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Debian: Aus Iceweasel wird wieder Firefox

Die Linuxdistribution Debian führte den beliebten Internetbrowser Firefox bisher aus lizenztechnischen Gründen unter einem eigenen Fork mit dem Namen Iceweasel. Aufgrund der Updatepolitik von Debian wurde der Browser in den Paketquellen der stabilen Version auch nicht mehr auf höhere Majorversionen upgedatet. Debiannutzer, die eine Iceweasel-Version nutzen wollten, die der aktuellen Firefox-Version entsprach, mussten sich mit sogenannten Backports behelfen. Dazu ist die Seite http://mozilla.debian.net die Anlaufstelle. Dort erhielt man bisher nach Eingabe der genutzten Debian-Version und der gewünschten Variante von Iceweasel die Angabe der Paketquellen, die in die /etc/apt/sources.list eingetragen werden musste.

Seit einiger Zeit erzeugt die bisher funktionierende Backports-Adresse für Iceweasel allerdings bei Update einen Fehler. Der Grund hierfür ist, dass die Backports jetzt auf den originalen Firefox umgestellt wurden.

Aus meiner bisher unter Debian Jessie genutzen Paketquelle

deb http://mozilla.debian.net/ jessie-backports iceweasel-release

wird jetzt

deb http://mozilla.debian.net/ jessie-backports firefox-release

Nach der Umstellung kann ich dann mit

$ apt-get update
$ apt-get install -t jessie-backports firefox firefox-l10n-de

die aktuelle Firefox-Version samt deutscher Sprachpakete installieren.

Die nun nicht mehr aktuellen Iceweasel-Pakete habe ich noch mit

$ apt-get remove iceweasel

deinstalliert.

Wer weiter Iceweasel nutzen möchte, kann bis zur aktuellen Stable von Debian die originalen Pakete der Distribution nutzen. Dort wird die ESR38 von Iceweasel noch weiter gepflegt. Einen älteren Backport von Iceweasel weiter zu nutzen ist nicht unbedingt empfehlenswert, da hier natürlich keine Fehler und Sicherheitslücken mehr gefixt werden.

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