwaschen, Geschirr ein- und ausräumen und so weiter. Also sicher nichts für denjenigen, der es etwas luxuriöser mag.

Die Nutzung von Gemeinschaftstoiletten und Duschen dürfte auch nicht jedermans Sache sein. Und der Weg, wenn man Nachts mal "muss", kann lang und kalt sein. :-)

Alles in allem wog aber die Ruhe, die Natur und Ausflugsziele in der näheren Umgebung die Unbequemlichkeiten auf. Ein Highlight war sicher die abends farbig beleuchtete Sperrmauer, deren Lichterspiel wir am letzten Abend unseres Aufenthalts erleben konnten.

Beleuchtete Ederseesperrmauer

Nach ein paar Tagen entwickelt man auch Routine in den täglichen "Camperaufgaben". So waren wir alles in allem gut erholt, als wir am Sonntag die Heimreise antraten.

Ob so ein Urlaub auch für mehr als ein verlängertes Wochenende etwas für mich ist, weiß ich noch nicht. Da muss ich erstmal ein paar Nächte im eigenen Bett drüber schlafen. ;-)

Zehn Jahre on the Blogs

Ja, jetzt ist es soweit. Auch beim Hommel-Net hat das Blog-Zeitalter Einzug gehalten.

Mit diesen beiden Sätzen begann der erste Blogpost, den ich auf diesem Blog geschrieben haben. Und das war - ich kann es kaum fassen - genau vor zehn Jahren am 29. April 2006. Ein Jubiläum, das mir Gelegenheit gibt, mal auf die letzten zehn Jahre hier zurück zu blicken.

Der Anfang

Angefangen hat alles mit einem Kapitel im Buch "Webseiten programmieren und gestalten" von Mark Lubkowitz, das ich mir damals gekauft hatte und in dem ein Projekt zum Aufsetzen eines Blogs mithilfe der Blogsoftware Serendipity vorgeschlagen wurde. Und so wurde blog.hommel-net.de gebohren, mein kleines zu Hause im großen Internet, dem ich bis heute treu geblieben bin. Auch Serendipity bin ich bis heute treu geblieben, einer kleinen, komfortablen Blogengine, die alles bietet, was man (ich) zum Bloggen benötigt. Die kleine, aber sehr aktive und sympatische Community steht immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn es ein Problem zu lösen gilt oder man einfach nur mal eine Idee umsetzen möchte.

Tatsächlich basiert dieses Blog immer noch auf der ursprünglichen Installation von 2006, natürlich mit regelmäßigen Updates. Lediglich die Datenbank wurde einmal beim Umstieg von MySQL4 auf MySQL5 mittels SQL-Dump auf eine andere übertragen. Auch daran sieht man, wie stabil und solide diese Software aufgebaut ist.

Aber zurück zum Bloggen. Dieses Blog ist ein reines Hobby-Projekt von mir. Ich veröffentliche unregelmäßig Artikel, habe mir keine feste Regel auferlegt, wie zum Beispiel "mindestens ein Post pro Woche". Bei anderen Verpflichtungen, die man als Familienvater so hat, steht das Blog auch mal hintenan und wenn ich mal keine Lust oder auch keine Inspiration zum Schreiben habe, liegt es auch mal ein paar Wochen brach.

Letzendlich kehre ich aber immer wieder hierher zurück um ein paar Gedanken festzuhalten, etwas lustiges aus meinem Arbeitsalltag als Administrator einer kleinen Genossenschaftsbank, ein Musikvideo, ein Fundstück aus den Weiten des Netzes. Ab und an gibt es auch mal einen technischen Artikel zu meinem Lieblingsbetriebssystem Linux sowie Anleitungen und Tipps zu diversen Computerthemen. Auch hier habe ich mich nie auf einen Schwerpunkt für das Blog festlegen können (oder wollen). Das, gepaart mit dem unregelmäßigen Erscheinen von Artikeln und der nicht vorhandenen SEO sorgt wohl dafür, dass es hier nicht gerade von Besuchern und Lesern so wimmelt. Die Besucherzahlen dümpeln in sehr überschaubarer Höhe (bzw. Tiefe) vor sich hin.

Trotzdem oder gerade deswegen freue ich mich über jeden Leser, der sich hierher verirrt und ich freue mich immer noch wie Bolle über jedes Feedback, das über die Kommentare oder andere Kanäle reinkommt. DANKE!

