Artikel mit Tag internet

Sqworl - Links gruppieren

Wie oft kommt es vor, dass man mehrere URLs zu einem Thema an jemanden weitergeben oder vielleicht auch über Twitter kommunizieren möchte. Hier kommt der neue Dienst sqworl in Spiel.

Der Webdienst ermöglicht es, einfach und zunächst auch ohne Anmeldung, eine Gruppe zu erstellen. Nachdem man der Gruppe einen Namen und optional eine Beschreibung verpasst hat, kann man beliebige URLs bzw. Links hinzufügen. Der Dienst erstellt ein Vorschaubild und legt die URL in der Gruppe ab. Die Gruppe ist dann über einen Kurzlink in der Form von http://sqworl.com/?i=0f6ed7 erreichbar.

Wenn man sich bei dem Dienst registriert, kann man erstellte Gruppen auch "managen". Man kann dann eigene und anonym erstellte Gruppen bearbeiten und auch Leserechte vergeben. Sqworl ist ein schlankes und einfaches Tool, mal sehen wie es sich weiter entwickelt.

Überwachung

Alle Bekannten von der "Ich-hab-nix-zu-verbergen"-Fraktion sollte man mal durch dieses Flash klicken lassen:

http://www.spiegel.de/flash/0,5532,15385,00.html

via: Vibora

Ich bin ein Ecki-Fan

Manchmal ist man im Internet bei der Geburtsstunde eines neuen Kult(ur)-Sterns am IP-Himmel dabei. Das konnte ich natürlich nicht ahnen, als ich vor ein paar Wochen bei Blogoscoop auf den Blog von "Ecki" stieß.

"Der Ecki", wie der Blog genau heißt, behandelt Themen und Ereignisse aus und um das Leben von Betreiber Danny Eckhardt. Kurz nachdem ich seinen Feed aboniert hatte, begann er eine Video-Cast mit dem Namen "Blogschau". In jeder Folge berichtet Ecki schwerpunktmäßig über einen, manchmal auch mehrere Blogs und schneidet dabei auch aktuelle Themen aus der Blogosphäre an.

Die erste Folge hat mich noch nicht vom Sockel gehauen, Ecki sitzt vor einer geschmackvollen (?) Tapete und erzählt, ohne Screenshots oder anderen Schnickschack zu zeigen, über ein Blog. Aber von Folge zu Folge fesselt Ecki die Zuschauer mit neuen kuriosen, lustigen und einmaligen Einfällen, so dass ich inzwischen jeder neuen Folge entgegen fiebere.

Ob er nun als Tod verkleidet und geschminkt über das jährlich wieder aufkommende Thema Blogsterben berichtet, in einer als Dauerwerbesendung aufgemachten Folge über Werbung auf Blogs berichtet und nebenbei noch einen Bauhelm verkauft, oder ob er in seiner neuesten Folge in einem spontanen Telefoninterview den Käufer von blogschrott.net ein Angebot zum Kauf desselbigen zum Preis von zusammengekratzten 51,51 Euro macht und dabei einen "Job" als Gastautor bekommt. Die witzigen und überraschenden Ideen begeistern mich immer mehr.

Und so sage ich hier nochmal: Ich bin ein Ecki-Fan! Ich hoffe, Ecki bleibt uns noch lange mit neuen Ideen erhalten.

Blogoscoop wird bald Beta

Nach einigen Wochen der Nutzung der Alpha-Version erreicht mich heute nun die Mail der Blogoscoop-Macher, das der Dienst in der nächsten Woche in die öffentliche Betaphase gehen wird.

Was ist Blogoscoop?

