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Drucker-Notizen

@Work

Notiz an die User:

Wenn ein Drucker rot blinkt und im Display steht, dass man eine Tonerpatrone ersetzen muss, nutzt es nichts, den Drucker mehrmals an und aus zu schalten.

Notiz an mich:

Wenn man in den Keller geht, um die Ersatzpatrone für den Drucker zu holen, sollte man vorher auf das Display schauen, ob eventuell noch eine zweite Farbe bald leer sein wird. Sonst läuft man zweimal.

Notiz #2 an mich:

Manche Dinge, die man ihnen mal gesagt hat, vergessen User auch nach 20 Jahren nicht. Zum Beispiel, dass man Tonerpatronen aus dem Drucker nehmen und schütteln kann, damit er noch ein paar Seiten druckt. Die Tonerhäufchen vor und im Drucker zeugen davon.

Notiz an HP

Muss ein Drucker seine Netzwerkkonfiguration vergessen, wenn man ihn während eines Druckjobs ausschaltet?

Es geht auch mal ohne Computer

@Work

Ich erhalte einen Anruf aus dem Büro eines Kollegen, der heute Urlaub hat. Der Kollege hat als Arbeitsplatzrechner einen Laptop mit Dockungstation, externem Bildschirm, Tastatur usw.

User: "Ich bin hier im Büro von Herrn X, der hat seinen Laptop wohl mit nach Hause genommen. Kann ich mich trotzdem hier normal anmelden und arbeiten?"

Ich: "Ähm....... Nein."

 

Unterbrochen

@Work

Heute morgen gab es kurz Probleme mit den Voice-over-IP-Diensten bei unserem Rechenzentrum. Nachdem diese behoben waren, rief ein User bei meinem Kollegen gegenüber an, da er offenbar Probleme mit dem Display seines VoIP-Telefons hatte.

Kollege:

"Ja, das kann sein, es gab Probleme beim Rechenzentrum. Eventuell muss das Telefon mal neu gestartet werden. Dazu muss man den Stromstecker kurz rausziehen, wenn man das Telefon umdreht ist das der kleinere Stecker, den ziehst du kurz ....   Hallo?"

Ich: Spontaner Lachanfall. :-D

Bald ist Weihnachtszeit

@Work

Es ist August und immer noch schön warm (vor allem bei mir im Büro), da trifft doch heute diese E-Mail ein:

Ich sollte also bald daran denken, die Weihnachtsgeschenke einzukaufen. :-)

Zucker für die Augen

@Work

Wir ich im letzten Beitrag schon schrieb, arbeiten wir in der Firma jetzt seit ein paar Tagen mit virtuellen Servern. Wen Datentraffic über das WAN bei der Nutzung von Lotus Notes gering zu halten, wird der Notes-Client nun in einer RDP-Session auf einem Windows Terminalserver ausgeführt.

Um möglichst wenig Ressourcen auf dem Server und auf der WAN-Strecke zu verbrauchen, haben die Kollegen dem WTS einen hübschen Retro-Look verpasst. Das Fensterdesign ist original von Windows 95 und die Schriftart ohne Kantenglättung ist wahrlich echtes Eye-Candy.

Spaß beiseite, es sieht wirklich ein bisschen hässlich aus. ;-) Es ist auch der Punkt, den die meisten Benutzer bisher bei mir bemängelt haben, die etwas langsamere Geschwindigkeit fällt da weniger ins Gewicht (jedenfalls bis jetzt). 

Man könnte also sagen "Das Auge bedient mit". Besonders, wenn der Benutzer eine einigermaßen moderne Oberfläche wie die von Windows 7 gewohnt ist, fällt es schwer, sich wieder an "alte Zeiten" zu gewöhnen.

Wie wichtig ist euch denn so die Optik der Oberfläche, mit der ihr arbeitet?

Wie geht es weiter mit dem Blackberry Enterprise Server Express

@Work

In zwei Tagen, am 30 Januar, wird RIM seine neues Betriebssystem Blackberry 10 und die neuen Smartphones vorstellen. Ich freu mich schon wie Bolle. :-)

Seit ein paar Tagen gibt es auch den Blackberry Enterprise Service 10 zu kaufen, mit dem nicht nur die neuen und alten Blackberry Smartphones an die betriebliche Mail-Infrastruktur angebunden und verwaltet werden können. Auch das hauseigene Tablet Playbook sowie iOS- und Android-Geräte lassen sich mit der neuen Software managen.

