Drucken 2016

Drei mal dieselbe Datei.
Drei mal dasselbe Officeprogramm.
Drei mal derselbe Rechner.
Drei mal derselbe Drucker.
Drei unterschiedliche Versionen des Druckertreibers.

Danke Windows.

Testausdrucke

Kubuntu Upgrade von 14.04 auf 16.04

Auf meinem privaten Rechner verrichtet ja bekanntlich Kubuntu seinen Dienst, also die Ubuntu-Variante mit KDE als Desktopsystem. Bislang in der LTS-Version 14.04. Diese Version ist ja mittlerweile auch schon über zwei Jahre alt, hätte aber theoretisch noch weitere drei Jahre regulären Support. Trotzdem hatte ich mir vorgenommen, nach erscheinen des nächsten LTS Release mein System darauf zu aktualisieren.

Die Upgrade-Strategie von Ubuntu/Kubuntu sieht vor, dass Nutzer der LTS-Versionen ein Upgrade auf das nächste LTS nicht sofort angeboten bekommen. Nach Erscheinen der 16.04 im April diesen Jahres durfte die Version noch ein paar Monate reifen und die gröbsten Fehler dürften inzwischen behoben sein. Vor knapp zwei Wochen erschien dann die erste aktualisierte Version 16.04.1, die nun auch für ein Upgrade von 14.04 angeboten wird.

Nun ist dass immer so eine Sache, ein zwei Jahre lang gewachsenes System über ein Upgrade zu aktualisieren. Das kann klappen, muss es aber nicht. ;-) Im Zweifel ist es also sicherer, seine Daten zu sichern, eine Neuinstallation durchzuführen, die benötigten Programme zu installieren und die Daten zurück zu sichern. Ich bin aber zu faul, die ganze Software neu zu installieren und generell wollte ich einfach mal sehen, wie zuverlässig so ein Upgrade läuft. Im Notfall wäre immer noch die Option der zuerst genannten Variante gewesen.

Also startete ich das Upgrade über die Kommandozeile mit dem Befehl:

sudo do-release-upgrade

Beim Upgrade sollte man von Zeit zu Zeit mal auf das Terminal schauen, da es sein kann, dass Eingaben erforderlich sind. So wurden bei mir einige geänderte Konfigurationsdateien angezeigt, bei denen ich wählen konnte, ob ich meine Version behalten möchten oder die Version des Paketmanagers nutzen will. Ohne eine Eingabe hängt der Upgradeprozess an diesen Stellen und geht nicht weiter. Ist der Prozess (hoffentlich) problemlos durchgelaufen, ist auf jeden Fall ein Neustart des Systems notwendig.

Nach dem Neustart erwartet einen dann die offensichtlichste und größte Änderung beim Sprung von 14.04 auf 16.04. Die KDE-Umgebung ist von KDE4 auf KDE5 aktualisiert und das ist, wenn man jahrelang mit KDE4 gearbeitet hat, schon allein eine riesige optische Änderung. Die neue Flat-Optik - die ja momentan überall Einzug hält - ist natürlich nicht jedermanns Geschmack und wird seit dem Erscheinen von KDE5 ja schon rege diskutiert. Ich hatte KDE5 schon seit einiger Zeit in einer virtuellen Maschine getestet und war daher nicht mehr so "geschockt", als wenn ich das nach dem Upgrade zum ersten mal gesehen hätte. :-)

Kubuntu 16.04 Screenshot

Nach dem Neustart sorgt noch ein

sudo apt-get autoremove

auf der Befehlszeile dafür, dass nicht mehr benötigte Pakete vom Rechner entfernt werden. Zu beachten ist noch, dass fremde Paketquellen beim Upgrade deaktiviert werden. Das sind bei mir zum Beispiel Quellen für Google Chrome, Spotify Client und das Devolo DLan-Tool. Diese muss man also nach dem Upgrade wieder aktivieren, damit man weiterhin Updates für diese Programme erhält.

Alles in allem hat das Upgrade bei mir gut funktioniert, es gab nur ein paar kleinere Probleme.

Probleme nach dem Upgrade

Neuindizierung

Kurz nach ersten Reboot stellt ich fest, dass das System extrem langsam wurde und teilweise keine Eingaben oder Klicks mit der Maus mehr möglich waren. Außerdem zeigte die Festplatte "Dauerfeuer". Ein wenig Suche im System zeigte, dass nach dem Upgrade eine Neuindizierung der Dateien für die Desktopsuche angestossen wurde, die das System ziemlich lahmlegte. Das ganze legte sich tatsächlich erst so nach 6 Stunden, hier ist also etwas Geduld gefragt.

Virtualbox

Ich nutze zur Virtualisierung das Tool Virtualbox. Dieses wurde mit dem Upgrade auf die neue Majorversion 5 aktualisiert. Das Upgrade scheiterte allerdings an fehlerhaften Abhängigkeiten bei der Konfiguration der Pakete. Hier half letztendlich nur, Virtualbox einmal zu deinstallieren und neu zu installieren. Hierbei ist es wichtig, alle Pakete die unter

dpkg -l virtualbox*

angezeigt werden, mit

apt-get purge [paketname]

zu löschen. Nach der Neuinstallation kann man dann seine bestehenden virtuellen Maschinen wieder hinzufügen.

