Huch - wie siehts denn hier aus

Keine Angst, ihr seid schon auf dem richtigen Blog gelandet. Nach vielen Jahren, in denen sich das Blogdesign nur wenig geändert hat, habe ich dem Blog mal ein radikales Redesign verpasst.

Wobei meine Arbeit eigentlich nur war, das zukünftige Standardtemplate für Serendipity, das von Matthias Mees entwickelt wurde und schlicht "2k11" heißt, zu installieren und etwas anzupassen. Das Template ist zwar noch in der Testphase und eigentlich noch nicht zum produktiven Betrieb empfohlen, aber da das Blog hier für niemanden lebenswichtig ist und ich gern mal ein wenig experimentiere, hab ich es hier mal installiert und schaue jetzt mal, wie es sich so macht. :-) Auf jeden Fall sei hier an dieser Stelle mal ein ganz fettes "DANKE" an Matthias gesagt, der mit der Entwicklung seit jetzt fast einem Jahr beschäftigt ist und da viel Arbeit reingesteckt hat und sicher noch reinsteckt.

Eine tolle Sache an dem neuen Template ist, dass das Desige responsiv ist. Das bedeutet, es passt sich dynamisch an die Breite des Browsers bzw. des Bildschirms an. Somit ist es auch auf mobilen Geräten mit kleinen Displays gut zu lesen und man hat keinen Aufwand mehr mit zusätzlichen Plugins oder Anpassungen für mobile Geräte.

Die eine oder andere Feinjustierung werde ich in den nächsten Tagen wohl noch machen. Wenn jemandem etwas auffällt, was nicht funktioniert oder komisch aussieht, kann ja bitte in den Kommentaren Bescheid geben.

Netbook-OS: EasyPeasy is back

Nutzt hier eigentlich noch jemand ein Netbook oder seid ihr schon alle auf Tablets umgestiegen? Mein Asus EEE 1002HA verstaubt auch ein wenig im Regal, seit das Playbook im Haus ist. 

Das 1002HA läuft mit dem Netbook-Linux "EasyPeasy", das auf dem damals noch verfügbaren Ubuntu Netbook-Remix basiert. Das OS ist wunderbar schlank und ist für die auf Netbooks damals üblichen 1024x600 Bildpunkte optimiert.

EasyPeasy 1.6 (Klick macht groß)

Die Version 1.6 ist von April 2010 und somit schon ziemlich betagt, tut aber noch brav ihren Dienst. Jetzt kam über die Facebook-Page von EasyPeasy die Nachricht, dass eine Alpha der Version 2.0 zum Ausprobieren zur Verfügung steht.

Ich habe die Alpha mal in einer virtuellen Maschine installiert. Der Netbook-Launcher ist in der neuen Version verschwunden und einer Standard Gnome 2 Oberfläche gewichen.

Oberfläche der Easy-Peasy 2.0 Alpha

Die Entwickler wollen allerdings eine Anleitung veröffentlichen, wie man den alten Launcher in die neue Version integrieren kann. In der Standardinstallation soll er nicht mehr installiert werden, da das Softwarepaket nicht mehr gewartet wird. Geblieben ist die übersichtliche Programmauswahl. Ob die neue Oberfläche auf kleinen Netbook-Displays taugt, habe ich noch nicht probiert. Mal sehen, ob ich demnächst mal Lust und Zeit dazu habe, eine Installation auf dem EEE-PC zu machen.


Smartphone-Nutzung privat und beruflich

Im letzten Posting hatte ich ja versprochen mal zu erzählen, wie ich meine beiden Smartphones - ein privates und ein beruflich genutztes - im einzelnen nutze und wo es Vor- und Nachteile der getrennten Nutzung gibt. Also legen wir mal los.

