Artikel mit Tag privates

Tagebuchblog 06-01-2019

Uffz, das neue Jahr ist schon wieder fast eine Woche alt.

Heute morgen habe ich erstmal dezent verschlafen, soweit man das an einem Sonntag so nennen kann. Eigentlich wollte ich so gegen acht aufstehen, meinen Morgenkaffee schlürfen und dann eine lange Laufrunde einlegen.

Ich bin dann aber erst so gegen neun wach geworden und fühlte mich irgendwie trotzdem (oder gerade deswegen?) etwas matschig. Also habe ich meinen Morgenkaffee geschlürft und bin dann mit K2 zusammen laufen gewesen.

Die Runde wurde dadurch auf 5 Kilometer reduziert, aber K2 ist die ganze Strecke durchgelaufen, was mich und ihn ziemlich stolz gemacht hat. :-)

Danach beschloss ich dann:

Ein wenig konnte ich heute noch an meinem Review für das BlackBerry Key2 LE schreiben, das die Tage auf unserem Blog bei der BlackBerry-User-Group Kassel erscheinen soll. Das Schreiben des Artikels gestaltet sich, wie soll ich sagen, etwas zäh. Vielleicht geht mir das die nächsten Tage etwas flüssiger von der Hand.

Ein Vorteil, wenn die Kinder etwas älter werden, ist ja, dass man mit ihnen die ganzen guten Filme von früher nochmal schauen kann.

Wir haben in den vergangenen Tagen alle zusammen die letzten drei Teile der Harry-Potter-Reihe geschaut, heute Nachmittag war der letzte dran. Ich oute mich hier mal als Fan, ich mag die Bücher und die Filme immer noch.

Jetzt wird noch was leckeres (hoffentlich ;-) ) gekocht, und dann lasse ich den Tag gemütlich ausklingen. Morgen geht es dann wieder nach Gringotts, was schaffen.

Laufen 2018

Laufschuhe

Aloha!

Auch im vergangenen Jahr habe ich wieder dem Laufsport gefröhnt. Ich sehe das ganze allerdings nicht so super verbissen und bin auch nicht auf ständige Leistungssteigerung aus.

Vielmehr mag ich die Bewegung an der frischen Luft und die Zeit für micht. Beim Laufen nehme ich mir die Zeit, Musik oder Podcasts zu hören. Manchmal lasse ich auch einfach die Gedanken wandern, während ich durch Wald und Wiesen trabe.

Oft kommen mir gute Ideen oder ich schmiede Pläne für neue Blogartikel. :-)

Was mir am Laufen am besten gefällt: Ich brauche keine große Ausrüstung oder Vorbereitung. Ich ziehe einfach die Laufklamotten und die Schuhe an, gehe vor die Tür und kann sofort loslaufen. Das ist so flexibel und einfach.

Obwohl es mir, wie ich zu Beginn des Artikels schon erwähnte, nicht um Bestleistungen und Wettkämpfe geht, so tracke ich doch meine Läufe, um einen Überblick über gelaufene Kilometer und Zeiten zu haben. So ein wenig Ehrgeiz ist eben doch dabei. ;-)

Laut meiner Statistik bin ich auch im letzten Jahr wieder etwas mehr als 1000 Kilometer gelaufen. Es wahren zwar ein paar Kilometer weniger als in 2017, aber ich bin trotzdem mit mir zufrieden.

Laufdiagramm 2018

Auch in diesem Jahr werde ich wieder meine Runden durch die Natur drehen (und, wie meine Instagram- und Twitter-Follower wissen, auch mal im Stadion, wenn es kalt und dunkel ist). Als grobes Ziel nehme ich mir wieder die 1000 Kilometer vor, alles was darüber ist, ist ein Sahnehäubchen.

In diesem Sinne: Keep on running!

Neujahr 2019-Edition

Die Neujahrgrüße auf den Social-Media-Kanälen sind so ziemlich erledigt, da darf die Blog-Edition natürlich nicht fehlen.

Ich wünsche euch allen ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr. Ich bin sehr gespannt, was 2019 so bringen wird.

Übrigens gibt es ab heute keine unter 18jährigen mehr, die im 20. Jahrhundert geboren wurden...

In den letzten beiden Jahren habe ich ja immer auch etwas über Vorsätze geschrieben. Heute verweise ich dazu mal auf Dirks Blogbeitrag. Er schreibt über Ziele und warum man sie aufschreiben sollte, und das nicht nur zum Jahreswechsel.

