Frohe Weihnachten 2017

Aloha!

Es ist mal wieder der 24. Dezember. Dieses Jahr an einem Sonntag. Das bedeutet, kein Einkaufsstress mehr am Vormittag mit vollen Geschäften, keine schnellen letzten Besorgungen machen, sich nicht durch Mengen manchmal schlechtgelaunter Menschen drängeln. Na ja, so schlimm war es ja die letzten Jahre dann doch nicht. ;-)

Aber trotzdem ist es heute Morgen gefühlt ruhiger als sonst. Ich konnte gemütlich mit der Familie frühstücken und jetzt haben alle noch etwas Zeit, bis es dann heute Nachmittag mit dem Weihnachts-Kaffetrinken losgeht. Uns allen, denen es so gut geht, sollte eben das immer bewusst sein, wenn wir uns über Dinge aufregen, die doch eigentlich Luxusprobleme sind. Ich wünsche euch allen ein paar besinnliche und ruhige Feiertage.

Und wie immer möchte ich auch diejenigen nicht unerwähnt lassen, die an den Feiertagen nicht zu Hause bei ihren Familien oder Freunden sein können, weil sie auf uns aufpassen und sich um kranke oder hilfsbedürftige Menschen kümmern, sei es bei Rettungsdiensten, Feuerwehren, Polizei, Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Danke!

Frieden.

Zum Schluss in guter, alter Tradition noch eine Version meines Lieblingsweihnachtsliedes.

Fairytales of New York. Ed Sheeran und Anne-Marie.

Bitte schön.

 

Kontaklos mit dem Handy bezahlen

In einer Zeit, in der immer mehr online im Internet bestellt und gekauft wird, gehen zunehmend weniger Menschen an den sogenannten Point-of-Sale, in den Laden vor Ort, um dort einzukaufen. Und wenn man das dann doch tut, möchte man möglichst bequem dort bezahlen. Und das Bezahlen mit Bargeld weicht immer mehr der Kartenzahlung - jetzt auch fast überall kontaktlos - und in Zukunft der einfachen Bezahlung mit dem Smartphone und dessen NFC-Funktionalität. Ich habe das in den letzten Wochen mal im Selbstversuch ausprobiert und hier sind meine Erlebnisse im beschaulichen Nordhessen.

Die Vision

Beim Einkaufen nicht mehr darüber nachdenken, wieviel Geld man im Geldbeutel hat, ist mit den Kartenzahlungen in den Geschäften ja bereits schon länger Realität. Allenfalls in kleinen Läden oder bei Kleinbeträgen tun sich viele Händler noch schwer, Plastikgeld anzunehmen. Wie wäre es nun, wenn man auch auf die Karten ganz verzichten könnte und einfach mit einer App auf dem Smartphone bezahlen könnte, das man ja sowieso immer dabei hat? Diese Vision ist bereits Wirklichkeit und kann in der Praxis schon genutzt werden.

Das Werkzeug

Für meinen kleinen Selbstversuch habe ich mich für die App boon. entschieden. Die App wird von der Boonpayment, einer Marke der Wirecard Card Solution Ltd. angeboten. Nach der einfachen Anmeldung mit Handynummer, E-Mail und Adresse erhält man eine virtuelle Mastercard auf dem Android-Smartphone, mit der man dann über die NFC-Schnittsstelle Zahlungen abwickeln kann. Auf iOS-Geräten funktioniert das nicht so einfach, da Apple seine NFC Schnittstelle nur für das hauseigene Zahlverfahren Apple-Pay zur Verfügung stellt. Man kann boon. auch an Apple-Pay anbinden, leider ist die Akzeptanz in Deutschland noch nicht oder nur mit einigen Tricks möglich. Eine sinnvolle Anwendung ist also hier bei uns momentan nur mit Android-Smartphones möglich.

Die zur Verfügung gestellte Karte ist eine sogenannte PrePaid-Karte, die vor der Nutzung mit Guthaben aufgeladen werden muss. Dies kann mittels einer Überweisung erfolgen, bei der das Guthaben dann nach 1-2 Tagen zur Verfügung steht. Alternativ kann ich auch über eine bestehende Kreditkarte aufladen. In diesem Fall steht das Guthaben sofort zur Verfügung, die Aufladung wird allerdings dann auch mit 1% des Ladebetrages berechnet (mindestens 1 Euro).

In der Basisversion des boon.-Kontos kann ich als Nutzer im Monat maximal 100 Euro aufladen. Mit einem Update auf die Plus-Variante, die ich inzwischen nutze, sind dann Aufladebeträge bis zu 5000 Euro im Monat möglich. Hierzu musste ich online noch weitere Identitäts- und Adressnachweise einreichen.

