Artikel mit Tag serendipity

S9y-Camp 2019: Wie man Nogger aufreißt

Kein S9y-Camp ohne Tux im Sessel auf dem Zimmer im Linuxhotel

Du meine Güte, vor lauter Migrationsgedöns an der Arbeit bin ich ja noch gar nicht dazu gekommen, über das diesjährige Treffen der Serendipity-Community zu schreiben, an dem ich vom 26. bis 28. April in diesem Jahr wieder teilnehmen konnte. Here we go.

Das Treffen richtet sich nicht nur an Entwickler, sondern ausdrücklich auch an Anwender der besten Blogsoftware der Welt, zu denen mich auch zähle. Los ging es wie immer am Freitag Abend. Ab 18 Uhr trudelten die - in diesem Jahr leider wenigen - Teilnehmer ein. So waren schließlich wieder alte Bekannte zusammen :-). Leider mussten wir in diesem Jahr schon wieder auf Dirk verzichten, der das Treffen ursprünglich mal iniziiert hat. Leider konnte er nicht zu uns stossen. Auch unser "Chef" und Hauptentwickler Garvin konnte es nicht einrichten, trotzdem hatten wir uns vorgenommen, an diesem Wochenende wieder einiges an der Weiterentwicklung von Serendipity zu arbeiten.

Essen und Trinken

Aber auch die geselligen Abende im Linuxhotel bei dem einen oder andern Glas Rotwein bzw. Flasche Bier und viel zu viel zu Essen sind inzwischen schon Tradition und runden das Event immer zu einer richtig schönen Veranstaltung ab. Außerdem ist Support untereinander ein wichtiges Thema in unserer Community. An diesem Wochenende konnten wir einen Teilnehmer besonders unterstützen, indem wir ihn in das ordnungsgemäße Öffnen von Nogger-Verpackungen einweisen konnten und wir können mit einigem Stolz sagen, dass er es am Ende des Wochenendes nahezu perfekt beherrschte.

Ich kann also jedem Nutzer von Serendipity (auch wenn man es erst noch werden möchte ;-) ) oder abitionierten Entwickler empfehlen, an unserem S9y-Camp im nächsten Jahr mal teilzunehmen, es lohnt sich wirklich.

Ergebnisse

Was hat sich während des Wochenendes an Serendipity getan? Das wichtigste Ergebnis dürfte die neu veröffentlichte Beta-Version 2.3-beta1 sein, die vorrangig die Kompatibilität zur PHP-Version 7.2 und 7.3 herstellt (die aktuelle stabile Version ist nur bis PHP7.1 kompatibel). Wir haben am Wochenende zwar viel getestet, aber zu einem Beta-Test gehört natürlich auch eine gewisse Anzahl von Nutzern, die die Version auch auf ihren Blogs "in the wild" testen. Also, wenn ihr experimentierfreudig seid, nichts wie ran an die Beta.

Weitere neue Funktionen sind responsive Bilder und das leichtere Erzeugen von Bildergallerien.

Fazit

Aufgrund der wenigen Teilnehmer konnten natürlich nur wenige Dinge umgesetzt werden. Auch deshalb gab es dieses mal wahrscheinlich auch etwas intensivere und leidenschaftlichere Diskussionen als sonst. Trotzdem hat mir das Treffen wieder viel Spaß gemacht und mich - wie jedes Jahr - wieder motiviert, etwas mehr Zeit in das Opensource-Projekt Serendipity zu investieren und das wenige, dass ich als technisch interessierter Nutzer und Nicht-Entwickler beitragen kann, auch beizutragen. Denn schließlich möchte ich noch viele Jahr Freude an meinem kleinen Blog und seiner Blogengine haben.

Bis zum nächsten Jahr und vielen Dank an das Linuxhotel für die Gastfreundschaft und das tolle Angebot für Opensource-Communitys.

