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Vertrauen

Wir waren heute mit den Kindern in einem Tierpark. Dort gab es eine Ralley für die Kinder mit verschiedenen Spielstationen. An einer Station sollten die Kinder uns Eltern durch ein kleines Waldstück führen.

Dazu bekamen wir die Augen verbunden und die Kinder nahmen uns an der Hand und führten uns. Zunächst war das für mich ein komisches Gefühl. Die Rollen waren vertauscht. Vertrauen sonst die Kinder den Eltern und werden von ihnen "geführt" und "geleitet", so musste ich jetzt das Vertrauen aufbringen, das Luca (7) mich sicher durch den Wald führt.

Und ist es nicht für das Kind ebenso schwer, die Verantwortung zu übernehmen und diesmal derjenige zu sein, der auf die Eltern aufpasst und nicht wie sonst umgekehrt?

Die Kinder haben das prima gemacht und wir Eltern haben es auch geschafft, nicht zu mogeln, trotz Dialogen wie:

"Luca, kommt da noch eine Stufe?" "Nein Papa, nur runter." :-)

Eine sehr interessante Erfahrung war es auf jeden Fall.

Kindervorstellung

Heute Nachmittag in einem Kino in Nordhessen. Kindervorstellung. Es läuft "Drachenzähmen leicht gemacht - Teil 2".

Warnung: Spoilers!

Ich sitze mit den Kindern in einer mittleren Reihe, vor uns alles frei, hinter uns viele andere Kinder. Der Kleine sitzt neben mir, die Große mit ihrer Freundin zwei Plätze weiter, sie wollen nicht gestört werden. Es wird hinter mir laut diskutiert, wann man die 3D-Brille aufsetzen muss. Die Wartezeit bis zur Werbung ist nur kurz, während der Werbung ist der Geräuschpegel nicht niedriger als vorher.

Der Film geht los. Hinter mir bringen sich alle in eine aufrechte Position und prüfen noch kurz die Popcornvorräte für die nächsten 1 1/2 bis 2 Stunden (so hört es sich wenigstens an). Geräuschpegel wird niedriger, es ist das ein oder andere energische "Pssst" eines Elternteils zu vernehmen.

Nach den ersten 3D Flugszenen nehmen die lauten "Ahs" und "Ohs" hinter mir ab, da sich die Kinder anscheinend an die 3D-Effekte gewöhnt haben.

Erster Auftritt des Hauptdarstellers, hinter mir der entzückte Ausruf "Hicks, mein Held!". Ich grinse innerlich ganz breit. :-)

Neben mir futtert der Kleine sein Popcorn, ich wundere mich, wie eine so kleine Tüte so lange halten kann.

Dann die Szene, in der der Vater des Hauptdarstellers getötet wird. Teils heftiges Schluchzen hinter mir. Bei der Beerdigungsszene fragt mich der Kleine: "Ist der jetzt wirklich tot?" Kurze pädagogische Erklärpause vom Film...

Zum Ende natürlich der große Sieg über den fiesen Bösewicht, ich freue mich und lache herzlich mit. Die Kinder sind begeistert und haben nach dem ganzen Popcorn natürlich Durst auf dieses gefrorene bunte Zuckerwasser-Zeug, was sie natürlich auch bekommen.

Fazit: Kindervorstellungen sind toll (und der Film war auch ganz nett).

Urlaub 2014

Jetzt ist er schon wieder vorbei, unser diesjähriger Sommerurlaub. Nachdem wir im letzten Jahr die Nordsee unsicher gemacht haben, waren in diesem Jahr mal wieder die österreichischen Berge dran.

Im kleinen Örtchen Gosau am Dachstein, wo wir schon oft waren und uns daher auch gut auskennen, konnten wir mal wieder die Luft und die Ruhe auf den Bergen beim Wandern geniessen. Wir waren mit einer Gruppe mit mehreren Familien unterwegs, so dass auch die Kinder immer jemand zum Spielen hatten.

Gosausee

Gerade zum Ende unseres Urlaubs hat der Lukas einen Blogartikel zur Internetnutzung im Urlaub veröffentlicht. Ich hatte das BlackBerry dabei und hatte auch einen entsprechenden Tarif gebucht, um in Österreich kostengünstig das Internet am Smartphone nutzen zu können. Es kam nicht so oft wie zu Hause in Einsatz, aber um ab und zu mal die Twitter-Timeline zu checken, das eine oder andere Foto zu sharen oder über Messenger mit den anderen Teilnehmern zu kommunizieren, fand ich es doch ganz praktisch, die Beere dabei zu haben. Ich weiß nicht, ob ich mich im Urlaub mehr entspannen würde, wenn ich das Smartphone zu Hause lassen würde oder zumindest die Internetnutzung abstellen würde. Vielleicht sollte ich das im nächsten Jahr mal ausprobieren?

