Seltsam

Unsere Tochter, die gerade mal 6 geworden ist, ist seit gestern das erste mal mit einer guten Freundin der Familie allein verreist. OK, sie hat schon öfters woanders übernachtet, aber das war dann maximal 2 Kilometer weg im Nachbarort. 

Ist schon ein komisches Gefühl, wohl ein Vorgeschmack auf die noch bevorstehenden Vatergefühle, wenn sie mal ein paar Jährchen älter ist und immer mehr eigene Wege gehen wird. Zum Glück ist noch ein wenig Zeit bis dahin.

Wirtschaft verständlich

Na endlich mal so, dass es jeder verstehen kann.

Christdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie behalten eine und schenken Ihrem Nachbarn die andere. Danach bereuen Sie es.

Sozialist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn. Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu gründen, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.

Sozialdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie fühlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die Regierung, die Ihre Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuernbezahlen zu können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld, kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn. Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie.

Freidemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Na und?

Kommunist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen stundenlang für die Milch an. Sie ist sauer.

Kapitalist
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu züchten.

EU-Bürokratie
Sie besitzen zwei Kühe. Die EU nimmt Ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen eine Entschädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und schüttet diese dann in die Nordsee.

Amerikanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, dass eine tot umfällt. Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.

Französisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.

Japanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik erreichen Sie, dass die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe reduziert werden und das Zwanzigfache an Milch geben. Jetzt kreieren Sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn Kuhkimon und vermarkten ihn weltweit.

Deutsches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere Re-Designed, so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr.

Britisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.

Polnisches Unternehmen
Ihre Kühe wurden letzte Woche gestohlen.

Italienisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe, aber Sie wissen nicht, wo sie sind. Während Sie sie suchen, sehen Sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist schön.

(via)

Zugangssperren im Buchladen

In der Debatte um das Gesetz zu Internetsperren hat die Zeit gestern ein Interview mit Familienministerin von der Leyen und der Initiatorin der Petition gegen das Gesetz, Franziska Heine, veröffentlicht. Das Gespräch wurde schon sehr ausführlich bei Netzpolitik und von Fefe kommentiert.

Im Gespräch bemüht Frau von der Leyen wieder mal die Anlaogie vom Buch mit illegalen Inhalten in einem Buchladen:

"Aber es ist ein wichtiges Argument für die Frage, warum man die Seiten blockt! In einem Buchladen darf auch kein Bildband mit kinderpornografischem Material herumliegen. Das ist ganz selbstverständlich akzeptiert. Niemand schreit „Zensur“, wenn ein solcher Bildband nicht ausliegen darf. Das setzen wir jetzt auch im Netz durch."

Heine antwortet darauf:

"Nein, Sie tun etwas anderes. Sie wollen, um bei Ihrem Bild zu bleiben, bloß ein weißes Blatt Papier über das Kinderporno-Buch legen, statt es aus dem Laden zu entfernen."

Die komplette Analogie stellt sich nach dem jetzigen Stand des Gesetzes wie folgt dar:

Ein BKA-Beamter sucht in Buchläden regelmäßig nach Büchern mit verbotenem Inhalt. In einer Buchhandlung findet er in einem Regal einen Bildband, der nach seiner Ansicht Kipo-Material enthält. Er könnte jetzt  ohne Probleme einen richterlichen Beschluss erwirken, um den Bildband zu beschlagnahmen. Genauso könnte er eine der Verkäuferinnen bitten, den Bildband aus dem Regal zu entfernen. Da diese beiden Optionen nach Ansicht des Beamten nicht "in angemessener Zeit erfolgversprechend" sind, verhängt er das komplette Regal mit einem großen Tuch, auf dem ein Stoppschild abgebildet ist und der Hinweis, dass man den Inhalt des Regals nicht mehr einsehen darf, weil er illegales Material enthält. Danach verlässt er den Laden wieder.

Es ist natürlich für jeden, der den Buchladen betritt ein Leichtes, das Tuch hochzuheben und in das Regal zu schauen, die meisten trauen sich aber nicht. Einige Besucher sind entsetzt, das in diesem Laden solcher "Schmutz" angeboten wird.

Nach 3 Monaten kommt eine Komission am Buchladen vorbei, die die Rechtmäßigkeit des aufgehängten Tuchs prüfen kann. Da die Kommision aber nur in Stichproben jedes 10. Tuch prüft, gehen sie diesmal an dem Laden vorbei.

Der Buchladen wird von jetzt von fast allen Kunden gemieden. Der Besitzer des Buchladens beschwert sich beim BKA, in einem Eilverfahren stellt man fest, dass der Bildband aus dem Regal genommen wurde, von wem lässt sich nicht mehr feststellen. Das Tuch wird entfernt. Der Laden muss dennoch schliessen, die Kunden kommen nicht mehr wieder. Der Bildband steht in einem anderen Buchladen in einem anderen Regal, bis er vielleicht vom einem BKA-Beamten gefunden wird...

Im "richtigen Leben" undenkbar, im Internet aber wohl demnächst gängige Praxis, leider.

The good, the bad and the ugly

Heute mal in einer ganz anderen Version, auf dem Instrument, das übersetzt "Hüpfender Floh" heißt. 

Die Papierkugel

Ich bin ja nun wirklich kein Fußballfan, aber das schreit danach, geblogt zu werden. Eine kleine Papierkugel hatte wohl eine "eingreifende" Rolle im UEFA-Cup Spiel Hamburg gegen Bremen. Hier erstmal das Video dazu:

Inzwischen gibt es über 50 Auktionen bei Ebay, in denen man angeblich dieses (oder andere) Papierkugeln ersteigern kann. Lustig fand ich auch diesen Wiki-Eintrag. Und, wie sollte es in Web 2.0 - Zeiten auch anders sein, die Zellstoffkugel hat natürlich auch schon einen Twitteraccount mit über 200 Followern.

via: Aptgetupdate

Frühlingsgefühle

Für alle, die noch nicht so richtig in Frühlingsstimmung sind, empfehle ich dieses Video über das Liebesleben der Spitzmaus.

Link: Video bei  Spiegel-Online

Buchstabensalat

Ich weiss schon, warum ich keinen Blackberry mit Mehrfachtastenbelegung mag.

Cebit, ich komme!

Morgen ist es nun soweit. Ich mache meinen diesjährigen Cebit-Besuch. Da ich auch dienstlich unterwegs bin, werde ich mich wohl erstmal bei den Herstellern von Banken-IT, wie Herstellern von SB-Technik und Geldbearbeitungsgeräten herumtreiben.

Was mich als Blogger natürlich auch sehr interessiert, ist der neue Messe-Schwerpunkt "Webciety". Die  Webciety, ein Kunstwort aus Web und Society, will den Einfluß des Internets auf unsere Gesellschaft darstellen. Hier gibt es sicherlich einiges Interessantes zu entdecken. Einige Blogger haben schon darüber berichtet.

Wenn jemand von Euch schon da war und noch Besuchs-Tipps für mich hat, kann er oder sie die gern hier in den Kommentaren loswerden oder mich antwittern.

Nachtgedacht (2)

Was soll ich schreiben, hört es euch einfach an.


Vernetzt

Ich gebe ja zu, dass ich es beim Kabelverlegen und Patchen auch nicht immer mit der Ordnung so genau nehme. Aber was ich kürzlich in einer Produktivumgebung in einem kleinen Büro gesehen habe, hat selbst mich ein wenig erschreckt. Aber seht selbst:

Wohlgemerkt, das ganze hat tatsächlich so funktioniert. Ich beneide allerdings denjenigen nicht, der hier mal nach einem Fehler suchen muss.

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