In other news

Blogbeiträge mit Nextcloud-Notizen und Pandoc erstellen

Nextcloud Logo

Neulich hatte Dirk in einem seiner Linkdumps (die übrigens sehr zu empfehlen sind) einen interessanten Artikel verlinkt, in des es um das Arbeiten mit einfachen Textdateien ging. Das Prinzip dahinter fand ich interessant und so habe ich meinen Workflow zur Erstellung von Blogartikeln neu konzipiert. Das kam auch dem Tagebuchbloggen entgegen, bei dem ich über den Tag verteilt immer mal Ideen sammle und diese dann am Abend etwas ausführlicher fomuliere.

Aber mal von Anfang an. Ich nutze hier im Blog - der treue Leser weiß das natürlich - die Blogsoftware Serendipity. Dort hat man im Backend sehr vielfältige Möglichkeiten, seine Artikel zu schreiben. Man hat die freie Wahl zwischen einigen WYSIWYG-Editoren, die sich wie eine Textverarbeitung bedienen lassen, Auszeichnungssprachen wie Markdown und Puristen können natürlich ihre Artikel direkt in HTML erfassen.

Dank des modernen responsiven Backends geht das auch an Geräten mit kleinern Displays problemlos. Der einzige Nachteil ist, dass man sich immer erst im Backend einloggen muss. Es muss eventuell noch ein neuer Artikel angelegt werden, der auch eine Überschrift braucht und als Entwurf gespeichert werden muss. Das ist bei der Erfassung einer schnellen Idee manchmal zu langwierig. Auch das Speichern der aktuellen Version eines Artikels ist so eine Sache, wenn man etwa auf mehreren Rechnern gleichzeitig im Backend eingeloggt ist und im Artikel gearbeitet hat.

Um diese Probleme zu umgehen (und auch, um das Prinzip "mit Textdateien arbeiten" mal umzusetzen), mache ich mir eine App in meiner Nextcloud-Installation zu Nutze, die Notizen. Mit dieser App fertigt man einfache Textnotizen an, die man kategorisieren kann. Außerdem ist es möglich, Markdown zu verwenden. Der Clou an der Sache ist, dass die Notizen nicht in einer Datenbank abgelegt werden, sondern als Textdatei im Dateisystem von Nextcloud gespeichert werden.

Damit bin ich sehr flexibel, mit welchen Tools oder Apps ich die Dateien bearbeiten kann. Es gibt für jede Plattform ein passendes Tool. Natürlich kann man generell das Webfrontend von Nextcloud nutzen und dort in der Notizen-App schreiben. Mit dem Nextcloud-Client kann ich die enstandene Textdatei auf jeder von mir verwendeten Plattform synchronisieren. Die heruntergeladene Datei kann ich mit meinem Lieblings-Texteditor bearbeiten. Nach dem Speichern wandert die Datei wieder zurück in die Cloud und steht dann für die weitere Bearbeitung auf allen meinen Geräten zur Verfügung.

Screenshot Nextcloud Notizen

Ich nutze gern die Notiz-App im Webfrontend, da ich hier einfach im Webbrowser schreiben kann. Die Eingaben werden fortlaufend gespeichert, so dass ich mir darum keine Sorgen machen muss. Die App hat auch einen ablenkungsfreien Fullscreen-Modus, das ist beim Schreiben auch manchmal ganz hilfreich. Eine Alternative in Nextcloud selbst ist der Markdown-Editor, der ebenfalls sehr komfortabel zu bedienen ist.

Auf dem Linuxdesktop nutze ich QOwnNotes. Die Anwendung arbeitet prima mit Nextcloud zusammen. Und auch auf dem Android Smartphone habe ich mit Nextcloud Notes die Möglichkeit, an Artikeltexten zu arbeiten.

