Renovierung

Wenn man Urlaub hat und das Wetter draußen ist schlecht, ist das immer eine gute Gelegenheit, etwas an den Dingen zu schrauben, die man so im Internet veröffentlicht hat.

Es ist schon ein paar Jahre her, dass meine Landingpage auf hommel-net.de eine Grundrenovierung erhalten hat. Damals erstellte ich die Seite mit Jekyll und einem entsprechenden Template, dass auf dem Bootstrap-Framework basierte. Für die Renovierung habe ich etwas gesucht, dass schlanker und einfacher zu aktualisieren ist. Der ganze Jekyll und NodeJS-Kram auf dem Client war doch immer etwas umständlich.

Bei Dirk bin ich dann auf das Skeleton CSS-Boilerplate gestossen und fand es als Basis für einen reinen Hobby-Webseitenbastler wie mich ganz brauchbar. Also habe ich die freie Woche genutzt, um nach ein paar Tutorials eine neue Landingpage zu erstellen. Das Ergebnis könnt ihr jetzt hier anschauen: hommel-net.de.

Blog bleibt Blog

Hier im Blog habe ich keine Änderungen am Frontend vorgenommen, nur das Favicon habe ich ausgetauscht. Außerdem habe ich das Matomo-Tracking ausgebaut. Ich bin, glaube ich, aus dem Alter raus, wo ich täglich mehrmals schaue, wie viele Leute auf mein Blog geklickt haben. :-) Spaß beiseite, das Tracking bring mir keinen echten Mehrwert und dann kann ich es - auch aus Gründen der Datensparsamkeit - auch abschalten.

Vereinfachte Pflege der Landingpage

Mit dem neuen Setting kann die Landingpage einfach gepflegt und aktualisiert werden, da die Seite nun nur aus HTML, ein paar (sehr überschaubaren) CSS-Dateien und ein wenig Fonts und Bildern besteht. Sie lädt flott und greift auf keine externen Quellen zu. Das gefällt mir so ganz gut und ich werde wohl in nächster Zeit noch etwas am Inhalt schrauben. Wenn ihr mir in den Kommentaren schreibt, wie ihr die neue Seite findet, würde ich mich freuen.

Musik: The Bard's Song

Ein Evergreen von Blind Guardian.

Tomorrow will take us away
Far from home
No one will ever know our names
But the bards' songs will remain

Bitte schön.

Debian 10 "Buster" veröffentlicht

Debian 10 Logo

Das Debian-Projekt hat nach zwei Jahren die neue stabile Version 10 der universellen Linux-Distribution veröffentlicht. Seit gestern kann das neue Stable-Release mit dem Codenamen "Buster" offiziell heruntergeladen werden.

Obwohl Debian meist gern auf Servern ohne grafische Benutzeroberfläche genutzt wird, bringt Buster mehrere Deskop-Umgebungen mit:

  • Cinnamon 3.8
  • GNOME 3.30
  • KDE Plasma 5.14
  • LXDE 0.99.2
  • LXQt 0.14
  • MATE 1.20
  • Xfce 4.12

Die GNOME-Umgebung verwendet im neuen Release erstmals des Wayland-Display-Server als Standard. Xorg ist aber weiterhin installiert und kann beim Login ausgewählt werden.

Das Zugangskontroll-Framework AppArmor ist installiert und eingeschaltet. Bei der Netzwerkfilterung stehen als Befehlsschnittstelle sowohl nftables als auch iptables zur Verfügung. Ein weiteres Sicherheitsfeature sind die Reproducable Builds. Hierdurch ergeben 91% der Quellpakete beim Selbstkompilieren identische Binärpakete.

Die UEFI-Unterstützung wurde verbessert und auch das treiberlose Drucken sollte nun problemlos funktionieren.

Zahlreiche Softwarepakete wurden aktualisiert, obwohl traditionell bei Debian aufgrund des Entwicklungsprozesses nicht die allerneuesten Pakete zum Einsatz kommen. Dafür erhält man eine sehr stabile und gut getestete Distribution.

Alle weitern Informationen, auch die Download- und Update-Möglichkeiten, könnt ihr im Release-Artikel des Debian-Projekts finden. Viel Spass beim Installieren und Updaten. :-)

TBB: Bastelsamstag

Für einen Samstag bin ich heute ungewöhnlich früh aufgestanden (vor 7 Uhr). Nach dem obligatorischen Kaffee aus der French-Press ging es dann auf die Samstagmorgen-Laufrunde. Das Wetter war bestens, die Sonne schien und es war nicht zu warm.

