Cebit 2013

Morgen bin ich schon früh unterwegs nach Hannover zur diesjährigen Cebit. Auch wenn ich in den letzten Jahren immer weniger Innovationen gesehen haben, sehe ich es nicht ganz so negativ wie die Jungs von Aptgetupdate, die keine Lust mehr auf die Cebit haben.

Beruflich werde ich mir morgen einiges im Bankenbereich zu Neuerungen bei Sicherungsverfahren zum Onlinebanking ansehen. Außerdem interessieren mich Lösungen und Vorträge zum Bereich BYOD (Bring your own device). Das wird wohl in den nächsten Jahren auf die IT-Abteilungen auch in den Banken zukommen.

Und ich werde zum ersten mal die Intel-Bloghütte besuchen können, da freue ich mich besonders drauf. Mal sehen, welche Blogger ich dort mal persönlich kennen lernen kann. Einen Bericht zum Besuch gibt es natürlich dann auch hier im Blog. Wenn alles klappt, bin ich am Samstag dann noch einmal vor Ort.

Geburtstage von Google-Kontakten mit Playbook und Z10 sychronisieren

Nach und nach werde ich mit dem Z10 vertrauter und das eine oder andere Problem ist gelöst. Ich komme immer besser mit dem Workflow des Gerätes zurecht. Das Thema heute ist die Synchronisation der Kalenderdaten mit den Geburtstagen von Google-Kontakten. Ich verwalte meine Kontakte mit Google und kann sie so über die verschiedenen Geräte und Programme abgleichen. Bei mir sind das das Blackberry Z10, das Playbook und Thunderbird auf verschiedenen Plattformen.

Auf dem Z10 und dem Playbook werden auch die Geburtsdaten der Kontakte abgeglichen, nun wäre es ja auch schön, diese Geburtstage auch im Kalender des Gerätes zu haben. 

Playbook

Auf dem Playbook lässt sich ein Google-Konto einfach einrichten. Man kann bei der Einrichtung angeben, ob man außer den Mails auch den Kalender und die Kontakte synchronisieren möchte. Allerdings wird dann nur der Hauptkalender von Google synchronisiert. Um auch den Kalender "Geburtstage von Kontakten" abzugleichen, muss man einen weiteren CalDav-Kalender einrichten.

Man geht auf die Kontoverwaltung und legt ein neuen Email-Konto an. Über den Button "Erweiterte Einrichtung"  kann man dann ein CalDav-Konto anlegen. In die Beschreibung kommt ein beliebiger Name für das Konto, in die Felder "Benutzername" und "E-Mail-Adresse" kommt jeweils deine Google-Mailadresse. Kennwort ist natürlich das Google-Kennwort. Jetzt kommt der entscheidende Teil, die Serveradresse.

Sie lautet: https://google.com/calendar/dav/[CALENDAR-ID]/events

Die Calendar-ID für den Kalender findet man, wenn man im Webinterface des Google-Kalenders neben dem entsprechenden Kalender auf den Menüpfeil geht und auf "Kalendereinstellungen" geht.

Wie man im Bild sieht, ist die Adresse des Kalenders "Geburtstage von Kontakten" "#contacts@group.v.calendar.google.com". In der oben genannten Serveradresse muss das "#" allerdings mit "%23" maskiert werden. Die komplette Serveradresse lautet also:

https://google.com/calendar/dav/%23contacts@group.v.calendar.google.com/events

Mit diesen Einstellungen werden jetzt die Geburtstage auch im Kalender angezeigt. Nach diesem Schema lässt sich übrigens jeder beliebige Google-Kalender einbinden.

Blackberry Z10

Hier muss man unterscheiden. Bis zur aktuellen Betriebssystemversion 10.0.10.90 funktioniert die Einrichtung genau so, wie ich oben beim Playbook beschrieben habe. Die Einrichtungsdialoge sind praktisch identisch zum Playbook.

Wenn man das neueste Update installiert hat, kann man im Google-Konto einstellen, welche Kalender man über CalDav synchronisieren möchte. Dazu geht man, wenn man im Browser bei Google angemeldet ist, auf die Adresse https://www.google.com/calendar/syncselect und wählt dort die abzugleichenden Kalender aus. Fertig :-)


Erste Erfahrungen mit dem Blackberry Z10

Sei gestern bin ich also stolzer Besitzer eines funkelnagelneuen Blackberry Z10. Nach den vielen Berichten und Videos im Netz war ich als alter Blackberry-Fan natürlich sehr gespannt und konnte es kaum erwarten, das neue Smartphone mit dem 10er Betriebssystem selbst in den Händen zu halten und zu testen. Kurz nach dem Verkaufsstart in Deutschland kam das vorbestellte Gerät nun bei mir an. Das folgende ist natürlich völlig subjektiv aus meiner Sicht erzählt.

