Picard besprochen

Zusammen mit Marius habe ich für die Folge 27 von Nerdzoom extra die erste Staffel der StarTrek Serie "Picard" besprochen.

In unserem fast dreistündigen Podcast gehen wir alle Folgen nacheinander durch und erzählen, was und gut oder auch weniger gut gefallen hat. Danach nehmen wir uns noch die Zeit, einige Aspekte zu diskutieren, wie die mögliche zweite Staffel und die startrekkigkeit der Serie allgemein.

Zur Nerdzoom extra Folge 27 geht es hier entlang.

TBB: Lebenszeichen

Du meine Güte, seit dem 1. April gab es hier nichts neues. Das geht so nicht.

Laufen

Wie es sich für einen Samstag gehört, war ich heute auch wieder rennend unterwegs, heute sogar zwölf Kilometer anstatt der "normalen" zehn.

Lesen

Wieder Zeit zum Lesen gehabt. Ich lese im Moment "Spektrum" von Sergej Lukianenko, was durchaus spannend ist. Da es für mich das erste Buch von Lukianenko ist, muss ich mich noch etwas an Schreibstil und Sprachgebrauch gewöhnen.

Der Rest

Ansonsten war ich für einen Samstag heute relativ faul, muss wohl auch mal sein. Abends haben wir noch Mini-Erbsen-Quiche gemacht, die bei den Kindern unterschiedlich gut ankamen.

Die Game Of Thrones Titelmusik auf E-Gitarren

Das geht schon ziemlich ab.

Bitte schön.

Telefonieren unter Linux mit Linphone und der Fritzbox

In Zeiten der IP-Telefonie ist es praktisch, dass man auch mit einem entsprechenden Client direkt ohne ein zusätzliches Telefon direkt vom Rechner telefonieren kann. Auch unter Linux gibt es die sogenannten SIP-Clients, mit denen man über einen SIP-Provider telefonieren kann.

Wenn ihr zu Hause einen Router habt, der auch IP-Telefonie beherrscht, könnt ihr diesen oftmals auch als SIP-Provider nutzen. Ich habe mal aufgeschrieben, wie das mit einer Fritzbox 7590 und dem Programm Linphone unter Linux funktioniert.

Telefonie-Gerät auf der Fritzbox einrichten

Als erstes muss ein neues Telefoniegerät auf der Fritzbox eingerichtet werden. Im Menü der Fritzbox (in meinem Fall eine 7590) geht ihr auf den Punkt "Telefonie"-"Telefoniegeräte" und wählt die Schaltfläche "Neues Gerät einrichten".

In der nächsten Maske "Telefon" auswählen und auf "Weiter" klicken.

In der nächsten Maske müssen wir der Fritzbox sagen, dass es sich um ein IP-Telefon handelt. Außerdem könnt ihr einen Namen für das Gerät vergeben.

Nun geben wir einen Benutzernamen und ein Kennwort ein. Diese Daten müssen wir uns merken, um später den Client einrichten zur können.

Wenn ihr über euren Internetprovider mehrere Rufnummern zur Verfügung gestellt bekommt, könnt ihr nun auswählen, mit welcher Rufnummer euer Client später raustelefonieren soll.

Ebenso könnt ihr festlegen, ob euer Client bei allen ankommenden Rufnummern klingeln soll oder nur bei bestimmten. Das ist zum Beispiel bei Homeoffice praktisch.

Die nächste Maske zeigt nochmal alle Einstellungen an und mit "Übernehmen" wird die Anlage des Gerätes gestartet.

Zum Schluss möchte die Fritzbox noch, dass ihr euch autorisiert, dass kann entweder über eine Zahlenkombination erfolgen, die ihr an einem bereits an die Fritzbox angeschlossenen Telefon eingebt, oder über das Drücken einer Taste auf der Fritzbox selbst.

Die Vorbereitungen auf der Fritzbox sind nun abgeschlossen und wir können den Linphone-Client einrichten.

Linphone einrichten

Linphone ist in den gängigen Distributionen über die jeweiligen Installationswerkzeuge installierbar. Bei den verschiedenen Ubuntu-Derivaten auch bequem über die Befehlszeile mit:

sudo apt install linphone

Beim ersten Start begrüßt uns ein Einrichtungsassistent, den wir natürlich gern mit "Forward" starten.

