Wieviel Smartphones braucht der Admin

Ich mag ja den Winter, weil ich dann eine Jacke anhabe, die genug Taschen für alle Handys hat, die ich so mitnehmen muss/will. ;-)

Aber Spass beiseite, als (angestellter) Administrator hat man ja meist ein Firmenhandy oder -smartphone, über das man bei Notfällen erreichbar ist oder dass idealerweise auch an das Firmen-Mailsystem angebunden ist, um auch unterwegs E-Mails und Kalender zur Verfügung zu haben. Da unsere Berufsgruppe naturgemäss auch recht technikaffin ist, hat man natürlich auch Privat ein Smartphone, über dass man private Mails, soziale Netze usw. im Auge behält. Das hantieren mit unterschiedlichen Geräten und das oben erwähnte Transportproblem drängen die Frage auf, ob man nicht ein Gerät für berufliche und private Zwecke nutzen könnte oder sollte.

Eins für dienstliche und eins für private Zwecke?

Für angestellte Admins gibt es verschiedene Faktoren und Abhängigkeiten vom Arbeitgeber, wie eine solche Nutzung aussehen kann.

Nutzung von zwei unterschiedlichen Geräten für Beruf und Privat

Vorteile:

  • Klare Trennung von beruflichen und privaten Daten.
  • Private Daten bleiben immer in meinem Herrschaftsbereich.
  • Hohe Datensicherheit, da striktere Policies auf dem dienstlichen Gerät durchgesetzt werden können.
  • Ich kann das Diensthandy auch mal liegen lassen und "nur Privat" sein.

Nachteile:

  • Ich muss mehrere Geräte mit herumtragen.
  • Daten, die ich benötige sind an unterschiedlichen Stellen (Kalender, Kontakte usw).

Die Firma erlaubt die Nutzung des Firmengerätes auch für private Zwecke.

Vorteile:

  • Nur ein Gerät für alle Daten.
  • Eventuell Kostenvorteile, da ich eine Kostenteilung zwischen Arbeitgeber und mir vereinbaren kann.

Nachteile:

  • Durch Sicherheits-Policies kann ich eventuell nicht alle Features des Smartphones im privaten Bereich nutzen.
  • Meine privaten Daten sind auf einem Gerät, das faktisch meinem Arbeitgeber gehört und dass er mir jederzeit "wegnehmen" kann.
  • Ich bin für den Arbeitgeber ständig erreichbar.

Die Firma erlaubt die Nutzung eines privaten Gerätes für die dienstliche Nutzung (Stichwort: Bring your own device)

Vorteile:

  • Nur ein Gerät für alle Daten.
  • Die privaten Daten bleiben in meinem Herrschaftsbereich.
  • Ich kann mir in gewissen Grenzen das Gerät, das ich nutzen möchte, selbst aussuchen.

Nachteile:

  • Sicherheit, die Nutzung des Features des Handys kann durch Sicherheits-Policies eingeschränkt sein, für deren Einhaltung ich eventuell selbst sorgen muss.
  • Auch hier bin ich für den Arbeitgeber ständig erreichbar.
  • Eventuell muss ich Kosten, die für dienstliche Angelegenheiten entstehen, zum Teil selbst tragen.

Diese Betrachtungen beleuchten natürliche nur die Aspekte für mich persönlich und noch nicht die Fragen, die sich ein Arbeitgeber stellen muss, wenn er zwischen diesen Modellen entscheiden muss. Wir Administratoren sind hier in einer Zwickmühle, da wir ja häufig auch für die Erstellung und Einhaltung der IT-Sicherheits-Policies mit verantwortlich sind.

Ich nutze momentan noch die erste Variante, habe also ein dienstliches und ein privates Smartphone. In einem folgenden Artikel werde ich beschreiben, wie ich diese Konstellation in der Praxis nutze.

Wie sieht es mit der beruflichen / privaten Smartphonenutzung bei euch aus?

Verbessert

Kennt ihr noch das Gefühl, wenn man früher in der Schule an der Tafel stand und der Lehrer einen bei Fehlern verbessert hat.

Heute fühlte ich mich bei Twitter tatsächlich in die alten Schulzeiten zurück versetzt:

Immer wieder erstaunlich, für was es alles Twitterbots gibt. :-)

Mobil bloggen mit dem Blackberry

Der ein oder andere hat vielleicht den Testbeitrag (eins weiter unten) zum mobilen Bloggen bemerkt. Über die XML-RPC Schnittstelle kann man auch über externe Clients auf den Blog zugreifen und zu Beispiel Artikel erstellen und bearbeiten oder die Kommentare verwalten. Für meine Blogengine Serendipity gibt es aufgrund der nicht so breiten Nutzerbasis nicht so viele Clients, mit denen man das Blog verwalten kann. Gerade für mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones gibt es keine nativen Anwendungen für diesen Zweck.