Die Nutzung des boon.-Kontos ist in den ersten 12 Monaten kostenlos, danach fallen 0,99 Euro pro Monat an.

Die Realität

Als stolzer boon.-Nutzer zog ich nun los, um mit der neuen App in den Geschäften zu bezahlen. Grundsätzlich funktioniert das bei allen Mastercard-Kontaktlos-Akzeptanzstellen. Hierbei muss man bei uns in der Provinz allerdings einige Einschränkungen beachten.

Zum einen ist die Aktzeptanz von Kreditkarten bei uns leider immer noch sehr verpöhnt. Viele Händler schrecken die höheren Provisionen im Vergleich zur Girocard-Zahlung ab. Auch haben gefühlt nur wenige Menschen eine Kreditkarte im Geldbeutel, eine Girocard/Bankcard seiner Hausbank dagegen jeder.

Dann die Kontaklos-Funktion an den Terminals. Hier hat sich die Situation in den letzten Monaten stark verbessert. Fast alle Terminals sind inzwischen in der Lage, kontaktlose Zahlungen durchzuführen. Meiner Erfahrung nach sind gerade die Terminals bei den Händlern, die Kreditkarten akzeptieren, vielfach auch schon für die kontaklose Zahlungen ausgerüstet.

Viele Händler haben nach wie vor ein Problem damit, kleine Beträge mittels Kartenzahlung anzunehmen. Ofmals findet man noch kleine Zettel und Schilder mit dem Hinweis "Kartenzahlung erst ab X Euro", wobei der Betrag zwischen 5 und 20 Euro schwankt. Das liegt wohl daran, dass es meistens eine Mindestprovision gibt, die der Händler für eine Transaktion bezahlen muss. Je niedriger der Betrag ist, umso größer ist der Anteil der Kosten am Umsatzbetrag.

Letztendlich gibt es dann auch noch das Kassenpersonal, welches oftmals nicht vollständig mit den Möglichkeiten und Funktionen der eingesetzten Terminals vertraut ist. Schon bei Nutzung der Kontaklos-Funktion meiner Girocard habe ich oft das Problem, dass die KassiererInnen nicht einsehen, das Terminal zu mir zu drehen, da sie die Karte unbedingt selbst in das Terminal einstecken wollen. Sicher gibt es noch genug Kunden, die damit überfordert sind, die kontaktbehaftete Karte richtig herum in das Gerät einzustecken. Das hält den Betrieb auf und daher hat es sich in vielen Geschäften eingebürgert, dass das vom Kassenpersonal gemacht wird. Gerade mit Einführung der kontaktlosen Bezahlung ist es aber wichtig, dass ich als Kunde meine Karte nicht mehr aus der Hand gebe. Hier muss also wieder ein Umdenken stattfinden.

Ich versuche natürlich schon in der Kassenschlange anhand der Beschilderung festzustellen, ob Kreditkarten und Kontaktlos-Bezahlung möglich sind. Wenn das nicht ersichtlich ist, frage ich den/die KassiererIn, ob das Terminal bereits kontaktlose Bezahlungen ermöglicht, das wissen inzwischen erfreulich viele. Bei Unsicherheiten hilft ein freundliches "Ich probiere es einfach mal" und ein beherzter Versuch meinerseits, mit der boon.-App zu bezahlen. Wenn es nicht funktioniert, steige ich halt auf die Girocard um, die natürlich immer noch beim Einkaufen dabei ist.

Eine extreme Reaktion hatte ich kürzlich an der Kasse eines großen Elektrofachmarkts in Kassel, wo die Verkäuferin beim Anblick meines Bezahlversuchs mit der App leicht panisch wurde. So erklärte sie mir, dass sie bei Kreditkartenzahlungen mit Unterschrift meinen Personalausweis sehen müsste und auch alle möglichen Personalien von mir aufschreiben müsse. Zum Glück ist bei der Bezahlung mit der virtuellen Karte der boon.-App normalerweise keine Unterschrift mehr nötig und die Zahlung ging ohne weitere Formalitäten vonstatten. Allerdings habe ich bei einigen Geschäften auch schon mal unterschreiben müssen, unabhängig von der Höhe des Bezahlbetrags.

