Mein eigenes Twitter Archiv

Schon vor einiger Zeit habe ich das Opensource-Tool Tweetnest entdeckt, mit dem man einfach ein eigenes Archiv seiner Tweets anlegen und auf dem eigenen Server abspeichern kann.

Der Vorteil eines solchen Archivs ist, dass man die Tweets unbegrenzt zurück in die Vergangenheit speichern kann, auch wenn Sie auf der Twitter-Plattform schon nicht mehr angezeigt werden. Das Archiv ist bequem durchsuchbar und es gibt ein wenig Statistik her. Und letztendlich hat man ein Backup, falls die Plattform mal beschliesst, den Service einzustellen (was ja vorkommen soll ;-) ).

Dieses Wochenende habe ich mal die Zeit gefunden, es auf meinem Webspace zu installieren und das Ergebnis kann man hier sehen oder über den Menüeintrag in der Leiste oben. Schon witzig, wenn man so schaut, was man so vor 5 Jahre getwittert hat.

Eventuell bastel ich noch ein wenig an der Gestaltung, um es optisch ein wenig an das Design hier im Blog anzupassen.

Kommt Blackberry nochmal auf die Beine?

Vor ein paar Tagen schrieb Jan bei BB-10.de einen Artikel mit dem Titel "Warum kommt Blackberry nicht voran?". Er bringt einige Argumente, warum der Smartphone-Hersteller derzeit nur negative Presse bekommt und warum der Marktanteil ständig sinkt. Ich möchte hier noch einige Dinge hinzufügen, die mir beim Lesen des Artikels noch so durch den Kopf gegangen sind.

Wer diesen Blog regelmäßig liest weiss, dass ich ein Blackberry-Fan bin. Ich bin begeistert vom Konzept und der Bedienung der Geräte (sowohl die alte Architektur als auch die neuen BB10-Geräte). Ich finde, die Geräte ermöglichen mir ein sehr effizientes Arbeiten und helfen mir, die verschiedenen Informationskanäle im Blick zu behalten und nicht die Übersicht zu verlieren. Das Konzept des HUB in BB10 finde ich genial. Wenn man sich so lange mit einem System beschäftigt, wird man natürlich auch voreingenommen. Das sei dem Folgenden nur vorangestellt.

Die Marktmacht von iOS und Android

Gefühlt jeder Smartphone-Nutzer in meiner Umgebung (bis auf die, die ich bereits missioniert habe :-) ) hat ein iPhone oder Android-Gerät. Das ist nun mal so. Wenn sich jemand ein neues Smartphone zulegt, orientiert und informiert er sich bei Bekannten und über Werbung, vielleicht sogar über die Fachpresse. Ein Blackberry wird er dort meist nicht vorfinden. Ich denke, dass viele "Otto-Normal-Verbraucher" die Marke gar nicht kennen. Also wäre die Maßnahme von Blackberry hier Werbung, Werbung und nochmals Werbung. Ich meine, hey, Apple mach Werbung damit, dass das iPhone Fotos machen kann! Und diese Werbung hört sich gut an, sieht gut aus und fühlt sich auch gut an. Warum kriegt es Blackberry nicht hin, in der Werbung präsenter zu werden und zu zeigen, was die Geräte alles können.

Die alten Stärken sind kein Alleinstellungsmerkmal mehr

Woher kam der frühere hohe Marktanteil? Blackberrys waren die ersten Geräte, die E-Mail, Kalender und Kontakte direkt auf das Smartphone brachten, in Echtzeit, ohne dass man ständig die Inbox checken muss oder das Gerät per Kabel mit dem Computer synchronisieren musste. Blackberrys wurden das Statussymbol für Manager, die damit überall und ständig in Kontakt mit der Firma sein konnten. Die Nutzung weitete sich aus, denn aufgrund der sicheren Infrastruktur und der Kontrollmöglichkeit, die der Blackberry Enterprise Server bot, konnte man die mobile Nutzung auch auf andere Bereiche ausdehnen.

