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10 Jahre Doctor Who - New Season

In 2005 war nach 9 Jahren Doctor Who bei der BBC zurück auf dem Bildschirm. Christopher  Eccleston gab den ersten Doctor der "neuen" Season. Zum zehnjährigen Jubiläum gibt es auch einige Jubiläums-"Trailer" auf Youtube, wie zum Beispiel den folgenden. Ein großer Spaß für alle Fans.

Musik: Hold back the river

Ich habe James Bay am Montag bei HalliGalli gesehen und fand ihn ganz gut. Also gibt es hier mal für euch eine Live-Version von "Hold back the river".

S9Y-Camp 2015

Internet

Schon seit einiger Zeit hatte die Community um das Blogsystem Serendipity (S9y) geplant, dass man doch mal ein Treffen organisieren sollte, um sich persönlich kennenzulernen. Nachdem wir versucht hatten, uns auf der Froscon zu treffen, was leider nicht klappte, hat Dirk die Organisation eines Community Wochenendes in die Hand genommen.

Linuxhotel

Am ersten Märzwochenende diesen Jahres war es endlich soweit und das erste S9Y-Camp begann. Stattfinden konnte das ganze im Linuxhotel, das ein ganz hervorragendes Community-Angebot bereitstellt. So konnten wir für kleines Geld in einem ganz tollen Ambiente unser Treffen abhalten. Im Linuxhotel herrscht eine sehr offene und freundliche Atmosphäre, die ich als sehr angenehm empfunden habe.

Aber auch die Chemie zwischen den 8 Teilnehmern stimmte und es wurde ein sehr abwechslungsreiches Wochenende. Wir hatten uns kein offizielles Programm oder Ziel vorgegeben, sondern wollten uns eigentlich nur mal näher kennenlernen. Aber es kam alles anders. ;-) Wir waren alle so motiviert, dass wir "nebenbei" eine Menge an Grundsatzfragen und Entscheidungen für die Zukunft von Serendipity klären und vereinbaren konnten. Garvin hat die Einzelheiten bereits in einem ausführlichen Blogpost veröffentlicht. Hier können sich alle jetzigen und zukünftigen S9Y-Nutzer informieren, was sie in Zukunft vom Projekt und der Software erwarten können.

Bei der Arbeit

Der Fokus von Serendipity wird es bleiben, eine reine Blogsoftware zu sein und kein vollwertiges CMS zu werden. Die wichtigsten Punkte fassen wir in einem neuen Slogan zusammen:

Serendipity - A reliable, secure and expandable PHP blog

Not mainstream since 2002

So ging das Wochenende wie im Flug vorbei und wir waren uns einig, dieses Treffen möglichst auch im nächsten Jahr zu wiederholen.

Für mich war es ein ganz tolles Erlebnis, die Menschen, mit denen man sonst nur virtuell in Kontakt ist, hier mal persönlich zu treffen und kennen zu lernen. Ich glaube wir hatten alle sehr viel Spass und sind nach dem Wochenende motiviert, die Community um Serendipity weiter zu bringen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern - ganz besonders auch bei Dirk für die geleistete Organisationsarbeit - und hoffe, alle im nächsten Jahr wieder zu sehen. Und bis dahin uns allen viel Motivation für die anstehenden Aufgaben. :-)

Über das S9Y-Camp 2015 haben auch geschrieben:

Ein Monat mit 64Kbits

Noch zwei Tage, dann ist er vorbei, mein ISDN-Geschwindigkeits-Monat. Was war passiert. Am 2. Februar sind zwei blöde Umstände zusammen gekommen. Zum einen hat sich mein Smartphone an diesem Abend irgendwie aus dem heimischen WLAN ausgebucht und zum zweiten ist eine App Amok gelaufen und hat mal über Nacht durch einen fehlerhaften Download mein gesamtes Datenvolumen für den Februar weggesaugt.

Und so begrüßte mich am nächsten Morgen als erstes die gefürchtete SMS von T-Mobile, dass ich für den Rest des Monats mit verminderter Geschwindigkeit surfen würde. Was ein Mist. Zuerst habe ich ja überlegt, ob ich mir ein neues Highspeed-Volumen nachbuche, aber dann habe ich mich dagegen entschlossen und versucht, mal den Monat so durchzukommen.

Nun ist es so, dass ich diesen Monat nicht so viel unterwegs war und somit sehr oft ein WLAN zur Verfügung hatte. An anderen Orten konnte  ich den ein oder andern T-Hotspot nutzen, deren Nutzung in meinem Tarif enthalten ist. So kam ich selten in die Verlegenheit, wirklich im gebremsten Mobilfunknetz zu surfen.

