Twitter schickt die API v1 in Rente

Im September 2012 hat Twitter seine neue API v1.1 veröffentlicht und angekündigt, die alte API v1 im März 2013 abzuschalten. Am 5. März wird Twitter nun mit sogenannten "Blackout Tests" beginnen, sprich die alte API für eine kurze Zeit abschalten, und zwar in der Zeit zwischen 18 und 19 Uhr unserer Zeit. Clients und Widgets, die noch auf die alte API  aufsetzen, werden in dieser Zeit einen HTTP410-Fehler erhalten.

Widgets oder Blog-Plugins, die den Twitter-Stream auf einer anderen Webseite einbinden, konnten mit der alten API ohne Autorisierung die Daten der Twitterseite abrufen, das geht jetzt nicht mehr. Es gilt also, solche Erweiterungen auf der eigenen Webseite oder dem eigenen Blog zu testen und zu aktualisieren oder auszutauschen.

Ältere Twitter-Clients auf Smartphones oder dem Desktop müssen eventuell auf eine neue Version gebracht werden oder können im Zweifel nicht mehr benutzt werden.

Mehrere Testläufe vorgesehen

Twitter hat mehrere solcher Testläufe vorgesehen, bevor die API v1 endgültig in Rente geschickt wird. Anscheinend hat man doch einigen Respekt davor, dass ein großer Teil von Twitternutzern nach der Abschaltung den Dienst nicht mehr wie gewohnt nutzen kann. Die Restriktionen der neuen API sind allerdings auch schon von vielen Entwicklern und Anwendern kritisiert worden. So darf ein Client standardmäßig nur noch 100.000 Anwender haben. Den beliebten Client Falcon Pro hat es kürzlich erwischt. Andere Anwendungen müssen mit dem Update auf die neue API gleichzeitig Funktionseinschränkungen ankündigen. Ob sich Twitter hiermit einen gefallen tut, bleibt sicher abzuwarten.

Serendipity-Nutzer haben Handlungsbedarf

Auch Nutzer von Serendipity, dem Blog-System, das ich auch hier im Blog verwende, haben unter Umständen Handlungsbedarf. Das Microblogging-Plugin, mit dem man ebenfalls den eigenen Twitterstream auf dem Blog darstellen und auch neue Einträge automatisiert bei Twitter ankündigen kann, muss auf die neue API umgestellt werden. Nach dem Update auf die neueste Version des Plugins ist noch die alte API voreingestellt.

(Quelle)

Tagebuchblog 23-02-2013

Beim "Wetten dass"-schauen nebenbei einen kleinen Blog zum Tage.

Zum Tage

Heute konnte ich endlich "Skyfall" schauen. Den hatte ich im Kino irgendwie verpasst. Ein Freund hat die englische Originalversion auf Blueray. Wenn Daniel Craig nur nicht so nuscheln würde ...

In den Blogs

Ein wirklich sehr umfassender Testbericht zum Blackberry Z10 (bin selbst noch nicht ganz durch):

http://berryme.de/blackberry-z10-testbericht-review

Für diejenigen, die ihr Blog auch mit Serendipity betreiben. Matthias hat den User.css-Generator, der einfache Anpassungen des genialen 2k11-Templates ermöglicht, ein wenig aufgemöbelt. Testen und Feedback erwünscht.

http://yellowled.github.com/

Wetter

Es hat mal wieder geschneit bei -4 bis -3 Grad. Wir haben wieder eine geschlossene Schneedecke.

Automatisch korrigiert

Ja, ja, die Autokorrektur... :-)


Blackberry Z10 demnächst mit Outlook Synchronisation

Ein Kritikpunkt vieler Benutzer des neuen Blackberry Z10 ist, dass man das Smartphone nicht direkt über USB mit einem lokalen Outlook synchronisieren kann. Das Problem gehört schon bald der Vergangenheit an, wie BlackBerry im jüngsten Blogeintrag seines Hilfe-Blogs bekannt gibt.

Support for USB synchronization with Outlook: In the next few weeks we will be releasing an update of BlackBerry Link (particular for Windows PCs) that will allow you to import your contacts and calendar information directly from Outlook to your BlackBerry Z10. Support for two-way sync of calendar and contacts info using BlackBerry Link for PC and Macm will be released shortly afterwards. For more information and updates on release dates, visit this blog as well as http://blackberry.com/blackberrylink

Eine wichtiger Schritt, denn nicht jeder möchte Kalender und Kontakte mit einem Cloud-Dienst wie z.B. Google abgleichen.