Fazit

Das Bezahlen mit dem Smartphone macht Spaß. Auch wenn es die oben beschriebenen Hürden und Schwierigkeiten gibt, finde ich es super bequem und ein bisschen freue ich mich auch über die öfters vorkommenden verwirrten Blicke der Leute hinter mir in der Schlange. :-)

Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis man den Geldbeutel ganz zu Hause lassen kann, aber die Bezahlung mit dem Smartphone ist stark im kommen. Auch Banken und Sparkassen haben bereits Projekte gestartet, Kreditkarten und auch die Girocard virtuell auf die Telefone zu bringen.

So bequem die bargeldlose Zahlung auch ist, so problematisch ist natürlich auch weiterhin die Datensammlung, die bei der Nutzung entsteht. Wärend die Barzahlung weitgehend anonym erfolgt, hinterlasse ich bei der bargeldlosen Variante immer eine Datenspur, die eine Profilbildung ermöglicht. Ich bin gespannt wie hier die Entwicklung weiter geht. Wir Deutschen hängen ja bekanntlich sehr am Bargeld, wie lange die Banken da noch mitspielen, bleibt abzuwarten.

Habt ihr schonmal mit dem Smartphone bezahlt? Wie sind eure Erfahrungen und Erwartungen?

 

Zu Gast beim Ubuntufun-Podcast Nr. 46

Ubuntufun-Logo

Marius und Max haben mich zum zweiten Mal eingeladen, bei einer Folge des Ubuntufun-Podcasts mitzumachen. Ich habe als "Alterspräsident" mit den beiden unter anderem über antike Hardware gesprochen. ;-)

Es hat mir - und hoffentlich Marius und Max auch - viel Spaß gemacht und ich bedanke mich herzlich für die Einladung. Wer den Podcast hören möchte, geht bitte hier entlang.

Musik: Radio Orchid

Ein Song, der Erinnerungen an eine sehr gute Zeit in meinem Leben weckt. Immer noch schön.

Fury in the Slaughterhouse.

Radio Orchid.

Bitte schön.

Großbritannien Roadtrip 2017: Ab nach Hause

Auch drei Wochen Urlaub gehen einmal zu Ende. Und so machten wir uns am Tag nach unserer Tour durch London auf den Weg nach Hause.

Ein Regenschauer hielt uns morgens noch etwas auf, aber schließlich machten wir uns auf den Weg an London vorbei Richtung Dover zur Fähre. Auch hier hatten wir wieder ein Flex-Ticket, wodurch wir allerdings auf zwei verschiedene Fähren gebucht wurden. Unsere Freunde bekamen eine Fähre eine Stunde später nach Callais, während wir uns relativ zeitnah auf den Weg nach Duenkirchen machen konnten. Da unsere Fähre ungefähr eine Stunde länger unterwegs war, kamen wir schließlich doch ziemlich zeitgleich auf dem Festland an.

Leider wurde ab diesem Zeitpunkt das Wetter immer schlechter und mit zunehmender Dunkelheit und bei strömendem Regen ging es durch Frankreich und Belgien in die Niederlande. Dort fanden wir zum Glück zu später Stunde noch ein McDonalds, wo wir noch mal einkehren konnten.

Die restliche Heimfahrt war leider alles andere als angenehm. Im Ruhrgebiet begann ein heftiges Gewitter, dass uns bis zum Schluß unserer Fahrt begleitete. Um 4 Uhr am Sonntagmorgen kamen wir aber dennoch gesund und wohlbehalten zu Hause an.

Fazit

Wir haben in den drei Wochen viel erlebt und gesehen. Das Camper-Leben war zwar manchmal anstrengend und nicht sehr konfortabel, aber wir hatten eine schöne Zeit. Da wir bis auf einige Ausnahmen sehr gutes Wetter hatten, liefen wir auch nicht Gefahr, uns im Camper zu sehr "auf die Pelle" zu rücken. Ab und zu hätte ich mir noch mal einen Extra-Tag zum ausruhen und chillen gewünscht, aber dann hätten wir die Rundreise nicht so wie geplant schaffen können.

Danke EU-Roaming

Noch eine kurze Anmerkung zu Technik und Internet. Ich liebe das EU-Roaming. :-) Wir konnten dadurch problemlos unsere Smartphones nutzen und die Netzabdeckung war über die ganze Reise ziemlich gut. Mit dem Datenvolumen von 3GB bin ich ganz gut hingekommen, hätte aber noch die Option gehabt, wie im Inland noch ein Datenpaket nachzubuchen. Zum Teil gab es auf den Campingplätzen auch freies WLAN, allerdings war die Geschwindigkeit im Mobilfunknetz meist doch noch etwas schneller, so dass ich diese Option meistens nicht genutzt habe.

Mal schauen, wo uns der nächste Urlaub dann so hinführen wird...

