Artikel mit Tag linux

Kubuntu Cosmic Cuttlefish (18.10) Beta erschienen

Bald ist es Oktober und somit steht das nächste Zwischenrelease für die beliebte Linux-Distribution Ubuntu und damit auch für die verschiedenen Desktop-Flavours an. Auch für das von mir bevorzugte Kubuntu, welches auf die Desktop-Umgebung KDE optimiert wurde, haben die Entwickler nun die erste Beta der Version 18.10 zur Verfügung gestellt.

Wie immer gibt es den Hinweis der Kubuntu-Community, dass die Beta-Version nicht für Nutzer gedacht ist, die ein stabiles System benötigen. Eine Beta kann immer Fehler und Probleme enthalten, darüber sollte man sich im klaren sein, wenn man eine solche Version installiert.

Ich nutze schon seit langem immer nur die LTS-Versionen von Kubuntu und habe auf meinem Rechnern vor kurzem die letzte LTS-Version 18.04 installiert. Dennoch habe ich mir das ISO heruntergeladen und in einer virtuellen Maschine installiert, um mir Kubuntu 18.10 einmal kurz anzusehen.

Sofware aufgefrischt

Kubuntu Screenshot 1Für diejenigen Nutzer, die bereits mit der 18.04 unterwegs sind, ändert sich außer dem angepassten Standardhintergrund-Bild nicht viel. Das dunkle Theme der letzten LTS-Version, das mir übrigens sehr gut gefällt, wurde übernommen. Die Plasma-Version wurde auf 5.13.5 aktualisiert. Die KDE-Applications  kommen in der Version 18.04.3 daher.

Der Standard-Webbrowser ist nach wie vor Mozillas Firefox. Nutzt man die Standardinstallation, die eine große Auswahl von Software-Paketen mitinstalliert, steht als Office-Suite LibreOffice 6.1.1 zur Verfügung, das jetzt erstmals QT5 für die Darstellung des Frontends nutzt.

Snaps standardmäßig aktiviert

Discover mit aktiviertem Snap-BackendSchon in 18.04 waren die Paketverwaltungs-Tools Snap und Flatpak im Programmverwaltungs-Tool "Discover" integriert, beide mussten aber zunächst in den Einstellungen aktiviert werden, um genutzt werden zu können. In der Beta sind nun Snaps standardmäßig aktiviert. Das kann bei unerfahrenen Benutzern allerdings zu Verwirrungen führen, wenn auf einmal scheinbar identische Programme mehrmals auftauchen.

Programmliste in DiscoverErst ein Klick auf die verschiedenen Einträge offenbart die Quelle des Programms, ob es also aus einem (Ubuntu) Repository oder aus einem Snap installiert wird. Hier wäre es sicher schöner, wenn man das gleich in der Übersicht erkennen könnte.

Programmquelle im Detail

Kurzes Zwischenspiel für Wayland

Der alternative Anzeige-Server Wayland hat in dieser Beta ein kurzes Zwischenspiel. Man kann diesen bei der Anmeldung am System als Alternative zum X-Server starten. Die Entwickler weisen allerdings ausdrücklich darauf hin, dass die Implementierung noch sehr instabil ist nur zu Testzwecken genutzt werden sollte. In der stabilen Version von Kubuntu 18.10 wird die Option standarmäßig nicht mehr zur Verfügung stehen.

Testen und Bugs melden

Das Ziel einer Beta-Version ist es immer, mögliche Fehler und Stabilitätsprobleme vor dem eigentlichen Release zu finden und noch vorher beheben zu können. Wer sich Kubuntu 18.10 also schonmal installiert (zum Beispiel gefahrlos in einer virtuellen Maschine) und solche Bugs findet, kann die im Bugtracker melden und so zur Qualität vom endgültigen Release beitragen. Happy Testing!

Kubuntu 16.04 - Grafikprobleme nach Kernelupdate im Juli 2018

Auf meinem stationären Rechner daheim verrichtet nun seit über zwei Jahren ein Kubuntu 16.04 LTS brav seinen Dienst und macht eigentlich kaum Probleme, auch nicht bei den Systemupdates, die regelmäßig erscheinen. Beim letzten Update im Juli 2018, bei dem auch der Kernel auf die Version 4.4.0-130 aktualisiert wurde, gab es auf meinem Rechner aber einige Grafikprobleme. So war zum Beispiel die Transparenz der Kontrollleiste nicht mehr wie vorher, die Farben des hellen Breeze-Themes waren deutlich dunkler und irgendwie "nicht mehr stimmig".