Was erwartet ihr denn so vom neuen Jahr? Schreibt es doch in die Kommentare oder besser, macht einen eigenen Blogpost draus und gebt mir ein Trackback. ;-)

Tagebuchblog 31-12-2018

Zwei Hände mit Wunderkerzen

Nachdem der Schrittzähler gestern, wie es sich für einen gemütlichen Sonntag gehört, nur knapp auf 2000 Schritte kam, war heute wieder mal Laufen angesagt. Ich bin zusammen mit K2 eine 5-Kilometer-Runde gelaufen. Es bedurfte zuerst etwas Überzeugungsarbeit, dass er mit mir in raus in nasskalte Grau dieses Morgens kam, aber dann hat es ihm doch auch Spaß gemacht.

Für die Silvesterfeier heute Abend gab es noch einiges vorzubereiten. Wir fahren nachher zu Freunden und werden dort einen gemütlichen und lustigen Abend verbringen. Leider gibt es dort nicht so richtig Mobilfunk, so dass ich die Party auf Twitter wohl leider verpassen werde. ;-)

Ich habe auch noch ein paar Videos vom 35C3 geschaut. Interessant war zum Beispiel dieser hier: How Facebook tracks you on Android. Da hat sich in einer Untersuchung herausgestellt, dass mal eben die Hälfte der kostenlos erhältichen Apps im Google-Playstore aufgrund des benutzten SDKs direkt nach dem Start erstmal alle möglichen Daten zu Facebook senden. Und dabei ist es egal, ob man an- oder abgemeldet oder überhaupt kein Facebook-Konto hat. Dieser ganze Werbe-Tracking-Dreck wird uns nochmal gehörig auf die Füße fallen.

Gerade habe ich nochmal versucht, mir "Dinner for One" anzuschauen, ist ja so eine heilige Pflicht an Silvester. Habe aber nach ein paar Minuten abgebrochen. Ist irgendwie nicht so mein Humor.

Kommt alle gut rüber ins neue Jahr, passt auf euch auf, wir lesen uns wieder in 2019.

(Photo by Ian Schneider)

Tagebuchblog 30-12-2018

Vor vielen Jahren (also bis 2014 und dann noch ein einziges Mal in 2015) gab es hier im Blog kleine Artikel mit der Überschrift "Tagebuchblog". Nachdem ich über die Feiertage ein paar Blogs gefunden habe, die solche Artikel auch noch - zum Teil auch täglich - veröffentlichen, habe ich gedacht, ich könnte das ja auch mal wieder machen. Mal sehen, wohin das so führt. :-)

Heute habe ich mir auf jeden Fall ein Fleisssternchen verdient. Obwohl ich gar nicht laufen war.

Ich habe es endlich geschafft, meine Kontaktverwaltung von Google auf meine Nextcloud-Instanz zu verlagern. Nachdem der Kalender und die Tasks dort schon länger ihr Zuhause haben, sind nun endlich auch meine Adressen dort gespeichert. Es hat noch etwas Zeit gekostet, dass auf den Mobilgeräten und in Thunderbird entsprechend anzupassen, aber jetzt läuft es fluffig. Eventuell schreibe ich zu diesem Setting und meiner Nextcloud-Nutzung allgemein ja mal etwas ausführlicher hier auf dem Blog.

Meinen kleinen Jabber-Server, der mit ejabberd betrieben wird, habe ich heute auch auf die aktuelle Version 18.12.1 aktualisiert. Und wieder, obwohl die Dokumentation etwas anderes sagt, hat das Update mir die Konfigurationdatei überschrieben. Aber, der kluge Admin baut ja eh vor und fertigt vor dem Update ein Backup an.

Zwischendurch durfte natürlich auch eine kleine Spiele-Runde mit der Familie nicht fehlen. K2 bekam ein neues Gesellschaftsspiel zu Weihnachten und das haben wir heute auch noch einmal gespielt. Hat Spaß gemacht.

Der 35C3 läuft ja heute auch noch. Ein paar Vorträge habe ich mir heute noch nachträglich als Aufzeichnung angesehen. Beim traditionellen "Security-Nightmares"-Talk war ich wieder im Livestream dabei.

Morgen dann Silvester.

Frohe Weihnachten 2018

Kind mit Weihnachtsmütze von hinten und Weihnachtsgrüße

Meine Güte, ist die Zeit wieder geflogen. Es kommt mir so vor, als wäre es gerade ein paar Wochen her, dass ich hier vor meinem Rechner saß und den Weihnachtsblogpost für 2017 geschrieben habe.

