Tagebuchblog 21-01-2013

Ein kleines Experiment hier im Blog. Ich versuche, jeden Tag ein paar Aspekte meines Tages aufzuschreiben. Ich habe noch keine Ahnung, wie sich das entwickelt oder ob es was regelmäßiges werden kann. Mal schauen.

Zum Tage

Da es schon seit Sonntag mittag fast ununterbrochen geschneit hatte, begann der Tag schon vor dem Frühstück mit einer knappen Stunde Schneeschaufeln und Auto freilegen. Die hiesige Tageszeitung wird im Laufe des Vormittags noch einen "Schneechaos-Liveticker" auf ihrem Internetauftritt online stellen. In unserer Straße wird den ganzen Tag kein Räumfahrzeug auftauchen. Ich prangere das an. Schnee am Morgen

In den Blogs

@Work

Trotz der Wetterlage bin ich gut an der Arbeit angekommen. Heute wurde ich mal wieder daran erinnert, wie lang man mit einem nicht mehr ganz taufrischen WindowsXP - Laptop zu tun hat, der die letzten 50 (!) wichtigen Sicherheitsupdates noch nicht bekommen hat.

Wetter

Geschlossene Schneedecke, den ganzen Tag leichter bis mäßiger Schneefall, zwischen -3 und -4 Grad.

Kinder und Smartphones - Kontrolle vs. Vertrauen

Heute hat Mirko Lange auf Google+ eine Frage gepostet. Er sucht nach einer App, um die Smartphones seiner Kinder kontrollieren und ggf. einschränken zu können. Die Diskussion auf diese Anfrage war teilweise recht heftig. Da kamen Vorwürfe von Stasi-Methoden und Überwachungswahn und der allgemeine Tenor scheint zu sein, die Smartphone-Nutzung bei Kindern müsse allein auf Vertrauen basieren, ansonsten hat man in der Erziehung sowieso versagt.

Nun weiß ich nicht, welche der Kommentatoren selbst schon Kinder haben. Meine beiden sind noch ein wenig zu jung für Smartphones, aber es wird wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis die ersten Wünsche dahin gehend an mich heran getragen werden. Angesichts der obigen Diskussion habe ich mir so meine Gedanken gemacht, ob und wie ich bei meinen Kindern mit dem Thema umgehen werde, hier ein paar Gedanken dazu.

Nutzung wann, wo und wie lange

Mit einem Smartphone ist man immer online und die Versuchung ist groß, immer und überall mal schnell Mails zu checken, bei Facebook oder Twitter reinzuschauen oder mal eben ein Spiel zu zocken (wir kennen das von uns...). Viele Schulen haben damit bereits große Probleme und vielerorts sind Handys/Smartphones auf dem Schulgelände mittlerweile auch verboten. Ist das Kind bei den Hausaufgaben zu sehr abgelenkt, wenn nebenbei das Handy dauernd Aufmerksamkeit fordert? Bekommt das Kind genug Schlaf oder wird unter der Bettdecke noch bis spät in die Nacht gechattet?

Die Frage ist, wie weit das Kind selbst kontrollieren kann, wie oft, wo und wie lange es das Smartphone nutzt.

Vertrauen

Wenn Eltern mich fragen, ob sie ihre Kinder in sozialen Netzen oder allgemein im Internet allein und ohne Kontrolle agieren lassen sollen, ist meine Antwort meist diese: "Ihr habt euren Kindern irgendwann mal beigebracht, im Straßenverkehr zurecht zu kommen. Wenn das Kind heute aus dem Haus geht, kontrolliert ihr dann, ob es beim Straße überqueren auch nach links und rechts schaut? Ob es an einer roten Fußgängerampel auch stehenbleibt?"

Wenn die Kinder vorbereitet sind und von den Eltern oder wem auch immer einen vernünftigen Umgang mit dem Medium erfahren haben, sollten sie auch eigenverantwortlich damit umgehen können. Neben dem "Vertrauen" hat das auch eine Menge mit "zutrauen" zu tun.

Kontrolle

Jedes Kind ist verschieden und eigentlich wissen die Eltern am besten, was sie ihren eigenen Kindern zutrauen können, denn sie sollten diejenigen sein, die ihre Kinder am besten kennen und einschätzen können. Und ja, es kann auch Kinder geben, die man in gewissem Maße kontrollieren muss, bis sie die nötige Reife haben, um allein und völlig unabhängig zu agieren. In diesen Fällen von "Stasi-Methoden" oder Einschränkung der Rechte des Kindes zu sprechen, finde ich dann schon etwas überzogen, zumal von Personen, die die Kinder nicht kennen und vielleicht noch keine eigenen Erfahrungen mit eigenen Kindern gemacht haben.