Problematischer war jedoch, dass im Firefox-Browser einige der Icons in der Iconleiste nicht mehr angeklickt werden konnten, zum Beispiel das "Menü"-Icon und auch das von uBlock Origin.

Firefox Iconleiste

Nach einigem Suchen im Netz scheint es sich um ein Problem des Compositors in Verbindung mit OpenGL zu handeln. Das sorgt wohl für die komischen Farben und für die Probleme mit Anwendungen, die GTK-Stilelemente nutzen und nicht die von KDE/Plasma (wie z.B. Firefox). Folgende Systemeinstellung hat das Problem bei mir zunächt einmal behoben.

In den Systemeinstellungen unter "Anzeige und Monitor" im Reiter "Compositor" habe ich das Ausgabemodul auf "XRender" umgestellt.

XRender-Einstellung

Danach waren die Icons im Firefox sofort wieder klickbar, die Farbprobleme der Kontrollleiste waren nach einem Neustart des Systems auch verschwunden. Negative Nebeneffekte durch diese Umstellung habe ich bisher nicht festgestellt. Ich werde das Problem mal weiter verfolgen und wenn ich weitere Informationen finde, diesen Artikel aktualisieren.

Neuer DSL-Anschluss bei mir zu Hause

Seit vielen Jahren wurde mein heimisches Netz mit einem ISDN-Anschluss (neumodisch Universalanschluss) und einem 16.000er DSL versorgt. Das ist jetzt nicht gerade üppig, aber die 16Mbit im Downstream kamen immer stabil und zuverlässig bei mir an. Und so waren die üblichen Netzaktivitäten wie Surfen, Steaming von Spotify, Youtube und Netflix auch mit zwei Kindern im Teenager-Alter bisher kein Problem. Und so habe ich den notwendigen Wechsel auf einen der neuen IP-Anschlüsse der Telekom bisher immer hinausgezögert, wohl wissend, dass irgendwann dieses oder nächstes Jahr damit Schluss sein würde und die Telekom den alter "ISDNer" von sich aus kündigen würde.

Nun hat die Telekom allerdings bei uns im Ort auch verkabelungstechnisch aufgerüstet und eine Abfrage der möglichen DSL-Geschwindigkeit an meiner Adresse ergab, dass ich bis zu 200Mbit VDSL bekommen könnte. Nicht schlecht. :-)

Da der alte 16Mbit DSL-Anschluss mit ISDN nicht gerade ein preisliches Schnäppchen war, habe ich mich dann aufgrund der oben schon erwähnten Umstände dann zum Umstellen des Tarifs und des Anschlusses entschieden. Bestellt habe ich letztendlich einen IP-Anschluss mit 100Mbit Down- und 40Mbit Upstreamgeschwindigkeit, wieder bei der Telekom. Die Bereitstellung und der Tarifwechsel liefen problemlos und der Anschluss wurde 14 Tage nach der Online-Beauftragung umgestellt.

Etwas Planung erforderte die Umstellung der Zugangs- und Router-Technik. Am alten Anschluss werkelte ein Netgear-Router im DSL-Modem-Modus. Die Verbindung und das Routing erfolgte durch einen Linux-Server, der auch DHCP- und DNS-Dienste für mein Heimnetz zur Verfügung stellte. Der ein oder andere Dienst, wie z.B. Proxyserver, Webserver und eine kleine Nagios-Installation zur Überwachung einiger externer Server hatte auch dort seinen Platz. Das ganze war auch per SSH vom Internet aus zu erreichen, damit ich bei Bedarf auch mal von Unterwegs zu Hause nach dem Rechten schauen konnte.

Der Netgear-Router war am neuen IP-Anschluss nicht mehr zu gebrauchen, außerdem brauchte ich ja auch eine Lösung für die IP-Telefonie. Letztendlich habe ich mich hier von meinem Linux-Router verabschiedet und bin für Routing, DHCP und DNS auf eine FritzBox 7590 umgestiegen. Diese erledigt auch die Telefonie mit den bereits bei uns im Haus vorhandenen Fernsprechgeräten.