Auf jeden Fall war ich so früh genug zurück, um rechtzeitig mit dem eigentlichen Grund für mein frühes Aufstehen zu beginnen, dem Projekt!

K2 hat aus der Schule die Projekthausaufgabe, der Klasse seine Vorstellung von der "Stadt der Zukunft" zu präsentieren und er hatte sich dazu entschieden, ein Modell dazu zu bauen. Natürlich muss Papa da ein wenig mithelfen, obwohl ich leider überhaupt kein Talent zum Basteln und Werken habe.

Also haben wir in der letzten Woche bereits mit dem Modell angefangen und die Grundplatte vorbereitet und bemalt. Heute ging es nun daran, die entsprechenden Gebäude und andere Bauwerke zu erstellen und im Modell zu plazieren. Als erstes war noch ein Besuch in einem Bastelgeschäft auf dem Programm, um noch fehlendes Bastelmaterial zu besorgen (du meine Güte, ist das teuer).

Danach ging es dann los und wir haben den ganzen Tag gesägt, gepinselt, geklebt und gebaut. Ich hatte ja gedacht, dass wir auch den Sonntag noch brauchen, um wirklich fertig zu werden, aber erstaunlicherweise waren wir am frühen Abend fertig. K2 (und auch der Papa ;-) ) ist megastolz auf das Modell und ich bin gepannt, was die Lehrerin und die Klassenkollegen so dazu sagen.

Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich euch leider kein Fotomaterial zeigen, vielleicht hole ich das noch nach dem Präsentationstermin nach.

Ich merke außerdem gerade, dass ich nach dem Frühstück heute morgen nichts mehr gegessen habe und die Liebste rief gerade so etwas wie "Döner" ins Arbeitszimmer. Kein schlechter Vorschlag, würde ich sagen.

Game of Thrones - Epilog

Achtung, der Artikel spoilert die komplette Staffel 8!

Das war es nun also. Acht Staffeln lang haben wir mit den Helden und Schurken aus Westeros mitgefiebert, mitgelitten, mitgehasst. Mit der sechsten Episode der stark verkürzten achten Staffel ist es nun vorbei. Die Saga hat ihr Ende gefunden.

Das Ende der Serie basiert nicht mehr auf den Büchern des Autors George R. R. Martin, der schreibt immer noch am "echten" Ende seiner epischen Buchreihe. So mussten sich die Autoren der Serie - sicher nicht ohne Unterstützung von George - ein eigenes Ende überlegen, bevor die Kosten und Wetterprobleme allzu groß wurden.

Pulver verschossen

Die Staffel bot in relativ kurzer Zeit schon viel bombastisches. In Episode 3 fand die epische Endschlacht gegen den Nachtkönig statt, der am Ende relativ unspektakulär von "Ein-Mädchen-hat-keinen-Namen"-Arya mit dem Messer erdolcht wird. Trotzdem große Episode, die Eindruck auf mich gemacht hat.

Nach einer Zwischenepisode mit kurzer Atempause folgte dann in Episode 5 die zweite große Schlacht der Staffel, in der Königsmund von Daenerys und Drogon völlig überflüssig nach eigentlich schon gewonnenem Kampf dem Erdboden gleich gemacht wurde. Oberbösewichtin Cersei stirbt nicht in der Schlacht, sondern wird ziemlich versöhnlich zusammen mit ihrem Geliebten/Bruder von einer einstürzenden Kellerdecke erschlagen. Na ja.

So sind zu Beginn der finalen Episode also nur noch "die Guten" übrig, von denen eine leider leichte Züge von Irrsinn zeigt.

Asche oder Schnee

Zu Beginn der der Folge stapfen alle erstmal traurig durch - ja was ist das eigentlich - Asche- bzw. Schneeregen durch das komplett zerstörte Königsmund. Tyrion findet seine toten Geschwister und hat jetzt endgültig von seiner Königin die Nase voll. Diese erklärt ihrer versammelten Armee aus Dotraki und Unbefleckten, dass sie das Massaker von Königsmund gern in ganz Westeros wiederholen möchte, um alle Menschen von ihrer Last zu befreien. Dank des begnadeten Spiels von Emilia Clark sieht man in ihr immer noch das unschuldige Mädchen, das fest daran glaubt, das Richtige zu tun. Tyrion wirft ihr bei dieser Gelegenheit seinen Job als Hand buchstäblich vor die Füße und wird natürlich prompt verhaftet, sein Schicksal scheint besiegelt.

