Artikel mit Tag Privates

Osterfeuer

Ein großes Osterfeuer mit Zuschauern im Hintergrund, rechts daneben der Vollmond.

Das letzte Osterfeuer bei uns im Ort fand im Frühling 2019 statt, vor der Pandemie. In diesem Jahr war es dann wieder soweit und wir waren dabei.

Es fühlt sich für mich immer noch komisch an, mich in größeren Menschenmengen zu bewegen, selbst wenn es draußen ist. War trotzdem schön.

Heizungsstatus mit Bordmitteln überwachen

Heizungen gehen ja vorzugsweise im Winter kaputt, wenn es draußen kalt ist. Unsere betagte Heizung hat in den letzten Tagen auch angefangen, etwas rumzuspinnen. Ist wohl alles etwas verkalkt und deshalb greift immer mal wieder die Notabschaltung für die Abgastemperatur. Und weil man das in der Wohnung immer erst bemerkt, wenn es empfindlich kälter in den Räumen wird, waren in den letzten Tagen regelmäßige Kontrollgänge in den Heizungskeller an der Tagesordnung.

Da muss man doch auch was mit IT machen können, dachte ich mir und habe mich heute daran gemacht, mit der hier vorhandenen Hardware etwas zu basteln, das mir das Leben bis zur Behebung des Problems (vermutlich durch einen Tausch der Heizung) erleichtert.

Im Heizungskeller gibt es eine Steckdose und es ist dunkel. Die Heizung selbst hat keine Schnittstellen, die man nutzen könnte. Das waren die Voraussetzungen. Immerhin gibt es WLAN-Empfang dort.

Die Heizung hat eine LED, die normalerweise grün leuchtet und im Störungsfall rot blinkt. Da könnte man doch was mit anfangen. Ich habe mir also einen alten Mini-PC mit eingebautem WLAN geschnappt und eine momentan nicht benötigte Webcam von K2. Auf dem PC flux eine Debian-Minimalinstallation gemacht, die Webcam angeschlossen und das ganze hochprofessionell vor der LED positioniert.

Unsere Gastherme mit der mittels Klebeband angebrachten Webcam vor der LED.

Um mit der Webcam Bilder aufzunehmen, kommt das Programm fswebcam zum Einsatz, das mir schon beim Projekt “Twitternde Webcam” in 2016 gute Dienste geleistet hat. Ein Mini-Bash-Skript macht minütlich ein Foto mit der Webcam und lädt dieses auf den hier im internen Netzwerk stehenden Webserver. Eine sehr, sehr rudimentäre “Webseite” zeigt das Bild an. Fertig ist die Fernüberwachung, mit der ich den Status der Heizung sehe, ohne in den Keller zu laufen.

Screenshot von der Webseite mit dem Foto von der LED

TBB: Einmal um den See

Blick über den Borkener See mit einigen Seevögeln auf der Wasseroberfläche

Laut Wettervorhersage sollte das heute ein ziemlich verregneter und grauer Tag werden. Also hatte ich mich innerlich schon darauf eingestellt, den Tag auf dem Sofa mit $Streamingdienst zu verbringen. Zunächst sah es auch ganz danach aus, es regnete und auf dem Weg zum Brötchendealer war es recht ungemütlich. Nach einem späten Frühstück und einem Stündchen am Rechner lockerten die Wolken etwas auf und es kam sogar die Sonne zum Vorschein.

Also habe ich den Plan kurzerhand geändert, zog die Wanderschuhe an und machte einen Spaziergang um den Borkener See. Der See ist aus einem Braunkohle-Tagebau entstanden und ist mittlerweile ein Naturschutzgebiet. Es war zwar ziemlich kalt, aber ich hatte mich warm eingepackt. Ich habe das sehr genossen und euch auch ein paar Impressionen von der Runde mitgebracht.

Blick durch die Bäume auf den See Blick zwischen zwei Bäumen auf eine Wiese, der See im Hintergrund Ein Waldweg mit bemosten Steinen Bäume und Büsche im Vordergrund, der See im Hintergrund Im Vordergrund steht eine Sitzbank, man blickt über den See auf den Borkener Wasserturm

Laufen 2021

Blick über eine Waldlichtung, oben steht der Schriftzug "2021: 1075 Kilometer"

Aloha!

