< CeBIT - Tagebuchblog 09-03-2013 | Onlinebanking Transaktionen an mobilen Geräten absichern >

Über WLAN auf Dateien des Blackberry Z10 zugreifen

Beim Blackberry Z10 kann man bequem auf die Dateien des Gerätes über eine Dateifreigabe via WLAN zugreifen. Ihr könnt also, wenn sich das Gerät im selben Netzwerk befindet, bequem Daten in beiden Richtungen mit dem Z10 austauschen.

Die Funktion wird im Einstellungsmenü aktiviert. Dort wählt ihr den Punkt "Speicher und Zugriff" aus.

Dann schaltet Ihr die Option "Zugriff über Wi-Fi" ein.

Das Gerät fragt dann das Passwort für die Dateifreigabe ab. Um die Zugriffsparameter anzupassen, könnt ihr dann noch den Button "Identifikation in einem Netzwerk" auswählen. Hier passt ihr den Benutzernamen und eventuell die Arbeitsgruppe für die Freigabe an. Das war's schon.

Das Z10 taucht jetzt als Gerät im internen Netzwerk auf und bietet zwei Freigaben an:

  • media (der interne Gerätespeicher des Gerätes)
  • removable_sdcard (wie der Name schon ahnen lässt, eine eingelegte Speicherkarte)
Auf diese Freigaben könnt ihr jetzt mittels des Anmeldenamens und des vergebenen Passworts zugreifen und beliebig Dateien übertragen. :-)

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Kommentare

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Christian Fingerhut am :

*

Danke für die gute Anleitung. Ich komme allerdings immer nur bis zur Passworteingabe. Und obwohl das PW definitiv richtig eingegeben wurde, bekomme ich keinen Zugriff. Hast du eine Idee wo mein Fehler liegen könnte?

Danke :-)

Mario Hommel am :

*

Welches Betriebssystem hast du auf deinem Rechner?

Kommt nach der Passworteingabe eine Fehlermeldung?

René am :

*

Kann man denn auch per Wlan Outlook synchronisieren?

Gruß

Mario Hommel am :

*

Nein, die Synchronisation mit Outlook ist nur über die Link Software mit einer Kabelverbindung möglich.

Konrad am :

*

ich hab die Dateifreigabe über WLAN sowohl am PlayBook als auch am Z10 eingeschaltet, aber unter dem Punkt "Netzwerk" in Windows 8.1 sehe ich nach wie vor bloß meinen eigenen freigegebenen PC...

Wissen sie wie ich dort mein PlayBook und den Z10 mounten kann?

Mario Hommel am :

*

Wenn die Geräte nicht in der Netzwerkumgebung auftauchen, kann man sie auch manuell aufrufen, indem man in der Adresszeile des Explorers "\\NAMEdesGERÄTES" eingibt. Den Gerätenamen des Z10 findet man während der Einrichtung (siehe Screenshot oben), beim Playbook um Eintstellungsmenü "Speicher und Freigabe"-"Netwerkidentifikation".

Tommy am :

*

Schön wäre es gewesen....

....ginge es so einfach, wie von Dir beschrieben.

Leider hast Du den alles entscheidenden Hinweis vergessen, dass Voraussetzung für das Funktionieren ist, dass eine Verbindung des WLans zum Internet besteht. Sprich zum Blackberry-Server in Kanada!! Ein Schelm, der Böses dabei denkt!!

Die einzigen beiden Male, bei denen meine Verbindung zwischen einem Laptop und dem ein paar Zentimeter daneben liegenden Z10 geklappt hat, gab es, als ich bei einem Freund in so einem WLan mit Internet-Anbindung war.

Mein eigentliches Vorhaben, einfach nur in meinem Heimnetz über das WLan meiner Fritzbox die Verbindung herzustellen, ist trotz unzähliger Versuche durchgehend fehlgeschlagen. Ich habe alle von Dir empfohlenen Methoden duchprobiert.

Eine Win-Fehlerdiagnose ergab die Aussage "Es liegt keine Problem vor!"

Na wunderbar!!

Da kannste machen nix, da musste gucken zu!! Also weiterhin USB-Kabel Gefummel!

Jetzt werde ich das Ganze mal mit Samsung S2 Android probieren. Leider sind die Vorbereitungen deutlich umständlicher. Ich muss erst das S2 rooten und dann eine Samba-App aufspielen. Naja, dann investiere ich eben etwas Zeit in eine Lösung mit Zukunft, die es unter BBry sowieso nicht gibt!