Der Drache ist der Checker

Jon Schnee steht bis jetzt eher unbeteiligt mit Leidensmiene in der Gegend herum. Beim Besuch bei Tyrion in seinem Gefängnis redet dieser ihm nocheinmal eindringlich ins Gewissen, dass man dem Treiben der irren Königin ein endgültiges Ende setzen muss. Mit dem Wissen um Tyrions Charakter muss man sich hier allerdings fragen, ob er hierin nicht auch seine letzte Chance sieht, dem sicheren Tod zu entkommen.

Jon macht sich also auf den Weg zu Dany, die gerade den eisernen Thron bewurdert, der im zerstörten Thronsaal unbeschädigt überdauert hat. Am Eingang zum Saal regt sich plötzlich ein vermeintlicher Schee/Ascheberg und entpuppt sich als zusammengerollter Drogon. Dieser schnuppert kurz an Jon und lässt ihn, da er ja zur Familie gehört, ungehindert passieren. Eine sehr coole Szene, die ich sehr gefeiert habe.

Machen wir es kurz, Smalltalk, Kuss, Messerstich und die Mutter der Drachen haucht ihr Leben aus, mit diesem unglaublich unschuldigen Augen, die gar nicht verstehen können, warum so etwas gerade mit ihr passiert. Auftritt Drogon. Er rastet komplett aus, wir verabschieden uns schonmal gedanklich von Jon Schnee, aber der Drachen ist viel gescheiter als alle anderen in Westeros. Mit einem gezielten Feuerstrahl verflüssigt er den eisernen Thron. Eine Szene mit unendlich viel Pathos und Symbolträchtigkeit, die aber ob der Tatsache, dass hier ein wildes Tier plötzlich den ultimativen Durchblick hat, fast schon etwas lächerlich auf mich wirkte.

Drogon schnappt sich danach noch Mamas Leiche und macht den Abflug, Klappe, Szenenende.

28 Weeks later

Tyrion erwacht von Schritten und wird aus seinem Arrestzimmer abgeholt. Er wird von Grauer Wurm zum Versammlungsplatz gebracht, den wir schon aus früheren Staffeln kennen. Erst jetzt erkennen wir, dass wohl einige Zeit vergangen ist. Alle noch übrigen Ladies und Lords von Westeros sind versammelt. Jon Schnee ist Gefangener von Grauer Wurm, der ihn natürlich gern tot sehen möchte. Da sind die Stark-Geschwister Sansa, Arya und Brandon natürlich nicht mit einverstanden. Es wird ein wenig hin und her verhandelt und schließlich schlägt Tyrion, der eigentlich nichts sagen darf, vor, doch einfach mal schnell einen neuen König zu wählen, der dann über sein und Jons Schicksal entscheiden soll. Der kurze Versuch von Samwell Tarly, aus Westeros eine Demokratie zu machen, wird kichernd verworfen. Wiederum ist es Tyrion der vorschlägt, Brandon (!) zum König zu machen. Echt jetzt? Und weil der ja keine Kinder bekommen kann, legt er dann auch gleich noch fest, dass der König in Zukunft immer gewählt wird. Und natürlich stimmen alle bisher zerstrittenen, rachsüchtigen und intriganten Ladies und Lords von Westeros sofort einstimmig zu. Ernsthaft? Nein, natürlich gibt es eine Quertreiberin. Sansa will ihre Rolle als große Chefin im Norden nicht mehr missen und verkündet die Unabhängigkeit der Königreichs des Nordens. Das wird mit einem kurzen zuzwinkern vom neuen König und Bruder ohne Murren von allen anderen akzeptiert. Ok.

Abschiede

Und der Rest? Viel Tränen, weil man sich ja nie mehr wiedersehen kann. Dabei gehen die Reisen durch Westeros ja in den letzten beiden Staffeln problemlos und schnell vonstatten. Ein kurzer Ritt von Königsmund bis hinter die große Mauer ist ja kein Problem mehr. Egal.