Alles fliesst

Nun sind wir aber wieder zu Hause und der Arbeitsalltag hat mich schon ein bisschen wieder. In diesem Sinne, ich hoffe ihr hattet auch alle einen angenehmen Sommerurlaub oder werden ihn noch haben. Man liest sich. :-)

Der Kaninchenstall

Kaninchenstall1

Ok, das hier wird etwas persönlicher, als ihr es sonst von mir gewohnt seid. Oben auf dem Bild seht ihr unseren Kaninchenstall (wie man am Wetter sieht, kein ganz aktuelles Foto). Das Ding ist ziemlich groß, 5 Meter breit und ca. 2 Meter hoch.

Mein Vater hatte damals immer Kaninchen - die großen zum Essen - und nach seinem Tod vor 26 Jahren habe ich den Bestand übernommen und weiter gezüchtet. Die Kaninchen waren in einem gemieteten Garten untergebracht und mussten dann in meinen Garten umziehen. Mein Opa, der leider auch nicht mehr lebt,  hat mir dann diesen Stall gebaut. Nach der Geburt unserer ältesten Tochter wurde die Zeit für die Kaninchenzucht knapper, die letzten Jahre waren nur noch kleine Zwergkaninchen zum Streicheln dort zu Hause und seit 5 Jahren steht er gänzlich leer.

Dieses Jahr habe ich mich dann schweren Herzens dazu durchgerungen, den Stall abzubauen. Wir brauchen noch etwas mehr Platz für eine Sitzecke  im Garten. Außerdem verfiel der Stall zusehends durch die Nichtnutzung. Wir haben zunächst versucht, ihn kostenlos an einen Selbstabholer abzugeben, aber bei der Größe und den vorhandenen Schäden war das aussichtslos. Also blieb nur der Abriss.

Heute Morgen war es so weit. Das Abrisskommando in Gestalt von Luca (7) und Papa (ich) rückte an und begann mit dem Abbau. Der Stall wurde sorgfältig zerlegt (also, ich habe versucht, beim Abbau möglichst nichts kaputt zu machen) und das Holz zur weiteren Entsorgung erstmal aufgestapelt.

Und nun ist er weg, ich bin etwas gespalten zwischen der Freude, endlich mehr Platz im Garten zu haben und etwas Wehmut, denn der Stall ist auch eine Erinnerung an meinen Opa und meinen Vater gewesen.

Kaninchenstall2

Manchmal ist es einfach schwer, sich von Dingen zu trennen, die einen schon so lange begleitet haben und an denen viele Erinnerungen hängen, auch wenn man sie eigentlich gar nicht mehr nutzt oder gebrauchen kann.

Tagebuchblog 27-06-2014

Sorry, habe mich in letzter Zeit hier etwas rar gemacht. :-)

@Work

Dieser SEPA-Kram nimmt kein Ende. Leider sind immer noch viele damit überfordert. Bin mal sehr gespannt, wie das am 1.8. wird, wenn die Übergangsfrist endgültig für Firmenkunden beendet wird. Wird spannend.

Bloggen

Ein Grund, warum ich hier so wenig zum Schreiben komme, ist der neue Blog der Blackberry-User-Group Kassel, der mich zeitlich in den letzten Wochen etwas eingespannt hat. Neben der Administration und Gestaltung des Blogs habe ich dort auch ein paar Artikel geschrieben.

Apropos Schreiben, ich merke gerade, dass man auf Country prima bloggen kann. :-D

23. August

Wetter

Hey Sommer, heute hast du ja mal andeutungsweise gezeigt, dass du da bist. War größtenteils sonnig und auch ganz angenehm warm. Nachts hat es aber immer noch Temperaturen unter 10 Grad.

Was uns kaputt macht

Heute mittag war ich mal wieder bei der Fastfood-Kette mit den zwei goldenen Bögen.

Als ich gerade rein gehen will, kommt ein Pärchen raus. Die beiden haben irgendwas "zum Mitnehmen" dabei und gehen erstmal schnurstrags auf den großen Aschenbecher zu. Ich bleib kurz stehen, um noch die letzten Twitter-Nachrichten auf dem Smartphone zu lesen. Die beiden stecken sich ihre Zigaretten an. Sie studiert offensichtlich die Inhaltsstoffe der Sachen, die sie gekauft haben. Dann sagt sie, während beide genüsslich an ihren Glimmstengeln ziehen:

"Da siehst du's. Dieses Natriumhydrogencarbonat, das ist es, was uns kaputt macht."