Screenshot QOwnNotes

Zum Übertragen des Textes in das Serendipity Backend wandle ich die Markdown-Datei mit Pandoc in HTML um und kopiere es in Serendipity. Pandoc ist ein Tool zum Konvertieren von allen möglichen Textformaten, sehr nützlich. Bilder zum Artikel lade ich in die Mediendatenbank hoch und füge sie dann noch im Backend in den Artikel ein.

Der Zwischenschritt mit der Umwandlung in HTML wäre vermutlich nicht notwendig, wenn ich das Markdown-Plugin in Serendipity nutzen würde. Allerdings weiß ich nicht, was das mit den alten Artikeln macht, die nicht in Markdown formatiert sind. Da muss ich noch ein paar Tests durchführen.

Mit diesem Setting bin ich momentan ziemlich zufrieden. Dass der Blogbeitrag bis zur Einstellung im Serendipity-Backend als Textdokument vorliegt, eröffnet sehr flexible Ḿöglichkeiten der Bearbeitung. Beim Schreiben kann ich mich auf das wesentliche konzentrieren und mit Markdown kann ich ohne viel geklicke eine grundlegende Formatierung des Textes erreichen.

Übrigens hat Robert neulich auch mal beschrieben, wie er seine Blogartikel schreibt.

Was nutzt ihr denn so für Werkzeuge, um Artikel für euren Blog zu produzieren?

Serendipity-Camp 2019 - Terminfindung ist gestartet

Gemäß der uralten Tradition ;-) soll es auch in 2019 im Frühjahr wieder ein Treffen von Entwicklern und Benutzern der besten Blogsoftware der Welt geben.

Das Serendipity-Camp wird wieder im Linux-Hotel in Essen stattfinden und wie jedes Jahr werden wir den Termin erdoodlen. Wer mitmachen möchte kann also aktiv mitbestimmen, wann das Treffen stattfindet.

Alle Infos und den Link zum Doodle findet ihr auf der Event-Seite, also nix wie hin. :-)

Das S9YCamp 2018 - Wenn der Hook nicht hooked

Bereits zum vierten mal fand am Wochenende vom 23. bis 25. März 2018 das S9YCamp statt, ein Treffen von Entwicklern und Nutzern der besten Blogengine der Welt. Und erfreulicherweise konnte ich auch dieses Jahr wieder dabei sein.

Wie in jedem Jahr habe ich mich wieder tierisch darauf gefreut, die alten Bekannten wieder mal persönlich zu treffen. Wir sind inzwischen eine ziemlich vertraute Truppe und haben immer viel Spaß zusammen. Am Samstag Morgen ist für mich auch immer eine schöne Laufrunde an der Ruhr drin, die ich - je nach der Menge des konsumierten Rotweins am Freitag - immer mehr oder weniger genießen kann. :-)

Sonnenaufgang über der Ruhr

Natürlich haben wir auch gearbeitet, die Einzelheiten dazu findet man bereits in den Blogbeiträgen der anderen Teilnehmer, so dass ich hier mal auf die Einzelheiten verzichte. ;-)

Mal sehen, was noch so an Artikeln dazu kommt.

Mir hat in diesem Jahr neben dem Klönen und Schnitzelessen besonders viel Spaß gemacht, einmal etwas tiefer im PHP-Code von Serendipity zu stöbern. Mit Unterstützung der altgedienten Cracks, insbesondere von Malte, habe ich jetzt endlich mal die Sache mit den Hooks in der Plugin-API verstanden (auch wenn der Hook manchmal nicht so hooked, wie man es sich gedacht hat) und konnte sogar eine neue Funktion in das Spamblock-Bayes-Plugin einbauen. Und einen kleinen Auftrag für eine Änderung im Core habe ich mir auch noch mit nach Hause genommen, ich bin gespannt, ob ich das hinbekomme.

Für mich war es wieder eine rundum gelungene Veranstaltung, der Weg nach Essen ins Linuxhotel hat sich mal wieder gelohnt. Vielen Dank an alle Teilnehmer für die schöne Zeit.