Jon Schnee wird zur Nachtwache geschickt, knuddelt dort kurz den weißen Schattenwolf und geht mit den Wildlingen und unveränderter Leidensmiene nach "Jenseits der Mauer".

Tyrion wird widerwillig (hihi) die Hand von König Brandon. In der Versammlung der Meister wird diskutiert, ob man lieber Bordelle oder Kriegsschiffe bauen soll und König Brandon versucht lieber, mittels Geisterrabe zu schauen, wo Drogon sich so herumtreibt. Hier wird Game of Thrones plötzlich zur Komödie.

Sansa wird zur Königin des Nordens gekrönt, nachdem sie schicke neue Klamotten angezogen hat.

Arya fährt mit einem Schiff ins Blaue und lächelt.

Ende.

Epilog statt großem Finale

Insgesamt fühlte sich das Staffelfinale von Game of Thrones eher wie ein Epilog an. Spätestens nach dem Tod von Daenerys passiert nichts spannendes mehr. Wir erleben mit, wie eigentlich für alle unsere Lieblingscharaktere alles gut wird. Jeder findet letztendlich seine Bestimmung obgleich Jon natürlich für immer damit leben muss, die große Liebe seines Lebens getötet zu haben. Viele Fans haben sich sicher mehr Überraschungen und noch den ein oder anderen Knalleffekt für die letzte Folge versprochen, das ist aber ausgeblieben.

Das letztendlich Brandon als unwahrscheinlichster Kandidat zum König wird, ist im allgemeinen "alles wird gut" fast schon nebensächlich.

Ich kann mit dem Ausgang der Serie gut leben. Auch ich hätte mir für die letzte Folge noch ein paar Überraschungen und etwas mehr Spannung gewünscht. Letztlich habe ich es aber schon genossen, wie die Geschichten aller Figuren letztlich zu Ende erzählt wurden. Mal schauen, ob George es endlich schafft, das Buch zu beenden und wie er das ganze zu Ende bringt.

Dracarys.

TBB: Kaffeemaschinenprobleme und Gras

Schon wieder Montag.

Wir haben bei Gringotts ein paar neue Kollegen auf der Etage, was sich momentan wie folgt auswirkt:

  • Die Kaffeekanne ist schneller leer.
  • Die Milchtüte ist nicht richtig zugeschraubt oder
  • die Milchtüte steht nicht im Kühlschrank, sondern neben der Kaffeemaschine.
  • Die Kaffeekanne steht mit einem Millimeter Restkaffee auf der eingeschalteten Kaffeemaschine.
  • Die Kaffeekanne steht nicht mehr auf der angeschalteten Kaffeemaschine.

Mein innerer Monk kauert in Fötusstellung neben der Spülmaschine. Vielleicht sollte ich ein paar Schilder anbringen. :-)

Nach der Arbeit musste ich mich noch dem langen Gras in meinem Garten widmen. Das hatte entschieden zu lange Zeit zum Wachsen und wurde entsprechend gekürzt. Schließlich soll es zur Mitte der Woche wieder regnen.

Jetzt sitze ich noch mit dem Laptop auf der Couch und habe noch ein wenig Bug-Hunting für die neue Serendipity-Version gemacht. Das "Statische Seiten"-Plugin hat noch etwas unter PHP7.2 gezickt, jetzt tut es wieder. \o/

Jetzt schaue ich noch die zufällig eingeschaltete Big Bang Theory Folge fertig und danach geht es ins Bettchen. Man liest sich.

TBB: Entspannter Sonntag

Gestern Abend durfte ich mal wieder Gast im Nerdzoom.de-Podcast sein und habe mit Marius die neue Folge aufgenommen habe. Bei der Vorbesprechung meinte Marius, dass er mich für dafür loben wollte, dass ich das regelmäßige Tagebuchbloggen so konsequent durchhalten würde. Ähm. Nein. Das schlechte Gewissen hat mich also gepackt und hier kommt mal wieder ein Tagebuchblog.

Heute am Sonntag war Familientag angesagt. Da ja heute auch Muttertag ist, haben die Kinder heute morgen das Frühstück vorbereitet und wir haben erstmal ausgiebig gefrühstückt. Mittags haben wir uns Pizza gemacht und dann ging es zum Verwandtenbesuch, wo es Kaffee und Kuchen gab.