Einige von mir benötigte (na ja, oder sagen wir mal, zum Teil auch aus Spieltrieb installierte) Dienste kann die FritzBox allerdings nicht bereitstellen. Für diese Dinge habe ich mich für einen kleinen Linuxserver auf Basis eines RaspberryPi 3B+ entschieden. Das hat hoffentlich auch Vorteile für den Stromverbrauch, denn der alte Linux-Server lief 24/7 auf einer "normalen" PC-Hardware. Auf dem Raspi läuft nun zunächst die Nagios-Installation und er stellt einen SSH-Zugang über die FritzBox von außen zur Verfügung. Weitere Dienste werde ich in nächster Zeit noch implementieren, je nach dem ob ich sie noch benötige oder, wie ich schon bei einigen Programmen vom alten Linux-Server bemerkt habe, ich sie nur zu Testzwecken installiert hatte und schon gar nicht mehr benötige.

Die vertraglichen Down- und Upstream-Geschwindigkeiten werden gemäß den einschlägigen Prüftools sogar fast immer erreicht. Ein Flaschenhals und Geschwindigkeitsbremse ist noch das hier installierte WLAN-Netz, das ich aufgrund der baulichen Gegebenheiten bisher mit einem DLAN-Netz über die Stromleitung betreibe. Hier gibt es eventuell mit der FritzBox und ihrer WLAN-Mesh-Funktion noch Optimierungsmöglichkeiten, allerdings sind dafür wahrscheinlich auch noch einige neue Hardware-Komponenten notwendig. Da in meinem Arbeitszimmer alles über LAN-Kabel läuft, ist der Leidensdruck hier noch nicht so groß. ;-)

Und so bin ich mit dem momentanen Setup erstmal zufrieden und genieße die neue Internet-Geschwindigkeit, die sich gerade beim Download größerer Dateien oder beim Youtube-Streaming bemerkbar macht. Über weitere Änderungen und Experimente auf dem Raspi-Server werde ich euch hier auf dem Laufenden halten.

Distributions-Erwägungen

Wie man am Titel des Blogposts schon erkennen kann, soll es hier um Linux-Distributionen gehen. Im April wird es mal wieder soweit sein, dass ein Update auf eine neue Linux-Variante auf meinem Hauptrechner ansteht. Bisher werkelt dort ein Kubuntu 16.04 LTS, welches auch noch für weitere drei Jahre Unterstützung und Updates erhält. Warum also wechseln?

Nun, ich nutze Kubuntu jetzt seit der Version 12.04, also seit April 2012. Mein Lieblings-Linuxdesktop ist KDE, weshalb es damals dieser Flavour von Ubuntu wurde. Der erste Plan war damals tatsächlich, die LTS-Variante jeweils die vollen 5 Jahre zu nutzen, um möglichst wenig Arbeit und lange ein stabiles System zu haben. Allerdings stellte sich heraus, dass viele Anwendungen halt innerhalb von zwei Jahren neue Versionen mit neuen Features bekamen, die dann in der alten LTS-Version halt nicht verfügbar waren. Also habe ich dann jeweils in 2014 und 2016 ein Update (keine Neuinstallation) auf die jeweilige neue LTS-Version durchgeführt, was auch immer gut funktionert hat.

Wenn ich diesem Turnus weiter folge, steht also im April diesen Jahres wieder ein Update an und ich habe ein paar Überlegungen angestellt. Zunächst einmal werde ich diesmal kein Update durchführen, sondern eine frische Installation machen. Im Laufe der Jahre hat sich doch einiger Datenmüll in den Verzeichnissen angesammelt und auch die Standardeinstsellungen von KDE und einigen Anwendungen sind wahrscheinlich nicht mehr so State-of-the-Art. Auch überlege ich, ob ich bei Kubuntu bleibe oder mal einen Wechsel zu einer anderen Distribution wage. Und hier kommen die bisherigen Kandidaten.

Kubuntu 18.04

Natürlich ist die neue LTS-Version von Kubuntu ein möglicher Kandidat. Die letzten Jahre hat mir das Ubuntu-Derivat immer gute Dienste geleistet und mich eigentlich nie hängen lassen. Der Erfahrung nach sollte man nach dem Erscheinen der Version noch ein paar Wochen warten, bis eventuelle grobe Bugs noch gefunden und gefixt wurden. Um die Kubuntu-Community ist es allerdings in der letzten Zeit relativ ruhig geworden. Die Frage ist also, ob man sich hier nochmal auf (mindestens) zwei Jahre einlässt.