In der nächsten Maske den Punkt "Ich habe bereits ein SIP-Konto und möchte es jetzt benutzen" wählen.

Jetzt kommen Benutzername und Kennwort aus der Fritzbox-Einrichtung zum Einsatz. Im Feld "Domäne" tragt ihr die IP-Adresse eurer Fritzbox ein. Mit Klick auf "Apply" wird das Konto eingerichtet.

Wenn alles richtig eingegeben wurde kann man jetzt über das eingerichtete Konto in Linphone bequem vom Linuxrechner telefonieren. Am besten verwendet man dazu natürlich ein entsprechendes Headset.

Besame Mucho

Von den Global Kryners habe ich ja hier schon öfters was gepostet. Das hier finde ich besonders hübsch. :-)

Besame mucho.

Bitte schön.

TBB: Pandemie Tag 17

Heute ist der 17. Tag, seit die WHO SARS-Cov-19 zur Pandemie erklärt hat und manchmal kommt es mir wie eine kleine Ewigkeit vor. Ich habe länger überlegt, ob ich hier im Blog etwas dazu schreiben soll und habe mich letztlich dazu entschieden, hier mal das ein oder andere hier zu dokumentieren.

Status

Zunächst einmal versuchen wir, uns hier im Privaten strikt an die Vorgaben der Regierung zu halten. Wir bleiben zu Hause, wenn immer es geht. Einkäufe machen wir nur im nötigen Umfang und meine Frau und ich müssen auch noch zur Arbeit.

Die Kinder kommen ganz gut klar und die digitale Versorgung mit Schulstoff funktioniert mit unserer Schule gut.

Dadurch, dass wir sehr ländlich wohnen, kann man auch mal raus in die Natur gehen, ohne anderen Menschen zu nahe zu kommen und auch meine Laufrunden können weiter stattfinden. Das ist sehr angenehm.

Wir haben bei Gringotts einige Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt und den Rest so auf verschiedene Standorte verteilt, dass jeder in einem Büro allein sitzen kann. Die Serviceschalter sind geschlossen und Termine mit Kunden in den Geschäftsräumen werden nur noch im Mindestmaß durchgeführt.

Meine Kollegen von der IT sind alle im Homeoffice, ich halte vor Ort die Stellung, wie gesagt in einem Einzelbüro. Ich versuche auch tatsächlich, dort morgens möglichst schnell und direkt hinzukommen und dann auch den Tag über drin zu bleiben. Dank Telefon und Fernwartungssoftware funktioniert das auch ganz gut.

Stimmung

Von Anfang an habe ich das Geschehen um Covid-19 ziemlich dicht verfolgt. Ich bin ja viel in sozialen Netzen und im Internet generell unterwegs. Außerdem habe ich durch meine ehrenamtliche Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz ebenfalls ein Interesse daran. Nach Tag 0 und der Einführung der ersten Beschränkungen war ich dann bei Gringotts auch im Krisenstab mit für die Einsetzung und Durchführung der Maßnahmen zuständig.

Durch die ständige Präsenz des Themas und die Beschäftigung damit, habe ich schon einige negative Auswirkungen auf meine Stimmung und mein Verhalten bemerkt. Das wird wahrscheinlich so ziemlich allen so gehen.

Strategien

Was mache ich momentan und was lasse ich?

Ich habe das Lesen in Social Media sehr reduziert. In den noch genutzten Apps habe ich die Stichwörter zur Pandemie gefiltert. Dadurch kann ich weiter mit den Tweeties und Tröties in Kontakt bleiben, ohne ständig mit der Corona-Krise konfrontiert zu sein.

Einmal am Tag schaue ich mir gezielt einige Seiten zur momentanen Lage an, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Ich nehme mir dann meine halbe Stunde "Ich-mache-mir-Sorgen"-Zeit.

Ich telefoniere jeden Tag mit einer Person aus meinem Freundes- und Familienkreis und wechsel ein paar Worte. Momentan versuche ich auch, ein regelmäßiges virtuelles Treffen mit einigen Freunden per Videochat zu etablieren.

Wenn ich Menschen begegne, sei es beim Einkaufen, im Büro oder auf der Straße , versuche ich, zumindest ein Lächeln und ein freundliches "Hallo" zu schenken. Und auch mit einem "Dankeschön" an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäften spare ich nicht.