Blogoscoop ist ein Blog-Verzeichnis, dass zum einen statistische Daten und Kennzahlen zu den angemeldeten Blogs sammelt und den Benutzern zugänglich macht, auf der anderen Seite aber auch die Suche nach Blogs über Rankings ermöglicht. Hierbei geht der Dienst neue Wege, indem die Suche zunächst auf Tags basiert, die sich die Blogbetreiber bei der Anmeldung ihres Blogs selbt zuweisen (max. 5 pro Blog). Danach kann man dann noch verschiedene Kriterien wie z.B. Pageimpressions, Anzahl der Kommentare, Technorati-Links auswählen, um ein Blogranking anzuzeigen, das ganz den eigenen Bedürfnissen angepasst ist.

Ausserdem gibt es noch eine Funktion, mit der angemeldete Benutzer die Blogs anderer Benutzer bewerten können.

Weitere Infos

Mehr Informationen gibt es im Blogoscoop-Blog, bei Robert Basic und im Bitspirits-Blog, dem Firmenblog eines der Entwickler des Dienstes.

Ich bin gespannt, wie der Dienst mit dem (hoffentlich großen) Ansturm der Beta-Tester klar kommt und wünsche den Entwicklern noch viel Erfolg. Der Dienst hat mir schon in der Alpha-Phase Spass gemacht.

Öfter mal was Graues

Ich nutze als Feedreader seit längerem Bloglines. Seit der Veröffentlichung der Betaversion nutze ich eigentlich nur noch diese, da mir die Optik und Funktionalität besser gefällt als bei der stabilen Version. Fehler und Abstürze halten sich in der Beta sehr in Grenzen.

Jetzt hat Bloglines nach gefühlten 2 Jahren :-) mal wieder was am Frontend der Beta getan und meiner Meinung nach voll daneben gegriffen.

Die Seitenelemente sind etwas gefälliger und ansprechender gestaltet, aber irgendjemand im Designteam scheint ein ausgesprochener Grau-Fan zu sein. Die Schrift ist dermassen hellgrau, dass man die Feeds ohne ungelesene Artikel fast nicht mehr sieht (dachte zuerst, mein Bildschirm wäre kaputt). Auch die Schrift der Artikel ist in einem ziemlich hellen grau gehalten, so dass auch diese schwer lesbar sind. Im Beta-Talk des Blogline-Forums gibt es auch schon einige Beschwerden. Mal sehen, ob und wann die das wieder ändern.

Als Beispiel hab ich unten zwei Screenshots angehängt (durch Anklicken vergrößerbar).

Twittern mit Twitkit

Da ich ja vor ein paar Tagen erst zum Twitterer (sagt man das so?) geworden bin, habe ich mich natürlich auch nach den verschiedenen Möglichkeiten umgesehen, wie man seine Tweets so unter die Leute bringt. Da ich oft auf verschiedenen Plattformen arbeite und gern im Browser alles im Überblick habe, bin ich nach einigem Suchen bei Twitkit hängen geblieben, einem Addon für Firefox, dass seit der Version 1.0 auch mit Firefox 3 funktioniert. 

In der neuen Version 1.1 sind noch einige Neuerungen hinzugekommen, die das Addon für mich zu einem bequemen und komfortablen Werkzeug machen. Standardmäßig öffnet sich Twitkit als Seitenleiste.

Über den blauen Pfeil links oben kann man Twitkit auch in ein extra Browserfenster verschieben. Das Schloßsymbol zeigt eine SSL-Verbindung zu Twitter an, ein neues Feature der 1.1, das Zahnradicon öffnet den recht übersichtlichen Einstellungsdialog des Addons.

Die Sybole über den Tweets waren in der letzten Version noch wörtlich bezeichnete Tabs. Sie bedeuten von links:
Public Timeline, Hometweets des angemeldeten Benutzers, Alle Follower und gefollowten, nur Follower, Replys und Infos zum angemeldeten Twitteraccount.

Über die Icons im Tweet erzeugt man Replys und Favoriten, eigene Tweets kann man mit dem roten "Einbahnstraßen-Symbol" löschen.