KDE Neon

Eine Alternative zu Kubuntu wäre KDE Neon. Es handelt sich hierbei streng genommen nicht um eine Distribution. Neon basiert auf Ubuntu und stellt lediglich ein Repository zur Verfügung, dass immer die aktuellsten KDE-Pakete enthält. Dadurch kann man immer die neuesten Versionen der KDE-Programme und des Plasma-Desktops nutzen. Vorteil hier wäre eine aktive Community und die Nutzung von allen aktuellen Features von KDE. Eine Distribution, in der immer aktuelle Versionen von Software eingespielt werden, birgt aber auch immer das Risiko, dass sich Bugs und Intabilitäten einschleichen.

Solus

Solus ist ein kleiner Geheimtipp. Die Distribution wurde von Grund auf neu zusammengestellt, basiert also auf keiner der bekanten großen Player. Der Standard-Desktop "Budgie" ist sehr ansehnlich und super flott und stabil. Die Distribution ist ein Rolling-Release, es gibt also permanente Updates ohne echte Versionssprünge, es werden lediglich zu bestimmten Entwicklungsständen Snapshots für Installationsmedien erstellt, die dann eine Versionsnummer erhalten. Es gibt eine kleine, aber sehr aktive deutsche Community und die Entwickler rund um Ikey Doherty reagieren sehr schnell auf Anforderungen und Probleme. Hier würde ich eine echte Alternative zu meinem bisherigen Favoriten KDE sehen, obwohl in diesem Jahr auch noch eine Version mit Plasma als Desktop-Umgebung erscheinen soll.

Und so werde ich mir die nächsten Wochen noch ein paar Gedanken machen. Zum Glück drängelt mich ja keiner und mein Kubuntu 16.04 wird ja noch ein paar Jährchen unterstützt. ;-) Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten, was sich distributionstechnisch bei mir so tut. Und wenn jemand noch weitere Distro-Tipps und -Empfehlungen hat, immer her damit.

Zu Gast beim Ubuntufun-Podcast Nr. 46

Ubuntufun-Logo

Marius und Max haben mich zum zweiten Mal eingeladen, bei einer Folge des Ubuntufun-Podcasts mitzumachen. Ich habe als "Alterspräsident" mit den beiden unter anderem über antike Hardware gesprochen. ;-)

Es hat mir - und hoffentlich Marius und Max auch - viel Spaß gemacht und ich bedanke mich herzlich für die Einladung. Wer den Podcast hören möchte, geht bitte hier entlang.

Kubuntu 17.10 beta1 steht zum Test zur Verfügung

Kubuntu Logo

Im Oktober wird die Version 17.10 von Ubuntu und seinen Derivaten - darunter auch die KDE-Variante Kubuntu - erscheinen. Für Neugierige steht nun bereits die beta1 von Kubuntu 17.10 zur Verfügung.

Wir immer sollte man diese Version nicht auf Systemen installieren, die man produktiv nutzt und dringend benötigt. Es bietet sich an, die Version in einer virtuellen Maschine, z.B. unter Virtualbox, auszuprobieren.

Wer es wirklich möchte, kann eine bestehende 17.04 mit dem Befehl "sudo do-release-upgrade -d" auf die 17.10 beta1 aktualisieren. Images für eine frische Installation findet ihr hier.

Die Release-Notes findet ihr wie immer im offiziellen Wiki. Viel Spaß beim Testen

KDE Connect unter Gnome nutzen mit MConnect

Vor kurzem hatte ich über KDE Connect geschrieben. Auf dem KDE Desktop lässt sich damit eine Verbindung zu einem Android Smartphone aufbauen und so zum Beispiel die Benachrichtigungen des Telefons auf dem Computer anzeigen.

Um die Erweiterung auch in einer Gnome-Umgebung komfortabel nutzen zu können, gibt es jetzt die Gnome-Erweiterung MConnect. In diesem Artikel von Pro-Linux erfahrt ihr weitere Einzelheiten.

Debian 9 "Stretch" veröffentlicht

Debian Logo

Nach 26 Monaten Entwicklungszeit hat das Debian-Projekt die neue Version 9 der freien Linux-Distribution freigegeben.