Update 25.03.2013

Mit der aktuellen Version von Blackberry Link hat man jetzt die Möglichkeit, Kalenderdaten und Kontakte aus Outlook auf das Z10 zu importieren. Das ist allerdings nur in dieser Richtung möglich, ein Zurückspielen der Z10 Daten nach Outlook funktioniert noch nicht. Die "echte" Synchronisation soll in einer der nächsten Link-Versionen noch nachgeliefert werden.

Update 06.06.2013

Endlich ist es soweit. Mit der neuen Version der Blackberry-Link Software ist die Synchronisation von Kalender und Kontakten mit Outlook möglich. Lang genug hat es ja gedauert. ;-)

Tagebuchblog 19-02-2013

Viel Stress im Moment. Ich brauch Urlaub. ;-)

Zum Tage

Heute ging es nach der Arbeit direkt weiter mit einer Kundenveranstaltung unserer Bank zum Theme "Vereine und SEPA". Ich habe dort zu verschiedenen Softwareprodukten für die Vereinsverwaltung und Zahlungsverkehr referiert. Ich werde mal zu dem Thema was bloggen, denn es ist doch einiges zu beachten, wenn ab 1.2.2014 die Umstellung erfolgt.

In den Blogs

Robert Basic bloggt zur Zeit wieder etwas intensiver. Er hat eine kleine Reihe zur Vermarktung von Blogs gemacht:

http://www.robertbasic.de/2013/02/blogs-lohnt-sich-eine-anmeldung-bei-ivw-und-der-agof/ und

http://www.robertbasic.de/2013/02/vermarktung-von-blogs-ivw-agof-teil-2/  und

http://www.robertbasic.de/2013/02/blogs-und-vermarktung-teil-3-restplatzvermarktung-und-kostenproblem/

Für mich hier in diesem kleinen privaten Blog im Moment kein Thema, aber es ist interessant zu lesen, wie man mit Blogs auch Geld verdienen kann. Das ist aber ein Thema, das immer wieder mal im Netz diskutiert wird.

Wetter

Heute hat es vormittags wieder kräftig geschneit, Temperaturen um die 0 Grad.

Tagebuchblog 16-02-2013

Puh, in der letzten Woche bin ich kaum zum Bloggen gekommen. Einladungen, das Treffen der BlackBerry Usergroup Kassel, ein gezogener Zahn und Kino (Die Hard 5) haben mich zeitlich ziemlich in Anspruch genommen. Aber heute.

Zum Tage

Heute haben wir mit einer befreundeten Familie einen Tagesausflug zum Centerparcs Park Hochsauerland gemacht. Der ist nur eine Autostunde von hier entfernt und hat ein schönes Erlebnisbad, dass man als Tagesgast nutzen kann. Es hat uns ganz gut getan und die Kinder hatten riesigen Spaß und sind heute abend totmüde ins Bett gefallen. :-)

Twitter

Es wird immer noch die Lasagnepferdefleischskandal-Sau durchs Twitterdorf getrieben. Anscheinend ein dankbares Thema. Ich muss dabei immer an den alten "Bratwurst im Zoo"-Tweet von Kosmar denken (hat jemand den Link zu dem Tweet, hab ihn nicht mehr gefunden).

Wetter

Heute war es bewölkt, teilweise regnerisch und neblig, 1-2 Grad.

Posterous wird geschlossen

Viele haben es schon vermutet und darüber spekuliert, doch jetzt ist es offiziell. Der Blogging-Dienst Posterous wird zum 30. April 2013 eingestellt. Zuvor wurde der Dienst von Twitter übernommen. Von mir gibt es auch ein Posterous-Blog, das ich aber nicht genutzt habe.

Die Schließung führt mir wieder vor Augen, das Inhalte und Auftritte auf solchen Plattformen nur geliehen sind. Jeder Dienst kann jederzeit seinen Service einstellen, und dann sind die Inhalte und Präsenzen, die dort bestanden haben, einfach weg. Ist der richtigere Weg doch die selbst gehostete Webpräsenz?

(via und via)

Markentreue der Blackberry-Nutzer gestiegen

Laut einem Report von YouGov ist die Markentreue bei Blackberry-Nutzern im letzten Jahr erheblich gestiegen. Der Anteil der befragten Blackberry-Nutzer, der als nächstes wieder ein Handy dieser Marke kaufen würden, ist von 18% auf 43% gestiegen. Im gleichen Zeitraum sank dieser Prozentsatz bei den iPhone-Benutzern von 92% auf 85%. Beim Samsung Galaxy stieg der Wert leicht von 46% auf 53%.