In 2013 lernte ich die Jungs von der BlackBerry-User-Group Kassel kennen und als die Idee aufkam, ein Blog für die Gruppe zu betreiben, war ich sofort Feuer und Flamme und habe mich für Installation und technische Betreuung der Seite bereit erklärt. Und so ging im Mai 2014 dann bbugks.de online. Die Seite läuft selbstverständlich auch mit Serendipity. ;-)

Seitdem schreibe ich nun für zwei Blogs Artikel, was der Veröffentlichungsfrequenz hier natürlich auch nicht immer förderlich ist, aber ich gebe mir weiterhin Mühe, auch mein Baby hier nicht zu sehr zu vernachlässigen.

Die Zeit mit dem Blog möchte ich nicht missen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die ich sonst nicht kennengelernt hätte. Auch habe ich viel gelernt und lerne noch. Ich finde es großartig, dass durch Blogs heutzutage jeder in der Lage ist, einfach Texte oder anderen Content im Internet zu veröffentlichen und somit einer riesigen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Menschen konnten und können dadurch weltweit enger zusammenrücken und das lange bevor es die großen sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Konsorten gab. Ich finde übrigens Twitter großartig und treibe mich dort auch gern herum. Ich glaube aber trotz aller Unkenrufe, dass ein eigenes Blog auf dem nur ich Herr meines Contents bin, durch kein soziales Netzwerk ersetzt werden kann.

Ich werde also weiter bloggen und zwar hier in meinem kleinen Reich. Auch wenn das bedeutet, dass weniger Menschen meine Texte lesen, das ist es mir wert. Allerdings wird das hier auch immer ein Hobby-Projekt bleiben, das bei Bedarf auch mal vernachlässigt werden kann. Das ist zumindest der Plan, aber man kann ja nie wissen.

In diesem Sinne sage ich nochmals herzlich Danke an alle Leser, die mich die letzten Jahre begleitet haben und hoffentlich auch in Zukunft dabei bleiben. Ich freue mich auf die kommenden Jahre hier auf dem Hommel-Net Weblog (und frage mich gerade, ob ich mir damals nicht einen etwas eingängigeren Namen hätte aussuchen können, Past-Me).

To infinity and beyond.

Mario

S9YCamp 2016

Nachdem mir das Treffen von Serendipityentwicklern und -nutzern im letzten Jahr total viel Spaß gemacht hatte, war ich auch in diesem Jahr froh, dass ich wieder zum S9YCamp fahren konnte. Also machte ich mich am 22. April auf den Weg nach Essen ins Linuxhotel.

Linuxhotel

Nachdem ich mich durch den Freitagabendverkehr im Ruhrgebiet gekämpft hatte, kam ich zusammen mit Matthias im Hotel an. Und wenig später kamen dann mit Dirk, Malte, Garvin und Bernd auch die restlichen Teilnehmer unseres kleinen Treffens an.

Bis auf Bernd - den wir aber aus dem S9Y-Forum und diversen sozialen Medien auch schon kannten -  waren alle schon im letzten Jahr dabei. Das Linuxhotel war mit seinem tollen Angebot für Opensource-Projekte wieder eine hervorragende Location.

Tux im Park

Den ersten Abend nutzten wir dann ausgiebig zum Klönen und Pläne für das Wochenende schmieden. Es gab wieder die (fast schon) traditionelle Pizza und auch Bier und Rotwein. :-) Außerdem stellten wir fest, dass FreeBSD lauter als Serendipity ist. Nach einer entsprechend kurzen Nacht, bewacht von unserem Zimmer-Tux, ging es dann ans Arbeiten.

Zimmer-Tux

Am Samstag hatten wir uns dann ein stattliches Arbeitsprogramm vorgenommen, dass nur von diversen Nahrungsaufnahmen unterbrochen wurde. So konnten wir weiter an der neuen Projekthomepage inklusive Dokumentation arbeiten, die nun hoffentlich auch zeitnah verlöffentlicht werden kann.

Wie die meisten anderen Opensource Projekte konnten wir auch einen "Code of Conduct" verabschieden, der in Zukunft dem Umgang und das Miteinander im Projekt regeln soll.