In manchen wirtschaftsschwachen Regionen und Ländern war der Blackberry ein relativ günstiges Gerät, mit dem man per Blackberry Messenger in Kontakt bleiben konnte, ohne das SMS Budget zu belasten.

Überhaupt war der Blackberry Messenger ein Killerfeature, in Echtzeit chatten, Bilder und Dateien tauschen, Gruppen bilden mit gemeinsamen Kalendern, Aufgabenlisten usw.

Wie sieht es heute aus. Push und OTA-Synchronisation können alle. Es gibt viele Dienste, die ein ähnliches Devicemanagement bieten wie der Blackberry Enterprise Server. Und der BBM, ich sag nur WhatsApp.

Blackberry hat nur die Chance, all diese Dinge wieder besser zu machen als die anderen. Nur das gleiche wie alle anderen zu können und anzubieten wird nicht ausreichen, um den Marktanteil wieder zu erhöhen. Und dann sind wir wieder bei dem Punkt, diesen Mehrnutzen auch an die Konsumenten weiter zu geben.

Anstatt wie früher von der IT-Abteilung einen Blackberry aufgedrückt zu bekommen, muss es nun in Zeiten von "Bring your own device" das Ziel sein, dass Mitarbeiter mit ihrem privaten Blackberry 10 Gerät zum Arbeitgeber kommen und die Integration ins Firmensystem fordern.

Das leidige APP-Thema

Es gibt zu wenig Apps für Blackberry. Stimmt das? Ich glaube nicht, dass man 3 Millionen Apps benötigt. Aber man braucht die richtigen. Wenn sich Smartphone Nutzer über ihre Geräte unterhalten, empfehlen sich sich Apps und Spiele. Es ist immer doof, wenn der Blackberry Nutzer dann daneben steht und feststellen muss, dass es diese App für sein Gerät nicht gibt.

Die meistgenutzten Apps müssen zur Verfügung stehen, sonst lehnen neue Benutzer das Sytem ab. Das wichtige Anwendungen wie eben WhatsApp und Skype erst lange nach dem Start des Z10 und Anwendungen wie Instagram bis heute noch nicht zur Verfügung stehen, ist ein Grund für viele Kunden, kein Blackberry zu kaufen.

Essentielle Apps wie z.B. Facebook müssen einen guten Funktionsumfang haben. Warum eine so wichtige Funktion wie das Teilen auch nach fast einem Jahr noch nicht in der BB10-App zu finden ist, ist mir ein Rätsel. Leute, lest doch die Benutzerwünsche in den Rezensionen der Apps und gebt ein bisschen mehr Power in die Entwicklung. Das es anders geht, zeigen so hochwertige Apps wie die Twitter-App Blaq. Das ist gut für das "haben will"-Gefühl der Kunden.

Und es muss Anreize für Firmen und Entwickler geben, ihre Apps auch für die BB10-Plattform zur Verfügung zu stellen. Leider weiss ich bei jeder Werbung (auch von regionalen Unternehmen), in der von "nutzen sie unsere App" die Rede ist, dass ich diese für mein Smartphone nicht bekommen werde. Genau das bestärkt die "es gibt zu wenig/keine Apps für Blackberry"-Meinungen. Andererseits, warum sollte eine Firma eine kostenlose App für eine Plattform entwickeln, über die sie nur sehr wenig Benutzer erreicht. Ein Teufelskreis.

Gibt es eine Zukunft für Blackberry?

Ich weiß es nicht. Nach all meinem Gemecker da oben will ich trotzdem sagen, dass ich mein Z10 sehr gern benutze und es momentan auch nicht gegen ein iOS, Android oder Windows Phone tauschen würde. Ich möchte die Bedienung und das "Feeling" des Geräts nicht missen.