Also könnte man sagen, der Tag bestand zum großen Teil aus Essen. Eigentlich könnte man das nicht nur sagen, es war einfach so. :-)

Dem folgte dann noch ein gemütlicher Fernsehabend auf der Couch mit einem Glas Rotwein.

Man könnte sagen, dass ich solche Tage mag. :-)

Gute Nacht da draußen, was immer ihr sein mögt.

S9y-Camp 2019: Wie man Nogger aufreißt

Kein S9y-Camp ohne Tux im Sessel auf dem Zimmer im Linuxhotel

Du meine Güte, vor lauter Migrationsgedöns an der Arbeit bin ich ja noch gar nicht dazu gekommen, über das diesjährige Treffen der Serendipity-Community zu schreiben, an dem ich vom 26. bis 28. April in diesem Jahr wieder teilnehmen konnte. Here we go.

Das Treffen richtet sich nicht nur an Entwickler, sondern ausdrücklich auch an Anwender der besten Blogsoftware der Welt, zu denen mich auch zähle. Los ging es wie immer am Freitag Abend. Ab 18 Uhr trudelten die - in diesem Jahr leider wenigen - Teilnehmer ein. So waren schließlich wieder alte Bekannte zusammen :-). Leider mussten wir in diesem Jahr schon wieder auf Dirk verzichten, der das Treffen ursprünglich mal iniziiert hat. Leider konnte er nicht zu uns stossen. Auch unser "Chef" und Hauptentwickler Garvin konnte es nicht einrichten, trotzdem hatten wir uns vorgenommen, an diesem Wochenende wieder einiges an der Weiterentwicklung von Serendipity zu arbeiten.

Essen und Trinken

Aber auch die geselligen Abende im Linuxhotel bei dem einen oder andern Glas Rotwein bzw. Flasche Bier und viel zu viel zu Essen sind inzwischen schon Tradition und runden das Event immer zu einer richtig schönen Veranstaltung ab. Außerdem ist Support untereinander ein wichtiges Thema in unserer Community. An diesem Wochenende konnten wir einen Teilnehmer besonders unterstützen, indem wir ihn in das ordnungsgemäße Öffnen von Nogger-Verpackungen einweisen konnten und wir können mit einigem Stolz sagen, dass er es am Ende des Wochenendes nahezu perfekt beherrschte.

Ich kann also jedem Nutzer von Serendipity (auch wenn man es erst noch werden möchte ;-) ) oder abitionierten Entwickler empfehlen, an unserem S9y-Camp im nächsten Jahr mal teilzunehmen, es lohnt sich wirklich.

Ergebnisse

Was hat sich während des Wochenendes an Serendipity getan? Das wichtigste Ergebnis dürfte die neu veröffentlichte Beta-Version 2.3-beta1 sein, die vorrangig die Kompatibilität zur PHP-Version 7.2 und 7.3 herstellt (die aktuelle stabile Version ist nur bis PHP7.1 kompatibel). Wir haben am Wochenende zwar viel getestet, aber zu einem Beta-Test gehört natürlich auch eine gewisse Anzahl von Nutzern, die die Version auch auf ihren Blogs "in the wild" testen. Also, wenn ihr experimentierfreudig seid, nichts wie ran an die Beta.

Weitere neue Funktionen sind responsive Bilder und das leichtere Erzeugen von Bildergallerien.

Fazit

Aufgrund der wenigen Teilnehmer konnten natürlich nur wenige Dinge umgesetzt werden. Auch deshalb gab es dieses mal wahrscheinlich auch etwas intensivere und leidenschaftlichere Diskussionen als sonst. Trotzdem hat mir das Treffen wieder viel Spaß gemacht und mich - wie jedes Jahr - wieder motiviert, etwas mehr Zeit in das Opensource-Projekt Serendipity zu investieren und das wenige, dass ich als technisch interessierter Nutzer und Nicht-Entwickler beitragen kann, auch beizutragen. Denn schließlich möchte ich noch viele Jahr Freude an meinem kleinen Blog und seiner Blogengine haben.

Bis zum nächsten Jahr und vielen Dank an das Linuxhotel für die Gastfreundschaft und das tolle Angebot für Opensource-Communitys.