Nach den Weihnachtsfeiertagen habe ich mich daran gesetzt, die letzten Laufkilometer des vergangenen Jahres in meinem kleinen Tabellenkalkulationsblatt zu erfassen. Durch einen Smartphone- und APP-Wechsel in diesem Jahr hatte ich keine Möglichkeit, die gelaufenen Kilometer einfach in einer Lauf-App abzulesen. Meine manuell geführte Tabelle ist aber ohnehin ein wichtiges Backup für mich, falls mal aus irgend einem Grund eine App nicht mehr funktioniert oder ein Smartphone kaputt oder verloren geht.

Was soll ich sagen, irgendwie war ich ein wenig enttäuscht. Nach dem sehr guten Ergebnis im letzten Jahr mit über 1200 Kilometern bin ich dieses Jahr “nur” 1075 Kilometer unterwegs gewesen. Zwar ist das Laufen für mich immer noch eine lockere Freizeitbeschäftigung und ich habe mein Mindestziel von 1000 Kilometern, das ich mir jedes Jahr setze, auch erreicht. Aber irgendwie hatte ich gedacht, die Leistung von 2020 wiederholen oder sogar schlagen zu können.

Beim Erfassen der Läufe in der Tabelle habe ich schon einige Lücken entdeckt, in denen ich teilweise über eine Woche nicht gelaufen bin. Und ich erinnere mich auch, dass ich teilweise keine richtige Termin-Routine hatte, nachdem ich am 1. April den neuen Job angefangen habe. Es ist doch etwas anstrengend, wenn sich das Gehirn nach vielen Jahren an neue Abläufe gewöhnen muss und seit langem etablierte Gewohnheiten sich ändern. Da bleibt so einiges, was man sonst so nebenbei macht, auf der Strecke. Auch hatte ich das ganze Jahr das Gefühl, nicht ganz so fit zu sein, wie in den Vorjahren.

Nun ja, ich will nicht weiter jammern, sondern freue mich natürlich auch über die geschaffte Strecke in 2021. Auch in diesem Jahr geht das Laufen weiter, ich bin gespannt, was am Ende von 2022 so auf der Laufuhr steht.

Weihnachten 2021

Ich habe mir eben den Post von Weihnachten 2020 nochmal durchgelesen und erschreckt festgestellt, dass ich den mit wenigen Änderungen in diesem Jahr hätte wieder verwenden können.

Vieles war in diesem Jahr wieder geprägt von der Pandemie-Situation, aber auch neue Herausforderungen, wie mein Jobwechsel im April, haben viel Kraft und Energie gekostet.

Nachdem wir im letzten Jahr das Weihnachtsfest zu Hause im engsten Kreis verbracht haben und allenfalls Geschenke schnell an der Tür ausgetauscht haben, konnten wir in diesem Jahr geimpft und getestet wieder etwas Nähe und Zusammensein mit dem erweiterten Familienkreis genießen und das war sehr schön.

Ich wünsche euch allen da draußen ein paar ruhige und schöne Tage zum Jahreswechsel. Allen Menschen, die über die Feiertage arbeiten, um andere zu pflegen, gesund zu machen, zu betreuen und zu beschützen, gilt wie in jedem Jahr mein größter Respekt und ein fettes Dankeschön!

Passt weiter gut auf euch auf und bleibt gesund.

Frieden.

Nachdem er 2017 schon einmal dran war, darf heute Ed Sheeran nochmal “Fairytales of New York” für euch singen.

Bitteschön.

Neue alte Hardware

Ich mag alte Hardware. Vielleicht bin ich aber auch nur etwas geizig. ;-)

Vor einer kleinen Ewigkeit (im Januar diesen Jahres) habe ich über ein kleines Hardware-Update meines “Hauptrechners” gebloggt. Es gab ein neues Display und eine Geforce GT710, die die interne Grafik ersetzte. Im verlinken Artikel schrieb ich auch von meinem Plan, die drehende Platte gegen eine SSD zu tauschen, was ich dann auch noch im Januar tat, allerdings ohne darüber zu schreiben.

Alles war gut. Bis vor ein paar Wochen die alte IBM Thinkstation beim Drücken des Power-Buttons, um sie aus dem Standby aufzuwecken, sich ausschaltete und auch nicht mehr anschalten lies. Wahrscheinlich hatte sich das Netzteil verabschiedet, ich habe es nicht genauer untersucht. Leider hat IBM ein Board mit speziellen Stromanschlüssen verbaut, so dass ein einfacher Tausch des Netzteils (hier liegen einige herum) nicht möglich war.