Und hier kommt mal wieder Grischa ins Spiel :-). Er hat dem XMLRPC-Plugin einfach "wordpressisch" beigebracht. Für das weit verbreitete Wordpress gibt es nämlich sehr wohl Clients für die verschiedensten Plattformen. Die Änderungen am Plugin bewirken, dass Serendipity dem jeweiligen Wordpress-Client ein Wordpress-Blog vorgaukelt und somit diese auch für die Bearbeitung von S9Y-Blogs genutzt werden können.

Nachdem verschiedene Clients für iPhone, Android und Mac schon funktionierten, habe ich auch mal den Client für Blackberry getestet. Dieser zickte erstmal ziemlich rum und Grischa hatte einige Mühe, ihn zum funktionieren zu bringen. Aber, wie der schon genannte Testartikel beweist, hat er es schließlich geschafft.

Ich zeige hier mal einige Screenshots vom Blackberry Client, um die Funktionsweise zu zeigen.

"Mobil bloggen mit dem Blackberry" vollständig lesen

Mobiles Bloggen im Test

Dies ist nur ein kurzer Test mit dem XMLRPC Plugin. Dieser Artikel wurde mit Wordpress für BlackBerry erstellt.

Katzenjammer

Sehr schöner Sound -und nette Mädels- ;-)

Auch die anderen Videos der Band auf Youtube sind sehens- und hörenswert.

Gegenlicht

Diese Woche hatte ich einen interessanten Supportfall mit einem Kunden, der das Smart-TAN-Verfahren mit TAN-Generator benutzt. Sein Leser konnte partout den Flickercode vom Bildschirm nicht einlesen.

Nach einigen erfolglosen Versuchen via Telefon, durch Einstellungen am Bildschirm und am Generator das Problem zu lösen, bin ich dann zum Kunden gefahren, um mir den Fall vor Ort anzusehen.

Nach einigem Suchen konnten wir als Fehlerquelle eine ungefähr 2m vom Bildschirm montierte Halogenlampe indentifizieren. Duch Anschalten der Lampe konnte man zuverlässig und reproduzierbar die Lesefunktion des TAN-Generators ausschalten. Sachen gibts.... :-)

Tschüss 2011

Zwischen Kaffeetisch und Abendessen finde ich jetzt auch noch ein wenig Zeit, das Jahr auch hier auf dem Blog zu verabschieden. Ich hab mir leider am letzten Tag des Jahres noch eine kräftige Erkältung eingefangen, so dass der Silvesterabend wohl etwas ruhiger ablaufen wird.

Mit den Aktivitäten - sprich Artikeln - im Blog ging es auch in diesem Jahr wieder auf und ab. Nachdem ich Anfang des Jahres einige Artikel zum Thema Homebanking verfasst hatte, ging die Blogfrequenz dann im zweiten Halbjahr wieder etwas zurück. Im Dezember gab es dann einen ungeahnten S9Y-Innovationsschub, an dem ich auch als Betatester für das neue oEmbed-Plugin teilgenommen habe.

Zu den allseits beliebten Vorsätzen für das neue Jahr hat Nena vor ein paar Tagen in einem Radiointerview was Interessantes gesagt: "Vorsätze für das neue Jahr machen für mich keinen Sinn, weil mein Leben jeden Tag etwas neues ist."

Andererseits kann man es auch machen wie John Goddard, der mit 15 Jahren eine Liste seiner Lebensziele (insgesamt 127) erstellt hat und nun, nach 70 Jahren erstaunlich viel davon erreicht hat.

Wie auch immer ihr es haltet, ich wünsche euch jedenfalls einen guten Start in neue Jahr und für 2012 viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit.

Bis nächstes Jahr.

Nachtgedacht (8)

"We can't all be heroes because somebody has to sit on the curb and clap as they go by."

(Will Rogers)

Weihnachts-Countdown (2)

Und der Weihnachtsklassiker für heute:

White Christmas von Bing Crosby.

Weihnachts-Countdown (1)

Damit wir mal alle richtig in Weihnachtsstimmung kommen, gibt es jetzt die letzten Tage ein paar Weihnachtsklassiker hier im Blog. :-)

Den Anfang mach mal "Let it snow", schon von hunderten von Künstlern interpretiert, hier mal in der Version von Dean Martin, viel Spaß.