Der Termin für das Serendipity-Treffen 2018 steht fest

Ein kurzer Hinweis für alle Nutzer der auch von mir hier genutzten besten Blogsoftware der Welt: Das diesjährige Treffen für Serendipity-Nutzer und -Entwickler findet in diesem Jahr vom 23. - 25. März 2018 statt.

Der Ort ist wie immer das Linuxhotel in Essen. Interessierte erfahren Einzelheiten auf der Event-Seite. Ich freue mich wieder sehr darauf, die Leute aus der S9Y-Community zu treffen.

S9y InfoCamp Ausgabe 27

Artikelbild Podcast

Die letzte Woche war etwas stressig, daher komme ich erst jetzt dazu, etwas zur neuen Ausgabe des S9y InfoCamp Podcasts zu schreiben.

Das S9y InfoCamp ist ein Podcast von Robert und Matthias zu allen Themen rund um Serendipity, die beste Blogengine der Welt. Die beiden laden hierzu auch immer mal Gäste zu ihren Podcast-Folgen ein.

In der Ausgabe 27 durfte ich zum zweiten mal zu Gast sein. Leider konnte Matthias diesmal aus terminlichen Gründen nicht dabei sein, so dass Robert und ich allein über das letzte Serendipity-Treffen plauderten. Wer also mal reinhören möchte, hier geht es zum Blogartikel mit den Links und Infos zur aktuellen Ausgabe.

(Photo by Thomas Martinsen)

S9YCamp 2017

Linuxhotel Essen

Am Wochendende vom 7. bis 9. April 2017 war es wieder soweit. Entwickler und Benutzer der besten Blogengine der Welt trafen sich im Linuxhotel in Essen zum traditionellen S9YCamp. Ich bin froh, dass ich es auch in diesem Jahr wieder einrichten konnte, dabei zu sein.

Wir waren insgesamt zu siebt. Da wieder alle "usual suspects" anwesend waren, konnten wir gleich nach dem ersten (inzwischen auch schon traditionellen) Pizza-und-Getränke-Abend* mit der Arbeit loslegen. Wir hatten uns viel vorgenommen, unter anderem stand das Release der Version 2.1.0 an, die schon seit vielen Wochen im Status eines Release-Candidates schmorte. Und so wurde die Version 2.1.0 tatsächlich am Samstagabend veröffentlicht. Außerdem haben wir eine erste Sichtung unserer Plugins vorgenommen, um veraltete und nicht mehr funtkionsfähige Plugins zu indentifizieren. Mehr dazu gibt es in den nächsten Wochen im Forum.

Leider (oder vielleicht auch zum Glück) haben wir am späten Abend dann noch einen Bug im neuen Release entdeckt, der etwas tricky zu entdecken und schließlich spät nachts auch behoben werden konnte. Und so kam es dann am Sonntag frühmorgens zu einem weiteren Release, der nun aktuellen Version 2.1.1, die nun auch mit PHP7 kompatibel ist. Alles zu den neuen Funktionen und Features findet ihr natürlich im zugehörigen Releaseposting des S9Y-Blogs.

Die Zeit beim S9YCamp ist wieder viel zu schnell verflogen und um die Mittagszeit machten sich alle nach und nach auf den Heimweg. Es waren wieder ein paar sehr schöne und interessante Tage und ich denke, wir alle haben wieder viel neue Motivation mitgenommen, weiter an diesem tollen Opensource-Projekt mitzuarbeiten. Natürlich sind wir immer auf der Suche nach neuen Mitstreitern, nehmt einfach Kontakt zu uns auf. :-)

* der eventuell im nächsten Jahr ein Burger-und-Getränke-Abend wird ;-)

Zur Vertiefung des Themas empfohlen:

Sicherheitsupdate für Serendipity verfügbar

Kurzmeldung: Das Team um meine Lieblings-Blogengine Serendipity (S9y) hat ein Sicherheitsupdate herausgebracht. Die Version 2.0.5 bzw. 2.1-beta3 behebt zwei Sicherheitsprobleme. Mehr dazu im offiziellen Blogpost.