Mein Fazit

Wichtig ist aber vor allem die Vertrauensbasis zwischen Eltern und Kindern. Und, dass man miteinander redet und versucht, Lösungen und Regelungen für einen vernünftigen und verantwortungsvollen Umgang mit dem "Medium" Smartphone zu finden.

Eltern müssen sich aber auch ihrer Machtposition bewusst sein und vermeiden, diese Machtposition willkürlich  und eventuell ungerecht (aus) zu nutzen.

Ich selbst habe einen groben Plan, wie ich bei meinen Kindern mit dem Thema umgehen werde. Ob es sich so umsetzen lässt, wird die Zeit zeigen.

Wie seht ihr das? Habt ihr das "Problem" schon bei euren Kindern? Wie sind eure Lösungsansätze?


Hallo 2013

Langsam habe ich mich aus dem Bettchen geschält und gefrühstückt. Geschniegelt und gebügelt sitze ich jetzt hier vorm Rechner und wünsche euch allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2013.

WhiskyGestern Abend hatten wir eine gemütlichen Silvesterfeier mit Freunden und etwas schottischem Whisky. :-) Heute wird noch mal eine ruhige Kugel geschoben und ab morgen geht der Alltag schon wieder weiter.

Das erste Highlight in 2013 wird für mich der Launch von RIMs Blackberry 10 sein, der am 30. Januar stattfinden wird. Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Geräte. Was ich bis jetzt so gesehen habe, ist sehr vielversprechend.

Also, lasst uns das Jahr angehen und das Beste daraus machen. Und an die Bloggerkollegen: Lasst uns das Netz zurückerobern! ;-)

SSH Tastenfunktionen bei PuTTY

Mal wieder was technisches hier im Blog. Oftmals muss ich von Windows-Rechnern aus via SSH auf eine Linux-Konsole zugreifen. Dazu nutze ich das beliebte Tool PuTTY. Auf meinem Blackberry Playbook nutze ich ein Programm namens "Telnet/SSH", welches ebenfalls auf dem Quellcode von PuTTY basiert.

Ein Problem in einer PuTTY-Sitzung ist oftmals, dass die Tasten "Pos1" (Home) und "Ende" (End) in der SSH-Sitzung keine Funktion haben. Gerade beim Ansehen von längeren LOG-Dateien - z.B. mit "less" - ist das sehr hinderlich, da man nicht mehr mit der "Ende"-Taste einfach an das Ende der Datei springen kann.

Wenn in der PuTTY-Konfiguration die Tastaturbelegung nicht geändert wurde, also auf dem Standard belassen wurde, ist hier meist die Linux-Umgebungsvariable "TERM" schuld. Diese muss, um die Tastenfunktionen in einer PuTTY-Session korrekt wiederzugeben, den Wert "linux" haben. Je nach verwendeter Linux-Distribution ist das aber nicht der Fall.

Eine Liste mit den aktuellen Werten der System-Variablen erhält man mit dem Befehl

set

Wenn dort die Variable "TERM" einen anderen Wert als "linux" hat, kann man das über den Befehl

TERM=linux

einfach ändern. Die Änderung wirkt sich sofort aus und die Tasten funktionieren wie gewünscht.

Frohe Festtage

Jetzt sind es nur noch ein paar Stunden bis zur Bescherung. Die Kinder sind schon ganz aufgeregt. Das Wetter hat so gar nichts weihnachtliches in diesem Jahr. Die letzten Vorbereitungen sind getroffen. Langsam wird es ruhiger.

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest, schöne Stunden mit Verwandten und Bekannten und ein wenig "stille Nacht".


Adventskalender

Der Dezember ist auch im Internet die Zeit der Adventskalender. Jede Firmenwebseite, die etwas auf sich hält, hat für die Kundschaft (sprich Seitenbesucher) einen kleinen oder größeren Adventskalender bereit, viele auch mit angeschlossenem Gewinnspiel. Und nicht nur Firmen, auch andere Webprojekt oder Privatpersonen bieten ein Spezial mit 24 Türchen an. Und so ist es jetzt auch für Blogger an der Zeit, auf den ein oder anderen Adventskalender hinzuweisen, also tue ich das jetzt auch mal.