Neben aktualisierten Version der enthaltenen Softwarepakete hebt das Team besonders hervor, das als Standard MySQL-Variante nun MariaDB verwendet wird. Bestehende MySQL-Versionen werden beim Update auf MariaDB migriert. Außerdem werden der Browser Firefox und der Mailclient Thunderbird nun wieder mit ihren ursprünglichen Namen und nicht mehr als Iceweasel und Icedove ausgeliefert. Wie immer sind in einer neuen Debian-Version nicht die aktuellsten Versionen von Softwarepaketen enthalten, sondern solche, die das Projektteam für stabil genug hält. Einen guten Überblick über weitere Neuerungen bietet der Blogpost zur Freigabe von Stretch.

Support für ältere Debian-Versionen

Debian 9 wird durch das Debianprojekt und das LTS-Team für die nächsten fünf Jahre gepflegt. Und was geschieht mit den alten Debian-Versionen? Debian 6 "Squeeze" ist End-of-Life, erhält also keine Updates mehr und sollte daher nicht mehr genutzt werden. Debian 7 "Wheezy" erhält momentan vom LTS-Team noch Updates bis Mai 2018. Debian 8 "Jessie" wechselt zunächst traditionsgemäß für 12 Monate in den "OldStable"-Zweig und wird weiter gepflegt, danach ist die Übernahme der Pflege durch das LTS-Team geplant, so dass man "Jessie" noch bis April 2020 mit Sicherheitsupdates versorgen kann.

Kubuntu 17.04 erschienen

Kubuntu Screenshot VersionZeitgleich mit der Mutter-Distribution Ubuntu ist auch der KDE-Ableger Kubuntu in der Finalen Version 17.04 erschienen und kann vom Ubuntu-Server heruntergeladen werden. Ein Update von der letzten Version ist ebenfalls möglich. Wenn das Update in den regulären grafischen Update-Tools nicht angezeigt wird könnt ihr es aus einem Terminal mit der Befehlszeile

kdesudo "do-release-upgrade -m desktop -f DistUpgradeViewKDE"

auch manuell anstarten.

Ein Update von einer früheren Version als der 16.10 wird nicht unterstützt und ist auch nicht empfehlenswert.

Nach der Installation empfängt euch der neu gestaltete Anmeldebildschirm.

Kubuntu AnmeldebildschirmNach der Anmeldung seht ihr dann den aufgeräumten Desktop. Außer dem neuen Hintergrundbild fällt mir noch auf, dass das Icon für den Anwendungsstarter nun nicht mehr das KDE-, sondern das Plasma-Logo ist. Ansonsten sind Plasma- und KDE-Anwendungen auf den neuesten Stand gebracht und auch einige andere Anwendungen in neuer Version enthalten. Eine Liste findet ihr auch in den offiziellen Release-Notes.

Kubuntu DesktopelementeWenn ihr schon KDE mit Plasma 5 benutzt, wird es für euch bei der Gestaltung und Funktion des Desktops keine großen Überraschungen geben. Ein Update für Nutzer, die nicht eine LTS-Version benutzen ist dennoch empfohlen, denn der Support für Nicht-LTS-Versionen ist immer nur für neun Monate gewährleistet.

Firefox Release-Zweig nicht mehr in den Backports für Debian Jessie verfügbar

Debian-Logo

Falls ihr auf Debian Jessie den Browser Firefox nutzt, habt ihr sicherlich auch die Paketquellen für die Backports von mozilla.debian.net im Einsatz, um die aktuellen Firefox-Versionen nutzen zu können.

Ab sofort sind dort allerdings die Zweige Release, Beta und Aurora nicht mehr verfügbar. Das liegt daran, dass die nächsten Versionen von Firefox die Programmiersprache Rust voraussetzen, die in Debian Jessie nicht verfügbar ist.

Das Mozilla-Team empfiehlt, das man die Paketquellen auf einen der ESR-Zweige umstellt, um auch weiterhin Updates für den Internetbrowser zu erhalten. Die ESR-Zweige bieten einen verlängerten Support für bestimmte Versionen von Firefox. Ihr habt hier die Möglichkeit, zwischen ESR45 und ESR52 zu wählen, letzterer ist hier zunächst auch meine Wahl.