Für kleine und mittlere Unternehmen bietet RIM bisher den kostenlosen Enterprise Server Express an. Wie geht es mit diesem Produkt weiter und wie können Kunden neue Blackberry 10 Geräte benutzen?

Zuerst eine gute Nachricht: RIM verspricht, den Express-Server bis 2015 weiter zu unterstützen und mit Updates zu versorgen. Aber: Eine Unterstützung für Blackberry 10 und die Multiplattformfähigkeit des kostenpfichtigen Produkts wird es in der Express-Version nicht geben.

Als Alternative wird im BIZBlog darauf hingewiesen, das die Blackberry 10 Geräte alle das Activesync-Protokoll unterstützen. Hierüber können die Geräte etwa über bestehende Exchange Server oder den Lotus Traveler an die Unternehmensinfrastruktur angebunden werden. Allerdings ist dafür auch eine eigene Infrastruktur bzw. VPN-Netze vorzuhalten. Auch die Funktion von Blackberry Balance, die die saubere Trennung von privaten und geschäftlichen Daten auf den Endgeräten ermöglicht, ist mit dieser Lösung nicht möglich.

Bezahlt oder kostenlos

Unternehmen die bisher den kostenlosen Server einsetzen, müssen also entscheiden, ob Sie über kurz oder lang auf die kostenpflichtige Variante umsteigen wollen. Der Vorteil liegt natürlich auch in der Möglichkeit, Geräte verschiedener Plattformen zu verwalten und auch abzusichern. Außerdem können nur so alle Funktionen der neuen Blackberry 10 Smartphones im geschäftlichen Umfeld genutzt werden.

(via Mobility Admin)

Zeit ist relativ

@Work

Heute erreichte mich folgendes Support-Ticket:

Der Abruf von Kassenbeständen der GAA dauert extrem lang, bitte beheben.

Gut, da diese Anwendung nicht von uns, sondern von unserem Rechenzentrum betrieben wird, sind diese Angaben doch etwas dürftig. Um eine entsprechende Anfrage an unser RZ zu stellen, tippte ich also eine kleine Rückfrage ins Ticket:

Seit wann ist das so? Wie lang dauert ein Abruf jetzt, wie lange vorher? Bitte kurze Rückmeldung.

Folgende Rückmeldung kam dann vom Benutzer:

seit gestern, jetzt 10 Sekunden, vorher ca. 1 min.

Und wie soll ich das jetzt der Kundenbetreuung im Rechenzentrum erklären? :-)

Blackberry Enterprise Server für OS10 mit Active Sync

@Work

Der Blackberry Enterprise Server versorgt Blackberry Smartphones mit Unternehmensdaten wie Mail, Kalenderdaten, Kontakte und anderen Anwendungen. Ein großer Vorteil: Der BES nimmt von innen aus dem Firmennetz Verbindung zur RIM Infrastruktur auf, er muss also vom Internet aus nicht direkt erreichbar sein.  Nun hat Hersteller Research in Motion verkündet, für die neue Betriebssystemarchitektur OS10 das Microsoft-Protokoll Active Sync zu benutzen. Das schmeckte mir zunächst gar nicht, denn Active Sync erfordert einen Netzzugang von außen (https), es muss also ein exponierter Server vom Internet erreichbar sein oder das mobile Device muss sich mittels VPN-Zugang ins Firmennetz einwählen, bevor die Synchronisation funktioniert.

Als ich mich darüber im einem Thread im Berrymotion-Forum aus lies, machte mich Tommy auf einen Artikel im Business-Blog von RIM aufmerksam, in dem erläutert wird, wie die neue Architektur funktioniert. Wichtige Aussage hier:

In particular, there is no need to open additional firewall ports or make any other changes that would cause an IT group to change their infrastructure.

Der neue BES wird also weiterhin die Verbindung zur RIM-Infrastruktur aufbauen und dann über die so aufgebaute verschlüsselte Verbindung das Active Sync - Protokoll transportieren. Die Details dazu kann man im verlinkten Artikel nachlesen.

Also wird RIM auch mit dem neuen BES die bisherige Sicherheitsinfrastruktur aufrecht erhalten und das neue Blackberry-OS 10 verspricht ein Knaller zu werden. Ich freue mich schon drauf.

tweetbackcheck