Das erste Icon neben der "What are you doing"-Frage ist ebenfalls neu hinzugekommen. Es kopiert einen im Browser-Hauptfenster markierten Text in die Tweet-Eingabezeile. Alternativ kopiert der Button auch einen markierten Text aus den Tweets in Twitkit selbtst. Der Button daneben erzeugt aus langen URLs entsprechende Kurzversionen.

Für mich ist Twitkit momentan ein sehr einfaches Werkzeug, dass mir als Twitter-Neuling alle benötigten Funktionen übersichtlich und komfortabel zur Verfügung stellt.

Womit twittert ihr denn so am liebsten?

Einen fröhlichen SysAdminDay

Heute ist es wieder so weit, wir feiern den internationalen SysAdminDay. Letztes Jahr hat mich leider keiner meiner User mit Glückwünschen oder Geschenken bedacht :-( . 

Wahrscheinlich wir es dieses Jahr nicht anders, seufz. Bedauert mich ...

Und Danke für die Erinnerung.

Gelöschte Follower-Relationships bei Twitter sorgen für Panik

Wenn man derzeit im Suchdienst von Twitter den Begriff "follower" eingibt, wird man von verärgerten und meist etwas panischen Tweets förmlich erschlagen.

"Where are my followers?" lautet meist die Frage. Irgendwann am frühen Morgen des 23. Juni wurden durch eine Inkonsistenz der Datenbank bei vielen Twitterusern die Follower-Beziehungen gelöscht.

Mich als Twitter-Neuling mit stolzen 4 Followern :-) hat es auch voll erwischt.

Im Status-Blog von Twitter ist aber zu lesen, dass Twitter die gelöschten Einträge wieder herstellen wird, irgendwann in den nächsten Stunden. Mal abwarten.

Update:

Twitter is currently down for cleaning up data.

We expect to be back in about an hour. Thanks for your patience.

How to confuse an idiot

via:Nerdcore

Politiker und das Netz

Da ist ein 25 jähriger engagierter Politiker in einem nordhessischen Landkreis. Neben vielen honorigen Ämtern in der jungen Union ist er seit kurzem sogar zum Kreisgschäftsführer der CDU des Landkreises aufgestiegen.

Mitte 2007 meldet er sich in StudiVZ an und erstellt sich ein öffentliches Profil. Er wird Mitglied in Gruppen wie "Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten", "Brot für die Welt - Fleisch für mich" und "Krieg ist scheiße - aber der Sound ist geil".

Irgendwann gibt jemand einem lokalen Anzeigeblättchen (so'n Revolverblatt, das jeder Haushalt kostenlos bekommt) einen Tipp, die berichten am 18.5.2008 darüber. Der Kreisvorsitzende der CDU erhält in seinem Amerikaurlaub Nachricht von der Sache und suspendiert seinen Geschäftsführer erstmal.

Es folgen Berichte in der Lokalzeitung, die Suspendierung wird entgültig und am 24.5.2008 ist alles vorbei und die hiesige CDU hat einen neuen Geschäftsführer.

Die HNA veröffentlicht unterdessen einen Artikel, das auch ander Jungpolitiker in StudiVZ-Gruppen wie "Schlanke Frauen sind zu blöd zum Essen" Mitglied sind.

Insgesamt eine krasse Geschichte und wieder mal ein Beispiel dafür, dass man mit seinen Daten im Netz vorsichtig umgehen muss, vor allem, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Die Frage ist letztendlich auch, ob die Mitgliedschaft in solchen Gruppen wirklich etwas über die politische oder wie auch immer geartete Gesinnung eines Menschen aussagt, oder ob es andere Motive gibt (das hängt wohl auch mit den Inhalten in den Gruppen zusammen).

Ich bin mal gespannt, welche "Skandälchen" unsere Lokalredakteuere in den nächsten Tagen, in denen die Story noch "heiß" ist, noch bei StudiVZ und Konsorten aufdecken.