Vor einigen Monaten bin ich auf den Blog "Losstopschade" von Daniel Diekmeier gestoßen. Neben seinen textlichen oder fotografischen Blogeinträgen produziert er auch eine kleine Youtube-Video-Reihe, die Losstopshow. Ich finde den Humor und die Machart der Videos großartig, und so habe mich auch sehr gefreut, dass Daniel zur Adventszeit einen eigenen Video-Adventskalender mit dem Titel "Losstopschokolade" anbietet. Unter dem Motto "Daniel sucht den Sinn von Weihnachten" tut Daniel mit seiner Freundin Svenja täglich in 2-3 minütigen Spots genau dieses. Ich bin schon jeden Abend ganz hibbelig, wie die Geschichte weitergeht. ;-)

Wer jetzt noch einsteigen will, kann noch ohne großen Aufwand das verpasste nachholen:

Teil 1: Die Mission

Teil 2: Der Geist

Teil 3: Die Geschichte

Schaut mal rein, ich finde, es lohnt sich. Habt ihr auch einen "besonderen" Adventskalender im Netz entdeckt? Ab damit in die Kommentare.


Bar in Amsterdam

Geht es nur mir so, oder müsst ihr hierbei auch gerade an Weihnachtsmarkt denken?

Zeit ist relativ

Heute erreichte mich folgendes Support-Ticket:

Der Abruf von Kassenbeständen der GAA dauert extrem lang, bitte beheben.

Gut, da diese Anwendung nicht von uns, sondern von unserem Rechenzentrum betrieben wird, sind diese Angaben doch etwas dürftig. Um eine entsprechende Anfrage an unser RZ zu stellen, tippte ich also eine kleine Rückfrage ins Ticket:

Seit wann ist das so? Wie lang dauert ein Abruf jetzt, wie lange vorher? Bitte kurze Rückmeldung.

Folgende Rückmeldung kam dann vom Benutzer:

seit gestern, jetzt 10 Sekunden, vorher ca. 1 min.

Und wie soll ich das jetzt der Kundenbetreuung im Rechenzentrum erklären? :-)

Skyfall

In wenigen Tagen ist es so weit. Der neue James Bond kommt in die Kinos. Zum 50 jährigen Bond-Jubiläum gibt es mal wieder einen ganz klassischen Titelsong, gesungen von Adele. Eine schöne Nummer, wie ich finde. 

Altersunterschiede

Vor ein paar Tagen lief "Expendables 2" im Kino an. Ein Actionkracher mit den ganzen alten Männern ( ;-) ) von früher. Sly Stalone, Bruce Willis, Dolph Lundgren, Chuck Norris, ja sogar Arnold Schwarzenegger gibt sich die Ehre. Alles Schauspieler, die meine Kinozeit in den 80ern und 90ern geprägt haben. Ein paar Actionhelden der jüngeren Garde (Jason Statham, Jet Li) sind auch noch dabei.

Ein guter Grund also, den Film mit ein paar Freunden in meiner Altersklasse anzusehen. Bei der Vorbestellung fragte mich der freundliche Kinomitarbeiter am Telefon, ob denn alle von uns auch über 18 wären und uns am Abend dann auch ausweisen könnten. Ja, waren wir und konnten wir. Bei der Abholung der Karten wurde ich wieder gefragt, ob wir alle über 18 wären und ob jemand von uns jünger aussehen würde. Nein, so meine Antwort, wir sehen alle älter aus.

Der Film trägt sein FSK 18 zu recht. Die Action-Szenen sind durchaus brutal, es spritzt das Blut und das ein oder andere Körperteil fliegt durch die Luft.

(Achtung, ab hier kommt der ein oder andere  Spoiler)

Die alten Männer des Actionkinos haben durchaus und sichtlich Spaß bei der Sache und spielen ihre Rollen mit einer feinen Selbstironie und nehmen sich nicht zu ernst.

Eine interessante Beobachtung war für mich die unterschiedlichen Reaktionen der Kinozuschauer. Während die "jüngeren" Zuschauer sich mehr an den Action und Gewalt "erfreuten", waren für uns "alte Säcke" eher die Anspielungen und Sprüche der Helden ein Highlight. Wenn zum Beispiel Arnold zum wiederholten mal seinen "I'll be back"-Spruch aus Terminator raushaut und Willis ihn genervt fragt, wie oft er denn noch wieder kommen will. Und Arni ihm nur mit einem trockenen "Yippiyayeh" antwortet. Oder wenn Chuck Norris die im Internet kursierenden "Norris-Sprüche" persifliert ("Ich habe gehört, du wurdest von einer Königskobra gebissen." "Ja, aber nach 5 Tagen voll unerträglichen Schmerzen ist die Schlange gestorben.").

Alles in allem ist "Expendables 2" eine gelungene Homage ans Actionkino der 80er und 90er, der dadurch vor allem Jungs (vielleicht auch Mädels) meiner Generation begeistert und für mich auch gut auf die detailierten Gewaltdarstellungen verzichten könnte. Auf jeden Fall ist es gut, zu sehen, dass man noch nicht (oder halt doch schon) "zu alt für den Scheiß ist". :-)

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