Drucker

Ich nutze einen relativ alten HP-Laserdrucker, der über den proprietären GDI-Treiber von HP angesprochen werden muss. Dieser Drucker weigerte sich nach Upgrade, irgendetwas zu drucken. Hier musste ich den Treiber über den Befehl

sudo hp-setup

nochmal neu downloaden und installieren. Danach druckte es auch wieder. :-)

Fazit: Positiver Eindruck

Nachdem ich jetzt ein paar Tage mit Kubuntu 16.04 gearbeitet habe, gefällt mir das System mittlerweile sehr gut. An die neue Optik habe ich mich inzwischen auch gewöhnt. Das Upgrade lief erfreulich problemlos und die aufgetretenen Fehler liessen sich schnell beheben. Wenn man sein Kubuntu 14.04 also nicht zu sehr "zerkonfiguriert" hat, kann man also über die Upgrade-Funktion relativ bequem auf die neue LTS aktualisieren. Natürlich ist ein vorheriges Backup der persönlichen Daten Pflicht.

BBUGKS-Live #10

BBUGKS-Live Logo

Wir feiern ein kleines Jubiläum. Der zehnte Podcast der BlackBerry-User-Group Kassel ist erschienen. Pünktlich zur Aufnahme wurde das neue DTEK50 offiziell angekündigt, so dass Oliver und ich einiges darüber zu berichten und bereden  hatten. Ansonsten bietet diese Folge einiges an Smalltalk und natürlich kam auch das aktuelle Hypethema Pokémon Go nicht zu kurz.

Alle Downloads findet ihr wie immer auf dem BBUGKS-Blog oder ihr abonniert einfach den RSS-Feed des Podcasts in eurer Lieblings-Podcastapp.

Neues Blogprojekt: abouts9y.org

Banner AboutS9Y.org

Bei unserem letzten Serendipity-Treffen im April diesen Jahres hatten wir unter anderem auch überlegt, wie wir unserer Lieblings-Blogsystem ein wenig promoten können. Ich habe mir dann ein paar Gedanken dazu gemacht und vor ein paar Wochen den Blog AboutS9Y.org online gestellt.

Ich möchte dort alle möglichen Informationen über Serendiptiy bereitstellen. Ich möchte berichten, wenn neue Updates zur Verfügung stehen aber auch über Plugins und wie und wofür man sie benutzen kann. Auch die Themes, die zur Gestaltung zur Verfügung stehen werden nach und nach vorgestellt. Nicht zuletzt habe ich auch vor, regelmäßig Blogs vorzustellen, die mit Serendipity betrieben werden. Wer also ein solches Blog betreibt (man kann ja nicht alle persönlich kennen :-) ), kann gern über contact@abouts9y.org Bescheid geben und sich für eine Vorstellung "bewerben".

Damit der Blog ein möglichst großes Publikum erreicht, werden die Beiträge auf Englisch verfasst (was mir momentan noch ein wenig schwer fällt, aber man wächst ja an seinen Aufgaben ;-) ). Generell ist auch vorgesehen, dass sich mehrere Autoren an AboutS9Y.org beteiligen. Auch hier könnt ihr über die oben angegebene Mailadresse Kontakt aufnehmen, wenn ihr daran Interesse habt.

Erste positive Reaktionen aus dem Kernteam habe ich schon bekommen und ich bin gespannt, wie das Projekt so anläuft. Mir ist bewusst, dass das ein "Special Interest" - Ding ist und natürlich nur ein bestimmtes Publikum anspricht. Wenn ihr zu dieser Interessengruppe gehört, würde ich mich über einen Besuch auf dem Blog sehr freuen. Natürlich gibt es auch eine RSS-Feed zum abonnieren und ein Twitter-Account ist auch vorhanden.

BASIC thinking wird 12 - herzlichen Glückwunsch

Ein Urgestein der deutschen Blogosphäre hat heute Geburtstag. Der erste Artikel des Blogs "BASIC thinking" - einst von Robert Basic gegründet - datiert vom 5.7.2004. In den 12 Jahren ist viel passiert und der jetzige Chefblogger Tobias Gillen gibt einen kleinen Überblick über die Geschichte des Blogs.

Screenshot BASIC thinking
BASIC thinking im Jahr 2005 (Quelle: basicthinking.de)

BASIC thinking war einer der ersten Blogs, die ich regelmäßig gelesen habe und auch heute noch im RSS-Reader habe. Herzlichen Glückwunsch also auch von mir und auf eine hoffentlich noch lange und erfolgreiche Zukunft.

Der letzte McDonalds Hamburger in Island

In 2009 zog sich die Fastfoodkette McDonalds komplett aus Island zurück. Einen Tag vor der Schließung kaufte Hjörtur Smárason dort einen Hamburger. Anstatt ihn zu essen, deponierte er ihn drei Jahre lang in seiner Garage auf einem Regal und stellte dann fest, dass sich dieser seit dem Kauf kaum verändert hatte. Er spendete den Burger dann an das isländische Nationalmuseum, wo er ein weiteres Jahr im Archiv verbrachte.