Also wanderte der Veteran zunächst in die Ersatzteil-Ecke und ich installierte übergangsweise ein ebenfalls betagtes HP Elitebook, immerhin mit einem i7-Prozessor von 2012. Der werkelte zwar ganz Ok vor sich hin, hatte aber immer mal wieder Probleme bei der Video-Wiedergabe, indem alle vier Prozessorkerne zu 100% ausgelastet wurden. Auch bei Podcastaufnahmen und Videokonferenzen gab es immer mal wieder Hänger. Außerdem nahm das Teil viel Platz auf dem Schreibtisch weg, der für so ein Setting nicht die richtige Größe hat.

Und so reifte der Plan, nach langer Zeit einen neuen Rechner zu besorgen. Und wie ich schon langsam anfing, Angebote zu studieren und Preise zu vergleichen, bot sich mir die Gelegenheit, sehr günstig einen älteren Bürorechner mit einem Pentium G4600 2-Kerner (Editiert, ich dachte zunächst es wären 4 Kerne, danke an Onli für den Hinweis in den Kommentaren) zu erwerben. Ich beschloss, diesen Rechner als weitere Übergangslösung zu nutzen, bis es dann aber wirklich einen neuen Rechner gibt. Dazu baute ich noch die Geforce GT710 aus der Thinkstation in den neuen alten Rechner um. Zu meinem Erstaunen läuft diese Kombi wirklich sehr gut. Es gab einige Anlaufschwierigkeiten mit dem Grafiktreiber (womit auch sonst). Ich hatte zunächst versucht, die Geforce mit dem Nouveau-Treiber anzusprechen, was aber wieder zu Video-Rucklern und auch zum Einfrieren der grafischen Oberfläche führte. Nachdem ich auf den proprietären Nvidia-Treiber umgestellt hatte, waren diese Probleme behoben.

Ausgabe des KDE-Infocenters mit Angaben zu Prozessor und Speicher

Lediglich die etwas mageren 8GB RAM könnte man ja noch aufstocken…

Fun Fact am Rande: Die 1TB SSD mit installiertem Kubuntu 20.04 LTS ist von der Thinkstation in den HP Laptop und dann in den neuen alten Rechner gewandert, das System lief davon unbeeindruckt weiter.

Diese Kombination läuft also jetzt bei mir, bis ich mir dann im nächsten Jahr (vielleicht) was neues zulege. Wie gesagt, ich mag alte Hardware.

Anfangen

Ganz schön ruhig hier.

Im Januar sah es ja noch ganz gut aus, ich habe einige Blogposts hier veröffentlicht und auch im Februar kamen noch einige hinzu. Dann aber wurde es still hier am kleinen Lagerfeuer. Und ich kann noch nicht mal so genau sagen, woran es gelegen hat.

Es gab größere Veränderungen in meinem beruflichen Umfeld. Wer von euch immer mal den BuzzZoom-Podcast hört, hat wahrscheinlich schon mitbekommen, dass ich im April den Job gewechselt habe. Das war natürlich aufregend und anstrengend und hat mir wenig Zeit gelassen, hier noch einigermaßen regelmäßig zu schreiben. Und auch nach ein paar Wochen, als sich alles etwas eingespielt hatte, war die Motivation, etwas zu schreiben, nicht sehr groß.

In den letzten Tagen habe ich immer mal wieder gedacht: “Komm, jetzt schreib ich mal wieder was ins Blog rein.” Das schwierige war aber, einfach mal damit anzufangen. Was uns zur Überschrift dieses Posts bringt. Bei mir ist es sehr häufig so, dass ich viel Energie brauche, mit etwas anzufangen. Danach läuft es dann meistens “wie von selbst”.

Jetzt nutze ich also den frühen Sonntag Morgen (ja, ja, ich weiß, senile Bettflucht) und mühe mich an diesen paar Worten ab. Ich bin echt eingerostet. Aber es ist ein Anfang und vielleicht läuft es jetzt ja wieder hier. Außerdem soll es ja Leute geben, die Blogs aus ihrem Feedreader werfen, wenn man längere Zeit nichts postet. Das hätte ich dann hiermit auch verhindert. ;-)

Am Abendbrottisch (1)

Gemeinsame Zeit der Familie am Tisch beim Abendbrot. Im Gespräch sind heute verschiedene Youtuber.