Verarbeitung und "Handgefühl"

Nach dem Auspacken hatte ich ein ziemlich großes Gerät in der Hand (im Vergleich zu den von mir bisher genutzten Geräten). Es ist wertig verarbeitet, die Oberfläche fühlt sich Edel an und mit der leicht gummierten Rückseite liegt es sicher und angenehm in der Hand. An die Größe muss ich mich noch gewöhnen, da ich relativ kleine Hände habe, fällt das Arbeiten mit einer Hand mir momentan noch ein wenig schwer.


BB 10

Das neue Betriebssystem lässt sich super bedienen und fühlt sich durchgehend flüssig und flott an. Die neuen optischen Effekt sind cool und sehen einfach toll aus. Es gibt kein Ruckeln oder Verzögerungen. Da ich die neuen Gesten und Bedienungsgrundlagen schon vielfach in Videos gesehen hatte, brauchte ich keine lange Einarbeitung, um mit dem System zurecht zu kommen. Es fühlt sich wirklich so toll an, wie es auf den Videos aussieht. :-)

Einrichtung erinnert stark an das Playbook

Bei der Einrichtung der Mail- und Social-Media-Konten ist man doch sehr an die Einrichtung beim Tablet Blackberry Playbook erinnert. Teilweise sind die Dialoge identisch. Ein Playbook-Nutzer wird also wenig Probleme bei der Einrichtung des Geräts haben. Jemand, der wie ich schon vorher Smartphones aus dem Hause Blackberry genutzt hat, muss sich allerdings doch umstellen. Bisher war zur Einrichtung von privaten Mailkonten eine Verbindung zum Dienst "Blackberry Internet Service" notwendig. Dieser musste beim Mobilfunkprovider zusätzlich gebucht werden. Die Mailkonten wurden dann über ein Webinterface eingerichtet und über die BIS-Verbindung zum Endgerät gepuscht. Diesen Weg hat Blackberry beim neuen Betriebssystem komplett verworfen. Das Z10 baut die Verbindung zu den Mailkonten über die Standardprotokolle IMAP, POP3, ActiveSync, Caldav oder Carddav auf.

Somit muss man beim Wechsel von einem älteren Blackberry trotz Datenübernahme die Mailkonten neu anlegen, da diese nicht vom BIS-Service übernommen werden. Nach der Einrichtung stehen alle Kommunikationsquellen iḿ neuen HUB zur Verfügung und sind auf einen Blick verfügbar. Dieses Konzept finde ich sehr komfortabel. Ich komme damit sehr gut klar.

Tippgefühl

Als eingefleischter Fan schwöre ich seit Jahren auf die physikalische Tastatur der Blackberry-Geräte. Ich bin mit einer Hardware-Tastatur einfach unglaublich schnell, auch beim Tippen von längeren Texten oder Mails. Auf die Umstellung auf ein Fulltouch-Handy mit virtueller Tastatur war ich also am meisten gespannt. Nach etwas mehr als einem Tag mit dem Gerät bin ich noch nicht ganz sicher, ob die virtuelle Tastatur mich komplett überzeugen kann. Ich kann (oder muss) aufgrund der Größe des Gerätes weiterhin wie gewohnt mit zwei Daumen tippen. Dabei werden über den jeweiligen nächsten Buchstaben Wortvorschläge angezeigt, die man mit einer Wischbewegung in den Text ziehen kann. Daran muss man sich erstmal gewöhnen, dennoch sind die Wortvorschläge erstaunlich sinnvoll und passen sehr oft genau zu dem Text, den man schreiben möchte.

Ich werde wohl noch ein paar Tage Einarbeitungszeit brauchen, bis ich die volle Leistungsfähigkeit auf dem Gerät erreiche.

Apps

Eine Smartphoneplattform steht und fällt mit den zur Verfügung stehenden Apps. Blackberry hat durch verschiedene Förderprogramme versucht, zum Start des Z10 möglichst viele Apps über die Blackberry World anbieten zu können. Die für Standard-Anwendungen sind auf dem Gerät bereits installiert (Twitter, Facebook, Foursquare, Wetter, Youtube usw.). Für mich ist eine SSH-Anwendung noch interessant, hier steht das schon vom Playbook bekannte Telnet-SSH zur Verfügung. Die Anwendung hat allerdings bei mir das Z10 schon reproduzierbar zum Abstürzen gebracht, hier muss wohl noch nachgearbeitet werden. Ansonsten bin ich mit dem APP-Angebot schonmal sehr zufrieden, Blackberry muss aber sehen, dass man hier am Ball bleibt und auch in Zukunft neue und aktuelle Anwendungen auf die Plattform bekommt.

