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Star Trek Discovery S02E02 - Wenn sich Discovery plötzlich wie Star Trek anfühlt

Captain Pike und Michael Burnham
2016 CBS/CBS All Access, alle Rechte vorbehalten

Die Star Trek Serie Discovery spaltet die Fans des Star Trek Universums. Die erste Staffel präsentierte eine ungewöhnlich brutale Handlung, ein Crew und einen Captain, die so gar nicht "Sternenflotten-like" agierten und Technik, die in der Zeit, in der die Serie sich einordnet, eigentlich völlig fehl am Platz ist.

Dazu wurde bereits in der ersten Staffel das "Paralleluniversum" bemüht, das mich persönlich auch bei den anderen Star Trek Serien immer schon genervt hat.

Trotzdem mag ich die Serie und die erste Staffel hat mich gut unterhalten. Entsprechend groß war die Vorfreude auf Staffel 2, die Mitte Januar gestartet ist. Wie schon beim letzten Mal werden die Folgen im wöchentlichen Abstand bei Netflix zur Verfügung gestellt.

Am Sonntag habe ich die zweite Folge der Staffel geschaut. Schon die erste Folge gefiel mir ausgesprochen gut. Der Auftritt von Commander Christopher Pike, der aus anderen Zeitlinien bereits bekannt ist, tat der Story schonmal gut.

Und was soll ich sagen, die zweite Episode fühlt sich das erste Mal wirklich wie Star Trek an. Wir haben einen Captain mit Prinzipien, der aber trotzdem seinem Gewissen folgt. Eine Crew, die zusammen arbeitet und ihre Fähigkeiten sinnvoll ergänzt. Wir haben eine Story mit ein wenig Kultur-Mischmasch, die oberste Direktive hat auch wieder Gültigkeit.

Das ganze fügt sich in die von der ersten Staffel bekannte Optik ein und die damals eingeführten Charaktere werden etwas schärfer gezeichnet.

Dass Hauptfigur Michael Burnham mit immer leicht ungläubig-panischer Leidensmine herumläuft, ist mein bisher einziger Kritikpunkt an Staffel 2. Aber vielleicht entwickelt sich das noch in eine andere Richtung. :-)

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächste Folge am Wochenende.