K2: "Ich finde $youtuber gut."

K1: "Die ist aber mal richtig schlecht."

K2: "Wie, du kennst die?"

K1: "Na klar, ich google alle Youtuber, die du erwähnst, nur damit ich dir dann sagen kann, wie schlecht die sind."

Im Schnee spazieren

In den letzten Tagen kamen in den sozialen Medien viele Meldungen und Bilder von verschneiten Landschaften rein. Aber hier bei uns zu Hause blieb der Schnee bisher aus.

Heute morgen war ich dann um so überraschter, als ich nach dem Aufstehen aus dem Fenster schaute.

Und obwohl es gleich wieder anfing zu tauen und der Himmel eher trüb und verhangen war, habe ich doch mit K2 zusammen einen schönen Spaziergang im Wald und durch unsere Wiesenlandschaften machen können. Ich mag es total gern, durch den Schnee zu laufen, die klare, kalte Luft zu atmen und die Stille zu genießen. Ich finde, die Schneedecke dämpft die Geräusche immer etwas, so dass alles um einen herum ruhiger und langsamer wirkt. Und ich habe für euch ein paar Fotos mitgebracht.

Ein teilweise mit Schnee bedeckter Waldweg. Ein kleiner mit Moos bewachsener Hand, dahinter Bäume und Schnee. Eine Schneehaube auf vertrockneten Samenkapseln einer Pflanze. Ein Pfütze mit Tauwasser im Schnee.

Kleines Upgrade des "Hauptrechners"

Bild eines Monitors mit KDE-Plasma-Oberfläche

Wer wie ich beruflich und privat viel mit IT zu tun hat, wird es kennen. Es steht eine Menge Hardware in der heimischen Wohnung herum. Aber es gibt auch diesen einen "Hauptrechner", jenes Arbeitstier, auf dem man die wichtigen Dinge des Adminlebens erledigt und an dem man möglichst wenig verändert und das immer stabil laufen muss.

Dieser Rechner ist bei mir ein relativ altes Gerät, eine Lenovo ThinkStation aus dem Jahr 2013, auf dem schon diverse Kubuntu-Versionen residierten. Wie es sich für so ein Produktivgerät gehört, ist dort immer eine LTS-Versionen dieser Distribution mit verlängertem Support-Zyklus installiert, momentan die 20.04. Im Rechner werkelt ein 4-Kern Xeon Prozessor, 16GB Hauptspeicher und eine drehende 1TB Festplatte. Der Rechner wird nicht zum Spielen genutzt, daher reicht die Leistung und Performance für mich noch locker aus.

Was mich zunehmend störte, war das Display-Setup, das aus zwei alten 19-Zöllern bestand. Diese beiden alten Geräte habe ich nun durch einen 27" Display von Lenovo mit QHD-Auflösung ersetzt. Ein Problem dabei war, dass die bisher verwendete Onboard-Grafikchip der ThinkStation nur eine maximale Auflösung von 1900x1200 schaffte, daher musste zum Display noch eine neue Grafikkarte her. Wichtig war mir hierbei, dass die neue Karte keinen zusätzlichen Lärm macht, also passiv gekühlt ist. Meine Wahl viel dann auf eine Nvidia Geforce GT710 von Asus mit 2 GB Speicher und vier HDMI Ausgängen, die nun im neuen Rechner unhörbar vor sich hin werkelt und das neue Display in voller Pracht mit 2560x1440 Pixeln befeuert.

Und wie immer, wenn etwas neu ist, macht es natürlich auch wieder mehr Spaß, es zu benutzen und damit zu arbeiten. ;-)

Der Plan ist, demnächst noch die drehende Festplatte durch eine SSD zu ersetzen, denn das bringt ja auch immer noch etwas mehr Performance. Außerdem ist eine so alte drehende Platte auch immer ein kleines Risiko. Natürlich sind Backups vorhanden, aber Festplatten fallen meistens dann aus, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Ihr kennt das.

Ansonsten bin ich mit der "alten Kiste" immer noch sehr zufrieden und hoffe, dass sie mir noch ein paar Jahre treue Dienste leisten wird.