Mein erster Eindruck

Erstmal überwiegt die Begeisterung für das neue Gerät. Es macht einfach Spaß, es zu benutzen. Als langjähriger Blackberry-Nutzer vermisse ich einige Kleinigkeiten, die einem bei den Geräten der Vorgängerversionen schätzen gelernt hat. Das neue BB 10 lässt mich momentan noch über diese Abstriche hinwegsehen. Ich bin auf die nächsten Tage gespannt, wenn die Arbeit mit dem Z10 zum Alltag wird und der ein oder andere Nachteil vielleicht doch noch etwas "schmerzhafter" wird. Ich werde euch hier im Blog auf dem Laufenden halten und den ein oder anderen Tipp zur Nutzung und zur Einrichtung veröffentlichen.

Piep

Sorry, couldn't resist.


Tagebuchblog 28-02-2013

Ich sitze hier mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Zum Tage

Heute morgen ging es schon viel versprechend los.

Danach langer Donnerstag an der Arbeit, aber am Abend dann die freudige Nachricht.

Mein Blackberry Z10 ist heute in den Versand gegangen !!! :-)

Also, wenn ihr mich am Wochenende sucht, ich sitze irgendwo und spiel an meinem neuen Handy rum. Es gibt dann bestimmt auch das ein oder andere hier im Blog dazu.

Wetter

Wolkig und trocken, 3 - 4 Grad.

EEE-PC 1002HA mit Debian und KDE

Diesen Beitrag schreibe ich gerade auf meinem alten Asus EEE-PC 1002HA unter Debian Linux und KDE. Angeregt durch den Podcast von Dirk und Roman habe ich mal den  alten Rechner aus dem Regal geholt und neu installiert. Ich erzähle mal, was ich gemacht habe und wie ich bis jetzt zufrieden bin.

Technische Daten

Der 1002HA hat einen Intel Atom 270 Prozessor, 1GB Hauptspeicher und eine 160GB Festplatte. Der Prozessor ist mit 1,6GHz getaktet. Alles in allem nicht viel Leistung für KDE, das nicht für seine Ressourcenfreundlichkeit bekannt ist.

Grundinstallation

Ich habe also ein Debian Stable (Squeeze) installiert. Bei der Installation habe ich nur die Grundinstallation und die Basissystemwerkzeuge ausgewählt, um danach eine schlanke KDE-Installation durchzuführen.

Nach der Grundinstallation habe ich die /etc/apt/sources.list angepasst, um auf die Backports von Testing zurückgreifen zu können. Folgende Zeilen sind in der Datei dazugekommen:

# backports
deb http://backports.debian.org/debian-backports squeeze-backports main contrib nonfree
# iceweasel
deb http://mozilla.debian.net/ squeeze-backports iceweasel-release

Danach habe ich eine Datei /etc/apt/preferences mit folgendem Inhalt angelegt:

Package: *
Pin: release a=squeeze-backports
Pin-Priority: 200

Danach erfolgt die Installation des Xorg-Servers:

aptitude install xserver-xorg-video-all

und danach die KDE-Minimalinstallation

aptitude install kdebase-workspace kde-plasma-workspace kde-l10n-de

Nach einem Neustart des Systems startet nun bereits KDE mit einer minimalen Sofwareauswahl und ohne 3D-Effekt-Schnick-Schnack. So weit, so gut.

Jetzt kommt als Grundausstattung noch ein Browser (Firefox aka Iceweasel), der Networkmanager und ein Mixer für den guten Ton drauf:

aptitude install kmix iceweasel iceweasel-l10n-de network-manager-kde

Kosmetik

KDE ist mit der Version 4.4.5 nicht das frischste und der Aero-Stil kam mit der Grafikkarte  noch nicht so klar, es sah teilweise hässlich aus. Also habe ich noch den Stil "Oxywin" heruntergeladen und als Icon Set "KFaenza", damiit sieht der Desktop schon ganz ordentlich aus und  läuft auch recht flott. Soweit bin ich erstmal zufrieden, die Bootzeit liegt bei 1 Minute und 20 Sekunden inklusive Anmeldung und Start von KDE. Ich werde  jetzt mal weiter damit arbeiten und noch weitere Software installieren und hier darüber berichten.

Ach ja, hier sind noch ein paar Screenshots des Desktops (anklicken für die große Ansicht):





Twitter schickt die API v1 in Rente

Im September 2012 hat Twitter seine neue API v1.1 veröffentlicht und angekündigt, die alte API v1 im März 2013 abzuschalten. Am 5. März wird Twitter nun mit sogenannten "Blackout Tests" beginnen, sprich die alte API für eine kurze Zeit abschalten, und zwar in der Zeit zwischen 18 und 19 Uhr unserer Zeit. Clients und Widgets, die noch auf die alte API  aufsetzen, werden in dieser Zeit einen HTTP410-Fehler erhalten.