Es ist an Blackberry, das System über Werbung bekannter zu machen, Anreize für App-Entwicklung zu schaffen und auf die (noch) treue Nutzerschaft zu hören und diese nicht zu enttäuschen. Dann wird es vielleicht auch in ein paar Jahren noch Blackberrys geben. :-)

Bald ist Weihnachtszeit

Es ist August und immer noch schön warm (vor allem bei mir im Büro), da trifft doch heute diese E-Mail ein:

Ich sollte also bald daran denken, die Weihnachtsgeschenke einzukaufen. :-)

Preisfindung

Luca (6) hat so seine eigenen Vorstellungen, wie die Wirtschaft funktioniert, wenn er voller Überzeugung zu mir sagt:

"Papa, ich weiß, warum manche Sachen so teuer sind. Die Geschäfte wollen die selbst behalten!"

Tagebuchblog 05-07-2013

@Work

Heute habe ich den letzten Arbeitstag geschafft - vor dem Urlaub. Der Betrieb muss jetzt mal 3 Wochen ohne mich auskommen. Wie es sich gehört, habe ich versucht, heute möglichst nichts mehr kaputt zu machen ;-) , ich habe also möglichst die Hände von allen administrativen Sachen gelassen. Leider ist wieder viel liegengeblieben, was nun bis nach dem Urlaub warten muss.

Im Netz

Die Erkenntnis traf mich heute hart:

Ach ja, und Amerika feiert heute den 2013. Geburtstag.

Michael Mittwich on Twitter

Wetter

Obwohl es heute über den Tag ziemlich bewölkt war, war es angenehm warm und ab und zu kam die Sonne durch bei 18-24 Grad.

Nachtgedacht (10)

Don't pay the ferryman
Don't even fix a price
Don't pay the ferryman
Until he gets you to the other side

And then the ferryman said, there is trouble ahead. So you must pay me now.

Google Reader Abschaltung: Endspurt für den Umstieg

Die meisten Nutzer, die sich ihre tägliche News-Ration im Internet per RSS-Feeds abholen, nutzen hierzu Googles Dienst Reader. Umso unverständlicher ist es, das der Suchmaschinenriese den Dienst zum 1.7.2013 ersatzlos einstellt. Es bleibt also nur noch wenig Zeit, sich eine Alternative zu suchen.

Ich bin ja schon seit einiger Zeit mit Selfoss auf eine selbstgehostete Alternative umgestiegen.

Viele Nutzer haben auf den alternativen Dienst feedly.com gewechselt, der in dieser Woche auf ein eigenes Backend umstellt. Feedly bietet auch eine API für Anbieter von externen Anwendungen an.

Für uns Blackberry10-Nutzer steht seit gestern auch eine APP zur Verfügung, um auf feedly.com zuzugreifen. Die App "gNewsReader for Blackberry 10", die bisher auf den Google Reader zugreift, kann seit dem Update gestern auch den feedly-Stream anzeigen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, euren Instapaper-, Pocket- oder Readability-Account einzubinden.

gNewsReader gibt es für 0,89 Euro in der BlackberryWorld.

Wie werdet ihr in Zukunft eure RSS-News lesen?

 

Neue Facebook App 10.2 für Blackberry 10 kurz angetestet

Die Facebook App für Blackberry 10 steht öfter in der Kritik. Zu wenig Funktionen und manchmal funktioniert der Newsstream einfach mal ein paar Tage lang nicht. Nun hat BlackBerry nachgelegt und die neue Version 10.2 veröffentlicht, die ein frisches Design und ein paar neue Funktionen bekommen hat.

Ich hab die App kurz angetestet und stelle euch hier die neuen Funktionen vor.

Als erstes fällt das neue Design des Newsfeed auf, der auf mich etwas eleganter und funktionaler wirkt.

Auch dass Menü ist neu gestaltet und enthält den neuen Punkt "Fotos".

Die Veranstaltungen sind jetzt nach Veranstaltungen und Geburtstagen getrennt.

Das neue Menü Fotos zeigt zuerst die Fotos, auf denen man selbst markiert wurde. Über den Button "Alben" gelangt man zu den eigenen Facebook-Alben.