Freundlichen Gruss,

Tommy

Mario Hommel am :

*

Hallo Tommy,

das Problem ist der Tatsache geschuldet, wie ein OS10 Gerät mit WLAN-Verbindungen umgeht. Wenn eine WLAN-Verbindung besteht, prüft das BB ständig, ob die Verbindung zur BlackBerry Infrastruktur (ja, die in Kanada) besteht. Wenn nicht, wird das WLAN-Netz deaktiviert. Hierdurch soll verhindert werden, dass das Gerät unbemerkt in einem WLAN ohne Internetverbindung ist und man eine wichtige Nachricht, Mail usw. deswegen nicht bekommt.

Natürlich ist das für dein Szenario nicht hilfreich, lässt sich aber leider nicht ändern.

Mit deiner Meinung zum Ende von OS10 hast du sicher recht, da kommt nichts großes mehr. Ob du dich mit einem gerooteten Android sicherer fühlen kannst, musst du selbst beurteilen. ;-)

Tommy am :

*

Hallo Mario,

um ehrlich zu sein, hatte ich die stille Hoffnung, dass Du mich widerlegen und mir zeigen würdest, wo ich mich geirrt habe. Ich wäre ausnahmsweise mal glücklich über meinen Irrtum gewesen.

Aber zunächst mal Danke dafür, dass Du Dich als Gesprächspartner zu diesem Thema überhaupt zur Verfügung stellst. Viele reagieren auf Hinweise und Bedenken dieser Art nur mit Schweigen, was ja auch tief blicken lässt.

Ich erlaube mir mal, Deine Antwort auf die für mich wichtigen Erkenntnisse und Aussagen einzudampfen und meine Schlüsse daraus zu ziehen.

-) Im Wesentlichen bestätigst Du meine Annahme, dass Blackberry/ RIM auf jede erdenkliche Weise versucht und es auch schafft, Einblick in meine privaten/persönlichen/geschäftlichen Abläufe zu erhalten, also nach Gestapo/NKWD/KGB/NSA/Stasi-Art zu schnüffeln, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen, bzw. wirklich eine plausible Erklärung über den Sinn und Unsinn dieses Datendiebstahls zu liefern.

-) Es herrscht hier also nach Wildwest-Manier die Macht des Stärkeren und nicht die des Rechts. Den Hinweis, dass sich RIM im Nutzerinteresse Sorgen um den Verlust wichtiger Mails usw. macht, kann ich wirklich nicht ernst nehmen. Was mir persönlich wichtiger ist, entscheide ich und nicht RIM!! Privatsphäre und Datenschutz sind unvergleichlich bedeutsamer und schützenswerter.

-) In meinem persönlichen Fall habe ich also nicht das Recht, nach meinem eigenen Wunsch, innerhalb meines Heimnetzes meine Daten auszutauschen. Nein, RIMs Wunsch geht vor, Einblick in meine Daten zu erhalten.

-) Soweit meine Google-Recherchen zum Thema "Wlan-Verbindung zwischen BBry-Z10 und Win-PC" bisher ergeben haben, bin ich der erste_ (!!), der diesen _wunden Punkt überhaupt anspricht. Alle anderen wissen nichts davon, wollen nichts wissen und/oder fügen sich dem ohne Not klaglos, wie die braven unterwürfigen Schäfchen.

-) Deinen Hinweis auf Android verstehe ich so, dass andere das auch machen. Das wirkt auf mich so, als wenn ein Kathole dem Vorwurf des Kindes-Mißbrauchs eines Katholen-Priesters mit dem Hinweis auf das gleiche Verbrechen bei den Evangelen begegnet. Quasi als Entschuldigung gemeint, was natürlich per se schon mal reiner Zynismus ist.

-) Da Du ja schon seit längerem ein BBry-Fan zu sein scheinst, würde mich mal Deine ganz private Ansicht interessieren, wie weit ein Unternehmen in der egozentrischen Ausnutzung und Unterwerfung seiner Kunden gehen darf. Gibt es dabei überhaupt eine Grenze?

-) Als Kriegskind und damit Opfer der beiden totalitären deutschen, aber auch der sowjetischen und amerikanischen Bevormundung und Bedrohung bis heute, erschreckt mich die Gleichgültigkeit der jungen Generation, aber natürlich auch der alten, die offenbar nichts gelernt haben über die schleichende subtile Entmündigung des Einzelnen durch eine totalitäre Macht, in diesem Fall durch den Kommerz.

Oder meinst Du, das gehört nicht hierher?

