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Paris, 13.11.2015

Es ist auch nach zwei Tagen noch schwer, meine Gefühle und Gedanken zu sortieren. Hauptsächlich ist es Trauer und Mitgefühl, vielleicht auch ein wenig Wut. Solche Anschläge wie in Paris gibt es in Syrien und anderen Kriegsgebieten in der Welt täglich, und doch machen die Anschläge in Paris doch mehr mit mir. Warum eigentlich? Weil die täglichen schlimmen Geschehnisse  in der Welt nicht so in den Medien präsent sind? Oder weil man sich tragischerweise daran  hat, das "so etwas" halt passiert?

Man sucht für sich selbst nach Erklärungen und auch nach Antworten auf die Fragen und Ängste der Kinder (eine kleine Hilfestellung liefern übrigens die Erklärseiten bei logo.de). Im Alltag muss man immer wieder Antworten finden auf so manche Äusserung wie "das haben wir hier auch bald".

In den sozialen Medien ging mal wieder einiges ab. Aber  warum wird versucht,  jede Einzelheit und jede Kleinigkeit zum Anschlag zu berichten. Muss ich unbedingt wissen, wo wieviele Menschen mit welchen Methoden von wie vielen Tätern ermordet wurden. Braucht es Bilder von Leichen, blutigen Kleidern und Bürgersteigen? Man hat eventuell das Bedürfnis, durch das Erfahren von Details das ganze besser zu verstehen, aber tut man das? Patricia schreibt hier auch etwas darüber.

Jetzt ist das Wochenende vorbei und für die meisten von uns beginnt der Alltag der  neuen Woche. Lasst uns versuchen, unsere Menschlichkeit zu bewahren und unsere  Empathie für die Nöte und Bedürfnisse unserer Mitmenschen nicht verlieren. Wir müssen aber auch unsere Freiheit verteidigen und nicht aus Angst diese immer mehr durch Überwachung einschränken lassen.

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