Should old acquaintance be forgot

Dieses Lied wird ja in den USA traditionell an Silvester gespielt. Ich weiß nicht, was das bedeuten soll. Soll es bedeuten, dass wir alte Bekannte vergessen sollen, oder dass wir uns an sie erinnern sollen? Oder, dass wir uns daran erinnern sollen, dass wir sie vergessen haben? Jedenfalls geht es um alte Bekannte.

Ja ja, bevor mir hier jemand einen Strick daraus dreht, die obigen Sätze sind eine Anleihe aus einem meiner Lieblingsfilme, "Harry und Sally" von Rob Reiner aus dem Jahr 1989. Wie komme ich darauf? Vorletzte Nacht habe ich von jemandem geträumt, zu dem ich jetzt seit 13 Jahren keinen Kontakt mehr hatte (komisch, was einem das Gehirn so nachts auftischt). Obwohl wir räumlich nicht sehr nah beieinander wohnten, hatten wir doch immer mal wieder Kontakt, haben uns gelegentlich besucht oder geschrieben (mit Papier und Post und so :-) ). Doch dann, kurz nach meiner Hochzeit ist der Kontakt irgendwie abgerissen und es war in den letzten 13 Jahren Funkstille. Ist das nicht schade?

Sicher, jeder Mensch entwickelt sich ja weiter, man hat mit 40 andere Interessen als mit 20, lernt neue Menschen kennen und verkehrt in anderen Kreisen. Manchmal passiert es dann einfach, dass jemand aus dem alten Bekanntenkreis einfach verloren geht, obwohl man sich nie gestritten oder (für immer) verabschiedet hat. Durch die sozialen Medien findet man eventuell den ein oder anderen alten Bekannten wieder, schickt eine Freundschaftsanfrage auf Facebook und Co. und vielleicht keimt der Kontakt wieder auf. Oder nicht. Man findet nicht mehr zusammen, hat vielleicht auch keine gemeinsame Basis mehr, die alte Bekanntschaft ist einem sogar peinlich.

Wichtig finde ich, die Erinnerung an die Menschen zu bewahren, mit denen man lustige, traurige oder aufregende Dinge erlebt hat. Und wenn sich eine Gelegenheit zur Kontaktaufnahme ergibt, warum sie dann nicht nutzen, einfach aus Spaß oder aus Neugier? Man muss natürlich damit rechnen, keine Antwort zu bekommen oder eventuell abgewiesen zu werden, aber den Versuch ist es allemal Wert.

Denn leider haben wir alle keine Polizeinotrufzelle, mit der wir zum Schluß nochmal schnell durch Raum und Zeit reisen können, um alle Menschen zu besuchen, die unseren Lebensweg gekreuzt haben. ;-)

The Doctor in the rain

Tagebuchblog 27-01-2014

@Work

Oh Mann, dieses SEPA. Ich habe ja schon vor ein paar Tagen getwittert:

Auch heute stand das Telefon kaum still. Der 1. Februar naht ja auch mit großen Schritten, und die Leute kommen trotz der Schonfrist der EU bis zum 1. August 2014 langsam in Wallung. Ich muss mir glaub ich doch mal ein vernünftiges Headset für mein Telefon leisten.

Mobil

Diese Woche wird spannend, denn ab morgen wird Blackberry das Update 10.2.1 seines neuen Betriebssystems Blackberry 10 in Umlauf bringen. Leider ist der Rollout providerabhängig, so dass man noch nicht genau sagen kann, wann es bei uns in Deutschland los geht.

Ausserdem steht demnächst noch ein cooles Event an, dazu kann ich aber noch nix verraten. ;-)

Wetter

Der Winter schein so langsam in Fahrt zu kommen. Heute lag noch ein wenig Schnee von gestern. Es war relativ kalt, so um die 0 Grad. Heute Nacht soll es Eisregen geben, mal sehen, wie die Straßen morgen so sind.

10. Treffen der Blackberry Usergroup Kassel

Ein kleines Jubiläum steht an. Am 12. Februar findet das 10. Treffen der Blackberry Usergroup Kassel statt. Wir treffen uns quasi am Gründungsort, dem Cafe del Sol in Kassel.

Wir sind eine lustige kleine Truppe und ich freue mich schon auf einen Abend mit Fachsimpelei über Blackberry und jede Menge Spaß.

Wir freuen uns natürlich immer über neue Gesichter, die mal vorbeischauen, seien es alte Blackberry-Hasen oder Nutzer, die erst kürzlich umgestiegen sind. Auch wer etwas weiter weg wohnt: Unser "Einzugsgebiet" sehr weiträumig und reicht bis an den Bodensee.

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