Widgets oder Blog-Plugins, die den Twitter-Stream auf einer anderen Webseite einbinden, konnten mit der alten API ohne Autorisierung die Daten der Twitterseite abrufen, das geht jetzt nicht mehr. Es gilt also, solche Erweiterungen auf der eigenen Webseite oder dem eigenen Blog zu testen und zu aktualisieren oder auszutauschen.

Ältere Twitter-Clients auf Smartphones oder dem Desktop müssen eventuell auf eine neue Version gebracht werden oder können im Zweifel nicht mehr benutzt werden.

Mehrere Testläufe vorgesehen

Twitter hat mehrere solcher Testläufe vorgesehen, bevor die API v1 endgültig in Rente geschickt wird. Anscheinend hat man doch einigen Respekt davor, dass ein großer Teil von Twitternutzern nach der Abschaltung den Dienst nicht mehr wie gewohnt nutzen kann. Die Restriktionen der neuen API sind allerdings auch schon von vielen Entwicklern und Anwendern kritisiert worden. So darf ein Client standardmäßig nur noch 100.000 Anwender haben. Den beliebten Client Falcon Pro hat es kürzlich erwischt. Andere Anwendungen müssen mit dem Update auf die neue API gleichzeitig Funktionseinschränkungen ankündigen. Ob sich Twitter hiermit einen gefallen tut, bleibt sicher abzuwarten.

Serendipity-Nutzer haben Handlungsbedarf

Auch Nutzer von Serendipity, dem Blog-System, das ich auch hier im Blog verwende, haben unter Umständen Handlungsbedarf. Das Microblogging-Plugin, mit dem man ebenfalls den eigenen Twitterstream auf dem Blog darstellen und auch neue Einträge automatisiert bei Twitter ankündigen kann, muss auf die neue API umgestellt werden. Nach dem Update auf die neueste Version des Plugins ist noch die alte API voreingestellt.

(Quelle)

Tagebuchblog 23-02-2013

Beim "Wetten dass"-schauen nebenbei einen kleinen Blog zum Tage.

Zum Tage

Heute konnte ich endlich "Skyfall" schauen. Den hatte ich im Kino irgendwie verpasst. Ein Freund hat die englische Originalversion auf Blueray. Wenn Daniel Craig nur nicht so nuscheln würde ...

In den Blogs

Ein wirklich sehr umfassender Testbericht zum Blackberry Z10 (bin selbst noch nicht ganz durch):

http://berryme.de/blackberry-z10-testbericht-review

Für diejenigen, die ihr Blog auch mit Serendipity betreiben. Matthias hat den User.css-Generator, der einfache Anpassungen des genialen 2k11-Templates ermöglicht, ein wenig aufgemöbelt. Testen und Feedback erwünscht.

http://yellowled.github.com/

Wetter

Es hat mal wieder geschneit bei -4 bis -3 Grad. Wir haben wieder eine geschlossene Schneedecke.

Automatisch korrigiert

Ja, ja, die Autokorrektur... :-)


Blackberry Z10 demnächst mit Outlook Synchronisation

Ein Kritikpunkt vieler Benutzer des neuen Blackberry Z10 ist, dass man das Smartphone nicht direkt über USB mit einem lokalen Outlook synchronisieren kann. Das Problem gehört schon bald der Vergangenheit an, wie BlackBerry im jüngsten Blogeintrag seines Hilfe-Blogs bekannt gibt.

Support for USB synchronization with Outlook: In the next few weeks we will be releasing an update of BlackBerry Link (particular for Windows PCs) that will allow you to import your contacts and calendar information directly from Outlook to your BlackBerry Z10. Support for two-way sync of calendar and contacts info using BlackBerry Link for PC and Macm will be released shortly afterwards. For more information and updates on release dates, visit this blog as well as http://blackberry.com/blackberrylink

Eine wichtiger Schritt, denn nicht jeder möchte Kalender und Kontakte mit einem Cloud-Dienst wie z.B. Google abgleichen.

Update 25.03.2013

Mit der aktuellen Version von Blackberry Link hat man jetzt die Möglichkeit, Kalenderdaten und Kontakte aus Outlook auf das Z10 zu importieren. Das ist allerdings nur in dieser Richtung möglich, ein Zurückspielen der Z10 Daten nach Outlook funktioniert noch nicht. Die "echte" Synchronisation soll in einer der nächsten Link-Versionen noch nachgeliefert werden.

Update 06.06.2013

Endlich ist es soweit. Mit der neuen Version der Blackberry-Link Software ist die Synchronisation von Kalender und Kontakten mit Outlook möglich. Lang genug hat es ja gedauert. ;-)

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