E-Mail

Bei der E-Mail-Nutzung ist es einfach. Die dienstliche E-Mail-Adresse läuft über den beruflich genutzten Blackberry, der über einen Blackberry-Enterprise-Server direkt mit dem Firmen-Mailsystem verbunden ist. Die privaten Mailadressen laufen übers private Smartphone (welches auch ein Blackberry ist ;-) ). Das ist ohne Nachteile so nutzbar, wenn man mal von den zwei Geräten absieht, die man immer mitnehmen muss.

Kontakte

Die Kontakte teile ich auch in private und geschäftliche Kontakte auf, obwohl es hier natürlich auch Überschneidungen gibt, bei denen dann Kontakte eventuell doppelt erfasst werden müssen. Auf dem Diensthandy werden die Kontakte ebenfalls mit dem Firmen-Mailsystem synchronisiert. Im Privatbereich verwaltet Google meine Kontakte in der Gmail-Anwendung. Das hat den Vorteil, dass die Kontakte mit dem Handy und auch mit Desktopanwendungen abgeglichen werden können, ich nutze z.B. Thunderbird mit Zindus.

Kalender

Beim Kalender macht für mich eine Trennung und somit die Pflege von verschiedenen Kalendern für Beruf und Privat keinen Sinn. Ich möchte alle Termine in einem Kalender im Blick haben. Hierfür nutze ich den Kalender in unserem Firmen-Mailsystem. Hier können Einträge als "privat" gekennzeichnet werden. Der Kalender wird in beide Richtungen in Echtzeit mit dem Diensthandy abgeglichen. Im Kalender halte ich alle Termine fest und habe ihn auch immer dabei. Hier ist auch der Nachteil, denn mit dem Kalender habe ich dann auch in der Freizeit immer das Diensthandy dabei. Aber ich kann dienstliche Mails nachts um 12 gut ignorieren :-).

Todos

Todo-Listen sind auch so eine Sache. Ich nutze ein System aus dem Buch "Zeitmanagement für Systemadministratoren". Dieses System sieht eine Todo-Liste für alles Bereiche vor. Da die Todo-Liste unseres Firmen-Mailsystems (ok, ich nenne es jetzt mal beim Namen, es ist eine Domino/Notes-Umgebung) dieser Technik sehr entgegen kommt und die Todo-Listen auch im Kalender darstellt, nutze ich hierfür also auch das Diensthandy, wenn ich unterwegs bin. Nachteil hierbei ist, dass ich keine Möglichkeit habe, die privaten Todos auf einem privaten Destop zu verwenden, sonder hier immer mit dem Smartphone arbeiten muss. Als Ergänzung für private Projekte dient mir hier Evernote.

Social-Kram

Das ist wieder einfach. Sozialer Netzwerkkram ist Privatsache, also läuft das alles übers private Handy (mein Arbeitgeber ist derzeit noch nicht in Sozialen Netzwerken vertreten).

Alles in allem komme ich mit diesem Setup gut klar und kann mich mit der Nutzung von zwei verschieden Mobiles gut arrangieren. Jetzt würde mich mal interessieren, wie ihr das so macht. Habt ihr getrennte Handys für privat und dienstliches? Wie nutzt ihr eure Smartphones. Schreibt was in die Kommentare oder schreibt was in euren Blogs (ist es ein Stöckchen?) und "trackbacked" diesen Artikel. Ich freu mich drauf.


Wieviel Smartphones braucht der Admin

Ich mag ja den Winter, weil ich dann eine Jacke anhabe, die genug Taschen für alle Handys hat, die ich so mitnehmen muss/will. ;-)

Aber Spass beiseite, als (angestellter) Administrator hat man ja meist ein Firmenhandy oder -smartphone, über das man bei Notfällen erreichbar ist oder dass idealerweise auch an das Firmen-Mailsystem angebunden ist, um auch unterwegs E-Mails und Kalender zur Verfügung zu haben. Da unsere Berufsgruppe naturgemäss auch recht technikaffin ist, hat man natürlich auch Privat ein Smartphone, über dass man private Mails, soziale Netze usw. im Auge behält. Das hantieren mit unterschiedlichen Geräten und das oben erwähnte Transportproblem drängen die Frage auf, ob man nicht ein Gerät für berufliche und private Zwecke nutzen könnte oder sollte.