Schönen Gruss, Tommy

Mario Hommel am :

*

Du hast aber sehr viel in meine kurze Antwort herein interpretiert. Ich habe eigentlich nur kurz den technischen Hintergrund erläutert, warum ein OS10 Gerät sich aus einem WLAN ausklinkt, das keine Internetverbindung hat.

Mein Hinweis auf das gerootete Android ist darauf gemünzt, dass sich hier andere Risiken und Probleme ergeben. Das sollte kein Vergleich oder eine Entschuldigung für irgendetwas sein.

Ich finde es auch nicht gut, wenn Unternehmen Daten sammeln und speichern. Hier ist Aufklärung wichtig, damit jeder für sich persönlich entscheiden kann, welche Systeme er nutzen möchte und welche Daten er wo speichern möchte.

Tommy am :

*

RIM hat ja sicher ein großes Interesse daran, dass allgemeines Schweigen im Walde herrscht hinsichtlich dieser Machenschaften. Das haben besonders Daten-Diebe so an sich, dass sie nicht gern im Rampenlicht stehen oder aller Welt verkünden, was sie gerade Böses anstellen. Aber man muss ihnen ja nicht noch beim Klauen die Leiter halten, indem man das Schweigen darüber fördert oder unterstützt.

Man muß auch mal ganz offen aussprechen, dass der Erlös aus dem Handel mit Daten bei manchen Firmen durchaus lukrativer ist als der mit den jeweiligen Produkten, die diese Daten liefern. Die Geheimdienste und sonstigen Gauner dieser Welt könnten durch eigene Maßnahmen nie so billig an Daten kommen, wie sie ihnen die Hersteller von Digital-Spielzeugen verkaufen können.

Und es entspricht ja gerade dem Prinzip einer gelebten und nicht nur theoretischen Sonntags- Demokratie, derartigen Mißbrauch aufzudecken und möglichst lautstark anzuprangern und sich nicht vom kollektiven infantilen Spieltrieb ablenken zu lassen. Auch Technik-Freaks sind Teil der Gesellschaft und haben Verantwortung für Kinder und Enkel und sollten sich deshalb nicht so einfach aus dieser Verantwortung stehlen.

Wer sollte denn wohl sonst darauf hinweisen, wenn nicht diejenigen, die sich mit diesen digitalen Spielzeugen am besten auskennen? Jeder Rattenfänger benutzt zur Durchführung seiner Schandtaten die ihm in seiner Epoche jeweils zur Verfügung stehenden zeitgemäßen Verführungs- und Verlockungs-Instrumente. Die Nazis hatten dafür damals ihre Lagerfeuer-Romantik und Sonstiges, womit sie ihre Opfer in die Irre gelockt haben.

Wenn ich im Internet das Wort kostenlos und superbequem lese, dann stellen sich bereits meine Nackenhaare hoch.

"Davon haben wir aber nichts gewußt" und "Ich habe doch nichts zu verbergen" ist doch eine klassische Ausrede der Leisetreter und Mitmacher aller Zeiten, wenn es darum geht, sich bereits gegen die Anfänge zu wehren.

Auch Android hat natürlich seine eigenen Schwachpunkte in dieser Hinsicht, bietet dafür aber gegenüber den proprietären Apple- und RIM-Produkten als relativ offenes System auch viele Eingriffspunkte, um sich zu schützen, wenn man sich etwas schlau macht.

Ich benutze BBry und Android fast parallel, verlagere aber besonders vertrauliche Daten immer mehr (wenn überhaupt!) auf das Android-System, natürlich dort mit entsprechenden Sicherheits-Vorkehrungen.

Der Untergang von BBry löst bei mir jedenfalls keinen Tränenstrom aus.

Schönen Gruss, Tommy

Peter am :

*

Hallo,

ich möchte mit meinem PC den Bildschirm des BB erkennen

und quasi mit meinem PC auch die Eingaben durchführen.

Am besten natürlich auch wenn ich unterwegs bin bzw. kein W-LAN Zugang existiert.

Es geht mir hauptsächlich um die Outlook Funktion.

Muss ich irgendwelche Software / Apps downloaden !?

Besten Dank im Voraus für die Info

Gruß

Peter

Mario Hommel am :

*

Das geht so meines Wissens nicht. Eine Möglichkeit wäre, einen Monitor am DVI-Ausgang des BB anzuschliessen und eine Bluetooth Tastatur (Achtung, geht z.Zt. nur im amerikanischen Layout) zu nutzen. Aber das ist keine wirkliche Lösung für Unterwegs.

Das Q10 und das Z30 können Miracast, damit kann man das Bild des BB über WLAN direkt an ein Miracast-fähiges Gerät senden.

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