In other news

TBB: IT-Umstellungswochenende

In den letzten Monaten hat mich ein berufliches Projekt auf Trab gehalten. Unser Rechenzentrum führt momentan eine Migration aller angeschlossenen Banken auf einen neue Infrastruktur-Plattform durch (ja, es könnte sein, dass da irgendwas mit "Cloud" im Namen vorkommt ;-) ).

Nach einer mehrmonatigen Vorbereitungsphase war es an diesem Wochenende so weit und die Umstellung wurde bei uns im Betrieb durchgeführt. Bereits ab Freitag Mittag begannen die Vorbereitungen. Mittags haben meine beiden Kollegen und ich den Leitstand in unserem Sitzungszimmer aufgebaut und besetzt. Unterstützung hatten wir vor Ort von zwei Mitarbeitern unseres Rechenzentrums.

Die letzten Abstimmungen erfolgten und die letzen Vorbereitungen für die Umstellungen wurden getroffen, dann wurde um 17 Uhr der Startschuss gegeben. Wir fingen an, über unsere automatische Softwareverteilung die Arbeitsplatzrechner auf die neue Umgebung umzustellen. Zwischendurch gab es leckeren selbstgebackenen Kuchen von der Kollegin :-). Nachdem alle Umstellungen liefen, konnten wir schon Feierabend machen, die weiteren Arbeiten erfolgten zentral im Rechnenzentrum.

Leitstand am Wochenende

Am Samstag besetzten wir ab 7.30 Uhr den Leitstand. Auch heute waren für ausreichend Nervennahrung gesorgt. Die Umstellung in der Nacht war erfreulicherweise problemlos gelaufen. So konnten wir ab 8 Uhr mit den Vorabtests beginnen, die auch allesamt positiv verliefen.

Ab 14 Uhr hatten wir einen Teil der Kollegen eingeladen, um verschiedene Anwendertests von ihnen durchführen zu lassen. Es gab das ein oder andere kleinere Problem, diese konnten aber alle beseitigt werden. Und so waren wir schon am späten Nachmittag soweit, dass wir den Leitstand schliessen und die Tester nach Hause entlassen konnten.

Wir alle konnten also den Abend entspannt zu Hause geniessen und auch den Sonntag, der für Notfälle eingeplant war, falls am Samstag etwas schief gegangen wäre, konnten wir zur Erholung nutzen.

Ich habe die am Samstag ausgefallenen Laufrunde nachgeholt (nach dem Kaffee selbstverständlich). Nachmittags war dann Familienzeit angesagt, diese wurde mit einem Spaziergang und einer Spielrunde verbracht.

Heute Abend gab es dann noch einen gemütlichen Fernsehabend mit Herrn Henssler, der reumütig von seinem Ausflug von Pro7 zu seiner Erfolgssendung "Grill den Henssler" zurückgekehrt ist.

Morgen sind wir dann noch einen Tag im Leitstand, um die restlichen Anwender bei der Umstellung zu betreuen und noch das ein oder andere Feintuning durchzuführen. Und bestimmt gibt es auch wieder die ein oder andere Leckerei.

Gute Nacht da draußen, was immer ihr sein mögt.

End of Life und Supportende für Kubuntu-Versionen

Kubuntu-Logo

Der Monat April markiert jedes Jahr den Zeitpunkt, an dem die LTS-Versionen von Ubuntu und seiner Derivate das Ende ihres Lebenszyklus erreichen. Die Nutzer von Kubuntu, der Ubuntu-Variante mit KDE-Desktop, müssen diesen April auf zwei Versionen ein Augenmerk legen.

Kubuntu 14.04 LTS wurde im April 2014 veröffentlicht und erreicht nach den regulären 5 Jahren am 25.04.2019 das End-of-Life-Datum.

Eine Besonderheit besteht bei Kubuntu 16.04 LTS. Hier haben die Kubuntu Maintainer bei der Veröffentlichung im April 2016 entschieden, für das Release die Short-LTS Option zu wählen. Das bedeutet, dass nach bereits nach drei Jahren am 21.04.2019 der Support für Kubuntu 16.04 LTS ausläuft.

Betroffene Nutzer sollten also ihr Kubuntu aktualisieren. Hierfür bietet sich das aktuelle LTS-Release 18.04 an, welches wieder fünf Jahre Support anbietet.