Man kann die Fotos in den eigenen Alben ansehen und auch verschlagworten. Ebenso ist es möglich, neue Alben anzulegen und die Sichtbarkeit festzulegen.

Beim Posten von Fotos hat man jetzt das neue "Alben"-Symbol (siehe Markierung).

So kann man jetzt Fotos direkt in ein bestehendes Album hochladen oder auch direkt hier ein neues Album erstellen, in das das Foto hochgeladen werden soll.

Das waren die neuen Funktionen, die ich in der neuen Version der Facebook App entdeckt habe. Damit ist Blackberry auf einem guten Weg, diese wichtige App noch attraktiver und benutzbarer zu machen. Es fehlen aber immer noch wichtige Funktionen, wie zum Beispiel der "Teilen"-Button. Ob der Fehler mit dem nicht funktionierenden Newsstream behoben ist, werden die nächsten Tage zeigen, ich halte euch da auf dem Laufenden. Genauso bin ich über eure Erfahrungen und Erkenntnisse dankbar, die ihr mir über die Kommentare hinterlasst.

Die Facebook-App 10.2.0 steht für Blackberrys mit der Betriebssystemversion 10.1 zur Verfügung.

 

 

Zucker für die Augen

Wir ich im letzten Beitrag schon schrieb, arbeiten wir in der Firma jetzt seit ein paar Tagen mit virtuellen Servern. Wen Datentraffic über das WAN bei der Nutzung von Lotus Notes gering zu halten, wird der Notes-Client nun in einer RDP-Session auf einem Windows Terminalserver ausgeführt.

Um möglichst wenig Ressourcen auf dem Server und auf der WAN-Strecke zu verbrauchen, haben die Kollegen dem WTS einen hübschen Retro-Look verpasst. Das Fensterdesign ist original von Windows 95 und die Schriftart ohne Kantenglättung ist wahrlich echtes Eye-Candy.

Spaß beiseite, es sieht wirklich ein bisschen hässlich aus. ;-) Es ist auch der Punkt, den die meisten Benutzer bisher bei mir bemängelt haben, die etwas langsamere Geschwindigkeit fällt da weniger ins Gewicht (jedenfalls bis jetzt). 

Man könnte also sagen "Das Auge bedient mit". Besonders, wenn der Benutzer eine einigermaßen moderne Oberfläche wie die von Windows 7 gewohnt ist, fällt es schwer, sich wieder an "alte Zeiten" zu gewöhnen.

Wie wichtig ist euch denn so die Optik der Oberfläche, mit der ihr arbeitet?

Tagebuchblog 03-06-2013

Ich habe lange keinen Tagebuchblog mehr hier geschrieben. Also:

@Work

Tag 1 ohne Server

Am Wochenende wurden unsere Server in "die Cloud" verlagert. Es steht also kein Blech mehr bei mir im Keller (d.h. es steht noch da, hat aber keine Funktion mehr). Die Funktionen übernehmen seit heute virtuelle Maschinen in unserem Rechenzentrum.

Für die Administration ändert sich nicht viel, ich greife zur Administration weiterhin per Fernzugriff auf die Maschinen zu (der Weg in den Keller war mir vorher auch meistens zu weit ;-) ). Die Zugriffsgeschwindigkeit ist überraschend gut. Der Zugriff auf den Lotus Domino Server verursacht allerdings mehr Traffic, weshalb wir Lotus Notes nun in einer Terminalsitzung ausführen. Dadurch ist auch das Arbeiten mit Lotus Notes weiterhin mit annehmbarer Geschwindigkeit möglich.

Heute Morgen war dann erstmal Telefonterror ;-) , aber nach einigen Anfangsholpern lief alles ganz rund. Ich bin gespannt, wie das Setup sich in den nächsten Wochen bewährt.

Wetter

Wir wurden hier in Nordhessen größtenteils von Hochwasser verschont. Heute war immerhin ein regenfreier Tag mit einigen sonnigen Abschnitten und immerhin bis 15 Grad.

tweetbackcheck