Weihnachten 2021

Ich habe mir eben den Post von Weihnachten 2020 nochmal durchgelesen und erschreckt festgestellt, dass ich den mit wenigen Änderungen in diesem Jahr hätte wieder verwenden können.

Vieles war in diesem Jahr wieder geprägt von der Pandemie-Situation, aber auch neue Herausforderungen, wie mein Jobwechsel im April, haben viel Kraft und Energie gekostet.

Nachdem wir im letzten Jahr das Weihnachtsfest zu Hause im engsten Kreis verbracht haben und allenfalls Geschenke schnell an der Tür ausgetauscht haben, konnten wir in diesem Jahr geimpft und getestet wieder etwas Nähe und Zusammensein mit dem erweiterten Familienkreis genießen und das war sehr schön.

Ich wünsche euch allen da draußen ein paar ruhige und schöne Tage zum Jahreswechsel. Allen Menschen, die über die Feiertage arbeiten, um andere zu pflegen, gesund zu machen, zu betreuen und zu beschützen, gilt wie in jedem Jahr mein größter Respekt und ein fettes Dankeschön!

Passt weiter gut auf euch auf und bleibt gesund.

Frieden.

Nachdem er 2017 schon einmal dran war, darf heute Ed Sheeran nochmal “Fairytales of New York” für euch singen.

Bitteschön.

Neue alte Hardware

Ich mag alte Hardware. Vielleicht bin ich aber auch nur etwas geizig. ;-)

Vor einer kleinen Ewigkeit (im Januar diesen Jahres) habe ich über ein kleines Hardware-Update meines “Hauptrechners” gebloggt. Es gab ein neues Display und eine Geforce GT710, die die interne Grafik ersetzte. Im verlinken Artikel schrieb ich auch von meinem Plan, die drehende Platte gegen eine SSD zu tauschen, was ich dann auch noch im Januar tat, allerdings ohne darüber zu schreiben.

Alles war gut. Bis vor ein paar Wochen die alte IBM Thinkstation beim Drücken des Power-Buttons, um sie aus dem Standby aufzuwecken, sich ausschaltete und auch nicht mehr anschalten lies. Wahrscheinlich hatte sich das Netzteil verabschiedet, ich habe es nicht genauer untersucht. Leider hat IBM ein Board mit speziellen Stromanschlüssen verbaut, so dass ein einfacher Tausch des Netzteils (hier liegen einige herum) nicht möglich war.

Also wanderte der Veteran zunächst in die Ersatzteil-Ecke und ich installierte übergangsweise ein ebenfalls betagtes HP Elitebook, immerhin mit einem i7-Prozessor von 2012. Der werkelte zwar ganz Ok vor sich hin, hatte aber immer mal wieder Probleme bei der Video-Wiedergabe, indem alle vier Prozessorkerne zu 100% ausgelastet wurden. Auch bei Podcastaufnahmen und Videokonferenzen gab es immer mal wieder Hänger. Außerdem nahm das Teil viel Platz auf dem Schreibtisch weg, der für so ein Setting nicht die richtige Größe hat.

Und so reifte der Plan, nach langer Zeit einen neuen Rechner zu besorgen. Und wie ich schon langsam anfing, Angebote zu studieren und Preise zu vergleichen, bot sich mir die Gelegenheit, sehr günstig einen älteren Bürorechner mit einem Pentium G4600 2-Kerner (Editiert, ich dachte zunächst es wären 4 Kerne, danke an Onli für den Hinweis in den Kommentaren) zu erwerben. Ich beschloss, diesen Rechner als weitere Übergangslösung zu nutzen, bis es dann aber wirklich einen neuen Rechner gibt. Dazu baute ich noch die Geforce GT710 aus der Thinkstation in den neuen alten Rechner um. Zu meinem Erstaunen läuft diese Kombi wirklich sehr gut. Es gab einige Anlaufschwierigkeiten mit dem Grafiktreiber (womit auch sonst). Ich hatte zunächst versucht, die Geforce mit dem Nouveau-Treiber anzusprechen, was aber wieder zu Video-Rucklern und auch zum Einfrieren der grafischen Oberfläche führte. Nachdem ich auf den proprietären Nvidia-Treiber umgestellt hatte, waren diese Probleme behoben.

Ausgabe des KDE-Infocenters mit Angaben zu Prozessor und Speicher

Lediglich die etwas mageren 8GB RAM könnte man ja noch aufstocken…

Fun Fact am Rande: Die 1TB SSD mit installiertem Kubuntu 20.04 LTS ist von der Thinkstation in den HP Laptop und dann in den neuen alten Rechner gewandert, das System lief davon unbeeindruckt weiter.

Diese Kombination läuft also jetzt bei mir, bis ich mir dann im nächsten Jahr (vielleicht) was neues zulege. Wie gesagt, ich mag alte Hardware.