Eins für dienstliche und eins für private Zwecke?

Für angestellte Admins gibt es verschiedene Faktoren und Abhängigkeiten vom Arbeitgeber, wie eine solche Nutzung aussehen kann.

Nutzung von zwei unterschiedlichen Geräten für Beruf und Privat

Vorteile:

  • Klare Trennung von beruflichen und privaten Daten.
  • Private Daten bleiben immer in meinem Herrschaftsbereich.
  • Hohe Datensicherheit, da striktere Policies auf dem dienstlichen Gerät durchgesetzt werden können.
  • Ich kann das Diensthandy auch mal liegen lassen und "nur Privat" sein.

Nachteile:

  • Ich muss mehrere Geräte mit herumtragen.
  • Daten, die ich benötige sind an unterschiedlichen Stellen (Kalender, Kontakte usw).

Die Firma erlaubt die Nutzung des Firmengerätes auch für private Zwecke.

Vorteile:

  • Nur ein Gerät für alle Daten.
  • Eventuell Kostenvorteile, da ich eine Kostenteilung zwischen Arbeitgeber und mir vereinbaren kann.

Nachteile:

  • Durch Sicherheits-Policies kann ich eventuell nicht alle Features des Smartphones im privaten Bereich nutzen.
  • Meine privaten Daten sind auf einem Gerät, das faktisch meinem Arbeitgeber gehört und dass er mir jederzeit "wegnehmen" kann.
  • Ich bin für den Arbeitgeber ständig erreichbar.

Die Firma erlaubt die Nutzung eines privaten Gerätes für die dienstliche Nutzung (Stichwort: Bring your own device)

Vorteile:

  • Nur ein Gerät für alle Daten.
  • Die privaten Daten bleiben in meinem Herrschaftsbereich.
  • Ich kann mir in gewissen Grenzen das Gerät, das ich nutzen möchte, selbst aussuchen.

Nachteile:

  • Sicherheit, die Nutzung des Features des Handys kann durch Sicherheits-Policies eingeschränkt sein, für deren Einhaltung ich eventuell selbst sorgen muss.
  • Auch hier bin ich für den Arbeitgeber ständig erreichbar.
  • Eventuell muss ich Kosten, die für dienstliche Angelegenheiten entstehen, zum Teil selbst tragen.

Diese Betrachtungen beleuchten natürliche nur die Aspekte für mich persönlich und noch nicht die Fragen, die sich ein Arbeitgeber stellen muss, wenn er zwischen diesen Modellen entscheiden muss. Wir Administratoren sind hier in einer Zwickmühle, da wir ja häufig auch für die Erstellung und Einhaltung der IT-Sicherheits-Policies mit verantwortlich sind.

Ich nutze momentan noch die erste Variante, habe also ein dienstliches und ein privates Smartphone. In einem folgenden Artikel werde ich beschreiben, wie ich diese Konstellation in der Praxis nutze.

Wie sieht es mit der beruflichen / privaten Smartphonenutzung bei euch aus?

Verbessert

Kennt ihr noch das Gefühl, wenn man früher in der Schule an der Tafel stand und der Lehrer einen bei Fehlern verbessert hat.

Heute fühlte ich mich bei Twitter tatsächlich in die alten Schulzeiten zurück versetzt:

Immer wieder erstaunlich, für was es alles Twitterbots gibt. :-)

Mobil bloggen mit dem Blackberry

Der ein oder andere hat vielleicht den Testbeitrag (eins weiter unten) zum mobilen Bloggen bemerkt. Über die XML-RPC Schnittstelle kann man auch über externe Clients auf den Blog zugreifen und zu Beispiel Artikel erstellen und bearbeiten oder die Kommentare verwalten. Für meine Blogengine Serendipity gibt es aufgrund der nicht so breiten Nutzerbasis nicht so viele Clients, mit denen man das Blog verwalten kann. Gerade für mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones gibt es keine nativen Anwendungen für diesen Zweck.