Also, husch husch, updaten. :-)

 

Neues Blogprojekt: abouts9y.org

Banner AboutS9Y.org

Bei unserem letzten Serendipity-Treffen im April diesen Jahres hatten wir unter anderem auch überlegt, wie wir unserer Lieblings-Blogsystem ein wenig promoten können. Ich habe mir dann ein paar Gedanken dazu gemacht und vor ein paar Wochen den Blog AboutS9Y.org online gestellt.

Ich möchte dort alle möglichen Informationen über Serendiptiy bereitstellen. Ich möchte berichten, wenn neue Updates zur Verfügung stehen aber auch über Plugins und wie und wofür man sie benutzen kann. Auch die Themes, die zur Gestaltung zur Verfügung stehen werden nach und nach vorgestellt. Nicht zuletzt habe ich auch vor, regelmäßig Blogs vorzustellen, die mit Serendipity betrieben werden. Wer also ein solches Blog betreibt (man kann ja nicht alle persönlich kennen :-) ), kann gern über contact@abouts9y.org Bescheid geben und sich für eine Vorstellung "bewerben".

Damit der Blog ein möglichst großes Publikum erreicht, werden die Beiträge auf Englisch verfasst (was mir momentan noch ein wenig schwer fällt, aber man wächst ja an seinen Aufgaben ;-) ). Generell ist auch vorgesehen, dass sich mehrere Autoren an AboutS9Y.org beteiligen. Auch hier könnt ihr über die oben angegebene Mailadresse Kontakt aufnehmen, wenn ihr daran Interesse habt.

Erste positive Reaktionen aus dem Kernteam habe ich schon bekommen und ich bin gespannt, wie das Projekt so anläuft. Mir ist bewusst, dass das ein "Special Interest" - Ding ist und natürlich nur ein bestimmtes Publikum anspricht. Wenn ihr zu dieser Interessengruppe gehört, würde ich mich über einen Besuch auf dem Blog sehr freuen. Natürlich gibt es auch eine RSS-Feed zum abonnieren und ein Twitter-Account ist auch vorhanden.

Zehn Jahre on the Blogs

Ja, jetzt ist es soweit. Auch beim Hommel-Net hat das Blog-Zeitalter Einzug gehalten.

Mit diesen beiden Sätzen begann der erste Blogpost, den ich auf diesem Blog geschrieben haben. Und das war - ich kann es kaum fassen - genau vor zehn Jahren am 29. April 2006. Ein Jubiläum, das mir Gelegenheit gibt, mal auf die letzten zehn Jahre hier zurück zu blicken.

Der Anfang

Angefangen hat alles mit einem Kapitel im Buch "Webseiten programmieren und gestalten" von Mark Lubkowitz, das ich mir damals gekauft hatte und in dem ein Projekt zum Aufsetzen eines Blogs mithilfe der Blogsoftware Serendipity vorgeschlagen wurde. Und so wurde blog.hommel-net.de gebohren, mein kleines zu Hause im großen Internet, dem ich bis heute treu geblieben bin. Auch Serendipity bin ich bis heute treu geblieben, einer kleinen, komfortablen Blogengine, die alles bietet, was man (ich) zum Bloggen benötigt. Die kleine, aber sehr aktive und sympatische Community steht immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn es ein Problem zu lösen gilt oder man einfach nur mal eine Idee umsetzen möchte.

Tatsächlich basiert dieses Blog immer noch auf der ursprünglichen Installation von 2006, natürlich mit regelmäßigen Updates. Lediglich die Datenbank wurde einmal beim Umstieg von MySQL4 auf MySQL5 mittels SQL-Dump auf eine andere übertragen. Auch daran sieht man, wie stabil und solide diese Software aufgebaut ist.

