News-Aggregator selfoss in Version 2.17 erschienen.

selfoss Logo

Der News-Aggregator selfoss, mit dem man nicht nur RSS-Feeds im Internet einsammeln kann, ist in der Version 2.17 erschienen.

Die neue Version hat hauptsächlich Systempflege bekommen, einige neue Features sind unter der Haube dazu gekommen:

  • Spout title can be fetched automatically
  • selfoss is now navigable
  • Refreshing the sources using the button no longer blocks the user interface
  • State of the items is synced periodically
  • Added option for sharing with Wallabag 2

Alle Änderungen findet man im offiziellen Changelog.

Das ganze funktioniert webbasiert, ist also auf mobilen Geräten und Desktops gleichermaßen nutzbar. Für Android gibt es auch eine App, wobei die mobile Webseite genauso gut funktioniert.

Eine Stärke des Aggregators zum selber hosten ist, dass man mit sogenannten "Spouts" auch andere Datenquellen als RSS-Feeds darstellen kann. So gibt es Spouts für Youtube-Kanäle oder Twitter-Streams. Eine dieser Erweiterungen ermöglicht es auch, bei gekürzten RSS-Feeds trotzdem den kompletten Text zu erhalten.

Es existiert auch eine JSON-API, mit der man nach Belieben auf die Daten seiner Installation zugreifen kann, um z.B. eigene Anwendungen zu entwickeln, die die gesammelten Daten weiterverarbeitet

Musik: How Do You Talk To An Angel

The Heights war eine Fernsehserie aus den 90ern, die vor der Ausstrahlung der letzten Episode abgesetzt wurde. Die namensgebende Band, eigens für diese Serie erfunden, hatte jedoch mit dem Titelsong einen Nummer-Eins-Hit, der auch heute noch ab und zu gespielt wird.

The Heights

How do you talk to an angel.

Bitte schön.

Telegram als Cloudspeicher und Notizapp nutzen

Telegram Logo

Update 01.01.2018

Telegram hat den "Chat mit sich selbst" umbenannt, er nennt sich jetzt "Saved Messages" bzw. in der deutschen Übersetzung "Gespeichertes". Ich habe den Artikel dahingehend angepasst.

Überarbeiteter Artikel

Der Messenger Telegram ist praktisch, weil man ihn quasi auf allen Geräten benutzen kann. Es gibt Apps für fast alle Smartphones und Desktopsysteme.

Schon seit letztem Jahr gibt es die Möglichkeit, einen speziellen Chat zu öffnen um darin alles mögliche aufzubewahren und so auf mehreren Devices zu nutzen. Eine Art Cloudspeicher also.

Dieser spezielle Chat nennt sich "Gespeichertes" (im Englischen "Saved Messages"). Die Handhabung ist einfach: Zum erstmaligen Aufrufen erreicht man den Chat über die Andoid-Seitenleiste der App bzw. unter iOS über die Einstellungen. Schon habt ihr einen Chat mit der Bezeichnung "Gepeichertes" geöffnet und könnt dort alles mögliche hineinposten. Ich habe ein paar Anregungen dazu gesammelt, wie ihr das nutzen könntet.

Wichtiges aus anderen Chats speichern

Zunächst ist der Chat dafür vorgesehen, Nachrichten aus beliebigen Chats dorthin weiterzuleiten, um sie zu Archivieren. "Gespeichertes" erscheint beim Weiterleiten von Chat-Nachrichten immer als erstes in der Zielauswahl-Liste. Hinter solchen Nachrichten erscheint im Chatverlauf dann ein kleines Pfeilsymbol. Wenn ihr das antippt, kommt ihr in den Originalchat an eben diese Stelle zurück.

Cloudspeicher für Bilder und andere Dateien

Ein Telegram-Chat ermöglicht es natürlich auch, beliebige Dateien anzuhängen. Das kann ich mir zu nutze machen, um mal schnell ein Bild oder eine andere Datei dort abzulegen.

Telegram Screenshot 1

Auf den anderen Devices, auf denen ich Telegram auch nutze, lade ich die Datei einfach herunter und habe sie dort zur Verfügung. Da die Datei in der Chat-Historie so lange erhalten bleibt, bis ich sie lösche, kann ich beliebig oft und lange auf diese Dateien zugreifen.

Notizen

Eine schnelle Notiz machen, eine Einkaufsliste festhalten oder Kontaktdaten kurz erfassen, um sie später "richtig" in einen Kontakt einzupflegen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wieder habe ich den Vorteil, diese Notiz auf allen Geräten abrufen zu können.

Lesezeichen für Weblinks

Oftmals stosse ich beim durchscrollen der Timeline von sozialen Netzwerken auf Links zu Artikeln, Beiträgen oder Videos, die ich in dem Moment nicht sofort lesen kann. Um diese Links für das spätere Lesen zu sichern, teile ich sie einfach mit meinem persönlichen Telegram Chat. Sicher gibt es dafür Apps wie Pocket, die dafür speziell ausgelegt sind, aber warum soll ich eine weitere App nutzen, wenn Telegram mir das auch bietet?