Nun sitze ich wieder hier und schreibe die 2018er Version der weihnachtlichen Grüße von meinem kleinen Lagerfeuer hier im Netz. Heute morgen war ich mit K2 noch unterwegs zum Weihnachtstraining im Stadion. Eine schöne Einrichtung unseres Sportvereins, die die Zeit für die Kinder bis zur Beschehrung noch etwas verkürzt. Und für mich die Gelegenheit, noch eine kleine Laufrunde um den Borkener See einzulegen, bevor die Esserei losgeht. :-)

Ich wünsche euch allen da draußen ein frohes, ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest. Versucht, ein wenig zur Ruhe zu kommen, vielleicht etwas Gemeinschaft mit Verwandten und Freunden zu haben und für eine kurze Zeit die Hektik und die Sorgen des Alltags zu vergessen. Ich weiß, das ist nicht immer leicht und nicht für alle so möglich. Umso mehr bin ich dankbar für die Feiertage mit meiner Familie.

Und während wir um den Weihnachtsbaum oder den Esstisch sitzen, sind wieder viele Menschen nicht zu Hause, weil Sie sich auch während der Feiertage um kranke und alte Menschen kümmern, für unsere Sicherheit sorgen und im Notfall zur Stelle sind, wenn wir Hilfe brauch. Euch allen ein riesengroßes Dankeschön.

Frieden.

Und wie sollte es anders sein, hier noch traditionell eine Version von "Fairytales of New York".

Bitteschön.

Mondfinsternis

Gestern fand sie also statt, die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts. Nachdem sich bei uns der Mond lange gar nicht gezeigt hat, gab es am späteren Abend noch einen tolle Aussicht auf das Naturschauspiel. Hier habe ich einfach mal ein paar Bilder für euch (manchmal hat sich auch der Mars mit aufs Bild geschummelt).

Mondfinsternis_1

Mondfinsternis_2

Mondfinsternis_3

Mondfinsternis_4

Laufen: Fluffig

Diejenigen unter euch, die auch regelmäßig laufen, kennen es vielleicht. Du kommst nach einem stressigen Bürotag nach Hause uns willst noch einen kleinen Lauf machen, alle Muskeln sind verspannt und du merkst schon beim Loslaufen, das wird anstrengend. Natürlich gibt sich das auch nach den ersten Kilomentern etwas, aber so eine Runde hängt dir eher länger in den Knochen.

Und dann wiederum gibt es Tage wie heute. Du hast ausgeschlafen, eine gute Tasse Kaffee getrunken, dann machst du dich auf zu einer Morgenrunde. Und schon nach den ersten paar Schritten denkst du: "Das ist heute fluffig". Alles fühlt sich irgendwie leicht an, kein Muskel und kein Gelenk zwickt, die Sonne scheint und ein leichtes Lüftchen weht. Und dann läufst du die 10 Kilometer mit einer guten Musik auf den Kopfhörern einfach durch. Und dann wartet, wenn du zurück bist, auch noch ein leckeres Frühstück auf dich. Ein perfekter start in den Tag.

Ein Versuch, den lokalen Einzelhandel zu unterstützen

Heute war ich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen in einem größeren Fahrradfachgeschäft in der Nachbar(klein)stadt. Das Ansinnen meines Besuchs dort war, einen Handbremshebel für das Fahrrad von K2 zu kaufen, da der alte abgebrochen war. Beim ersten Versuch vor zwei Wochen war leider kein Bremshebel für die rechte Seite verfügbar, sie waren aber bestellt und sollten in der nächsten Woche ankommen. So zog ich also damals unverrichteter Dinge wieder von dannen.

Heute nun der zweite Anlauf. Einer der vielen netten Angestellten verschwand für eine längere Zeit im Lager. Nach seiner Rückkehr die ernüchternde Auskunft, er habe nur ein komplettes Set vorrätig (links und rechts). Da aber das Fahrrad von K2 eine Rücktritt-Bremse hat, kann ich auch bei gutem Willen mit dem linken Bremshebel nichts anfangen. Und da es sich natürlich um Markenprodukte handelte, war auch der Preis nicht so, dass ich mal eben den unnötigen zweiten Bremshebel mitgekauft hätte. Also habe ich das Geschäft wieder bremshebellos verlassen und werde wohl jetzt doch mal bei Amazon nachschauen. Dort werde ich das Teil wohl bestellen und ohne Benzinkosten in drei bis vier Tagen hier haben. Einzelhandel, so wird das nichts.