 

Großbritannien Roadtrip 2017 Etappe 7: Von Scarborough nach London

Nachdem wir auf der Hinfahrt nur an Großbritanniens Hauptstadt vorbei gefahren waren, nahmen wir uns auf unserer letzten Etappe noch Zeit für einen Besuch in London. Unser Campingplatz lag natürlich etwas außerhalb der Stadt, wir hatten aber eine gute Zugverbindung in die Londoner City.

Etwas langwierig gestaltete sich die Hinfahrt. Da unsere Freunde noch ein größeres Paket abholen mussten, dass sie mit nach Deutschland nehmen wollten, hatten wir getrennte Fahrtrouten. So kamen wir schon zwei Stunden vorher am Campingplatz an, konnten aber ohne unseren Camper noch nichts vorbereiten. Dieser kam dann erst am späten Abend an, so dass wir auch dann erst aufbauen konnten, was nach der langen Fahrt schon etwas anstrengend war. Aber schließlich hatten wir es geschafft und konnten uns vor unserem geplanten London-Besuch noch etwas Schlaf gönnen.

Am nächsten Morgen ging es zum Bahnhof, um mit dem Zug in die Londoner Innenstadt zu kommen. Hier mussten wir feststellen, dass noch nicht alle Parkautomaten auf die neu eingeführten 1-Pfund-Münzen umgestellt waren, so dass sich das Erwerben eines Parktickets etwas schwierig erwies. Aber zum guten Schluß saßen wir dann doch alle im Zug Richtung London.

Wir fuhren dann mit der U-Bahn bis in die Nähe vom Buckingham-Palast. Anhand der Beflaggung sahen wir, dass die Queen zu Hause war, während unseres Besuches wurde die Fahne allerdings getauscht. Wir haben allerdings nicht gesehen, wie die Queen weggefahren ist. :-)

Buckingham Palast

Dann ging es zu Fuß entlang der Themse am London Eye vorbei in Richtung Tower Bridge. Bei diesem Spaziergang sieht man sehr schön einige der wichtigen Sehenswürdigkeiten von Lodon. Einen kleinen Abstecher machten wir noch auf einen riesigen Food-Market, auf dem es alles, also wirklich alles, zu kaufen gab, was man so essen kann.

London Eye

St. Paul

Nachdem wir die Tower-Brigde überquert und den Tower umrundet hatten, wurde es dann schon wieder Zeit für den Heimweg.

Tower Bridge

Da dies unser letzter Abend in Großbritannien war, gönnten wir uns noch mal eine ordentliche Portion Fish and Chips, bevor wir müde in unsere Schlafsäcke fielen. Morgen stand nun also schon die Heimreise an.

Großbritannien Roadtrip 2017 Etappe 6: Von St. Andrews nach Scarborough

Die Fahrt ging weiter nach Yorkshire, in einem kleinen Ort in der nähe der Küstenstadt Scarborough lag unser nächster Campingplatz.

Für die 6. und 7. Etappe hatten wir einen etwas geänderten Zeitplan. Da unsere Zeit zum Ende hin etwas knapp wurde, hatten wir für die letzten beiden Etappen jeweils nur noch einen vollen Tag auf dem jeweiligen Campingplatz gebucht.

Den Tag in Yorkshire nutzten wir für einen Besuch in York. Dort sahen wir uns die Stadt und die dortige, recht imposante Kathedrale an.

Kathedrale in York

Straßenschild in York

Am Ende des Tages stand noch ein Besuch des riesigen Eisenbahnmuseums an. Dort gibt es eine stattliche Sammlung von alten historischen Dampfloks, modernen Zügen und allem, was sonst mit dem Schienenverkehr in Großbritannien und der Welt zu tun hat.

Eisenbahnmuseum in York

Dampfmaschine im Eisenbahnmuseum

Am Abend stand wieder gemütliches Grillen an und am nächsten Tag mussten wir dann schon wieder aufbrechen. Leider waren wir etwas spät dran, so dass wir mal wieder im Regen abbauen mussten, aber darin hatten wir inzwischen etwas Übung. Und so ging die Reise weiter Richtung London.

Großbritannien Roadtrip 2017 Etappe 5: Vom Loch Ness nach St. Andrews

Die nächste Etappe führte uns eine lange Fahrt durch das schottische Hochland zur Ostküste. Dort war das "Home of Golf" St. Andrews unser nächstes Ziel. Am Morgen der Abfahrt regnete es am Loch Ness und wir mussten den Camper nass einpacken. Da er Abends wieder aufgebaut werden sollte, war das kein Problem, allerdings mussten wir gut aufpassen, keine Feuchtigkeit und Matsch ins innere der Zelte und des Campers zu bekommen. Die Fahrt war wirklich anstrengend und lang, aber wir kamen gut an. Wir konnten bei relativ gutem Wetter aufbauen und den Rest des Tages genießen.

