Twitter-Client Hotot und (K)Ubuntu

Seit ein paar Wochen nutze ich auf meinem Kubuntu-System (12.04) den Twitter-Client Hotot. Ich habe nach einer Alternative zu dem von mir bisher genutzten Tweetdeck gesucht. Der neue Client hat, was ich an Tweetdeck immer gemocht habe, nämlich die Darstellung der unterschiedlichen Timelines in Spalten, Eigene Suchspalten, natürlich Echtzeitaktualisierung und Medienvorschau.

Außerdem hat Hotot eine sehr detailierte Filterfunktion, um temporär oder dauerhaft bestimmte Tweets aus der Timeline herauszuhalten.

Die Entwickler kennzeichnen ihre Software auf der Homepage noch als Alpha-Version, die noch fehlerhaft  sein kann. Ich selbst habe allerdings in der ganzen Zeit keine Fehler oder Abstürze gehabt.

Ich habe bis heute mit der Version gearbeitet, die in den offiziellen Ubuntu-Repositories vorhanden ist (0.6.irgendwas), allerdings gibt es über das PPA-Repository der Entwickler eine neuere Version, mit einigen Verbesserungen und Erweiterungen, diese sind in diesem Blogeintrag nachzulesen. Also habe ich heute die neueste Entwicklerversion installiert mit dem vorläufigen Ergebnis, dass Hotot nicht mehr startete. Zum Glück brachte mich Tante Google anhand der Fehlermeldung direkt auf einen Issue auf Github, der die Lösung brachte.

Folgende Pakete mussten noch installiert werden, damit Hotot wieder startete:

  • gir1.2-webkit-3.0
  • python-rsvg

Nach einem beherzten

sudo apt-get install gir1.2-webkit-3.0 python-rsvg

lief alles wieder wie am Schnürchen und ich kann jetzt die neuen Features der Version 0.9.8.7 nutzen.

Hotot gibt es übrigens für Windows, Linux, Mac und als Chrome-App.

Nachtgedacht (8)

"The greatest thing
you'll ever learn
is just to love
and be loved
in return."
                Nature Boy

Eher unwahrscheinlich

..., dachte ich mir beim ersten Lesen des folgenden Tickets:

Zum Glück brachte das weitere Lesen der Problembeschreibung das tatsächliche Problem des Nutzers zu Tage. :-)

Klitschnasse Clowns

Vor mehr als 20 Jahren (boah ist das lang her) bekam ich mal von einer Bekannten eine aufgenommene Musikkassette* von einem niederländischen Künstler namens Hermann van Veen. Van Veen ist ein Liedermacher, der die meisten seiner niederländischen Lieder auch ins deutsche übersetzt und interpretiert hat. 

Jetzt bin ich auf Youtube zufällig auf ein Video von ihm gestoßen und hab mal nach den alten Liedern von meiner damaligen Kassette gesucht. Einen Titel, der mich damals schon beeindruckt hat und der im nachhinein erstaunlich zeitlos ist, habe ich in einer tollen Liveperformance gefunden.

Klitschnasse Clowns

* Altertümlicher Tonträger auf Magnetbandbasis :-)

SSH auf dem Playbook wird erwachsen

Vor rund einem halben Jahr freute ich mich darüber, dass es endlich einen SSH-Client für das Blackberry Playbook gab. Zugleich erwähnte ich aber auch, dass die App, die auf dem berühmten SSH-Client "Putty" basiert, noch nicht besonders gut auf sein Leben auf dem Tablet angepasst war.

Das hat sich in den letzten Monaten und Versionen geändert. Die Anwendung ist mittlerweile "erwachsen" geworden und bietet alle Features, die ich beim Administrieren von Linuxrechnern über die SSH-Konsole brauche:

  • Alle Features der bekannten Putty-Anwendung für die Einstellung der Verbindungen. Die Verbindungsmaske ist identisch mit der Windows-Version.
  • Möglichkeit, einen oder mehrere Tunnel zu definieren, um sich einen VPN-Zugang zu Diensten in internen Netzen zu verschaffen.
  • Multisessions, man kann sich mit mehreren Servern gleichzeitig verbinden.
  • Für mich das Killerfeature: Eine Tastaturemulation mit allen wichtigen Tasten einer normalen PC-Tastatur. (siehe Screenshot)

Virtuelle Tastatur (Klicken zum Vergrößern)

Solche Apps machen Tablets zu produktiven Werkzeugen für Administratoren, da kann das Laptop auch öfter mal zu Hause bleiben.


Engel gekrynert

Hey, gerade hab ich gelesen, dass die Global Kryner (hier schrieb ich schonmal was) ein neues Album herausgebracht haben. Da muss es natürlich hier gleich eine Kostprobe geben, viel Spaß damit.


User hater's password generator

Das ist doch mal was für den geplagten Admin. :-) Der "user hater's password generator" ist ein kleines Perlskript, das Passwörter generiert, die einen Benutzer garantiert zur Verzweiflung bringen.

Beispiel gefällig?

The user hater's password generator. Have a lot of fun!
-------------------------------------------------------
01) 0O0Ol]O|]1[0
02) 0[]O||0Il[[1
03) 0O|O1l|[0l]O
04) 11l00l|1I]|I
05) Il]l[01Il0|l
06) I|[]0ll01O|O
07) l0|I1IO]]|lO
08) lI][]|I]|1]I
09) 1[]|I[O00I[l
10) 00][[I10I0lI

via:



Wenn die Festplatte ihren Abgang ankündigt

Vorgestern Abend meldete einer "meiner" Server brav per SMS einen Fehler im RAID. Eine der Festplatten hatte einen "PFA-Fehler". Das kannte ich tatsächlich noch nicht und musste mal googeln. "Predictive Failure Analysis®" nennt sich das Ganze und der Hersteller verspricht, dass eine Festplatte mit dieser Technologie bis zu 48 Stunden vor ihrem digitalen Tod denselben ankündigen kann. Die betroffene Platte lief also noch, sagte aber mit diesem Fehler ihr baldiges Ableben voraus.

Eine gute Sache, denn auch bei einem RAID 5 mit Hotspare-Platte ist der Ausfall einer Platte im laufenden Betrieb immer mit Risiken verbunden. So konnte ich relativ gelassen am nächsten Morgen über unseren Servicedienstleister eine neue Platte anfordern und die betroffene Platte kontrolliert aus dem RAID-Verbund rausnehmen.

Dateiname from hell

Dieser Dateiname hat alles, was einem Administrator lieb und teuer ist. :-D


Nicht mehr in Kansas

"Toto, mir scheint, wir sind nicht mehr in Kansas." 

Diesen berühmten Satz sprach Judy Garland als Dorothee im "Zauberer von Oz". Berühmt ist er wohl deshalb, weil er erstaunlich oft in anderen Filmen und Serien zitiert wurde.

Das folgende Video zeigt neben der Originalszene noch 57 weitere Ausschnitte mit dem Satz.

Ist zwar schon etwas älter, aber wie ich finde immer noch sehenswert. Die Liste der enthaltenen Filme und Serien findet sich übrigens hier im Blogeintrag von 2010.

tweetbackcheck