Die Frage ist, ob der starke Anstieg des Wertes bei den Blackberry-Nutzern nur auf das neue Blackberry 10 Betriebssystem zurückzuführen ist. Es ist auf jeden Fall interessant, dass sich der Prozentwert jetzt fast auf gleicher Höhe mit dem Großen aus dem Android-Lager befindet.

(via)

Tagebuchblog 11-02-2013

Heute ist Rosenmontag, allerdings kann ich mit dem ganzen Faschingszeugs so gar nichts anfangen.

Zum Tage

Wie halt die Montage so sind, man schlägt sich so durch.

@Work

Heute morgen wurde erstmal die Bank von den Narren gestürmt, glücklicherweise konnte ich im Büro bleiben und blieb von der Aktion weitgehend verschont. Dann habe ich heute unsere neue HD-Webcam von Axis ausgepackt und mal probeweise in Betrieb genommen. Die fotografiert jetzt alle 15 Minuten mein Büro, ich verrate euch aber den Weblink nicht. ;-)

Twitter

Nach der plötzlichen Nachricht vom Rücktritt des Papstes gab es auf Twitter eigentlich nichts mehr von Rosenmontag und Fasching zu lesen. Aber lustig war es teilweise trotzdem:

Bis einer der vielen Pabst-mit-B-Kommentatoren dann den verzweifelten Aufruf startete:

der auch prompt erhört wurde:

Nebenbei finde ich die Entscheidung von Ratzinger sehr konsequent und hoffentlich auch für zukünftige Inhaber des Amtes wegweisend.

Wetter

Heiter bis wolkig, -7 bis -3 Grad, es liegt hier und dort noch etwas Schnee.

Onlinebanking-Sicherungsverfahren: photoTAN

Vor einiger Zeit schrieb ich eine Artikelreihe zu den verschiedenen Sicherungsverfahren beim Onlinebanking. Hier sind nochmal die Links zu den bisherigen Artikeln:

1. Teil: SMS-TAN

2. Teil: Chip-TAN (SmartTAN)

3. Teil: HBCI-Kennung

4. Teil: HBCI-Chipkarte

Jetzt gibt es ein weiteres Sicherungsverfahren, welches seit kurzer Zeit der 1822direkt und der Commerzbank angeboten wird: die photoTAN.

Funktionsweise

Beim photoTAN Verfahren werden die Transaktionsdaten ähnlich wie beim ChipTAN-Verfahren an ein unabhängiges Gerät übertragen, welchen daraus die einmalig nutzbare und zeitlich begrenzte TAN erzeugt.

Das Verfahren nutzt dazu einen farbigen Barcode, der an einen QR-Code erinnert. Bei jeder Transaktion wird ein solches Code-Bildchen angezeigt. Mittels einer APP, die es für iOS- und Android-Geräte gibt, kann der Kunde den Code abfotografieren. Die APP zeigt die Transaktionsdaten wie Empfänger und Betrag der Überweisung an, die der Kunde mit den eingegebenen Daten vergleichen muss und dann eine TAN erzeugen kann.

Damit die TAN nicht mit beliebigen Geräten erzeugt werden kann, muss der Kunde die APP auf jedem benutzten Gerät mit einem Freischaltcode für seinen Onlinebanking-Zugang aktivieren. Es können also mehrere Geräte mit der APP genutzt werden.

Für Kunden, die kein kompatibles Smartphone besitzen, bietet die Bank ein separates Lesegerät an, welches ebenfalls die APP enthält, um die TAN zu generieren. Das Gerät ist mit ca. 15 Euro etwas teurer als die gängigen ChipTAN-Geräte.

Eine Demo-Version der APP der Commerzbank kann unter http://www.crontosign.com/  ausprobiert werden.

Sicherheit

Die Sicherheit ist aufgrund des unabhängigen Übertragungsweges gegeben. Auch hier ist, wie bei der ChipTAN, ein wichtiges Sicherheitskriterium, dass der Kunde die Transaktionsdaten genau mit den gewünschten Daten vergleicht. Nur so können Manipulationen im Browser erkannt und verhindert werden. Mit der Aktivierung mittels Freischaltcode ist sichergestellt, dass die APP nur TANs für einen bestimmten Onlinezugang erstellen kann. Das Problem dürfte hier wie auch beim SMS-Verfahren die Sicherheit des Smartphones selbst sein. Hier ist die Frage, wie gut die APP vor Manipulation, z.B. bei der Anzeige der Transaktionsdaten geschützt ist.

Einsatzmöglichkeiten und Fazit

Die photoTAN ist praktisch auch im mobilen Einsatz, da das Smartphone ohnehin meist dabei ist. Es stellt eine weitere alternative Möglichkeit dar, sicher und einfach Onlinebanking-Transaktionen zu autorisieren.