Und hier kommt mal wieder Grischa ins Spiel :-). Er hat dem XMLRPC-Plugin einfach "wordpressisch" beigebracht. Für das weit verbreitete Wordpress gibt es nämlich sehr wohl Clients für die verschiedensten Plattformen. Die Änderungen am Plugin bewirken, dass Serendipity dem jeweiligen Wordpress-Client ein Wordpress-Blog vorgaukelt und somit diese auch für die Bearbeitung von S9Y-Blogs genutzt werden können.

Nachdem verschiedene Clients für iPhone, Android und Mac schon funktionierten, habe ich auch mal den Client für Blackberry getestet. Dieser zickte erstmal ziemlich rum und Grischa hatte einige Mühe, ihn zum funktionieren zu bringen. Aber, wie der schon genannte Testartikel beweist, hat er es schließlich geschafft.

Ich zeige hier mal einige Screenshots vom Blackberry Client, um die Funktionsweise zu zeigen.

"Mobil bloggen mit dem Blackberry" vollständig lesen

Mobiles Bloggen im Test

Dies ist nur ein kurzer Test mit dem XMLRPC Plugin. Dieser Artikel wurde mit Wordpress für BlackBerry erstellt.

Katzenjammer

Sehr schöner Sound -und nette Mädels- ;-)

Auch die anderen Videos der Band auf Youtube sind sehens- und hörenswert.

Gegenlicht

Diese Woche hatte ich einen interessanten Supportfall mit einem Kunden, der das Smart-TAN-Verfahren mit TAN-Generator benutzt. Sein Leser konnte partout den Flickercode vom Bildschirm nicht einlesen.

Nach einigen erfolglosen Versuchen via Telefon, durch Einstellungen am Bildschirm und am Generator das Problem zu lösen, bin ich dann zum Kunden gefahren, um mir den Fall vor Ort anzusehen.

Nach einigem Suchen konnten wir als Fehlerquelle eine ungefähr 2m vom Bildschirm montierte Halogenlampe indentifizieren. Duch Anschalten der Lampe konnte man zuverlässig und reproduzierbar die Lesefunktion des TAN-Generators ausschalten. Sachen gibts.... :-)

Tschüss 2011

Zwischen Kaffeetisch und Abendessen finde ich jetzt auch noch ein wenig Zeit, das Jahr auch hier auf dem Blog zu verabschieden. Ich hab mir leider am letzten Tag des Jahres noch eine kräftige Erkältung eingefangen, so dass der Silvesterabend wohl etwas ruhiger ablaufen wird.

Mit den Aktivitäten - sprich Artikeln - im Blog ging es auch in diesem Jahr wieder auf und ab. Nachdem ich Anfang des Jahres einige Artikel zum Thema Homebanking verfasst hatte, ging die Blogfrequenz dann im zweiten Halbjahr wieder etwas zurück. Im Dezember gab es dann einen ungeahnten S9Y-Innovationsschub, an dem ich auch als Betatester für das neue oEmbed-Plugin teilgenommen habe.

Zu den allseits beliebten Vorsätzen für das neue Jahr hat Nena vor ein paar Tagen in einem Radiointerview was Interessantes gesagt: "Vorsätze für das neue Jahr machen für mich keinen Sinn, weil mein Leben jeden Tag etwas neues ist."

Andererseits kann man es auch machen wie John Goddard, der mit 15 Jahren eine Liste seiner Lebensziele (insgesamt 127) erstellt hat und nun, nach 70 Jahren erstaunlich viel davon erreicht hat.

Wie auch immer ihr es haltet, ich wünsche euch jedenfalls einen guten Start in neue Jahr und für 2012 viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit.

Bis nächstes Jahr.

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