Aber zurück zum Bloggen. Dieses Blog ist ein reines Hobby-Projekt von mir. Ich veröffentliche unregelmäßig Artikel, habe mir keine feste Regel auferlegt, wie zum Beispiel "mindestens ein Post pro Woche". Bei anderen Verpflichtungen, die man als Familienvater so hat, steht das Blog auch mal hintenan und wenn ich mal keine Lust oder auch keine Inspiration zum Schreiben habe, liegt es auch mal ein paar Wochen brach.

Letzendlich kehre ich aber immer wieder hierher zurück um ein paar Gedanken festzuhalten, etwas lustiges aus meinem Arbeitsalltag als Administrator einer kleinen Genossenschaftsbank, ein Musikvideo, ein Fundstück aus den Weiten des Netzes. Ab und an gibt es auch mal einen technischen Artikel zu meinem Lieblingsbetriebssystem Linux sowie Anleitungen und Tipps zu diversen Computerthemen. Auch hier habe ich mich nie auf einen Schwerpunkt für das Blog festlegen können (oder wollen). Das, gepaart mit dem unregelmäßigen Erscheinen von Artikeln und der nicht vorhandenen SEO sorgt wohl dafür, dass es hier nicht gerade von Besuchern und Lesern so wimmelt. Die Besucherzahlen dümpeln in sehr überschaubarer Höhe (bzw. Tiefe) vor sich hin.

Trotzdem oder gerade deswegen freue ich mich über jeden Leser, der sich hierher verirrt und ich freue mich immer noch wie Bolle über jedes Feedback, das über die Kommentare oder andere Kanäle reinkommt. DANKE!

In 2013 lernte ich die Jungs von der BlackBerry-User-Group Kassel kennen und als die Idee aufkam, ein Blog für die Gruppe zu betreiben, war ich sofort Feuer und Flamme und habe mich für Installation und technische Betreuung der Seite bereit erklärt. Und so ging im Mai 2014 dann bbugks.de online. Die Seite läuft selbstverständlich auch mit Serendipity. ;-)

Seitdem schreibe ich nun für zwei Blogs Artikel, was der Veröffentlichungsfrequenz hier natürlich auch nicht immer förderlich ist, aber ich gebe mir weiterhin Mühe, auch mein Baby hier nicht zu sehr zu vernachlässigen.

Die Zeit mit dem Blog möchte ich nicht missen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die ich sonst nicht kennengelernt hätte. Auch habe ich viel gelernt und lerne noch. Ich finde es großartig, dass durch Blogs heutzutage jeder in der Lage ist, einfach Texte oder anderen Content im Internet zu veröffentlichen und somit einer riesigen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Menschen konnten und können dadurch weltweit enger zusammenrücken und das lange bevor es die großen sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Konsorten gab. Ich finde übrigens Twitter großartig und treibe mich dort auch gern herum. Ich glaube aber trotz aller Unkenrufe, dass ein eigenes Blog auf dem nur ich Herr meines Contents bin, durch kein soziales Netzwerk ersetzt werden kann.

Ich werde also weiter bloggen und zwar hier in meinem kleinen Reich. Auch wenn das bedeutet, dass weniger Menschen meine Texte lesen, das ist es mir wert. Allerdings wird das hier auch immer ein Hobby-Projekt bleiben, das bei Bedarf auch mal vernachlässigt werden kann. Das ist zumindest der Plan, aber man kann ja nie wissen.

In diesem Sinne sage ich nochmals herzlich Danke an alle Leser, die mich die letzten Jahre begleitet haben und hoffentlich auch in Zukunft dabei bleiben. Ich freue mich auf die kommenden Jahre hier auf dem Hommel-Net Weblog (und frage mich gerade, ob ich mir damals nicht einen etwas eingängigeren Namen hätte aussuchen können, Past-Me).

To infinity and beyond.

Mario