Und wenn es dann mal so war, na ja, man kann auch damit leben. Solange man nur Mails (natürlich ohne Dateianhänge) liest oder man durch Twitter scrollt, geht es ja. Aber schon das Laden der Twitter-Avatare wird mir 64Kbits zur Qual. Wenn man mal ein Bild in einem Beitrag oder einem Facebook-Post in groß ansehen möchte, heisst es warten. Auch die meisten Webseiten, selbst wenn sie mobil optimiert sind, laden nur quälend langsam. Von bewegten Bildern oder Musikstreaming wollen wir mal gar nicht reden.

Alles in allem muss man sagen, dass die übliche Reduzierung der Geschwindigkeit auf diese armseeligen 64Kbit absolut nicht mehr zeitgemäß ist. Man kann zwar noch die wichtigsten Dinge erledigen, aber das Ganze macht einfach keinen richtigen Spass so. Ich kann ja akzeptieren, dass der Provider hier das Volumen mit LTE- oder HDSPA-Geschwindigkeit limitiert, würde aber sagen, dass eine Drosselung auf zum Beispiel 1Mbit auch ausreichen würde und somit das Internet noch halbwegs nutzbar bleiben würde. Teuer genug lassen sich die Provider ihre Tarife ja bezahlen.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich ab Sonntag wieder mit gewohnter Geschwindigkeit im Netz unterwegs unterwegs sein kann. :-) Und manchmal kann ich es kaum glauben, dass es nicht so lange her ist, dass wir mit ISDN im Netz unterwegs waren, und das eingentlich rasend schnell fanden...

Nachtgedacht (13)

Rorschach: I heard joke once: Man goes to doctor. Says he's depressed. Life seems harsh, and cruel. Says he feels all alone in threatening world. Doctor says: "Treatment is simple. The great clown - Pagliacci - is in town. Go see him. That should pick you up." Man bursts into tears. "But doctor..." he says "I am Pagliacci." Good joke. Everybody laugh. Roll on snare drum. Curtains.

(Watchmen, 2009)

Twitter Client Choqok mit neuer Version

Linux

Sucht man nach komfortablen Twitter Clients, so ist die Auswahl in den letzten Jahren immer weniger geworden. Grund dafür ist nicht zuletzt die Politik von Twitter, die Nutzer möglichst auf ihrer Webseite zu halten und die Zugriffe auf die API von Fremdclients massiv einzuschränken. Wenn man dann noch ein Linux System nutzt, wird die Luft extrem dünn.

Ich nutze auf meinem Kubuntu-System schon länger den Twitter Client Choqok, der sich eigentlich ganz gut in die KDE Systemumgebung integriert. Er bietet alle wichtigen Twitterfunktionen an und hat eine (für mich sehr wichtige) gelesen/ungelesen Funktion für Tweets. Neben Twitter kann/konnte der Client auch Identi.ca- und Status.net-Accounts bedienen. Es gab allerdings in letzter Zeit wenig Updates und die Version hatte einige Fehler, die zum Teil auch auf dem Alter der aktuellen Version beruhten. So funktionierten zuletzt die beiden oben genannten Account-Arten nicht mehr, da die Plattformen von anderen Organisationen übernommen wurden.

Gestern nun gab es eine gute Nachricht. Nach über einem Jahr haben die Entwickler ein neues Update herausgebracht.

Choqok Version 1.5

Die Version 1.5 enthält einige Neuerungen:

  • Vorschau von Bildern auf twitter.com funktioniert jetzt zuverlässig (Endlich! :-) )
  • Die neuen Plattformen von pump.io und status.net (GNU-Social) funktionieren wieder.
  • Alte, nicht mehr funktionierende Plugins wurden entfernt.
  • Ein neuer Dienst, um gekürzte URLs aufzulösen, wurde eingebaut. Dadurch zeigt ein Mouse-Over über eine gekürzte URL den Original-Link in voller Länge an, sehr praktisch.
  • Es gibt eine Einstellungsoption, mit der man das Icon im Systemtray von KDE abschalten kann.
  • Die Anzahl der verbleibenden Zeichen bei einem Tweet berücksichtigt jetzt die automatisch Kürzung von URLs durch Twitter.
  • Im Kontextmenü eines Users kann man diesen nun direkt an Twitter als SPAM melden.
  • Eine Menge Bugs wurden gefixt.

Chokoq Hauptfenster

Schön, das Choqok noch weiter entwickelt und supportet wird. Ich nutze den Client sehr gern und kann ihn KDE-Nutzern nur wärmstens empfehlen.