So komme ich eigentlich ganz gut über die Runden, auch wenn die ganze Sache mir immer wieder recht surreal vorkommt und ich immer noch von Zeit zu Zeit das Gefühl habe, im völlig falschen Film zu sein.

Das soll es für heute mal gewesen sein. Bleibt alle gesund und nutzt die Kommentare, wenn ihr mögt.

Zakk Wylde spielt Black Sabbath auf einer Hello Kitty Gitarre

Es ist zwar schon spät, aber das möchte ich euch nicht vorenthalten.

Laufen 2019

Sorry, I'm late.

Auch im vergangenen Jahr war ich wieder öfter laufend unterwegs. Für mich ist die Lauferei ein lockeres Hobby, ich habe keine Ambitionen, irgendwelche Rennen zu gewinnen.

Laufen ist für mich Entspannung neben dem Beruf, es macht mir Spaß in der Natur zu sein und etwas für meine Gesundheit zu tun. Nicht zuletzt hilft mir das Laufen auch, mein Gewicht zu halten. Leider ist mein Körper so drauf, jedes klitzekleine Kohlehydrat, das er nicht unbedingt braucht, in Fettspeichern für schlechte Tage aufzubewahren.

Ein Ziel hatte ich mir für 2019 auch wieder gesetzt, als Minimum waren 1000 Kilometer gesetzt, ab 1100 hätte es ein Krönchen gegeben. :-)

Letztendlich sind es 1067 Kilometer geworden, die mich meine Füße über Straßen, Feld- und Waldwege getragen haben.

Das neue Jahr 2020 ist nun auch schon ein paar Tage alt und ich habe schon den ein oder anderen Lauf gemacht. Auch in diesem Jahr gilt das gleiche Ziel. Mal sehen, wo es diesmal hingeht, ähm hinläuft.

Der Termin für das S9y-Camp 2020 steht fest

Auch im Jahr 2020 wird es wieder ein Treffen der Anwender und Entwickler der besten Blogengine der Welt geben.

Traditionell findet das S9y-Camp im Linuxhotel in Essen statt, als Termin wurde der 20. bis 23. März nun festgelegt.

Noch hat das Linuxhotel ein paar Betten frei, so dass noch zusätzliche Anmeldungen möglich sind. Wer nicht das ganze Wochenende kommen kann oder mag, kann auch gern als Tagesgast dazu kommen. Meldet euch am besten direkt im Forums-Thread zum Treffen.

Ich freue mich schon sehr. :-)

Weihnachten 2019

Es ist wieder soweit. Draußen ist das Wetter etwas diesig und zu warm für die Weihnachtszeit, aber daran sind wir inzwischen ja gewohnt.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, das Familienfrühstück beendet. Das Zimmer mit dem Weihnachtsbaum, den wir gestern aufgestellt und geschmückt haben, ist, obwohl die Kinder nun schon beide im Teenager-Alter sind, wieder abgeschlossen und wird erst heute Abend zur Bescherung wieder geöffnet. Ist halt Tradition und die beiden wollen es auch noch so haben.

Bis es los geht zur ersten Etappe heute Nachmittag, habe ich etwas Zeit, um hier am Rechner zu sitzen und den jährlichen Weihnachtsgruß hier im Blog zu schreiben.

Wenn man so schaut, wie es anderswo in der Welt zugeht, muss man sich eigentlich sehr, sehr glücklich schätzen, wie privilegiert wir hier in unserem Land leben können und dürfen. Im Trott des Alltags vergisst man das schon mal und neigt dazu, immer nur negative Dinge zu sehen.

Ich wünsche allen Lesern eine friedliche und ruhige Weihnachtszeit. Verbringt ein paar gemütliche Stunden, hoffentlich im Kreis von Herzensmenschen.

Und wie in jedem Jahr möchte es auch heute nicht versäumen, allen ein ganz herzliches Dankeschön zu sagen, die auch an den Feiertagen auf andere Menschen aufpassen, sie pflegen und versorgen und in Notfällen zur Stelle sind, um zu helfen. Ihr seid großartig.

Frieden.

Und wahrscheinlich habt ihr schon darauf gewartet, natürlich gibt es zum Schluss des Weihnachtspost eine weitere Version von "Fairy Tales Of New York", diesmal vom Ensemble des Musicals "Once" in London.

Bitte schön.