Die offenen Issues des anstehenden 2.1er Releases wurden gesichtet, bewertet und zum Teil auch behoben.

Am Abend ging es dann nochmal, wie sollte es anders sein, auf einen schnellen Snack zum Dönertempel.

Musik-Klingel

Der Sonntag war dann nochmal gemütlich, je nachdem wann die Rückreise geplant war, verliessen die Teilnehmer nach und nach die Runde, natürlich nicht ohne ein leckeres Frühstück und eine letzte Arbeitsbesprechung in unserem Seminarraum.

Als wir dann nicht mehr vollständig waren, bemerkten wir: Wir hatten das Gruppenfoto vergessen! /o\ Das wird dann im nächsten Jahr nachgereicht.

Gegen Mittag machte ich mich dann auch auf die Heimreise. Es war wieder ein sehr schönes Wochenende. Es ist toll, wenn man sich mal mit ein paar Leuten unserer kleinen Community "in echt" treffen und miteinander quatschen, arbeiten und einfach eine gute Zeit verbringen kann. Was mich betrifft, ich komme nächstes Jahr gern wieder.

Über das S9YCamp schrieben auch:

(to be continued)

Ein wenig Kosmetik

Im nächsten Monat wird mein kleiner Blog hier tatsächlich schon 10 Jahre alt. Grund für mich, im Vorfeld des "Jubiläums" ein wenig an der Optik zu schrauben.

So habe ich das Template auf das "Next"-Theme von Matthias umgestellt. Dieses ist an das bisher hier genutzte Standardtemplate "2k11" angelehnt, ist aber grundlegend modernisiert.

Offensichtlich ist, dass ich mich von der dreispaltigen Ansicht verabschiedet habe. Auch möchte ich mal eine Schrift mit Serifen ausprobieren, da solche Schriften sich nach meinem Empfinden etwas besser am Bildschirm lesen.

Die bisherigen Seitenleistenelemente sind weiterhin vorhanden, allerdings nun alle in der rechten Seitenleiste.

Die Änderungen sind nicht radikal. Ich hoffe, dass euch die neue Optik gefällt. Wenn es irgendwo hakt oder etwas komisch aussieht, lasst es mich bitte in den Kommentaren wissen.

Der Peter Lustig von Löwenzahn

Peter LustigSonntag Mittag, kurz nach dem Mittagessen. Schnell noch beim Abwasch geholfen, dann ging es ins Wohnzimmer und im Fernsehen Löwenzahn anschauen. Spannende Geschichten und Experimente liefen da mit Peter Lustig, dem Mann im Bauwagen, der alles so gut herausfinden und dann erklären konnte. Und am Ende der Sendung hieß es immer "Und ihr, ihr könnt jetzt abschalten." Und das taten wir dann auch (manchmal) und gingen raus zum Spielen, oder das Gesehene wurde direkt in die Praxis umgesetzt.

Das sind die - sicherlich etwas verklärten - Erinnerungen, die ich mit Peter Lustig und seiner Sendung Löwenzahn (ich habe Sie auch schon zu der Zeit gesehen, als sie noch "Pusteblume" hieß) verbinde.

Gestern ist Peter Lustig im Alter von 78 Jahren gestorben und ich bin traurig. Aber auch dankbar für viele schöne Kindheitserinnerungen und einiges an Wissen, das er mir und vielen anderen Kindern gegeben hat.

Auch meine eigenen Kinder schauen ab und zu die alten Folgen, wenn sie im Fernsehen wiederholt werden und ich stelle fest, dass sie zeitlos schön sind.

Neben vielen Videoschnipseln, die ihr auf Youtube finden könnt, gibt es im ZDF am Wochenende vom 27. auf den 28.2. eine lange Löwenzahnnacht und am Sonntagmorgen gibt es einige alte Folgen im Kindervormittagsprogramm.

Wer übrigens noch die Gerüchte darüber im Kopf hat, das Lustig angeblich keine Kinder mochte, dem sei der Artikel in der Zeit ans Herz gelegt, in dem der "Schuldige" nochmal darstellt, wie es zu diesen Gerüchten kam und dass da tatsächlich nichts dran ist.

Danke Peter, machs gut.

Eltern-Chat In A Nutshell

17:42 Uhr

Eine Mutter fragt im Elternchat, ob wirklich alle Jungs (sic!) aus der Klasse schon Starwars gesehen haben.