Organisation der Inhalte

Ein Problem habe ich natürlich bei der ganzen Sache. Die oben beschriebenen Inhalte stehen in der Chathistorie einfach chronologisch hintereinander. Da etwas wieder zu finden, ist erstmal schwer. Aber auch hier habe ich eine Möglichkeit gefunden. Ich markiere die einzelnen Inhalte mit Hashtags. Dadurch kann ich über die "suchen im Chat"-Funktion Inhalte einer bestimmten Kategorie (Bilder, Gifs, ungelesene Artikel usw.) einfach suchen und auswählen.

Telegram Screenshot 2

Auch habe ich die Möglichkeit, über die Chat-Eigenschaften den Punkt "Geteilte Medien" aufzurufen. Hier finde ich eine schnelle Übersicht über alle Dateien und Links, die ich abgelegt habe.

Nachteile

Das ganze wird natürlich ab einer gewissen Datenmenge unübersichtlich. Ich weiß gar nicht, wie viel Speicherplatz ich da letztendlich bei Telegram belegen darf. :-) Auch muss man natürlich bedenken, dass schon ein kleiner Fehler auf der Serverseite, die den Chatverlauf löscht, alle meine Daten in die ewigen Jagdgründe schickt. Es ist also keinesfalls als Backup-Ersatz verwendbar! Auch ein falscher Klick von mir selbst kann den Chat beenden und so die Historie auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassen.

Wenn ihr das also so wie ich nutzt, seid euch dessen immer bewusst und legt dort nur Dinge ab, die ihr nochmal an anderer Stelle gespeichert habt oder auf die ihr im Notfall auch mal verzichten könnt.

Weiterhin solltet ihr bedenken, dass dieser Chat nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt ist. Lediglich der Transportweg vom Client zum Server und zurück ist hier abgesichert. Ihr solltet also keine vertraulichen oder allzu privaten Dinge ablegen.

Vorschläge?

Sicher gibt es noch mehr Nutzungsmöglichkeiten. Würdet ihr das so nutzen und habt ihr noch andere Ideen?

Kubuntu 17.04 Beta 1 für Tester freigegeben

Kubuntu Logo

Schon wieder Neuigkeiten von den Machern des KDE-Ablegers von Ubuntu. Das Team gab jetzt bekannt, das die erste Beta der neuen Version 17.04 zum Testen heruntergeladen werden kann. Die Version enthält die KDE Applications in der Version 16.12.1 sowie Plasma 5.9.0.

Wie das bei Beta Versionen ist, ihr solltet sie nicht installieren, wenn ihr ein stabiles System benötigt und nicht damit leben könnt, dass eventuell das ein oder andere mal ein paar Tage nicht richtig funktioniert.

Man kann natürlich das ganze auch in einer virtuellen Maschine, zum Beispiel mit Virtualbox gefahrlos ausprobieren. Ich werde das  in den nächsten Tagen auch mal tun und dann hier nochmal berichten.

 

Links:

 

Drücker

Ja klar, ist nur ein harmloser Schreibfehler, aber ich habe trotzdem etwas gelacht. :-)

Screenshot Bestellung

Kubuntu 16.04.02 LTS erschienen

KDE-Logo

Für die KDE-Variante von Ubuntu ist jetzt ebenfalls das zweite Point-Release für die LTS-Version 16.04 erhältlich. Die Version erhält alle Bugfixes und Updates, die seit dem Erscheinen im April 2016 veröffentlicht wurden. Benutzer der 16.04 erhalten diese Updates wie immer kontinuierlich über die normale Update-Version. Wer Kubuntu neu installiert, spart es sich mit dieser Version, alle Updates nachträglich zu installieren.

Zwei zusätzliche Hinweis enthält der Blogpost des Kubuntu-Teams:

Zum einen wird vorgeschlagen, das Backport-PPA für die Plasma-Version 5.8.5 zusätzlich einzubinden, da diese Version viele Bugfixes enthält.

Zum anderen wird ausdrücklich gewarnt, dass ein Update der alten LTS-Version 14.04 auf die neue 16.04 problematisch ist und nicht empfohlen wird. Man solle stattdessen eine Neuinstallation machen und die Daten der alten Installation zurückspielen. Viele Nutzer machen das ohnehin so, bei mir hatte das Update von 14.04 damals noch funktioniert. Da habe ich wahrscheinlich Glück gehabt. :-)

Link: Downloadseite Kubuntu 16.04.02

Podcast Empfehlung: Ubuntufun Podcast

Das wollte ich eigentlich schon lange mal aufschreiben, aber wie das so ist...

Ubuntufun Logo

Ich möchte euch kurz einen Podcast ans Herz legen. Wenn ihr an Linux im Allgemeinen und Ubuntu im Speziellen interessiert seid, solltet ihr mal in den Ubuntufun Podcast reinhören. Das Team um Max und Marius veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen (eigentlich wöchentlich, klappt aber nicht immer ;-) ) einen Podcast in unterschiedlicher Besetzung, in dem es neben dem Hauptthema Ubuntu und Ubuntu-Touch auch um allgemeine technische Dinge geht.