Habt ihr noch Empfehlungen für Twitter-Clients unter Linux? Dann ab in die Kommentare damit. ;-)

Weitere Infos:

Blogeintrag mit der Ankündigung der Version 1.5

Liste der behobenen Fehler

 

Serendipity 2.0 offiziell freigegeben

Internet

Ein langer Weg führt nun endlich zur langersehnten offiziellen Version 2.0 der besten Blogengine der Welt. :-)

Gestern wurde die also die Version 2.0 offiziell freigegeben. Die auffälligsten Änderungen gab es im Backend, also dort, wo der oder die Blogautoren die Einträge erstellen und das Blog verwalten.

S9Y Dashboard

Das Backend-Theme ist außerdem responsiv, es kann also jetzt auch bequem vom Smartphone oder Tablet genutzt werden, sei es um einen Kommentar zu moderieren oder auch mal einen kleinen Artikel zu schreiben.

Aber auch im Code hat sich einiges getan, vieles wurde modernisiert und angepasst. Vielen Dank an die Entwickler, die diesen großen Schritt möglich gemacht haben. Mehr Infos gibt es in der Ankündigung auf der S9Y Webseite. Hilfe beim Update oder auch für Neueinsteiger gibt es wie immer im Forum.

Außerdem haben darüber gebloggt:

Matthias beim Sperrobjekt

Bernd in seiner Rappelkiste

Dirks Logbuch

Die Schule, Steuern, Miete und Versicherungen

Diesen Tweet von Naina haben ja viele gelesen, geteilt und kommentiert:

Jetzt hat Zeit Online Naina Gelegenheit gegeben, die Hintergründe des Tweets näher zu erläutern. Hierbei bringt sie auch zum Ausdruck, dass sie ihren Eltern da keinen Vorwurf macht, da sie für Fragen immer offen seien.

Natürlich kann man immer darüber streiten, inwieweit die Schule die Kinder auf "praktische" Dinge im Leben vorbereiten sollte. Wieviel unseres Schulwissens haben wir schliesslich im "richtigen" Leben schon gebraucht?

Ich bin ich ja - auch als Vater - grundsätzlich der Meinung, dass die Schule den Kindern nicht alles beibringen muss (und auch nicht kann). Gewisse Dinge müssen auch vom Elternhaus geleistet werden.

Allerdings erwarte ich natürlich auch von jemandem, der eine Gedichtsanalyse in vier Sprachen schreiben kann, dass er sich notwendiges Wissen aneignen kann, z.B. sich vor dem Abschluss eines Mietvertrages entsprechend zu informieren. Oder halt auch die Eltern einfach mal zu fragen. Auch darauf soll die Schule letztendlich vorbereiten. Die Fähigkeit, zu lernen und neugierig zu sein, zu fördern.

Und für uns Eltern: Es spricht nichts dagegen, den Kindern frühzeitig den Umgang mit eigenem (Taschen-)geld nahzubringen, irgendwann dann auch mit einem eigenen Girokonto. Warum lassen wir die Kinder, wenn sie auf die Volljährigkeit zugehen, nicht einfach mal bei der Erstellung der jährlichen Steuererklärung mithelfen oder zumindestens zusehen. Ich nehme mir das jedenfalls für meine beiden fest vor.

Johnny schreibt, wie wir Blogs unterstützen können

Internet

Johnny von Spreeblick hat einen sehr knappen, aber für mich sehr treffenden Artikel dazu geschrieben, wie wir Blogs unterstützen können. Und dabei geht es nicht nur darum, wie wir andere Blogs unterstützen, sondern auch unser eigenes. Die Punkte, die er anspricht sind nicht neu und wenn man sie als "alter Bloghase" liest, denkt man zunächst "Ja, ist doch klar!". Ich finde es aber gut, dass uns die Punkte so wieder in unser Gedächtnis gebracht werden. Wir sind doch alle von den sozialen Netzwerken etwas "blogentwöhnt".

Ein Fav oder RT auf Twitter, ein Like auf Facebook, es ist so schnell getan. Einen Kommentar unter einen  Blogartikel zu schreiben, ist ungleich mehr Aufwand. Aber nur so können wir die Beziehungen unter unseren Blogs festigen und erweitern. Und nur so erhalten wir unser kleines Ökosystem, in dem wir selbstbestimmt und eigenverantwortlich über unsere Inhalte herrschen.

Ich für meinen Teil werde versuchen, mich wieder bewusst an Johnnys Punkte zu halten und mich wieder mehr auf Bloginhalte (eigene und fremde) zu konzentrieren. Interessant sind dazu auch Roberts Gedanken, die er sich schon vor einem Jahr gemacht und die er kürzlich nochmal reflektiert hat.

tweetbackcheck