Neuer DSL-Anschluss bei mir zu Hause

Seit vielen Jahren wurde mein heimisches Netz mit einem ISDN-Anschluss (neumodisch Universalanschluss) und einem 16.000er DSL versorgt. Das ist jetzt nicht gerade üppig, aber die 16Mbit im Downstream kamen immer stabil und zuverlässig bei mir an. Und so waren die üblichen Netzaktivitäten wie Surfen, Steaming von Spotify, Youtube und Netflix auch mit zwei Kindern im Teenager-Alter bisher kein Problem. Und so habe ich den notwendigen Wechsel auf einen der neuen IP-Anschlüsse der Telekom bisher immer hinausgezögert, wohl wissend, dass irgendwann dieses oder nächstes Jahr damit Schluss sein würde und die Telekom den alter "ISDNer" von sich aus kündigen würde.

Nun hat die Telekom allerdings bei uns im Ort auch verkabelungstechnisch aufgerüstet und eine Abfrage der möglichen DSL-Geschwindigkeit an meiner Adresse ergab, dass ich bis zu 200Mbit VDSL bekommen könnte. Nicht schlecht. :-)

Da der alte 16Mbit DSL-Anschluss mit ISDN nicht gerade ein preisliches Schnäppchen war, habe ich mich dann aufgrund der oben schon erwähnten Umstände dann zum Umstellen des Tarifs und des Anschlusses entschieden. Bestellt habe ich letztendlich einen IP-Anschluss mit 100Mbit Down- und 40Mbit Upstreamgeschwindigkeit, wieder bei der Telekom. Die Bereitstellung und der Tarifwechsel liefen problemlos und der Anschluss wurde 14 Tage nach der Online-Beauftragung umgestellt.

Etwas Planung erforderte die Umstellung der Zugangs- und Router-Technik. Am alten Anschluss werkelte ein Netgear-Router im DSL-Modem-Modus. Die Verbindung und das Routing erfolgte durch einen Linux-Server, der auch DHCP- und DNS-Dienste für mein Heimnetz zur Verfügung stellte. Der ein oder andere Dienst, wie z.B. Proxyserver, Webserver und eine kleine Nagios-Installation zur Überwachung einiger externer Server hatte auch dort seinen Platz. Das ganze war auch per SSH vom Internet aus zu erreichen, damit ich bei Bedarf auch mal von Unterwegs zu Hause nach dem Rechten schauen konnte.

Der Netgear-Router war am neuen IP-Anschluss nicht mehr zu gebrauchen, außerdem brauchte ich ja auch eine Lösung für die IP-Telefonie. Letztendlich habe ich mich hier von meinem Linux-Router verabschiedet und bin für Routing, DHCP und DNS auf eine FritzBox 7590 umgestiegen. Diese erledigt auch die Telefonie mit den bereits bei uns im Haus vorhandenen Fernsprechgeräten.

Einige von mir benötigte (na ja, oder sagen wir mal, zum Teil auch aus Spieltrieb installierte) Dienste kann die FritzBox allerdings nicht bereitstellen. Für diese Dinge habe ich mich für einen kleinen Linuxserver auf Basis eines RaspberryPi 3B+ entschieden. Das hat hoffentlich auch Vorteile für den Stromverbrauch, denn der alte Linux-Server lief 24/7 auf einer "normalen" PC-Hardware. Auf dem Raspi läuft nun zunächst die Nagios-Installation und er stellt einen SSH-Zugang über die FritzBox von außen zur Verfügung. Weitere Dienste werde ich in nächster Zeit noch implementieren, je nach dem ob ich sie noch benötige oder, wie ich schon bei einigen Programmen vom alten Linux-Server bemerkt habe, ich sie nur zu Testzwecken installiert hatte und schon gar nicht mehr benötige.

Die vertraglichen Down- und Upstream-Geschwindigkeiten werden gemäß den einschlägigen Prüftools sogar fast immer erreicht. Ein Flaschenhals und Geschwindigkeitsbremse ist noch das hier installierte WLAN-Netz, das ich aufgrund der baulichen Gegebenheiten bisher mit einem DLAN-Netz über die Stromleitung betreibe. Hier gibt es eventuell mit der FritzBox und ihrer WLAN-Mesh-Funktion noch Optimierungsmöglichkeiten, allerdings sind dafür wahrscheinlich auch noch einige neue Hardware-Komponenten notwendig. Da in meinem Arbeitszimmer alles über LAN-Kabel läuft, ist der Leidensdruck hier noch nicht so groß. ;-)

Und so bin ich mit dem momentanen Setup erstmal zufrieden und genieße die neue Internet-Geschwindigkeit, die sich gerade beim Download größerer Dateien oder beim Youtube-Streaming bemerkbar macht. Über weitere Änderungen und Experimente auf dem Raspi-Server werde ich euch hier auf dem Laufenden halten.