Am nächste Tag hatten wir einen Stadtbummel in St. Andrews geplant. Da wir unterschiedliche Pläne hatten, trennten wir uns und ich ging mit Frau und Kindern nach einem kurzen Abstecher zur Ruine der Kathedrale von St. Andrews ins dortige Aquarium. Es ist "klein aber fein" und auf jeden Fall einen Besuch wert. Danach rundete ein Strandspaziergang und ein Spaziergang über den berühmten Golfplatz den Nachmittag ab.

St. Andrews Castle

St. Andrews Cathedral

Abends machten wir noch einen kleinen Abstecher in den kleinen Küstenort Anstruther, um dort das beste Fish and Chips von Schottland zu genießen.

Anstruter Fish and Chips

Am zweite Tag in St. Andrews widmeten wir uns dem Fife Coastal Path, einem Küstenwanderweg der fast durch ganz Schottland an der Ostküste entlang führt. Wir unternahmen eine 17km lange Tour und fuhren dann mit dem Bus zurück zum Campingplatz. Bei strahlendem Sonnenschein und traumhaften Aussichten war es ein sehr schöner Tag.

Fife Costal Path

Fife Costal Path

Fife Costal Path

An Tag drei hieß es dann wieder Einpacken, denn es sollte zurück nach England gehen.

Kubuntu 17.10 beta1 steht zum Test zur Verfügung

Kubuntu Logo

Im Oktober wird die Version 17.10 von Ubuntu und seinen Derivaten - darunter auch die KDE-Variante Kubuntu - erscheinen. Für Neugierige steht nun bereits die beta1 von Kubuntu 17.10 zur Verfügung.

Wir immer sollte man diese Version nicht auf Systemen installieren, die man produktiv nutzt und dringend benötigt. Es bietet sich an, die Version in einer virtuellen Maschine, z.B. unter Virtualbox, auszuprobieren.

Wer es wirklich möchte, kann eine bestehende 17.04 mit dem Befehl "sudo do-release-upgrade -d" auf die 17.10 beta1 aktualisieren. Images für eine frische Installation findet ihr hier.

Die Release-Notes findet ihr wie immer im offiziellen Wiki. Viel Spaß beim Testen

Großbritannien Roadtrip 2017 Etappe 4: Von Glencoe an den Loch Ness

Wenn man in Schottland ist, ist ein Besuch am berühmten Loch Ness natürlich Pflicht. Der nächste Campingplatz lag also direkt am Ostufer des berühmten schottischen Sees.

Die Fahrstrecke vom Loch Leven zum kleinen Ort Foyers am Loch Ness war nur knappe 100 Kilometer, so dass wir noch früh am Tag am neuen Stellplatz aufgebaut hatten. Das Wetter wurde zusehens besser und wir genossen einen gemütlichen restlichen Nachmittag. Der Campingplatz und das nahe Ufer des Loch Ness wurden erkundet.

Nach einer ruhigen Nacht erkundete ich bei einem kleinen Morgenlauf die Umgebung, die ziemlich bergig war (ächz). Nach dem Frühstück machten wir dann einen kleinen Spaziergang zu den Falls of Foyers.

Falls of Foyers

Für den Nachmittag hatten wir dann den Besuch bei der Distillery meines favorisierten Scotch-Marke Glen Morangie geplant, denn wenn man in Schottland ist, muss man schließlich mindestens eine Distillery besuchen.

Glenmorangie Distillery

Nach der interessanten Führung und dem obligatorischen Whiskytasting (bei dem die Autofahrer leider leer ausgehen mussten ;-) ) ging es zurück zum Camper.

Für unseren zweiten Tag am Loch Ness hatten wir einen etwas längeren Spaziergang geplant. Wir starteten am Wohnmobil des Nessie-Hunters. Der Mann, der dort wohnt kam Anfang der 90er an den See und war so fasziniert, dass er nicht mehr weg fuhr und sich seitdem der "seriösen Nessie-Forschung" widmet.

Nessie Hunter

Dann ging es auf einem Waldweg am See entlang und auf einem Rundweg wieder zurück.

Loch Ness

Zum Abschluss des Tages ging es noch kurz nach Inverness zum Touri-Shopping. :-)

Und so vergingen auch diese Tage wieder fast wie im Flug und die Reise konnte am nächsten Tag weiter gehen.