Die Folgen sind meist relativ lang, so zwischen 1,5 und 2 Stunden, manchmal sind auch Ausreisser dabei und es werden schon mal 3 Stunden. Aber es bleibt eigentlich immer interessant. Berichte von persönlichen Erlebnissen und Reisen der Podcaster und Empfehlungen für Serien und das "WTF der Woche" runden die Episoden ab. Es lohnt sich also, mal reinzuhören.

Link: RSS-Feed zum Podcast

Beauty and the Beast Trailer

Der Vorteil, wenn du Kinder hast: Du hast immer einen Grund, einen Disney Film im Kino zu schauen. ;-) Im März gibt es die Realverfilmung von "Die Schöne und das Biest" mit Emma Thompson.

Einmal ist immer das erste Mal

Triggerwarnung: In diesem Beitrag gibt es Bilder mit Blut und Wunden.

Da bin ich nun fast 46 Jahre alt geworden, ohne dass mal etwas an mir zusammengenäht werden musste. Bis letzten Samstag...

Da ist es dann passiert, ich bin beim Laufen durch ein Waldstück mit einem schmalen Pfad gekommen. Zwischendurch auf den verschneiten und teils vereisten Wegen läuft man ja automatisch vorsichtig und langsam, aber hier war alles schön schneefrei und mit Laub bedeckt. Irgendwie bin ich dann an einer Wurzel hängen geblieben und nach vorn gestürzt. Und beim Aufkommen auf dem Boden muss ich dann mit der Augenpartie irgendwo aufgeschlagen sein. Jedenfalls spührte ich nach einem kurzen heftigen Schmerz und einer Rutschpartie auf einem kleinen Abhang schon, wie das Blut war am Gesicht runterlief. Ein paar Flüche später rappelte ich mich auf und kramte das Handy raus, um den Schaden mit der Selfi-Kamera zu begutachten. Nachdem ich selbst ja als Sanitäter im Roten Kreuz tätig bin, kam mir die etwa 3cm lange Wunde über dem Auge schon nähpflichtig vor.

"Einmal ist immer das erste Mal" vollständig lesen

Desktop und Android Smartphone verbinden mit KDE Connect

KDE Connect Logo

Ihr wisst ja sicher, dass ich ein BlackBerry-Fan und -Nutzer bin. Nun ist ja das alte OS10 der Kanadier auf dem absteigenden Ast und es gibt jetzt auch Android Smartphones mit dem Beerenlogo. Und seid geraumer Zeit verrichtet auch bei mir ein BlackBerry Priv seinen Dienst und so langsam werden ich und Android auch warm miteinander. :-)

Eine Sache, die mir an OS10 immer gefallen hat, war die im Betriebssystem vorhandene Möglichkeit, den Speicher des Smartphones über WLAN als Netwerklaufwerk freizugeben. So konnte ich einfach vom Desktop auf die Dateien des mobilen Geräts zugreifen, ohne es erst über USB zu verbinden und mit irgendeiner Software zu synchronisieren. Wie das unter BlackBerry 10 funktioniert, hatte ich auch hier mal beschrieben. Um so etwas bei Android zu realisieren, braucht man auf jeden Fall zusätzliche Apps.

Da ich auf dem Desktop Linux mit KDE nutze, lag es nahe, mal KDE Connect zu testen. Bei dem von mir genutzten Kubuntu 16.04 ist KDE Connect standardmäßig installiert. Also habe ich flux auf dem BlackBerry Priv die KDE Connect App installiert und gestartet, während ich im heimischen WLAN war. Und siehe da, mein Linux Desktop wurde sofort gefunden und angezeigt. Auf dem Desktop konnte ich das Priv auswählen und das Pairing durchführen. Button am Desktop gedrückt und am Smartphone die Anfrage bestätigt, schon sind die beiden Geräte verbunden und finden sich von nun an, sobald sie im selben Netzwerk eingeloggt sind.

Über das KDE Connect Symbol in der Systemleiste kann ich jetzt ähnlich wie früher auf die Dateien des Priv zugreifen. Ein Klick auf das Dateiordnersymbol öffnet den Dateimanager Dolphin und zeigt die Ordner des Handys an.

Dateimanager Screenshot

Außerdem werden Benachrichtigungen des Priv nun auch am Desktop über das Tray-Icon angezeigt. Eine weitere Möglichkeit, für die ich noch keine praktische Verwendung gefunden habe, ist die Möglichkeit, das Smartphone als Fernsteuerung für den Desktop zu verwenden. Auch ein auf dem Desktop laufender Mediaplayer kann so am Mobilgerät fernbedient werden. Desweiteren kann man auch den Akkuladestand des Smartphones am Desktop ablesen.

KDE Connect Benachrichtigungen

Bislang gefällt mir das Setting so sehr gut und alle Funktionen die ich benötige, werden unterstützt. Ich werde das jetzt erstmal so nutzen und schauen, ob es stabil läuft und - was ja heutzutage auch immer wichtig ist - was KDE Connect mit dem Akku des Priv so anstellt. Ich werde dann hier im Blog berichten, wie der Test weiter verlaufen ist.