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Kleines Upgrade des "Hauptrechners"

Bild eines Monitors mit KDE-Plasma-Oberfläche

Wer wie ich beruflich und privat viel mit IT zu tun hat, wird es kennen. Es steht eine Menge Hardware in der heimischen Wohnung herum. Aber es gibt auch diesen einen “Hauptrechner”, jenes Arbeitstier, auf dem man die wichtigen Dinge des Adminlebens erledigt und an dem man möglichst wenig verändert und das immer stabil laufen muss.

Dieser Rechner ist bei mir ein relativ altes Gerät, eine Lenovo ThinkStation aus dem Jahr 2013, auf dem schon diverse Kubuntu-Versionen residierten. Wie es sich für so ein Produktivgerät gehört, ist dort immer eine LTS-Versionen dieser Distribution mit verlängertem Support-Zyklus installiert, momentan die 20.04. Im Rechner werkelt ein 4-Kern Xeon Prozessor, 16GB Hauptspeicher und eine drehende 1TB Festplatte. Der Rechner wird nicht zum Spielen genutzt, daher reicht die Leistung und Performance für mich noch locker aus.

Was mich zunehmend störte, war das Display-Setup, das aus zwei alten 19-Zöllern bestand. Diese beiden alten Geräte habe ich nun durch einen 27" Display von Lenovo mit QHD-Auflösung ersetzt. Ein Problem dabei war, dass die bisher verwendete Onboard-Grafikchip der ThinkStation nur eine maximale Auflösung von 1900x1200 schaffte, daher musste zum Display noch eine neue Grafikkarte her. Wichtig war mir hierbei, dass die neue Karte keinen zusätzlichen Lärm macht, also passiv gekühlt ist. Meine Wahl viel dann auf eine Nvidia Geforce GT710 von Asus mit 2 GB Speicher und vier HDMI Ausgängen, die nun im neuen Rechner unhörbar vor sich hin werkelt und das neue Display in voller Pracht mit 2560x1440 Pixeln befeuert.

Und wie immer, wenn etwas neu ist, macht es natürlich auch wieder mehr Spaß, es zu benutzen und damit zu arbeiten. ;-)

Der Plan ist, demnächst noch die drehende Festplatte durch eine SSD zu ersetzen, denn das bringt ja auch immer noch etwas mehr Performance. Außerdem ist eine so alte drehende Platte auch immer ein kleines Risiko. Natürlich sind Backups vorhanden, aber Festplatten fallen meistens dann aus, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Ihr kennt das.

Ansonsten bin ich mit der “alten Kiste” immer noch sehr zufrieden und hoffe, dass sie mir noch ein paar Jahre treue Dienste leisten wird.