Viele Eltern antworten so nach und nach, dass ihre Jungs nicht in Starwars waren.

18:24 Uhr

Chatbeitrag: "Fabian auch nicht."

18:25 Uhr

Chatbeitrag: "Was"

 

Weihnachtswartezeitüberbrückungsblogpost

Der Weihnachtsbaum ist aufgetellt und geschmückt, letzte Besorgungen gemacht. Ja, auch wir mussten heute nochmal kurz los, aber dass hatte ich gestern auf Twitter schonmal angedeutet. ;-)

Die Kinder warten gespannt auf die Bescherung heute Abend und ich habe etwas Zeit zum Bloggen und für euch ein paar Anregungen zum Überbrücken der Wartezeit auf die Geschenke oder auch auf das nächste Essen in den kommenden Tagen. :-)

Wenn ihr also noch etwas sucht, um euch die Zeit zu vertreiben könntet ihr zum Beispiel Podcasts hören. Da wäre z.B. unser BBUGKS-Live Podcast von letzter Woche oder auch der aktuelle Neuland-Podcast von Sascha und Caschy.

Für Musikfans gab es gestern die gute Nachricht, dass Apple Records die Beatles-Werke nun für Streamingdienste freigegeben hat. Ihr könnt die Pilzköpfe also nun auch z. B. auf Spotify hören.

Nutzt noch jemand außer mir Watchever? :-) Dort gibt es jetzt die zweite Staffel der französichen Mysterieserie "The Returned" als Deutschlandpremiere in der französischen Originalversion.

Frohes Fest

Und nun wünsche ich euch ein Frohes Fest, habt ein paar ruhige, besinnliche Tage. Schaltet mal einen Gang zurück und genießt das Zusammensein mit lieben Menschen. Vielleicht könnt ihr für ein paar Stunden die Hektik des Alltags vergessen und zur Ruhe kommen.

Außerdem allen, die über die Feiertage arbeiten, um uns zu schützen, im Notfall zu retten, um andere Menschen in den Krankenhäusern oder Alten-/Pflegeheimen zu behandeln, zu pflegen und zu betreuen, ein herzliches Dankeschön! Ihr seid großartig.

Und zum Schluss noch wie jedes Jahr eine Version meines Lieblingsweihnachtslieds, diesmal eine Live-Version von Amy MacDonald. Bitte schön.

Paris, 13.11.2015

Es ist auch nach zwei Tagen noch schwer, meine Gefühle und Gedanken zu sortieren. Hauptsächlich ist es Trauer und Mitgefühl, vielleicht auch ein wenig Wut. Solche Anschläge wie in Paris gibt es in Syrien und anderen Kriegsgebieten in der Welt täglich, und doch machen die Anschläge in Paris doch mehr mit mir. Warum eigentlich? Weil die täglichen schlimmen Geschehnisse  in der Welt nicht so in den Medien präsent sind? Oder weil man sich tragischerweise daran  hat, das "so etwas" halt passiert?

Man sucht für sich selbst nach Erklärungen und auch nach Antworten auf die Fragen und Ängste der Kinder (eine kleine Hilfestellung liefern übrigens die Erklärseiten bei logo.de). Im Alltag muss man immer wieder Antworten finden auf so manche Äusserung wie "das haben wir hier auch bald".

In den sozialen Medien ging mal wieder einiges ab. Aber  warum wird versucht,  jede Einzelheit und jede Kleinigkeit zum Anschlag zu berichten. Muss ich unbedingt wissen, wo wieviele Menschen mit welchen Methoden von wie vielen Tätern ermordet wurden. Braucht es Bilder von Leichen, blutigen Kleidern und Bürgersteigen? Man hat eventuell das Bedürfnis, durch das Erfahren von Details das ganze besser zu verstehen, aber tut man das? Patricia schreibt hier auch etwas darüber.

Jetzt ist das Wochenende vorbei und für die meisten von uns beginnt der Alltag der  neuen Woche. Lasst uns versuchen, unsere Menschlichkeit zu bewahren und unsere  Empathie für die Nöte und Bedürfnisse unserer Mitmenschen nicht verlieren. Wir müssen aber auch unsere Freiheit verteidigen und nicht aus Angst diese immer mehr durch Überwachung einschränken lassen.

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