Letztlich ist der Hamburger nun im Bus Hostel Reykjavik gelandet, wo er noch heute von den Besuchern bestaunt werden kann. Aber nicht nur das. Über eine Webcam kann man dem Burger jederzeit beim verrotten (oder eben nicht) zusehen. Wo wären wir nur ohne das Internet. :-)

(via @uniwave)

Amüsieren

Heute Morgen dringt noch vor dem Klingeln des Weckers lautes Rumpeln und Fußgetrappel aus dem Zimmer von Luca (9). Nach einer Weile rufe ich, was denn los sei. Darauf die Antwort aus dem Kinderzimmer: 

"Ich habe einen Luftballon im Bett und amüsiere mich."

RPi-Projekt Twitternde Webcam: Wechsel der Wetter-API

Ich hab es irgendwie nicht mitgeschnitten, aber als ich damals im Projekt die Wetter-API von worldweatheronline.com implementiert habe, dachte ich noch, es gäbe eine kostenlose Variante der API. Komischerweise ist das auch immer noch auf der Webseite in den FAQs so zu lesen. Allerdings bemerkte ich jetzt nach dem Ablauf des Testzeitraums für den Premium-Zugriff, dass ich nirgends auf die freie Version der API wechseln konnte. Ein weinig Googlen brachte mich dann auf einen Facebook-Post von WorldWeatherOnline, in dem angekündigt wurde, dass es ab April keine neuen kostenlosen Accounts mehr gibt. Also kurz bevor ich meinen Account erstellt hatte. :-(

Ok, also habe ich mich mal im Netz nach einer kostenlosen Alternative umgesehen und mit bei OpenWeatherMap hängen geblieben. Dort wird eine einfache kostenlose API angeboten, mit der ich die momentanen Wetterdaten und einige grundlegende Vorhersagen abrufen kann. Reicht mir völlig.

Das momentane Wetter ruft man über die URL

http://api.openweathermap.org/data/2.5/weather?id=2803564&units=metric&appid=[DeinApiKey]

auf.

Die Antwort als JSON-Objekt ist recht simpel:

{"coord":
{"lon":145.77,"lat":-16.92},
"weather":[{"id":803,"main":"Clouds","description":"broken clouds","icon":"04n"}],
"base":"cmc stations",
"main":{"temp":293.25,"pressure":1019,"humidity":83,"temp_min":289.82,"temp_max":295.37},
"wind":{"speed":5.1,"deg":150},
"clouds":{"all":75},
"rain":{"3h":3},
"dt":1435658272,
"sys":{"type":1,"id":8166,"message":0.0166,"country":"AU","sunrise":1435610796,"sunset":1435650870},
"id":2172797,
"name":"Cairns",
"cod":200}

Also sieht der Teil meines Python-Skripts, dass die beiden Temperaturwerte ausgiebt, nun so aus:

url = "http://api.openweathermap.org/data/2.5/weather?id=2803564&units=metric&appid=xxxxxxxxxxxxxxxxx"

try:
    response = urllib.urlopen(url)
except:
    print ("Error getting foreign weather")

object = json.load(response)

cTemp = int(object["main"]["temp"])
hTemp = int(object["main"]["temp_max"])

# now we get the complete text for the tweet
ttext = "Täglicher Blick über Bad Zwesten bei " + str(cTemp) + " Grad. Die erwartete Höchsttemperatur beträgt heute " +str(hTemp) + " Grad. #raspitweet"

So sollte das Ganze erstmal wieder funktionieren. Vielleicht mache ich noch mal ein paar andere Sachen mit der Wetter-API, mal schauen.

BBUGKS-Live #9

BBUGKS-Live LogoOliver und ich haben eine neue Folge unseres BlackBerry-Podcasts aufgezeichnet. Diesmal hatten wir wieder mal einen Gast. Ben Witt von BB10QNX ist unter anderem Spezialist für Mobile Management Systeme und beschäftigt sich mit der geschäftlichen sicheren Anbindung von mobilen Geräten an die Unternehmensinfrastruktur. Hierbei betrachtet er nicht nur BlackBerry sondern alle mobilen Plattformen, weshalb in dieser Podcast-Folge auch ein Blick über den Tellerrand möglich war.

Den Originalartikel mit allen Downloadmöglichkeiten findet ihr wie immer auf bbugks.de.

Filmzitate

Ich mag Filmzitate. Und wenn Filmfreunde so zusammen sitzen, kommt es oft auch mal zum klassischen "Filmzitate raten".

Mein Standardzitat ist in dann dieses:

Ich mach mal das Fenster auf.

Heute kam ich auf die Idee, mal zu versuchen, was Google so zu diesem Suchstring als Ergebnis auswirft. Und tatsächlich kommt (zumindest hier im unangemeldetem Zustand) als erstes Ergebnis ein kurzer Klipp aus meinem Lieblingsfilm mit genau der Szene, in der das obige Zitat vorkommt. Und das bei einem Film, der immerhin 27 Jahr alt ist. Chapeau, Google.

PS: Mann, bin ich alt!

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